Irland im TV: Jack Taylor und gefallene Mädchen

Irland TV-Tipp, Jack Taylor Gefallene Mädchen

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV bis Anfang März: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen geht in Bezug auf Irland sehr ruhig zu im deutschen TV. Einzig Jack Taylor ermittelt wieder in Galway und versucht, der Tochter einer früheren Insassin der dubiosen Magdalenen-Wäschereien zu helfen.

 

 

Freitag, 3. März 2017, ZDF 0:45 Uhr: Jack Taylor – Gefallene Mädchen

Irland TV-Tipp, Jack Taylor„Jack Taylor (Iain Glen) wird von der Tochter einer früheren Insassin der dubiosen Magdalenen-Wäschereien beauftragt, die Identität einer ehemaligen Nonne herauszufinden. Jeder nannte sie damals nur „Lucifer“. Jack erhält das Tagebuch der verstorbenen Mutter seiner Auftraggeberin und beginnt, sich auf die Suche nach der so geheimnisvollen wie grausamen Lucifer zu machen. Magdalenen-Wäschereien waren – bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein – Heime für „gefallene Mädchen“. Die jungen Frauen waren stigmatisiert als Sünderinnen, mussten unter strenger Führung katholischer Nonnen Buße tun und ohne Lohn in der Wäscherei arbeiten.

Die Magdalenen-Heime waren aber auch Schauplätze schlimmster Misshandlungen und Demütigungen durch die Nonnen. Lucifer soll die böseste Nonne von allen gewesen sein und quälte die Mädchen auf sadistische Weise. Im Tagebuch liest Jack über brutale Missstände und Erniedrigungen. Kaum hat Jack mit den Ermittlungen begonnen, wird er von Bill Cassell (Liam Carney), dem Unterweltboss Galways, unmissverständlich gewarnt: Er soll den Fall niederlegen, das Tagebuch aushändigen – oder er stirbt. Cassell meint es ernst und spielt russisches Roulette mit Jack. Der entgeht dabei nur knapp dem Tod.

Cody schleicht sich währenddessen heimlich ins Kirchenarchiv und findet heraus, dass alle Unterlagen, die auf Lucifers Identität hinweisen könnten, verschwunden sind. Alles sieht nach einer bewussten Verschleierung aus, an der Father Malachy (Paraic Breathnach), der engste Vertraute von Jacks Mutter, wesentlich beteiligt ist. Und dann macht Jack in dem alten Tagebuch eine Entdeckung, die ihn mehr als alles andere beunruhigt. Offenbar zählte auch seine eigene Mutter, zu der er seit jeher ein eher gespanntes Verhältnis unterhält, damals als Heiminsassin zu den „Gefallenen Mädchen“. Jacks Recherche wird so ungewollt zu einer Reise in die Vergangenheit der eigenen Familie.

Was als scheinbar simple Personenrecherche begonnen hat, entwickelt sich, ohne dass sich zunächst ein Zusammenhang dazu herstellen lässt, zu einer blutigen Mordserie. Zwei junge Männer wurden kaltblütig und auf offener Straße hingerichtet. Sie waren Brüder. Ein dritter Bruder steht danach unter Polizeischutz. Als Jack einen Schergen von Bill Cassel, der ihm das Tagebuch stehlen will, in Notwehr zu Tode bringt, spitzt sich die Situation weiter zu. Jack ahnt, dass die beiden Morde an den jungen Männern mit dem Tagebuch und der geheimnisvollen Lucifer zusammenhängen. Und er ahnt auch, dass es noch mindestens einen weiteren Toten geben könnte, wenn es ihm nicht bald gelingen sollte, hinter Lucifers Geheimnis zu kommen.“ (Senderinformation)

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

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Irland im TV: Irland in einem Zug entdecken

Irland TV-Tipp, Irland in einem Zug

In einem Zug durch Irland mit Eisenbahn Romantik

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV Mitte Februar: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen geht es mit Eisenbahn-Romantik durch Irland in einem Zug. Anschließend entlang Irlands Küsten nach Belfast und in den Norden und zum Abschluss der Woche ermittelt der Ex-Bulle Jack Tayloer wieder Auge um Auge in Galway.

 

 

Montag, 20. Februar 2017, SWR 14:15 Uhr: Eisenbahn Romantik – Irland in einem Zug

Irland TV-Tipp, Eisenbahn-Romantik Irland in einem Zug„Irland ist ein klassisches Reiseziel mit sanften Hügeln, fruchtbaren grünen Wiesen, zerklüfteten Küsten, malerischen Städtchen – und einem perfekten Schienennetz, auf dem sowohl historische Dampfzüge als auch moderne Bahnen verkehren. Was also liegt näher, als Irland im Zug zu entdecken?

Ausgehend von Dublin führt unsere Reise im Uhrzeigersinn durch das Herz Irlands. Entlang der Ostküste kommen wir in ein kleines Dorf in den Wicklow Mountains. In Waterford besteigen wir einen Dampfzug und lassen uns Irlands Bahngeschichte um die Nase wehen. Die Reise führt uns weiter in den Süden Irlands. Wir fahren weiter nach Galway, einer Studentenstadt, die neben einer ausgeprägten Pubkultur, auch ein anderes Erbe pflegt: Hier soll James Lynch seinen Sohn erhängt haben. Vorbei an riesigen Torffeldern kommen wir in die Mitte der grünen Insel. Nun ist es nur noch ein Katzensprung nach Dublin – hier trinken wir unser letztes Pint – Cheers!“ (Senderinformation)

 

Donnerstag, 23. Februar 2017, 3sat 5:30 Uhr: Irlands Küsten – Belfast und der Norden

Irland TV-Tipps, Irlands Küsten. Belfast und der Norden„Irland ist eine geteilte Insel. Das protestantische Nordirland ist von der katholischen Republik getrennt. Der Konflikt zwischen den Anhängern Großbritanniens und der gälischstämmigen Bevölkerung prägt die Geschichte des Landes. Und in Nordirland ist er noch immer gegenwärtig. An den Häusern erinnern Wandmalereien an die „Troubles“ genannten Auseinandersetzungen und Straßenschlachten, zu denen jeder Bewohner Nordirlands eine persönliche Beziehung hat. Inzwischen verstehen die Menschen, dass sie aus der Vergangenheit lernen müssen, um die Wunden heilen zu lassen. Tom Kelly und Kevin Hasson restaurieren in Derry/Londonderry die Wandmalereien an den Hauswänden. Die beiden Künstler begannen in den 90er Jahren ihre Bilder zu malen, begleitend zum Friedensprozess. Sie möchten die Malereien für die nachfolgenden Generationen erhalten und ihren Beitrag zur Versöhnung leisten.

Von Derry/Londonderry im äußersten Norden Irlands geht es die schroffe Küste entlang. Sie bietet einzigartige Felsformationen. Sechseckige Steilsäulen ragen am Giant’s Causeway aus dem Wasser. Der Legende nach wurden die bis zu zwölf Meter hohen Basaltsäulen von einem Riesen geformt, heute weiß man von ihrem vulkanischen Ursprung. Die Küste bietet Lebensraum für unzählige Seevögel. Papageientaucher nisten in riesigen Kolonien auf den Felsen nahe der Brandung. Selbst Alpenkrähen kann man hier beobachten. Die seltenen Vögel waren lange Zeit aus Nordirland verschwunden. Dank der Bemühungen von Vogelwart Liam McFaul brüten sie wieder auf der Insel Rathlin. Zum Schluss der Reise steht Nordirlands Hauptstadt Belfast auf dem Programm. Hier sind große Schiffe kein seltener Anblick. Vor mehr als hundert Jahren wurde hier die „Titanic“ gebaut, das größte Schiff seiner Zeit. In der Werft von Ingenieur James Stevenson gibt es ein ganz besonderes Projekt – die Restauration der „SS Nomadic“, dem letzten existierenden Schwesterschiff der „Titanic“.“ (Senderinformation)

 

Freitag, 24. Februar 2017, ZDF 0:45 Uhr: Jack Taylor – Auge um Auge

Irland TV-Tipp, Jack Taylor Auge um Auge„Nach einem Jahr in London kehrt Jack Taylor (Iain Glen) nach Galway zurück, erholt und erstaunlich nüchtern. Er hat den Sauftouren und der schmutzigen Detektivarbeit abgeschworen, die ihn in einen düsteren Strudel aus Tod und Gewalt gezogen hatten. Doch er wird auf eine harte Probe gestellt, als der Vater eines Freundes aus Kindertagen ihn um Hilfe bittet. Dessen Sohn Niall sei unter mysteriösen Umständen gestorben. Die Polizei geht von Suizid aus, aber der Vater zweifelt und spricht von Mord. Jack nimmt den Fall an.

Jede Straße Galways hält für Jack Erinnerungen parat, er trifft auch seine große Liebe Anne (Tara Breathnach) wieder. Sie fasziniert ihn immer noch, ist aber inzwischen mit dem ebenso erfolgreichen wie dubiosen Bauunternehmer Tim Caffrey (Stuart Graham) liiert. Jack entdeckt, dass Anne von Caffrey geschlagen wird und legt sich mit seinem Nebenbuhler an. Auf einer Party in Caffreys noblem Haus droht Jack dem Hausherrn an, ihm im unerwarteten Moment aufzulauern. Für diese recht eindeutige Ankündigung gibt es viele Zeugen, unter anderem Superintendent Clancy (Frank O’Sullivan). Jack wird von einem etwas aufdringlichen, jungen Mann namens Cody (Killian Scott) verfolgt, der Jack seit Langem als Idol verehrt. Cody will unbedingt als Partner in die Detektei einsteigen, Jack nimmt ihn aber nicht ernst. Doch Cody lässt nicht locker und mischt sich nicht ungeschickt in die Ermittlungen ein.

