7 Tage 7 Inseln: Eine Woche irischer Inselalltag

Musik Irland

Auf Inseltour: Wir hatten tolle Musiker dabei. Christoph mit Fiddle.

7 Tage – 7 Inseln in Irland: Unter diesem Motto stand jetzt eine besondere  Wanderwoche von Wanderlust. Die Teilnehmer erkundeten Landschaft und Kultur auf den faszinierenden Inseln von West Cork in Irlands Südwesten. Sie trafen die Menschen, die auf den Inseln daheim sind, und tauchten tief in den Inselalltag ein. Hier der Bericht unserer Wanderführerin Birthe de Vries. Die zweite Insel-Wanderwoche des Jahres findet vom 16. bis 23. August statt.  Infos gibt es hier. Es sind noch ein paar Plätze frei.

Während des siebentägigen Aufenthaltes haben wir drei Inseln in der Bantry Bay und vier in der Roaringwater Bay erkundet. Heimische Führer zeigten und erklärten uns ihre Inseln abseits der gekennzeichneten Wege und gaben uns einen Einblick in die Geschichte und den Alltag  

Auf Whiddy Island Irland

Auf Whiddy Island

Erste Station am Sonntagmorgen war Whiddy Island, eine Insel am Kopf der Bantry Bay, die 1979 traurige Berühmtheit erlangte, als ein Öltanker beim Andocken an die Entladestation explodierte und 50 Menschen mit in den Tod riss. Noch heute stehen 12 Öltanks am westlichen Ende der Insel, die weiter im Gebrauch sind, auch wenn die Pumpstation nun sicherheitshalber aufs Meer hinaus verlegt wurde. Das Wetter präsentierte sich auch an diesem Tag von seiner besten Seite: blauer Himmel, azurblaues Wasser, grüne Wiesen, warmer Wind. Ein Tag wie gemacht für eine Inselwanderung und ein wenig Landeskunde („a shortcut through our Island’s history“). Die Wanderleiterin, die ihre gesamte Kindheit und Jugendzeit auf der Insel verbracht hat, führte uns auf nicht gekennzeichneten Wegen, scheinbar wahllos über Felder, durch Ginster hindurch, über Zäune hinweg, am Steinstrand entlang, einmal um die Insel herum.

Auf Whiddy erlebt der Wanderer ein emotionales Dilemma, ein Hin- und Hergerissen sein zwischen alten Zeiten und Moderne, zwischen damals und heute, zwischen menschlichem Können und Versagen. Auf der einen Seite sieht man das Öl-Lager mit seinen großen Öltanks und weiß um das Unglück, welches auf menschliches Versagen zurückzuführen war. Dagegen stehen heilige Quellen, Ruinen alter Klöster und Friedhöfe mit keltischen Hochkreuzen, deren Bauweise und Detailgenauigkeit nach wie vor faszinieren und Zeichen menschlichen Könnens sind.

Den Sonntagnachmittag verbrachten wir auf Garinish Island (Nahe Insel) oder auch Ilnacullin (Insel der Stechpalme), einer ehemals kahlen Felseninsel, die 1910 in den Besitz einer englischen Familie überging. Diese ließ etliche Tonnen von Muttererde auf die Insel schaffen und verwandelte sie in einen botanischen Garten mit einer erstaunlichen Vielfalt an Blumen, Sträuchern und Bäumen aus aller Welt, ein Mekka für Pflanzenkenner und -liebhaber. Magnolien, Rhododendren, Myrten, Dahlien, Kamelien und viele mehr präsentierten sich in allen Farben, Formen und Größen. Der Martello Tower am nordwestlichen Rand der Insel erlaubt einen wunderschönen Rundblick über die Bantry Bay mit Blick auf Glengarriff und dem Sugar Loaf.

 

Bere Island, West Cork

Bere Island, West Cork

Bei der Fährfahrt nach Bere Island ließ sich ein Wetterumschwung erahnen, dunkle Wolken zogen auf und die See begann unruhiger zu werden. Und so verbrachten wir den Montag im „Liquid Sunshine“, wie die Iren manche Formen des Regens nennen. Ein perfektes Wetter, um die raue, felsige Insel kennenzulernen.

Bere Island Wandern

Tolle Wander-Insel: Im Wind auf Bere Island.

Wir wanderten an der Küste entlang zum westlichen Leuchtturm und über den Bergwanderweg zu einer alten verfallenen Kirche, während uns der Wind um die Ohren pfiff und uns durch seine ständigen Richtungswechsel aus dem Gleichgewicht brachte. Jetzt konnten endlich die neuen Regenhosen und -jacken eingeweiht werden doch die Gefahr, dass Irland der Name „Emerald Isle“ (Smaragd Insel) aberkannt würde, wurde alsbald von besserem Wetter erfolgreich abgewehrt. Der letzte Teil der Wanderung verlief auf dem Military Trail, einem Pfad, der an allen wichtigen Militärposten vom Ersten Weltkrieg vorbeiführte. Alte Schützengräben und Bunker sind Überbleibsel dieser Zeit, als Bere Island ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt war.

 Da der Wind zum Dienstag hin abflaute, stand der Überquerung des Dursey Sounds mit der einzigen Seilbahn Irlands nichts im Weg. Die Spalten zwischen den Holzbrettern im Boden der Seilbahn geben den Blick auf eine aufgewühlte, schäumende Meerenge frei. Zum Schutz der Übersetzenden sind der Psalm 91 und eine Plastikflasche Weihwasser an die Kabinenwand gepinnt. Auf Dursey zeigte uns Penny Durell  „ihre“ Insel, die nur noch von zwei Männern das ganze Jahr über bewohnt ist. Sie kennt jeden Stein und Strauch beim Namen, jedes Feld mit seiner ganz eigenen Geschichte, sie hat immerhin das Buch über die Insel geschrieben.

Cape Clear, Irland

Cape Clear. Immer für eine meditative Pause gut

Die Weiterfahrt vom Dursey Sound nach Cape Clear verzögerte sich, denn an der Seilbahn besteht die ungeschriebene Regel, dass Inselbewohner bevorzugt vor Touristen transportiert werden. Und da nur sechs Personen oder eine Kuh und eine Person gleichzeitig transportiert werden, führt das häufig zu Stau. Wir hatten dennoch Glück, es war keine Kuh sondern nur drei Inselbewohner, die vor uns transportiert werden sollten.

Der nächste Stop auf unserer Reise war Cape Clear, die südlichste Insel Irlands, an der der Golfstrom direkt vorbei fließt und die nur aus Bergen zu bestehen scheint. Den Fastnet Rock sahen wir am folgenden Tag nur von Weitem. Bei einer Wellenhöhe von 3 Metern fährt kein Boot mehr dort hinaus. Der Leuchtturm-Felsen wird auch „Träneninsel“ genannt, denn es ist der letzte Fleck Irlands, den die irischen Emigranten von ihrem Land sahen. In Sichtweite dieser Insel und im Schutz von Cape Clear tranken wir unseren 5-Uhr-Tee, eine besondere Herausforderung, denn der Wellengang ließ den Tee immer wieder aus der Tasse herausschwappen und die Milch von backbord nach steuerbord rollen. Auch wenn wir den Fastnet Rock nicht betreten konnten, erhielten wit doch einen guten  Einblick in den Bau des Leuchtturms und das einsame Leben der einstigen Leuchtturmwärter auf dem Rock. Das Heritage Center von Cape Clear bietet diese Möglichkeit mit seltenen Aufnahmen  und einer interessanten Ausstellung. Die  Wanderungen auf Cape mit den Inselführern Seamus O`Driscoll und  Chuck Kruger führten uns an die schönsten Orte, etwa auf den Klippen entlang zu einem natürlichen Felsenbogen hoch über der schäumenden Brandung des Atlantiks.

Kaffepause an Bord

Teepause an Bord

Ein besonderer Höhepunkt der Woche war der Session-Abend im Club Cléire auf Cape Clear. Versierte heimische Musiker spielten irische Traditionals. Auch wir Deutschen konnten gute Musiker und einige Lieder beisteuern und so traf „Wir lagen vor Madagaskar“ (zweistimmig gesungen!!) auf „The Star of the County Down“. 