Dabei kommt Jack einer Bürgerwehr auf die Spur, die als Reaktion auf die rapide steigende Verbrechensrate in Galway offenbar Selbstjustiz übt. Vieles spricht dafür, dass auch Niall ihr Opfer geworden sein könnte. Deren Mitglieder nennen sich „Pikemen“ und beziehen sich auf bäuerliche Freiheitskämpfer aus Zeiten der britischen Herrschaft. Von den kämpfenden Bauern haben sie nicht nur den Namen, sondern auch die spezielle Waffe, die Pikes, eine Art Speer, übernommen. Die „Pikemen“ haben nichts gegen Jack, sie sehen ihn als unabhängigen Kämpfer für Recht und Ordnung, der sich über die Justiz hinwegsetzt und für ein sicheres Galway einsteht. Jack lehnt eine Mitgliedschaft dankend ab. Dann wird Tim Caffrey erschlagen auf einer seiner Baustellen gefunden. Jack ist Hauptverdächtiger und wird von Superintendent Clancy festgenommen. Niemand glaubt mehr an Jacks Unschuld, nicht einmal seine beste Freundin, die Polizistin Kate (Nora Jane Noone). Jack gelingt die Flucht aus der Haft, und er findet einen einzigen, treuen Verbündeten: Cody. Es ist ein Kampf gegen die Zeit, sie müssen den wahren Mörder finden, bevor Jack geschnappt wird. Und wieder steht Jack am Abgrund. Er begreift, dass die richtige Spur über die „Pikemen“ führt. Zum Schein lässt er sich auf einen lebensgefährlichen Deal ein.“ (Senderinformation)

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

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Irland im TV: Jack Taylor ermittelt wieder in Galway

Irland TV-Tipp, Jack Taylor

Ex-Bulle Jack Taylor (Iain Glen) ermittelt wieder in Galway

 

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV Ende Januar: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagenzieht die elfjährige Leontien mit ihren Eltern von Dublin aufs Land und hofft, dass ihre Freunde sie nicht vergessen. Es geht an die irische Riviera, in den wilden Westen und den stürmischen Nordwesten Irlands und der Ex-Bulle Jack Taylor ermittelt wieder in Galway.

 

 

Sonntag, 12. Februar 2017, KiKa 8:35 Uhr: stark! Leontien – Vergesst mich nicht!

Irland TV-Tipp, KiKa stark! Leontien„Die elfjährige Leontien ist mit ihren Eltern von der Stadt Dublin in ein kleines Ökodorf aufs Land gezogen. Eigentlich gefällt Leontien das Landleben gut, nur leider gibt es hier keine Kinder in ihrem Alter. In Dublin hat sie fast alles zusammen mit ihren Freudinnen gemacht. Leontien fürchtet sich davor, dass die Mädchen sie schon bald vergessen könnten. Deshalb beschließen die Freundinnen, sich gegenseitig zu besuchen.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 15. Februar 2017, 3sat 4:05 Uhr: Irlands Küsten – Die irische Riviera

Irland TV-Tipps, Irlands Küsten, Die irische Riviera„In keinem Teil Irlands ist deutlicher zu merken, warum es die „Grüne Insel“ heißt. Lebendige Gärten und dichte Wälder lösen im Süden die eher raue Landschaft ab. Exotische Pflanzen aus der ganzen Welt – selbst Palmen – gedeihen in den Gärten. Ursache für das milde Klima und die mediterrane Atmosphäre ist der warme Golfstrom, der von Westen die Südküste entlang fließt. So ungewöhnlich wie das Klima sind auch die Bewohner der „Irischen Riviera“. Phemie Rose zum Beispiel hat einen der charmantesten Landschaftsgärten der irischen Insel geschaffen. Besucher fühlen sich ans Mittelmeer, in den Fernen Osten oder einen subtropischen Farnwald versetzt. Experimentierfreudigkeit hat Riesenlilien aus dem Himalaya, Hibiskus aus Neuseeland und dem taiwanesischen Reispapierbaum eine neue Heimat geboten.

Das Ehepaar Steele hat vor Jahren das hektische Leben in der Stadt gegen eine eigene Käserei auf dem Land eingetauscht. Inzwischen gibt es landesweit zahlreiche Nachahmer. Paul O‘Sullivan ist ein besonderer Touristenführer. Er bringt Besuchern die Legende um das mittelalterliche Schloss Blarney Castle nahe. Es heißt, wer den berühmten Blarney-Stein küsse, erhalte die Gabe der Eloquenz. Doch den Stein erreicht man nur, wenn man sich auf den Rücken legt und mit dem Kopf voran über die Brüstung beugt. Westlich von Blarney Castle liegt der Killarney-Nationalpark, in dem sich die wohl letzten Eichenwälder Irlands befinden. Das milde Klima lässt dort aber den Rhododendron so stark wuchern, dass dadurch der Eichenbestand bedroht ist. Paddy Sheehan ist Wärter der einzigen Seilbahn Irlands, die vom Festland nach Dursey Island führt. Sue Redican lebt als einzige Bewohnerin auf Great Blasket Island; hier verbringt sie den Großteil des Jahres in einem umgebauten Kuhstall und genießt Einsamkeit, Natur und ein einfaches Leben.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 15. Februar 2017, 3sat 4:50 Uhr: Irlands Küsten – Der wilde Westen

Irland TV-Tipps, Irlands Küste, Der wilde Westen„Im Westen Irlands formten Meer und Wind beeindruckende Steilküsten. Gewaltig erheben sich die Cliffs of Moher über den Ozean. So ursprünglich wie die Küstenlandschaft ist auch das Leben der Menschen hier. Bei Ebbe sammelt Edward Kilkullen mit seinem Traktor Algen für sein Badehaus, das direkt am Strand steht. Ein Bad in Algen und warmem Meerwasser verspricht besondere Entspannung. Im Hinterland erstreckt sich kilometerweit Karstland. Für Michael Hanrahan ist diese karge, fast unbewachsene Landschaft gerade Inspiration. Für den Maler zählt der Westen Irlands zu den schönsten Landschaften der Welt. Liebevoll hält er die Wucht der Wellen an der Felsküste auf Aquarellen fest. Selbst die englische Königin kennt seine Werke.

Der kleine Ort Lisdoonvarna in der Grafschaft Clare zieht jedes Jahr im Spätsommer Tausende Besucher an. Das Matchmaking-Festival ist eine der größten Heiratsbörsen der Welt. Als Matchmaker vermittelt Willy Daly heiratswillige Männer und Frauen. Und dank jahrzehntelanger Erfahrung findet er für fast jeden Topf den passenden Deckel. Die Wellen an der Küste des County Mayo sind wie geschaffen für das Surfen. Ciaran Schult ist leidenschaftlicher Wellenreiter. In seinem Gasthaus empfängt er Menschen aus der ganzen Welt und bringt ihnen das Surfen bei. Connemara ist das urtypische Herz von Irlands Westen. In der felsigen Berglandschaft leben die letzten Wildpferde der Insel, die Connemara-Ponys. Der Ranger und Connemara-Experte Willy Leahy weiß so ziemlich alles über die geheimnisumwitterten und scheuen Tiere, die schwer zu finden sind. Wenige Kilometer vor der Küste des County Clare liegt die Insel Inishturk. Viele Bewohner sind in den letzten Jahrzehnten aufs Festland gezogen, doch einige Dutzend Menschen leben immer noch gern hier. Für sie ist Jack Heanley, der Insel-Postbote, die zuverlässige Verbindung zur Welt.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 15. Februar 2017, 3sat 5:30 Uhr: Irlands Küsten – Der stürmische Nordwesten

Irland TV-Tipps, Irlands Küsten, Der stürmische Nordwesten„Im nördlichsten Teil der Irischen Republik trifft man auf Zeugen der alten Kultur, auf Burgruinen, aufgegebene Kirchen und Friedhöfe. Vielleicht pflegen die Bewohner dieses entlegenen Winkels Irlands deshalb die alten Traditionen. In Donegal halten Fiddler wie Vincent Campbell eine aussterbende Musikrichtung am Leben: das Geigenspiel mit einer ganz speziellen Technik. Früher zogen sie von Haus zu Haus, heute gibt es kaum noch hauptberufliche Fiddler. Vincent lebt als Schafsfarmer in den Bergen von Donegal. Doch die Musik liegt ihm so am Herzen, dass er regelmäßig Kinder in der Stadt das Fiddle-Spiel lehrt und seinen Beitrag zum Erhalt der Zunft leistet.

Auch Laura Spellman pflegt ein typisch irisches Hobby: Sie spielt Rugby. Mit ihrem Team hat sie sogar schon eine Meisterschaft gewonnen. Im Training misst sich die junge Rechtsanwältin auch mit Männern – eine optimale Vorbereitung für ihre Arbeit im Gerichtssaal, denn auch dort wird oft aggressiv gekämpft. Im dünn besiedelten Landstrich um Sligo, Leitrim und Donegal sind die Menschen oft auf sich selbst angewiesen. Das macht erfinderisch. So reparieren George Kelly und Philip Slaroy – Lokführer des Fintown-Train, der letzten Eisenbahn in diesem County – ihre alte Lok selbst, sollte etwas nicht funktionieren.

Weiter im Norden liegt der Glenveagh Nationalpark. Im größten Reservat Irlands betreut Ranger Lorcan O’Toole ein einzigartiges Auswilderungsprojekt. Der Steinadler soll hier eine neue Heimat finden. Ivan Scott aus dem unscheinbaren Örtchen Kilmacrennan hat schon mehrmals einen neuen Weltrekord aufgestellt: Mehr als 730 Schafe in acht Stunden scheren? Kein Problem für ihn. Um seinen Status als Nummer eins zu behaupten, tritt er bei einem Wettbewerb gegen Konkurrenz aus ganz Irland an. Der Koch Brian McDermot will im Zuge der Gleichbehandlung der Geschlechter den Männern des Countys die Liebe für die Zubereitung von Fisch und Fleisch näherbringen. Kein einfaches Unterfangen, denn viele Iren fürchten sich regelrecht vor dem Herd. Doch nachdem sie einen Kochkurs von Brian besucht haben, wissen sie auch den kulinarischen Teil der irischen Kultur zu schätzen.“ (Senderinformation)

 

Freitag, 17. Februar 2017, ZDF 1:05 Uhr: Jack Taylor – Der Ex-Bulle

Irland TV-Tipp ZDF-Serie Jack Taylor Galway„Jack Taylor (Iain Glen) ist ein exzellenter Ermittler, ein grandioser Polizist. Wenn er nicht so viel trinken und sich nicht in alles einmischen würde, stünde einer Karriere eigentlich nichts im Weg. Aber Jack kann es nicht lassen und schlägt einem bestechlichen Minister während einer Verkehrskontrolle brutal ins Gesicht. Das hat Konsequenzen: Jack wird umgehend gefeuert und geht damit in die Geschichte Galways ein, denn die irische Polizei gilt als so korrupt, dass einem eigentlich nicht gekündigt werden kann. Jack ermittelt fortan als Privatdetektiv. Ein eher zweifelhafter Beruf in Irland, zu nah am „Informer“, an der irischen Terroristenszene. Sein Büro eröffnet er im Hinterzimmer seiner Stammkneipe.