Sherkin Island Strand

Herrliche Strände auf Sherkin Island

Den letzten Tag verbachten wir auf Sherkin Island, einer Insel mit herrlichen Sandstränden in Sichtweite des Städtchens Baltimores. Die Tour mit dem Vogelkundler Julian Wylie kommentierte dieser selber als relativ „birdless“. Auch wenn es für ihn, der schon viele seltene und besondere Vögel auf Sherkin entdeckt hat, enttäuschend gewesen sein muss, „nur“ vier verschiedene Möwenarten, fünf Singvogelarten und viele Wasservögel zeigen zu können, war die Vielfalt der Vogelwelt von Sherkin für uns durchaus beeindruckend. Auf Sherkin gibt es einige bedeutende Standing Stones und Grabstätten. Mehrere alte Denkmäler hat jedoch der Jahrhundertsturm im Februar zerstört. Einer der Standing Stones, dessen Alter auf über 3500 Jahre geschätzt wird, steht nun nicht mehr gerade und dort, wo gestern noch ein Grab war, ist heute nur noch ein Teich zu finden, in dem sich kleine Fische tummeln.

 Wir verabschiedeten uns nach einer an schönen Erfahrungen reichen Woche im Sturm. Es war eine wunderbare, abwechslungsreiche Woche mit viel „Craic“, vielen lehrreichen und unterhaltsamen Geschichten und interessanten Leuten. Go raibh mile maith agat und Slán abhaile.

Die zweite Wanderlust-Insel-Wanderwoche des Jahres findet vom 16. bis 23. August statt.  Infos gibt es hier.

Teilnehmerin Elisabeth Firsching sandte uns folgendes Feedback zur Inselwanderwoche:

Hallo, liebe Freunde in Irland, die Inselwanderwoche war super organisiert! Es tut auch mal gut einfach nur mitzumachen und sich um nichts weiter kümmern zu müssen! Birthe hat ihre Sache wirklich gut gemacht und wir konnten uns von Anfang an entspannen und die Zeit auf den Inseln genießen.

Besonders beeindruckt war ich von John auf Bere Island. Nach unserer Wanderung lud er uns am Ostermontag zu sich nach Hause ein. Das Kaffeehaus war wegen des Feiertags geschlossen, es hatte geregnet und wir waren alle ziemlich nass. Bei ihm rein mitten ins Wohnzimmer, alle mit nassen Klamotten, die Kinder saßen grade feiertagsgemütlich vor dem Fernseher und mussten uns dann Platz machen. Johns Frau kochte für alle Tee und wir konnten unser Lunch beim plaudern mit den beiden im Trockenen genießen. Das halbe Zimmer war mit unseren nassen Schuhen und Regenzeug vollgelegt und sie beide blieben ganz entspannt. Während wir aßen und Tee tranken spazierten ihre Hühner am Küchenfenster vorbei und machten auf Laufsteg-Beautys. John erzählte uns aus seinem Leben und über die Gründe, warum er mit seiner Familie aus der Stadt zurück auf die Insel gezogen ist.

Seamus auf Cape Clear legte sich unglaublich ins Zeug, erzählte Geschichten und hatte den Ehrgeiz uns Lieder so beizubringen, dass wir am Abend ohne Texte mitsingen konnten (naja, zumindest ungefähr).

Karen auf Sherkin Island machte mit uns eine große Runde und entschudigte sich öfter dafür, dass sie nicht viel erzählte. Sie ging recht schnell und wie sich später herausstellte, wusste sie schon, dass es bis 4 Uhr nachmittags trocken bleiben würde. Ein paar Minuten nach unserer Rückkehr ins Hotel fing es heftig zu regnen an, dazu kam starker Wind. Sie zeigte uns einen Standing Stone, der sich bei dem starken Wintersturm im Februar zur Seite geneigt hatte. Bis dahin war er über mehrere Jahrtausende gerade gestanden. Auch ein Megalithic Tomb in der Nähe (eher am Ende der Insel) wurde zur selben Zeit zerstört, komplett ausgewaschen, die Decksteine sind eingestürzt.

Alle Local Guides hatten große Sachkenntnis, eine große Freude an der Sache und wir konnten jede Menge Fragen stellen, die sie uns gerne beantworteten. Es war toll mit all diesen Menschen zu reden und auch bei ihnen zu wohnen.

Das B&B auf Cape Clear war wunderschön, auch das auf Bere Island. Geräumige Zimmer, hatte ich so gar nicht erwartet. Mit dem Wetter hatten wir wirklich viel Glück. Bei keiner Fährfahrt regnete es, was sehr angenehm war, denn die Möglichkeiten, das Gepäck trocken einzustellen sind auf den Booten nicht sehr groß.

 Vielen Dank nochmal für diese wunderschöne Woche!!  Ich wünsche euch allen eine gute Wandersaison, viel Erfolg und viel Spaß und auch ein bisschen gutes Wetter ;-)

 Liebe Grüße an alle, Elisabeth

 Hier ein paar Eindrücke, die ich bisher in meinem Blog veröffentlicht habe: http://kleinefreude.blogspot.co.at/search/label/wandern%20in%20Irland

 

Foto-Impressionen: Irland im April

Irland im April 2014. Was kann man sehen, was gibt es zu erkunden? Eine kleine Gruppe Fotografie-Begeisterter machte sich bei Wanderlust im Südwesten Irlands eine Woche lang auf die Suche nach den schönsten Motiven. Angeleitet von Fotografie-Lehrer Clemens Mader besuchten sie interessante Orte abseits der bekannten Routen, die Kamera immer dabei. Heute zeigen wir auf Irlandnews ein paar Eindrücke von der Arbeit der Foto-Wanderer.

Übrigens: Die zweite Foto-Wanderwoche dieses Jahres veranstaltet Wanderlust im Südwesten Irlands vom 13. bis 20. September. Wollen auch Sie lernen, bessere Fotos zu machen, mehr aus Ihrer Kamera herauszuholen und die schöneren Urlaubsfotos mit nach Hause zu nehmen? Alle Informationen finden Sie hier: www.foto-wandern.de

Die  Fotos stammen von Candida Kroemer, Christina KügelgenMelanie Schubert,  Tanja Soest und Clemens Mader. Vielen Dank dafür! (Zum Vergrößern auf das jeweilige Foto klicken.)

Foto_Wandern_Irland_2014__0089

Irland Foto Impressionen: Alles im Fluss

Foto_Wandern_Irland_2014__0102

Irland Foto Impressionen: Mauerblümchen

Foto_Wandern_Irland_2014__0112

Irland Foto Impressionen: An den Clooney Lakes

Foto_Wandern_Irland_2014__0180

Irland Foto Impressionen: Altes Eisen am Meer

Foto_Wandern_Irland_2014__0204

Irland Foto Impressionen: Spuren im Sand

Foto_Wandern_Irland_2014__0322

Irland Foto Impressionen: Lamm-fromm

Foto_Wandern_Irland_2014__0378

Irland Foto Impressionen: Para-Glider

Foto_Wandern_Irland_2014__0468

Irland Foto Impressionen: Eleganz in der Luft

Foto_Wandern_Irland_2014__0472

Irland Foto Impressionen: Seehund in Glengarriff

Foto_Wandern_Irland_2014__4626

Irland Foto Impressionen: Let´s go Adrigole

Foto_Wandern_Irland_2014__5093

Irland Foto Impressionen: Am Wasser unter der Brücke

Foto_Wandern_Irland_2014__5103

Irland Foto Impressionen: Die Farben des nahenden Frühlings

Foto_Wandern_Irland_2014__5270

Irland Foto Impressionen: Am Fluss

Foto_Wandern_Irland_2014__6364

Irland Foto Impressionen: Rush Hour

Foto_Wandern_Irland_2014_010560

Irland Foto Impressionen: Irland aus dem Bilderbuch

Foto_Wandern_Irland_2014_010894

Irland Foto Impressionen: Voller Einsatz für gute Fotos

Foto_Wandern_Irland_2014_020135

Irland Foto Impressionen: Ganz frisch “geschlüpft”, die Haut noch zu groß

Foto_Wandern_Irland_2014_Pano_Three-Castle-Head_2014-04

Irland Foto Impressionen: Panorama Gletschersee am Atlantik

 

Wandern in Irland: Oberhalb der Sorgen-Grenze

Am Barley Lake

Barley Lake, Caha Mountains, Irland.

Irland-Wandern mit Wanderlust: Am Karfreitag wanderten wir in den Caha Mountains im äußersten Südwesten Irlands. Wir saßen an einem dunklen, geheimnisvollen Gletschersee und genossen die Ruhe. 

Wandern in Irland

Wir wandern am Wild Atlantic Way. Entlang der Küste. In den Bergen. Ganz in der Gegenwart.  Oberhalb der Sorgengrenze.