Dort stöbert ihn Anne Hennessy (Tara Breathnach) auf, eine attraktive Frau, die sich Sorgen um ihre spurlos verschwundene Teenager-Tochter macht. Als er sie fragt, warum sie ausgerechnet einen Trinker wie ihn beauftrage, das Mädchen ausfindig zu machen, ist die Antwort, dass er ja nichts zu verlieren habe. Damit ist Jacks Neugierde geweckt, und zwar nicht nur an dem Fall. Er beginnt zu recherchieren. Der scheinbar private Auftrag bringt Jack bald auf die Spur eines monströsen Verbrechens: Insgesamt vier junge Mädchen im Teenager-Alter haben in den vergangenen Monaten den Tod im reißenden Fluss Corribh gefunden und sind immer an derselben Stelle angespült worden. Jack findet eindeutige Hinweise auf Mord, die seine ehemaligen Polizei-Kollegen offensichtlich bewusst nicht weiterverfolgen wollten. Mithilfe der jungen Polizistin Kate Noonan (Nora Jane Noone), die erkennt, dass auf ihrem Revier Dinge unter den Teppich gekehrt wurden, findet Jack den früheren Arbeitgeber der Mädchen, Planter, einen hochangesehenen Kunstmäzen. Sie erfahren, dass Planter auch Sutton (Ralph Brown), Jacks Saufkumpan, finanziell unterstützt.

Sutton ist zwar ein genialer Maler, aber er ist auch unberechenbar, denn er diente als Einzelkämpfer und Fallschirmjäger im Kosovo-Krieg und ist mit dem Handwerk des Tötens vertraut. Während Jack sich hoffnungslos in Anne Hennessy verliebt, stellt Sutton auf eigene Faust den vermeintlichen Mörder der Mädchen. Er drapiert dessen Leichnam in seinem Atelier als eine Art Kunst-Installation. Für Jack, der nun selbst unter Mordverdacht gerät, ist damit eine Grenze überschritten. Er stellt Sutton zur Rede. Auch was seine attraktive Auftraggeberin Anne Hennessy angeht, erlebt Jack eine Enttäuschung. Als Jack langsam klar wird, wie die Karten in diesem Fall gemischt sind und worauf er sich da eingelassen hat, ist es beinahe schon zu spät. Denn nun steht nicht nur seine Reputation als Privatdetektiv, sondern auch sein Leben auf dem Spiel.“ (Senderinformation)

 

 

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

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Irland im TV: Hinter feindlichen Linien

Irland TV-Tipp, '71 Hinter feindlichen Linien

Jack O’Connell als verunsicherter Soldat Gary Hook „Hinter feindlichen Linien“

 

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV Ende Januar: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen ist Colin Farrell als Kriegsreporter im Drama Triage unterwegs und Philomena sucht ihren Sohn. Es geht in einer fünfteiligen Reihe entlang an Irlands Küsten und zum Abschluss der Woche gibt es die TV-Premiere des packenden atmosphärischen Bürgerkriegs-Thrillers ’71 – Hinter feindlichen Linien des Regisseurs Yann Demange über den historischen Konflikt zwischen den irisch-nationalistischen Katholiken und den britisch-stämmigen, unionistischen Protestanten in Belfast 1971.

 

Samstag, 4. Februar 2017, Servus TV 22:30 Uhr: Triage

Irland TV-Tipp, Triage„Mark Walsh (Colin Farrell), der als Fotojournalist arbeitet, führt seine Arbeit ins Kriegsgebiet Kurdistan. Als er dabei verletzt wird, kehrt er zurück in seine irische Heimat. Doch der Fotograf ist schwer traumatisiert, und seine Frau (Paz Vega) bittet ihren Großvater (Christopher Lee) um psychologischen Beistand…

Der Antikriegsfilm „Triage“ von Oscar-Preisträger Danis Tanovic („No Man’s Land“) ist ein intensives, authentisches Drama um einen Kriegsfotografen, der nach seiner Rückkehr mit den psychologischen Folgen zu kämpfen hat. Der Film ist mit Colin Farrell und Christopher Lee ausgezeichnet besetzt.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Sonntag, 5. Februar 2017, Servus TV 1:40 Uhr

 

Mittwoch, 8. Februar 2017, BR 23:30 Uhr: Philomena – Eine Mutter sucht ihren Sohn

Irland TV-Tipp, Philomena„Von „human interest stories“ und trivial menschelnden Schicksalsgeschichten hält der britische Journalist Martin Sixsmith so gar nichts. Oder besser: Er ist sich dafür zu fein. Doch nachdem er seinen prestigeträchtigen Regierungsauftrag durch eine unglückliche Formulierung verloren hat, muss er sich neu umschauen. Dabei gerät er zufällig an die fast 70-jährige Philomena Lee. Die gläubige Katholikin aus einfachen Verhältnissen ist nicht der Umgang, den der etwas blasierte, zum Zynismus neigende Medienprofi sonst pflegt.

Aber ihre tragische Geschichte, die sie 50 Jahre lang mit sich herumgetragen hat, klingt vielversprechend genug für eine Reportage in der Boulevardpresse: Als junges Mädchen hat sie Akkord in der Wäscherei einer irischen Schwesternschule gearbeitet. Durch eine flüchtige Liebelei schwanger geworden, zog sie sich den Unmut der autoritär herrschenden Ordensschwestern zu, die ihr den kleinen Sohn Anthony schließlich wegnahmen und zur Adoption freigaben. Hilflos und verzweifelt musste die junge Philomena mit ansehen, wie ihr Kind an eine wohlhabende amerikanische Familie gegeben wurde.

Jetzt, zu Anthonys 50. Geburtstag, entschließt sie sich, ihr Schweigen endlich zu brechen und nach ihm zu suchen. Sixsmith lässt sich darauf ein, der in seinen Augen erschreckend gutmütigen Frau auf der Suche nach dem verlorenen Sohn zu helfen. Bei den Ordensschwestern in Irland stoßen die beiden auf eine Mauer des Schweigens. Dennoch schaffen sie es, in den USA Anthonys aktuellen Aufenthaltsort ausfindig zu machen. Dessen „neue“ Identität sorgt aber für einen Schock, der die gesamte Mission infrage stellt.

Unter der Regie von Stephen Frears bietet „Philomena“ ein Spiel mit starken Emotionen und feiner Ironie. Von Hauptdarsteller Steve Coogan, der auf die wahre Geschichte gestoßen ist, stammt das Drehbuch nach dem Roman „The Lost Child of Philomena Lee“ von Martin Sixsmith. Oscar-Preisträgerin Judi Dench läuft dabei als Philomena zu Hochform auf. Neben einem spannenden Plot bietet das Drama humorvolle Seitenhiebe auf das britische Klassendünkel und subtile Gesellschaftskritik. (Senderinformation)

 

Donnerstag, 9. Februar 2017, 3sat 14:50 Uhr: Irlands Küsten – Dublin und der Osten

Irland TV-Tipps, Irlands Küsten, Dublin und der Osten„Im Osten Irlands liegt Dublin, die Hauptstadt der Republik Irland. Rund um die Stadt sieht man, was das Land einzigartig macht. In der Bucht von Carlingford werden Austern gezüchtet, die weltweit für ihren einzigartigen Geschmack bekannt sind. Bei Ebbe wenden der Fischer Kian Louet-Feisser und seine Helfer die Austern mit ihren Traktoren. Anschließend wird ein Teil der reifen Delikatessen zu Spezialitätenrestaurants in der Nähe gebracht, der Großteil wird jedoch in alle Welt verschickt. In der Hauptstadt Dublin trifft das Filmteam den Literaturprofessor Joseph O’Gorman, der stolz den „Long Room“ des Trinity College präsentiert. Hier lagern unter anderem Werke von Samuel Beckett oder Oscar Wilde. Für Joseph O’Gorman ist die irische Literatur der größte Schatz. Am Abend öffnen die berühmten Pubs im Temple Bar District. In den gemütlichen Kneipen wird oft zu Livemusik getanzt und gefeiert. So zeigt im Johnnie Fox‘s Pub der Stepptänzer Joey Comerford sein Können. Folk-Tanz gehört zum kulturellen Selbstverständnis. Jeder Ire, der etwas auf sich hält, kann auch tanzen.