Mehr Infos über das Wanderlust-Wanderprogramm in Irland gibt es auf: www.wanderlust.de

Fotos: © 2014: Markus Bäuchle / www.wanderlust.de

 

 

Irland-Wandern: Unterwegs hoch in den Bergen

die Berge in Irland

Unterwegs in Irlands Bergen

Irland-Wandern mit Wanderlust: Am Donnerstag wanderten wir hoch oben in den Bergen im äußersten Südwesten Irlands.

Schafe in Irland

Going home: Schafherde am Esk Mountain

You never walk alone in Irlands Bergen: Die Schafe sind die Dauerbewohner der kargen Bergwiesen.

Brücke über den Sheen

Eine schmale Brücke über den River Sheen

Über rostige Brücken musst du gehen: Flussüberquerung nach Kerry-Farmer-Art.

Martin Hurley Musiker

Großartig: Martin Hurley singt für uns.

Am Ende einer anstrengenden Wanderung gibt es Musik: Martin Hurley singt irische Balladen für uns. Straight from the Heart. Ein Musiker, der seine Seele öffnet, wenn er singt. Eine Stimme, die unter die Haut geht. Danke, Martin!

Wir wandern am Wild Atlantic Way. Entlang der Küste. In den Bergen. Ganz in der Gegenwart. Wunderbar. 

Mehr Infos über das Wanderlust-Wanderprogramm in Irland gibt es auf: www.wanderlust.de

Fotos: © 2014: Markus Bäuchle / www.wanderlust.de

 

 

Irland-Wandern: Happy am Wild Atlantic Way

Wild Atlantic Way

Wandern in Irland. Auf der Mizen Halbinsel

Irland-Wandern mit Wanderlust: Am Mittwoch wanderten wir auf der unbekannteren Seite der Mizen Peninsula im äußersten Südwesten Irlands.

Irland Burgen

Am Three Castle Head

Eine Woche wie aus dem Bilderbuch. Strahlend blauer Himmel an der Burgruine am Three Castle Head.

Hoch über dem Atlantik

Glücksgefühle hoch über dem Atlantik

Das muss Glück sein. Wir wanderten hoch auf den Klippen und genossen den Blick über den weiten Atlantik.

Baden in Irland

Mutige Mädels: Das erste Bad am Barley Cove Strand in der Saison 2014.

Es musste sein: Unerschrockene Frauen testeten die Wassertemperatur und nahmen das erste Bad der Saison am Barley Cove. Wassertemperatur: 10 Grad.

Am Strand in Irland

Wir genießen die Sonne am Strand von Barley Cove

Ein Päuschen am Sandstrand und das obligatorische Schattenbild . . .

Schatten am Strand von Irland

Wir wandern am Wild Atlantic Way. Entlang der Küste. Ganz in der Gegenwart. Wunderbar. Das Leben ist besonders schön :-)

Mehr Infos über das Wanderlust-Wanderprogramm in Irland gibt es auf: www.wanderlust.de

Fotos: © 2014: Markus Bäuchle / www.wanderlust.de

 

 

Irland-Wandern: Ein einsames Kap am Atlantik

 

Wild Atlantic Way

Irland Wandern: Gestern, Dienstag, waren wir auf einem einsamen Kap in der Bantry Bay im Südwesten Irlands unterwegs. Hier wieder ein paar Fotos vom gestrigen Wandertag mit Wanderlust. Wetter: fabelhaft.

Irland Pony

 

Wir trafen diese Ponies, die sich die Sonne auf das dicke Fell brennen ließen. Sie sind das ganze Jahr dort draußen und fressen das Kap sauber.

Hungry Hill Irland

In der Ferne, über dem Wasser grüßt der Hungry Hill, einer der schönsten Wander-Berge in Irland.

Irland Wandern

Wir wandern am Wild Atlantic Way. Entlang der Küste. Ganz in der Gegenwart. Wunderbar. Das Leben ist schön :-)

Mehr Infos über das Wanderlust-Wanderprogramm in Irland gibt es auf: www.wanderlust.de

 

Fotos: © 2014: Markus Bäuchle / www.wanderlust.de

 

 

Irland-Wandern: Frühling auf dem Sheeps Head

Mond Irland

Irland Wandern: Dienstagmorgen. Gerade geht der Mond an der Westküste Irlands unter. Ein neuer schöner Tag beginnt. Hier ein paar Fotos vom gestrigen Wandertag mit Wanderlust.