Geruhsamer geht es außerhalb Dublins zu. Der Historiker Pat Power und die Energetikerin Jane Donald untersuchen einen alten Steinkreis. Monumente vorchristlicher Zivilisation finden sich an vielen Orten in Irland. Eines der bekanntesten, die Grabanlage Newgrange, ist sogar älter als Stonehenge im Süden Englands und die ägyptischen Pyramiden. Nahe der Küste findet sich eine der schönsten Gartenanlagen Irlands, die Powerscourt Gardens. Gärtner Michael Byrne kümmert sich dort mit Leidenschaft um die Rosen und einen Friedhof der besonderen Art. Hier ruhen die ehemaligen Lieblingstiere früherer Herrschaften. Im House of Storytelling scheint die Zeit stillzustehen. Hier lebt in gemütlicher Atmosphäre die Tradition des Geschichtenerzählens fort, um das kulturelle Erbe Irlands niemals zu vergessen.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Freitag, 10. Februar 2017, 3sat 6:15 Uhr

 

Donnerstag, 9. Februar 2017, 3sat 15:35 Uhr: Irlands Küsten – Die irische Riviera

Irland TV-Tipps, Irlands Küsten, Die irische Riviera„In keinem Teil Irlands ist deutlicher zu merken, warum es die „Grüne Insel“ heißt. Lebendige Gärten und dichte Wälder lösen im Süden die eher raue Landschaft ab. Exotische Pflanzen aus der ganzen Welt – selbst Palmen – gedeihen in den Gärten. Ursache für das milde Klima und die mediterrane Atmosphäre ist der warme Golfstrom, der von Westen die Südküste entlang fließt. So ungewöhnlich wie das Klima sind auch die Bewohner der „Irischen Riviera“. Phemie Rose zum Beispiel hat einen der charmantesten Landschaftsgärten der irischen Insel geschaffen. Besucher fühlen sich ans Mittelmeer, in den Fernen Osten oder einen subtropischen Farnwald versetzt. Experimentierfreudigkeit hat Riesenlilien aus dem Himalaya, Hibiskus aus Neuseeland und dem taiwanesischen Reispapierbaum eine neue Heimat geboten.

Das Ehepaar Steele hat vor Jahren das hektische Leben in der Stadt gegen eine eigene Käserei auf dem Land eingetauscht. Inzwischen gibt es landesweit zahlreiche Nachahmer. Paul O‘Sullivan ist ein besonderer Touristenführer. Er bringt Besuchern die Legende um das mittelalterliche Schloss Blarney Castle nahe. Es heißt, wer den berühmten Blarney-Stein küsse, erhalte die Gabe der Eloquenz. Doch den Stein erreicht man nur, wenn man sich auf den Rücken legt und mit dem Kopf voran über die Brüstung beugt. Westlich von Blarney Castle liegt der Killarney-Nationalpark, in dem sich die wohl letzten Eichenwälder Irlands befinden. Das milde Klima lässt dort aber den Rhododendron so stark wuchern, dass dadurch der Eichenbestand bedroht ist. Paddy Sheehan ist Wärter der einzigen Seilbahn Irlands, die vom Festland nach Dursey Island führt. Sue Redican lebt als einzige Bewohnerin auf Great Blasket Island; hier verbringt sie den Großteil des Jahres in einem umgebauten Kuhstall und genießt Einsamkeit, Natur und ein einfaches Leben.“ (Senderinformation)

 

Donnerstag, 9. Februar 2017, 3sat 16:15 Uhr: Irlands Küsten – Der wilde Westen

Irland TV-Tipps, Irlands Küste, Der wilde Westen„Im Westen Irlands formten Meer und Wind beeindruckende Steilküsten. Gewaltig erheben sich die Cliffs of Moher über den Ozean. So ursprünglich wie die Küstenlandschaft ist auch das Leben der Menschen hier. Bei Ebbe sammelt Edward Kilkullen mit seinem Traktor Algen für sein Badehaus, das direkt am Strand steht. Ein Bad in Algen und warmem Meerwasser verspricht besondere Entspannung. Im Hinterland erstreckt sich kilometerweit Karstland. Für Michael Hanrahan ist diese karge, fast unbewachsene Landschaft gerade Inspiration. Für den Maler zählt der Westen Irlands zu den schönsten Landschaften der Welt. Liebevoll hält er die Wucht der Wellen an der Felsküste auf Aquarellen fest. Selbst die englische Königin kennt seine Werke.

Der kleine Ort Lisdoonvarna in der Grafschaft Clare zieht jedes Jahr im Spätsommer Tausende Besucher an. Das Matchmaking-Festival ist eine der größten Heiratsbörsen der Welt. Als Matchmaker vermittelt Willy Daly heiratswillige Männer und Frauen. Und dank jahrzehntelanger Erfahrung findet er für fast jeden Topf den passenden Deckel. Die Wellen an der Küste des County Mayo sind wie geschaffen für das Surfen. Ciaran Schult ist leidenschaftlicher Wellenreiter. In seinem Gasthaus empfängt er Menschen aus der ganzen Welt und bringt ihnen das Surfen bei. Connemara ist das urtypische Herz von Irlands Westen. In der felsigen Berglandschaft leben die letzten Wildpferde der Insel, die Connemara-Ponys. Der Ranger und Connemara-Experte Willy Leahy weiß so ziemlich alles über die geheimnisumwitterten und scheuen Tiere, die schwer zu finden sind. Wenige Kilometer vor der Küste des County Clare liegt die Insel Inishturk. Viele Bewohner sind in den letzten Jahrzehnten aufs Festland gezogen, doch einige Dutzend Menschen leben immer noch gern hier. Für sie ist Jack Heanley, der Insel-Postbote, die zuverlässige Verbindung zur Welt.“ (Senderinformation)

 

Donnerstag, 9. Februar 2017, 3sat 17:00 Uhr: Irlands Küsten – Der stürmische Nordwesten

Irland TV-Tipps, Irlands Küsten, Der stürmische Nordwesten„Im nördlichsten Teil der Irischen Republik trifft man auf Zeugen der alten Kultur, auf Burgruinen, aufgegebene Kirchen und Friedhöfe. Vielleicht pflegen die Bewohner dieses entlegenen Winkels Irlands deshalb die alten Traditionen. In Donegal halten Fiddler wie Vincent Campbell eine aussterbende Musikrichtung am Leben: das Geigenspiel mit einer ganz speziellen Technik. Früher zogen sie von Haus zu Haus, heute gibt es kaum noch hauptberufliche Fiddler. Vincent lebt als Schafsfarmer in den Bergen von Donegal. Doch die Musik liegt ihm so am Herzen, dass er regelmäßig Kinder in der Stadt das Fiddle-Spiel lehrt und seinen Beitrag zum Erhalt der Zunft leistet.

Auch Laura Spellman pflegt ein typisch irisches Hobby: Sie spielt Rugby. Mit ihrem Team hat sie sogar schon eine Meisterschaft gewonnen. Im Training misst sich die junge Rechtsanwältin auch mit Männern – eine optimale Vorbereitung für ihre Arbeit im Gerichtssaal, denn auch dort wird oft aggressiv gekämpft. Im dünn besiedelten Landstrich um Sligo, Leitrim und Donegal sind die Menschen oft auf sich selbst angewiesen. Das macht erfinderisch. So reparieren George Kelly und Philip Slaroy – Lokführer des Fintown-Train, der letzten Eisenbahn in diesem County – ihre alte Lok selbst, sollte etwas nicht funktionieren.

Weiter im Norden liegt der Glenveagh Nationalpark. Im größten Reservat Irlands betreut Ranger Lorcan O’Toole ein einzigartiges Auswilderungsprojekt. Der Steinadler soll hier eine neue Heimat finden. Ivan Scott aus dem unscheinbaren Örtchen Kilmacrennan hat schon mehrmals einen neuen Weltrekord aufgestellt: Mehr als 730 Schafe in acht Stunden scheren? Kein Problem für ihn. Um seinen Status als Nummer eins zu behaupten, tritt er bei einem Wettbewerb gegen Konkurrenz aus ganz Irland an. Der Koch Brian McDermot will im Zuge der Gleichbehandlung der Geschlechter den Männern des Countys die Liebe für die Zubereitung von Fisch und Fleisch näherbringen. Kein einfaches Unterfangen, denn viele Iren fürchten sich regelrecht vor dem Herd. Doch nachdem sie einen Kochkurs von Brian besucht haben, wissen sie auch den kulinarischen Teil der irischen Kultur zu schätzen.“ (Senderinformation)

 

Donnerstag, 9. Februar 2017, 3sat 17:45 Uhr: Irlands Küsten – Belfast und der Norden

Irland TV-Tipps, Irlands Küsten. Belfast und der Norden„Irland ist eine geteilte Insel. Das protestantische Nordirland ist von der katholischen Republik getrennt. Der Konflikt zwischen den Anhängern Großbritanniens und der gälischstämmigen Bevölkerung prägt die Geschichte des Landes. Und in Nordirland ist er noch immer gegenwärtig. An den Häusern erinnern Wandmalereien an die „Troubles“ genannten Auseinandersetzungen und Straßenschlachten, zu denen jeder Bewohner Nordirlands eine persönliche Beziehung hat. Inzwischen verstehen die Menschen, dass sie aus der Vergangenheit lernen müssen, um die Wunden heilen zu lassen. Tom Kelly und Kevin Hasson restaurieren in Derry/Londonderry die Wandmalereien an den Hauswänden. Die beiden Künstler begannen in den 90er Jahren ihre Bilder zu malen, begleitend zum Friedensprozess. Sie möchten die Malereien für die nachfolgenden Generationen erhalten und ihren Beitrag zur Versöhnung leisten.

Von Derry/Londonderry im äußersten Norden Irlands geht es die schroffe Küste entlang. Sie bietet einzigartige Felsformationen. Sechseckige Steilsäulen ragen am Giant’s Causeway aus dem Wasser. Der Legende nach wurden die bis zu zwölf Meter hohen Basaltsäulen von einem Riesen geformt, heute weiß man von ihrem vulkanischen Ursprung. Die Küste bietet Lebensraum für unzählige Seevögel. Papageientaucher nisten in riesigen Kolonien auf den Felsen nahe der Brandung. Selbst Alpenkrähen kann man hier beobachten. Die seltenen Vögel waren lange Zeit aus Nordirland verschwunden. Dank der Bemühungen von Vogelwart Liam McFaul brüten sie wieder auf der Insel Rathlin. Zum Schluss der Reise steht Nordirlands Hauptstadt Belfast auf dem Programm. Hier sind große Schiffe kein seltener Anblick. Vor mehr als hundert Jahren wurde hier die „Titanic“ gebaut, das größte Schiff seiner Zeit. In der Werft von Ingenieur James Stevenson gibt es ein ganz besonderes Projekt – die Restauration der „SS Nomadic“, dem letzten existierenden Schwesterschiff der „Titanic“.“ (Senderinformation)

 

Donnerstag, 9. Februar 2017, 3sat 23:00 Uhr: ’71 – Hinder feindlichen Linien

0902_3sat_Hinter_feindlichen_Linien„Belfast, 1971: Die Einheit des jungen britischen Soldaten Gary Hook wird nach Nordirland zur Unterstützung der Polizei abkommandiert. Schon der erste Einsatz endet in einer Straßenschlacht. Verletzt und von seiner Truppe getrennt versucht Hook, durch die nächtliche Stadt den Rückweg zu seiner Kaserne zu finden. Dabei sind ihm bewaffnete IRA-Aktivisten auf den Fersen. – Preisgekröntes britisches Thriller-Drama, als TV-Premiere in 3sat.

Regisseur Yann Demange hat in seinem ersten Kinofilm „’71“ den historischen Konflikt zwischen den irisch-nationalistischen Katholiken und den britisch-stämmigen, unionistischen Protestanten als packenden atmosphärischen Bürgerkriegs-Thriller inszeniert. Dabei nimmt er konsequent die Perspektive seines Protagonisten ein und vermittelt mit teilweise dokumentarischen Stilmitteln die Desorientierung und die allgegenwärtige Bedrohung in Belfast im Jahr 1971.

’71“ lief erfolgreich auf der Berlinale und zahlreichen internationalen Festivals und gewann unter anderem einen „British Independent Film Award“ in der Kategorie „Beste Regie“ und in Deutschland den „Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke“ (Bernhard-Wicki-Filmpreis).

Einen besonderen Anteil am Erfolg hat Jack O’Connell, der den verunsicherten Soldaten auf der Flucht spielt. In deutschen Kinos war O’Connell zuletzt als Hauptdarsteller neben Julia Roberts und George Clooney in Jodie Fosters „Money Monster“ zu sehen. Manohla Dargis schrieb über ihn in der New York Times: „Mr. O’Connell hebt ab in “71′, in dem seine Figur jedes emotionale, psychologische und physische Hindernis in kinetisches Kino verwandelt.“
 
Regisseur Yann Demange, als Sohn einer französischen Mutter und eines algerischen Vaters in Paris geboren, wuchs in London auf, studierte an der National Film and Television School und drehte vor seinem Spielfilm-Debüt „’71“ mehrere erfolgreiche britische Fernsehserien.

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

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Irland im TV: Der XXL-Ostfriese in Irland

Irland TV-Tipp, XXL-Ostfriese in Irland

Der XXL-Ostfriese Tamme Hanken mit seinem Freund Peter unterwegs in Irland

 

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV Ende Januar: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen geht es in die Gärten im Osten Irlands und Phoenix zeigt noch einmal die dreiteilige Reihe Drei Farben Grün. Hexi Lilli reist ins alte Irland und wir begleiten die Delfinflüsterin an die Westküste.Frank Jahn folgt in seinem blauen-weißen VW Bus dem 2.500 Kilomerter langen „Wild Atlantic Way“ und der XXL-Ostfriese Tamme Hanken besucht zusammen mit seinem Freund Peter die Grüne Insel.

 

Samstag, 28. Januar 2017, MDR 12:15 Uhr: MDR Garten – Gartenreportage Irland

Irland TV-Tipp, Gartenreportage Irland„Dieses Mal ist „MDR Garten“ unterwegs in Irland. Wer mit dieser Insel hauptsächlich grüne Wiesen und Schafe verbindet, wird überrascht sein. Irland hat noch eine andere Seite, die die Herzen aller Gartenfreunde höher schlagen lässt. Herrliche Gartenanlagen mit außerordentlicher Pflanzenvielfalt. Exotisches aus aller Welt fühlt sich in dem milden, feuchten Klima wohl. Denn um die grüne Insel fließt der Golfstrom, der seine wärmenden Wassermassen von Südamerika bis nach Europa transportiert. So ist es hier im Jahresschnitt fünf bis zehn Grad wärmer als auf dem Kontinent.

Gerade im Osten Irlands, nahe der Hauptstadt Dublin, finden sich in den angrenzenden Grafschaften wahre Gartenparadiese, die noch unter der Kolonialherrschaft Englands angelegt wurden. Wie zum Beispiel Altamont Garden mit seiner beeindruckenden Rhododendrensammlung. Burtown Garden, ein öffentlicher Familiengarten, der von drei Generationen gestaltet wird. Powerscourt Garden, der mit seinem pompösen Renaissance-Auftritt zu den schönsten Gärten der Welt zählt. Und Mount Usher Garden, in dem das nachhaltige und naturnahe Gartenbauprinzip des Gärtners und Journalisten William Robinson umgesetzt wurde. Hier ist die Pflanze der Chef. Außerdem machen wir noch einen Abstecher zum Naherholungsgebiet Wicklow Mountains und probieren auch mal einen irischen Whiskey und ein Sodabrot.“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 29. Januar 2017, Phoenix 20:15 Uhr: Drei Farben Grün – Das raue Irland

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün„Irland ist eine Insel mit vielen Schattierungen. Die dreiteilige Reihe „Drei Farben Grün“ gibt wundersame Einblicke in das raue, das fruchtbare und das sanfte Irland. Kaum ein Land in Europa ist den Naturgewalten so stark ausgesetzt wie die grüne Insel. Auf 3.200 Kilometern Küstenlinie umbrandet der Nordatlantik das Land. Die Wassermassen haben spektakuläre Steilküsten geformt, die See ist oft rau und stürmisch, die atlantischen Tiefs prallen ungebremst auf die Insel. Gleichzeitig verwöhnt der warme Golfstrom die irischen Gärten, lässt an der Südküste Palmen und subtropische Pflanzen sprießen, während sich im fischreichen Ozean sogar Warmwasserfische aus dem Mittelmeer tummeln. Das Landesinnere wiederum ist geprägt von gewundenen Flüssen, einem weitverzweigten Kanalsystem, wild-romantischen Seen und überraschend artenreichen Hochmooren.

Alles in Irland ist vom Wasser bestimmt. Brandung, Regen, Sümpfe. Das Land ist wie ein Schwamm, und das Wasser sorgt – in Verbindung mit den gemäßigten Temperaturen – für eine üppige Natur, deren Grün in vielen Schattierungen leuchtet. Verblüffend gut haben sich die Iren dem wechselhaften Wetter und den unterschiedlichen Naturräumen angepasst. Wir begegnen Garnelenfischern und Gärtnern, Käsemachern und Brandungsanglern, Algenköchinnen und Pferdehändlern, Fledermausforschern und Torfstechern. Und auch die unterschiedlichsten Tiere haben in Irland ihre Nischen gefunden – in den rauen Bergen, an der umbrandeten Felsküste oder im Moor. Man muss nur genau hinsehen, aber dann offenbart sich auf der grünen Insel eine wahrhafte Wunderwelt.

Brandung, Gischt und Steilküste, viel Regen und Sturm. Die raue Seite Irlands ist wohl die bekannteste, doch nur auf den zweiten Blick lassen sich die vielfältigen Überlebenskünstler entdecken. Mensch und Tier trotzen der vermeintlich lebensfeindlichen Umwelt überall auf der Insel ihre Nischen ab. Eine spezielle Schafrasse kann selbst in den kargen Bergen Donegals den nassen Winter überstehen, arktische Vögel bauen in den Steilküsten abenteuerliche Nester, und die graue Karstlandschaft des Burren überrascht mit einer blühenden Flora. Und auch kulinarisch gibt es Erstaunliches: An der Nordwestküste Irlands hat sich eine gelernte Ärztin, Prannie Rhatigan, auf das Kochen mit Meeresalgen spezialisiert. Ihr Kochbuch ist auf der Insel ein Bestseller, und immer mehr Iren entdecken das vergessene, glibberige Gemüse als gesunde und günstige Zutat für ihre Küche.

Außerdem: Im Donkey Sanctuary finden die geschundenen irischen Esel, die eigentlich aus der Steppe stammen, Unterschlupf und Pflege. Und die stürmische Insel Tory Island ist ein Paradies für viele seltene Vögel.“ (Senderinformation)

Wiederholungen: Montag, 30. Januar 2017, Phoenix 1:00 Uhr, 7:30 Uhr und 18:30 Uhr

 

Sonntag, 29. Januar 2017, Phoenix 21:00 Uhr: Drei Farben Grün – Das fruchtbare Irland

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün„Viel Sonne und noch mehr Regen, ein gesunder Boden und der warme Golfstrom machen es möglich: Irland ist ein botanisches Paradies. Für die Engländer, die das Land jahrhundertelang beherrschten, war die Insel so etwas wie ihr Vorgarten und Experimentierfeld. Viele exotische Pflanzen aus den Kolonien des Empires wurden nach Irland geschifft, so dass es noch heute unzählige Gärten mit Blumen und Bäumen gibt, die sonst nur in tropischen oder subtropischen Gefilden gedeihen.

Dank des milden Klimas können auch die berühmten irischen Kühe fast das ganze Jahr über auf der freien Weide grasen, was für eine besonders aromatische Milch sorgt. Das Ehepaar Tom und Giana Ferguson hat diesen Vorteil erkannt und stellt aus der guten Milch auf traditionelle Art einen Weichkäse her, der inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde. Der Brandungsangler Kevin Brain freut sich über den großen Fischreichtum in der irischen See. Gut 80 Arten tummeln sich hier, sogar Warmwasserfische aus dem Mittelmeer. Der ganze kulinarische Reichtum Irlands lässt sich hervorragend auf dem English Market in Cork bestaunen, einer historischen Markthalle voller irischer Produkte.

Außerdem: Ein Biologe zeigt uns die wundersame Lebenswelt in der Brandungszone. Und ein Greenkeeper auf Irlands spektakulärstem Golfplatz – hoch oben auf einer felsigen Landzunge im Atlantik – kämpft gegen Sturm und salzige Gischt.“ (Senderinformation)

Wiederholungen: Montag, 30. Januar 2017, Phoenix 1:45 Uhr, 8:15 Uhr und 19:15 Uhr

 

Montag, 30. Januar 2017, KiKa 16:50 Uhr: Hexe Lilli – Lilli im Koboldland

Irland TV-Tipp, Hexe Lilli im Koboldland„Hexe Lilli ist ein ganz normales Mädchen. Lilli geht in die Schule und kann ihren kleinen Bruder ganz gut leiden, wenn er ihr nicht gerade mal wieder auf die Nerven geht. Doch eines Morgens wird Lillis Leben auf den Kopf gestellt. Sie entdeckt ein Buch voller Hexentricks, das von dem kleinen Drachen Hektor bewacht wird. Schnell schließen die beiden Freundschaft.