Mo_1

Wander-Montag. Ein wunderschöner Frühlingstag am Sheeps Head in Irlands äußerstem Südwesten.  Endlich ist es trocken und nun lodern mit monatelanger Verspätung überall auf den Bergen die Ginsterfeuer. Wir haben Glück und können ungehindert gehen.

Irland mit Wanderlust

Sind unsere Gäste enttäuscht, dass sie ihr Regenzeug umsonst mit sich tragen? Es wird voraussichtlich die ganze Woche über trocken bleiben.

Wandern in West Cork Irland

Es herrscht akute Sonnenbrandgefahr, heute noch mehr als gestern. Die Temperaturen steigen.

Irland Wild AtlanticWayWir wandern am Wild Atlantic Way. Entlang der Küste. Ganz in der Gegenwart. Fabelhaft. Das Leben ist schön :-)

Mehr Infos auf unserer Wandern-in-Irland-Webpage: www.wanderlust.de

 

Fotos: © 2014: Markus Bäuchle / www.wanderlust.de

 

 

Die Briten kommen: Ausverkauf in Irland?

Irland ImmobilienDie Gier kehrt zurück: Nach dem großen Knall und dem Platzen der gigantischen Spekulationsblase im Jahr 2008 bewegte sich im Immobilienmarkt in Irland fünf Jahre lang so gut wie nichts — außer den Preisen, die sich im Sinkflug mehr als halbierten. Doch seit ein paar Monaten regiert wieder das schnelle Geld der Spekulanten. Nichts dazu gelernt, Irland? Wohl kaum.

Die Preise im Großraum Dublin ziehen derzeit scharf an. Investoren und Privatleute balgen sich landesweit um die besten Grundstücke und Häuser. Denn die Nachfragepreise sind nun nach Jahren des Wartens und Hoffens auf einem realistischen und für Käufer interessanten Niveau angelangt. Wie Heuschrecken fallen derzeit die Schnäppchenjäger aus dem Ausland auf der Insel ein, um sich ihren Happen zu sichern.

In dieser Woche macht der Immobilienmakler Denis Harrington mit seinen firmenstrategischen und doch durchaus ungeschickten Bemerkungen zur Lage auf dem Immobilienmarkt auf sich aufmerksam. Der eigentlich besonnene und seriös agierende Harrington steckte der Lokalgazette “West Cork Times” (Foto), dass der lokale Häuser- und Grundstücksmarkt derzeit massiv anzieht. Drei Viertel aller Käufe, posaunt Makler Denis stolz, machten dabei Ausländer. Vor allem die Nachbarn von der großen britischen Insel haben demnach die Lage erkannt und kaufen sich massenhaft in West Cork ein.

Die Briten kommen, kaufen und machen sich den Südwesten Irlands ein weiteres Mal untertan — dieses Mal mit dem Scheckbuch und mit Sterling-Cash?  Es sind wahrscheinlich nicht nur die Briten, die sich derzeit einen Platz an der Sonne, genauer gesagt im warmen Regen West Corks sichern. Auch deutsche, holländische und französische Käufer haben traditionell ein Faible für Irlands golfstrom-gewärmte Atlantikküste.

Doch was macht die irische Bevölkerung? Tatsächlich trifft man in diesen Tagen zahlreiche Einheimische, die nach sieben Jahren Wirtschaftskrise unter dramatischem finanziellen Druck stehen und sich genötigt sehen, Land und Häuser zu verkaufen. Auch vielen Farmern im strukturschwachen West Cork steht das Wasser bis zum Hals, deshalb werden ganze Landstriche und Bergzüge zum Verkauf angeboten.

West Cork zieht seit vielen Generationen Menschen aus dem Ausland an (so auch uns ;-). Die Einheimischen sind an die kosmopolitische Atmosphäre gewöhnt. die Locals gelten als offen, liberal und freundlich, und sie profitieren gewaltig von den Zuziehenden und Ferienhausbesitzern, die die lokale Wirtschaft spürbar stärken. Ob die von Makler Bernhard öffentlich lancierte These allerdings klug ist und ob die Entwicklungen im Markt wirklich gesund sind, darf bezweifelt werden. Droht West Cork der Ausverkauf?

Slider by webdesign