Weil Lilli nicht an Feen und Kobolde glaubt, reist Hektor mit ihr ins alte Irland. Doch in Irland angekommen, ist es gar nicht so einfach, Kobolde oder Feen zu finden. Baron Winterbottom lässt alle magischen Wesen fangen und einsperren. Er will beweisen, dass magische Wesen kein Glück bringen. Lilli und Hektor verzaubern sich in Kobolde, um die magischen Wesen zu befreien“ (Senderinformation)

 

Montag, 30. Januar 2017, Phoenix 20:15 Uhr: Drei Farben Grün – Das sanfte Irland

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün„Gewundene Flüsse, wildromantische Seen, verlassene Klöster und sanfte Weiten. Die irischen Midlands haben ihren ganz eigenen Charme. Wo früher Schleppkähne das weitverzweigte Kanalsystem durchkreuzten, schippern heute Freizeitkapitäne auf ihren Hausbooten durch die weite Landschaft. Am Ufer des Shannons lassen sich dabei seltene Vögel beobachten und verfallene Klosterruinen bestaunen.

Einst waren die Midlands das geistige und kulturelle Zentrum Irlands. Heute hat sich in den zahlreichen Ruinen eine der wenigen Säugetierarten eingenistet: die Fledermaus. Conor Kelleher erforscht die verschiedenen Spezies und geht in den Gemäuern einer alten Abtei auf Fledermausjagd.

Mystische Orte, heilige Quellen und Zeugnisse keltischen Geisterglaubens finden sich vor allem in der sanften Hügellandschaft im Landesinneren. Allgegenwärtig sind hier auch die berühmten irischen Pferde. Kein anderes europäisches Land hat mehr Pferde pro Einwohner als Irland. Einmal im Jahr findet in der kleinen Stadt Ballinasloe die älteste Pferdemesse unter freiem Himmel statt. Miley Cash ist Großhändler und so etwas wie der Pate des Pferdemarktes: Über 80 Tiere kauft der 70-Jährige an dem Wochenende, die meisten verkauft er direkt weiter an Kunden in England und Frankreich.

Außerdem: In einem renaturierten Hochmoor, den Lough Boora Parklands, ist ein einzigartiges Biotop entstanden, das den Kiebitz, den irischen Hasen und viele fleischfressende Pflanzen beherbergt. “ (Senderinformation)

Wiederholungen: Dienstag, 31. Januar 2017, Phoenix 0:45 Uhr, 7:30 Uhr und 18:30 Uhr

 

Montag, 30. Januar 2017, Phoenix 21:00 Uhr: Die Delfinflüsterin

Irland TV-Tipp, Delfinflüsterin“An der Westküste Irlands tut sich Einzigartiges: Eine deutsche “Delfinflüsterin” erforscht das Leben der einzigartigen Meeressäuger – und hat eine enge Freundschaft mit Delfindame Mara geschlossen. Vor der zerklüfteten Westküste Irlands leben ganz besondere Delfine. Anders als die meisten ihrer Artgenossen leben sie allein und suchen die Nähe anderer Tierarten und des Menschen.Seit neun Jahren verbringt Ute Margreff jeden Tag viele Stunden im eiskalten Irischen Meer. Dabei hat sie Freundschaft mit Mara geschlossen. Das Delfinweibchen ist ein Solitärdelfin – ein einzelnes Tier, das gerne mit Menschen in Kontakt tritt. Ute Margreff begleitet die Einzelgängerin Mara jeden Tag bis zu sieben Stunden lang bei ihren Streifzügen und entdeckt immer wieder Neues über das Leben des großen Tümmlers.

Ute Margreff und das Delfinweibchen Mara begrüßen sich jeden Tag aufs Neue mit einem ausführlichen Ritual aus Streicheleinheiten und Massagen. Das stärkt das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier. Das Delfinweibchen nimmt sie mit in eine fremde Welt, animiert sie zum Spielen und bringt sogar immer wieder “Freunde” mit wie etwa Riesenhaie und Mondfische. Bei ihren stundenlangen gemeinsamen Tauchgängen mit dem Delfin erfährt Ute Margreff viel über die einzigartigen Meeressäuger. Es ist schon seit einiger Zeit bekannt, dass Delfine von “Werkzeugen” im Wasser Gebrauch machen. Mara aber vollbringt noch eine viel spektakulärere Handlung. Das Delfinweibchen führt seine menschliche Gefährtin zu Blasentang. Das soll das “Werkzeug” werden. Aber Mara macht das Blasentang-Peeling nicht selbst, sondern fordert Ute Margreff auf, sie mit dem rauen Gewächs abzureiben.” (Senderinformation)

Wiederholungen: Dienstag, 31. Januar 2017, Phoenix 1:30 Uhr, 8:15 Uhr und 19:15 Uhr

 

Montag, 30. Januar 2017, Phoenix 21:45 Uhr: Weltreisen – Irlands wilde Küste

Irland TV-Tipp, Irlands wilde Küste„Das Meer tost, meterhoch spritzt die Gischt, wenn die Wellen gegen die Felsen prallen. Die Westküste Irlands ist der Gewalt des Atlantiks ungeschützt ausgesetzt. Das Meer formt bizarre Klippen und Sandstrände, eine wilde Landschaft von faszinierender Schönheit. Die Menschen hier sind es gewohnt, die Widrigkeiten des Lebens, der Natur und des Wetters auszuhalten. Krise war gestern. Heute ist Aufbruch! An der Westküste Irlands folgt ARD-Korrespondent Frank Jahn dem spektakulären, 2500 Kilometer langen „Wild Atlantic Way“ und besucht Menschen, die längs der Küstenstraße leben.

Iain Miller, der Abseil-Profi, kennt die Klippen des Atlantiks genau und geht mit Touristen ausgerechnet hier auf Klettertour. Etwas weiter südlich ist der Ort Mullaghmore. Eine echte Hoffnung für das ganze Land. Denn hier in der Nähe birgt das Felsgestein vermutlich einen wahren Schatz. Schlägt man den Stein auf, funkelt er im Sonnenlicht. Gold in großen Mengen. Das Gold ist die Hoffnung Irlands – aber das wirtschaftliche Rückgrat sind die Farmer. Sie sollen die grüne Insel aus den roten Zahlen bringen. Und ganz nebenbei schaffen sie mit ihrer Arbeit die sanften grünen Hügel und weiten Felder, für die die Insel berühmt ist. In Limerick ist alles in Butter … ein Exportschlager.

Von Limerick gelangt Frank Jahn auf dem Wild Atlantic Way zum Ring of Kerry. Einer der schönsten und berühmtesten Landstriche Irlands. Stimmung pur: alte Klöster und urige Pubs am Wegesrand. In einem der Pubs treffen sich regelmäßig Joseph und Tom. Für sie ist die Stimmung Arbeitsgrundlage: Mit Mikrofon und Aufnahmegerät zeichnen sie die Töne ihrer Heimat auf. Die Live-Musik im Pub, das Knistern des Kaminfeuers, das Peitschen der Wellen – und die Melancholie der irischen Geschichtenerzähler. Ein Zukunftsprojekt. Und die Antwort auf die Frage: Wie klingt Irland?“ (Senderinformation)

Wiederholung: Dienstag, 31. Januar 2017, Phoenix 18:00 Uhr

 

Mittwoch, 1. Februar 2017, NDR 21:00 Uhr: Unvergessen – Der XXL-Ostfriese in Irland

Irland TV-Tipp, XXL-Ostfriese in Irland„Sie waren groß wie Bratpfannen: Tamme Hanken hatte heilende Hände. Zur Erinnerung an den 2016 verstorbenen Ostfriesen zeigt das NDR Fernsehen die schönsten Folgen: XXL-Ostfriese Tamme Hanken reist mit seinem Freund Peter auf eine Insel, die nicht besser zu ihm passen könnte: Irland! Hier lieben die Menschen alles, was schräg, bunt, schrill und lustig ist. Erster Stopp: der berühmte Pferdemarkt in Ballinasloe – über 6.000 Pferde und Esel suchen hier einen neuen Besitzer. Ob groß, klein, dick oder dünn – hier gibt es alle Vierbeiner-Varianten im Angebot. Beim Besuch von Leap Castle wird´s schaurig – die beiden Nordlichter machen Bekanntschaft mit den Schlossgespenstern. Finale des Irland-Trips ist dann eine Fuchsjagd, bei der kräftig ins Horn geblasen wird. Alles ein großer Spaß, wenn nur der Linksverkehr nicht wäre.“

Wiederholung: Donnerstag, 2. Februar 2017, NDR 6:35 Uhr

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

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Irland im TV: Frank Jahn auf dem Wild Atlantic Way

 

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Irlands wilde Küste – Frank Jahn folgt dem 2.500 Kilometer langen „Wild Atlantic Way“

 

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV Ende Januar: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen macht sich der Englisch-Kurs für Anfänger auf Irland-Tour und Frank Jahn folgt in seinem blauen-weißen VW Bus dem 2.500 Kilomerter langen „Wild Atlantic Way“ und besucht Menschen, die längs der Küstenstraße leben.

 

 

Samstag, 19. Januar 2017, ARD alpha und BRalpha 10:30 Uhr: Englisch für Anfänger – A Tour of Ireland

Irland TV-Tipp, Englisch für Anfänger„What’s your name? Are you German?“ Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man „some“ oder „any“? Wann heißt es „he was“ und wann „he has been“? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert „Englisch für Anfänger“ in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.“ (Senderinformation)

 

Samstag, 21. Januar 2017, NDR 12:15 Uhr: Weltreisen – Irlands wilde Küste

Irland TV-Tipp, Irlands wilde Küste„Das Meer tost, meterhoch spritzt die Gischt, wenn die Wellen gegen die Felsen prallen. Die Westküste Irlands ist der Gewalt des Atlantiks ungeschützt ausgesetzt. Das Meer formt bizarre Klippen und Sandstrände, eine wilde Landschaft von faszinierender Schönheit. Die Menschen hier sind es gewohnt, die Widrigkeiten des Lebens, der Natur und des Wetters auszuhalten. Krise war gestern. Heute ist Aufbruch! An der Westküste Irlands folgt ARD-Korrespondent Frank Jahn dem spektakulären, 2500 Kilometer langen „Wild Atlantic Way“ und besucht Menschen, die längs der Küstenstraße leben.

Iain Miller, der Abseil-Profi, kennt die Klippen des Atlantiks genau und geht mit Touristen ausgerechnet hier auf Klettertour. Etwas weiter südlich ist der Ort Mullaghmore. Eine echte Hoffnung für das ganze Land. Denn hier in der Nähe birgt das Felsgestein vermutlich einen wahren Schatz. Schlägt man den Stein auf, funkelt er im Sonnenlicht. Gold in großen Mengen. Das Gold ist die Hoffnung Irlands – aber das wirtschaftliche Rückgrat sind die Farmer. Sie sollen die grüne Insel aus den roten Zahlen bringen. Und ganz nebenbei schaffen sie mit ihrer Arbeit die sanften grünen Hügel und weiten Felder, für die die Insel berühmt ist. In Limerick ist alles in Butter … ein Exportschlager.

Von Limerick gelangt Frank Jahn auf dem Wild Atlantic Way zum Ring of Kerry. Einer der schönsten und berühmtesten Landstriche Irlands. Stimmung pur: alte Klöster und urige Pubs am Wegesrand. In einem der Pubs treffen sich regelmäßig Joseph und Tom. Für sie ist die Stimmung Arbeitsgrundlage: Mit Mikrofon und Aufnahmegerät zeichnen sie die Töne ihrer Heimat auf. Die Live-Musik im Pub, das Knistern des Kaminfeuers, das Peitschen der Wellen – und die Melancholie der irischen Geschichtenerzähler. Ein Zukunftsprojekt. Und die Antwort auf die Frage: Wie klingt Irland?“ (Senderinformation)

Zusammenstellung: Antje Wendel

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Irland im TV: Tomi Ungerer und Jessica Fletcher

Irland TV-Tipp, Niemals weit genug - Tomi Ungerer

Tomi Ungerer – Wanderer in geografischer und intellektueller Hinsicht

Irland TV-Tipp von irlandnewsIrland im TV ab Mitte Januar: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In der kommenden Woche er mittelt Jessica Fletcher in Irland und zum 85. Geburtstag von Tomi Ungerer gibt es eine Dokumentation über sein Leben und seine Bücher. Wir sind auf legendären Routen im Kielwasser des Golfstroms unterwegs und der Englisch-Kurs für Anfänger macht sich auf Irland-Tour.

 

 

Samstag, 14. Januar 2017, Sat 1 Gold 18:30 Uhr: Mord ist ihr Hobby – Der bärtige Fremde

Irland TV-Tipp, Mord ist ihr Hobby„Jessica kehrt ins irische Kilcleer Valley zurück, um ihren Freund Tom Dempsey zu besuchen. Der Amerikaner betreibt mit seiner irischen Ehefrau Kate eine Herberge für Angeltouristen. Ein multinationales Konsortium plant in dem Tal Gold zu schürfen und Tom befürchtet, dass dadurch das Ökosystem zerstört wird. Ein lokaler Abgeordneter macht gemeinsame Sache mit dem amerikanischen Abgesandten des Konsortiums, der sich überall auf der Welt durch Bestechung oder Mord die örtlichen Politiker gefügig zu machen weiß. Bei Toms Angler-Gästen handelt es sich um eine seltsame Gruppe und als Jessicas Spürsinn zur Entdeckung einer Leiche im Brunnen einer alten Ruine führt, zieht das eine Konfrontation mit einem geheimnisvollen bärtigen Fremden nach sich.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Montag, 16. Januar 2017, Sat 1 Gold 10:55 Uhr

 

Sonntag, 15. Januar 2017, SWR 9:30 Uhr: Tomi Ungerer – Mein Leben, meine Bücher

Irland TV-Tipp, Tomi Ungerer„Ich bin und heiße Hans Ungerer. Ich werde der Wanderer sein“, schrieb er schon als Kind. Ein Wanderer – in geografischer und intellektueller Hinsicht – ist Tomi Ungerer zeit seines Lebens geblieben: Straßburg, New York, Nova Scotia und Irland gehören zu den Stationen seines Lebens. Undogmatisch verkehrt er bis heute zwischen allen Ideologien, zwischen der „heilen und der geilen Welt“, der romantischen Liebe und der Welt der Dominas, zwischen Kinderreim und Literatur, spontaner Strichelei und akribischer Detailversessenheit.

Kaum jemand hat sich dabei so sehr Europa als Idee einer einheitlichen, humanen und toleranten Gesellschaft verschrieben wie der elsässische Karikaturist, Cartoonist und Satiriker. Tomi Ungerer wurde am 28. November 1931 in Straßburg geboren. Sein Vater, Théodore Ungerer, starb früh, und Tomis Mutter gab ihrem Nesthäkchen fortan alle Liebe und Schutz. Obwohl im alemannischen Teil des Elsass‘ geboren, ist Tomi Franzose, und seine Muttersprache Französisch. 1940, als auch im Elsass Nationalsozialisten den Schulunterricht übernehmen, muss der Neunjährige lernen, „richtig“ Deutsch zu sprechen und zu schreiben.

Die politische Zerrissenheit seiner elsässischen Heimat formt Tomi Ungerer fortan. Bereits als kleiner Junge hält er alles, was er sieht und was ihn berührt, in Bildern fest. Seine Mutter bestärkt ihn in seinem Talent. Nach einer verpatzten Reifeprüfung reist er per Anhalter durch ganz Europa bis nach Lappland. Später verbringt er ein Jahr bei den französischen Kamelreitertruppen in Algerien, um der Einberufung zum Indochina-Krieg zu entgehen. Schließlich landet er in New York.

Dort macht er Karriere: zuerst als Werbegrafiker, dann als Karikaturist. Doch seine kritische Haltung gegenüber dem Vietnamkrieg führt dazu, dass er seine Bücher in Amerika jahrelang nicht publizieren darf. Sein Verhältnis zu den USA ist bis heute gespalten, denn New York, so stellt er fest, sei nicht Amerika.

1971 verlässt er von heute auf morgen den „Big Apple“ und beginnt in Kanada ein neues Leben als Farmer. Mit seiner Frau Yvonne hat er drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. In den 80er Jahren entdeckt Ungerer seine Heimat, das Elsass, wieder: Mit einer großen Ausstellung in seiner Geburtsstadt Straßburg dokumentiert er die Zwischenkultur des Elsass. „Wäre ich nicht Elsässer, hätte ich meine Bücher nicht herausgebracht. Unsicherheit, Lebensangst, Wut: Das ist der beste Treibstoff, den es für einen Künstler geben kann.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 18. Januar 2017, Sat 1 Gold 16:55 Uhr: Mord ist ihr Hobby – Es spukt auf Schloss Bellyknock

Irland TV-Tipp, Mord ist ihr Hobby„Jessica Fletcher reist nach Irland, um ihre Freundin Eileen in ihrem Schloss zu besuchen, das diese in ein Hotel umwandeln möchte. Kaum ist die Autorin angekommen, wird in einem Verlies die Leiche einer jungen Frau gefunden, die vor einem Jahr verschwunden ist. Freunde des Opfers sind davon überzeugt, dass es sich um Mord handeln muss. Gemeinsam mit Inspektor Rory Lanahan beginnt Jessica zu ermitteln…“ (Senderinformation)

Wiederholung: Donnerstag, 19. Januar 2017, Sat 1 Gold 10:55 Uhr

 

Donnerstag, 19. Januar 2017, ARD alpha 8:00 Uhr: Englisch für Anfänger – A Tour of Ireland

Irland TV-Tipp, Englisch für Anfänger„What’s your name? Are you German?“ Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man „some“ oder „any“? Wann heißt es „he was“ und wann „he has been“? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert „Englisch für Anfänger“ in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.“ (Senderinformation)

 

Freitag, 20. Januar 2017, Servus TV 5:05 Uhr: Auf legendären Routen – Im Kielwasser des Golfstroms

Irland TV-Tipp, Auf legendären Routen - Golfstrom„Der Golfstrom ist eine der mächtigsten Meeresströmungen der Welt. Er wärmt das Wasser zahlreicher Küsten und dient unzähligen Spezies als Lebensraum. Von Irland nach Neufundland, Kanada, vorbei an den Azoren, den Kanarischen Inseln, dem afrikanischen Inselstaat Kap Verde und Florida, zeigt die Dokumentation die tatsächlichen Auswirkungen dieser mächtigen Meeresströmung und begegnet dabei den Menschen, die an seinen Ufern leben. Fischer, Wissenschaftler, Fischzüchter, Segler – sie alle leben vom Golfstrom.“ (Senderinformation)

 

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

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Irland im TV: Drei Farben Grün und David Bowie

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün

Drei Farben Grün – Irland, Insel der Kontraste – Hier am Beacon von Baltimore.

Irland TV-Tipp von irlandnewsIrland im TV ab Mitte Januar: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In der kommenden Woche findet Bibi Blocksberg einen Kobold in ihrem Briefkasten und Bear Grylls lässt sich an der Steilküste Irlands aussetzen. Mit Drei Farben Grün geht es in das raue, das fruchtbare und das sanfte Irland und der Journalist Max Moor bereist Europas Norden. Zum Abschluss der Woche gibt es Ausschnitte aus dem Konzert von David Bowie in Dublin 2003

 

 

Samstag, 7. Januar 2017, ZDF 8:35 Uhr: Bibi Blocksberg – Der Kobold aus dem Briefkasten

Irland TV-Tipp, Bibi Blocksberg„Bibi Blocksberg und ihr Vater Bernhard sind allein zuhause. Als Bibi morgens beim Frühstück die Post aus dem Briefkasten auf den Tisch hexen möchte, passiert ein Unglück. Sie verhext sich. Statt der Briefe landen all die Gegenstände, die Inhalt der Briefe sind, auf dem Tisch. So auch der Kobold Hush Hush, über den Bibis irische Cousine Margie in ihrem Brief berichtet. Der Kobold will auf der Stelle zurück nach Irland. Weil Bibi nicht den richtigen Rückhexspruch findet, stellt Hush Hush das ganze Haus auf den Kopf.“ (Senderinformation)

 

Montag, 9. Januar 2017, DMAX 16:15 Uhr: Ausgesetzt in der Wildnis – An der Steilküste Irlands

Irland TV-Tipp, Ausgetzt in der Wildnis„Im Westen steile, bis zu 600 Meter hohe Felswände, im Osten der riesige Atlantik: In dieser Episode beginnt Bear Grylls Survival-Abenteuer im stürmischen Ozean vor der irischen Westküste. Bei Wassertemperaturen von kaum zehn Grad muss der Ex-Elitesoldat den letzten Kilometer bis zum Festland schwimmend zurücklegen – und das möglichst schnell. Denn hier droht die akute Gefahr einer Unterkühlung. Als er endlich festen Boden unter den Füßen hat, steht Bear Grylls schon vor der nächsten Herausforderung.

Vor ihm erheben sich felsige Klippen, die er ohne Ausrüstung überwinden muss. Als erste Nahrungsquelle dient dem Überlebens-Experten eine Suppe aus Muscheln, Seetang und Maden aus dem Kadaver eines verendeten Seehunds. Eine Stärkung, die der Abenteurer gut gebrauchen kann, denn vor ihm liegen viele Kilometer Fußmarsch durch eine verlassene, feuchte Moorlandschaft. Ein Messer, ein Feuerstein und eine Flasche Wasser ist alles, was Ex-Soldat Bear Grylls zum Überleben braucht.

Der 34-jährige Engländer hat bereits den Mount Everest erklommen und die Arktis durchquert. Jetzt stellt er sich neuen Herausforderungen: Nur mit dem Nötigsten ausgestattet, durchquert der Survival-Experte Gletschergebiete, Wüsten und reißende Flüsse, kämpft sich durch tiefe Regenwälder, Sümpfe oder Treibsand. Per Fallschirm oder Helikopter in den extremsten Regionen der Welt ausgesetzt, sucht Grylls ganz auf sich allein gestellt seinen Weg zurück in die Zivilisation. In der Dokumentar-Serie „Ausgesetzt in der Wildnis“ verrät der Abenteurer seine ganz persönlichen Überlebens-Strategien.“ (Senderinformation)

 

Montag, 9. Januar 2017, NDR 14:00 Uhr: Drei Farben Grün – Das raue Irland

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün„Irland ist eine Insel mit vielen Schattierungen. Die dreiteilige Reihe „Drei Farben Grün“ gibt wundersame Einblicke in das raue, das fruchtbare und das sanfte Irland. Kaum ein Land in Europa ist den Naturgewalten so stark ausgesetzt wie die grüne Insel. Auf 3.200 Kilometern Küstenlinie umbrandet der Nordatlantik das Land. Die Wassermassen haben spektakuläre Steilküsten geformt, die See ist oft rau und stürmisch, die atlantischen Tiefs prallen ungebremst auf die Insel. Gleichzeitig verwöhnt der warme Golfstrom die irischen Gärten, lässt an der Südküste Palmen und subtropische Pflanzen sprießen, während sich im fischreichen Ozean sogar Warmwasserfische aus dem Mittelmeer tummeln. Das Landesinnere wiederum ist geprägt von gewundenen Flüssen, einem weitverzweigten Kanalsystem, wild-romantischen Seen und überraschend artenreichen Hochmooren.

Alles in Irland ist vom Wasser bestimmt. Brandung, Regen, Sümpfe. Das Land ist wie ein Schwamm, und das Wasser sorgt – in Verbindung mit den gemäßigten Temperaturen – für eine üppige Natur, deren Grün in vielen Schattierungen leuchtet. Verblüffend gut haben sich die Iren dem wechselhaften Wetter und den unterschiedlichen Naturräumen angepasst. Wir begegnen Garnelenfischern und Gärtnern, Käsemachern und Brandungsanglern, Algenköchinnen und Pferdehändlern, Fledermausforschern und Torfstechern. Und auch die unterschiedlichsten Tiere haben in Irland ihre Nischen gefunden – in den rauen Bergen, an der umbrandeten Felsküste oder im Moor. Man muss nur genau hinsehen, aber dann offenbart sich auf der grünen Insel eine wahrhafte Wunderwelt.

Brandung, Gischt und Steilküste, viel Regen und Sturm. Die raue Seite Irlands ist wohl die bekannteste, doch nur auf den zweiten Blick lassen sich die vielfältigen Überlebenskünstler entdecken. Mensch und Tier trotzen der vermeintlich lebensfeindlichen Umwelt überall auf der Insel ihre Nischen ab. Eine spezielle Schafrasse kann selbst in den kargen Bergen Donegals den nassen Winter überstehen, arktische Vögel bauen in den Steilküsten abenteuerliche Nester, und die graue Karstlandschaft des Burren überrascht mit einer blühenden Flora. Und auch kulinarisch gibt es Erstaunliches: An der Nordwestküste Irlands hat sich eine gelernte Ärztin, Prannie Rhatigan, auf das Kochen mit Meeresalgen spezialisiert. Ihr Kochbuch ist auf der Insel ein Bestseller, und immer mehr Iren entdecken das vergessene, glibberige Gemüse als gesunde und günstige Zutat für ihre Küche.

Außerdem: Im Donkey Sanctuary finden die geschundenen irischen Esel, die eigentlich aus der Steppe stammen, Unterschlupf und Pflege. Und die stürmische Insel Tory Island ist ein Paradies für viele seltene Vögel.“ (Senderinformation)

 

Dienstag, 10. Januar 2017, WDR 14:30 Uhr: Fjorde, Felsen und Eisberge – Europas Norden

Irland TV-Tipp, Europas Norden„Ausgangspunkt dieser Reise zu UNESCO Welterbestätten in Europas Norden ist Deutschlands nördlichster Punkt. Der Ellenbogen. So genannt nach der Form einer Halbinsel im Norden von Sylt. Von hier aus reist Max Moor über Irland, Schottland und Norwegen nach Island. Enden wird die Reise in Grönland, dem Geburtsland der Eisberge.

„Es ist eine Stätte, deren Magie weit aus Raum und Zeit, weit aus dieser Welt hinaus führt !“, so der irische Schriftsteller George Bernard Shaw über die irische Insel Skellig Michael. Diese Insel kann man vom kleinen Ort Portmagee nur erreichen, wenn sicher ist, dass dort angelegt werden kann. Stündlich kann hier im äußersten Südwesten Irlands die Witterung wechseln. Skellig Michael ist nach dem Erzengel Michael benannt, dem Bekämpfer des Teufels und Fürsprecher der Menschen bei Gott. Niemand lebt auf dieser Insel. Stein auf Stein haben irische Mönche die dicken Mauern ihres Klosters gebaut das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Es gibt wenig Überliefertes. Ein paar Schriften. Eintragungen. Die Gründer des Klosters aber sind unbekannt. Warum die Mönche das Kloster verlassen haben weiß man auch nicht. Wie muss man sich die Mönchsgemeinschaft vorstellen? Wie haben sie hier gelebt? Wie lange ist der Einzelne hier geblieben? Wie viele waren es? Es gibt viele Fragen zu Skellig Michael, auf die es keine Antworten gibt.“ (Senderinformation)

 

Dienstag, 10. Januar 2017, NDR 14:00 Uhr: Drei Farben Grün – Das fruchtbare Irland

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün„Viel Sonne und noch mehr Regen, ein gesunder Boden und der warme Golfstrom machen es möglich: Irland ist ein botanisches Paradies. Für die Engländer, die das Land jahrhundertelang beherrschten, war die Insel so etwas wie ihr Vorgarten und Experimentierfeld. Viele exotische Pflanzen aus den Kolonien des Empires wurden nach Irland geschifft, so dass es noch heute unzählige Gärten mit Blumen und Bäumen gibt, die sonst nur in tropischen oder subtropischen Gefilden gedeihen.

Dank des milden Klimas können auch die berühmten irischen Kühe fast das ganze Jahr über auf der freien Weide grasen, was für eine besonders aromatische Milch sorgt. Das Ehepaar Tom und Giana Ferguson hat diesen Vorteil erkannt und stellt aus der guten Milch auf traditionelle Art einen Weichkäse her, der inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde. Der Brandungsangler Kevin Brain freut sich über den großen Fischreichtum in der irischen See. Gut 80 Arten tummeln sich hier, sogar Warmwasserfische aus dem Mittelmeer. Der ganze kulinarische Reichtum Irlands lässt sich hervorragend auf dem English Market in Cork bestaunen, einer historischen Markthalle voller irischer Produkte.

Außerdem: Ein Biologe zeigt uns die wundersame Lebenswelt in der Brandungszone. Und ein Greenkeeper auf Irlands spektakulärstem Golfplatz – hoch oben auf einer felsigen Landzunge im Atlantik – kämpft gegen Sturm und salzige Gischt.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 11. Januar 2017, NDR 14:00 Uhr: Drei Farben Grün – Das sanfte Irland

Irland TV-Tipp, Drei Farben Grün„Gewundene Flüsse, wildromantische Seen, verlassene Klöster und sanfte Weiten. Die irischen Midlands haben ihren ganz eigenen Charme. Wo früher Schleppkähne das weitverzweigte Kanalsystem durchkreuzten, schippern heute Freizeitkapitäne auf ihren Hausbooten durch die weite Landschaft. Am Ufer des Shannons lassen sich dabei seltene Vögel beobachten und verfallene Klosterruinen bestaunen.

Einst waren die Midlands das geistige und kulturelle Zentrum Irlands. Heute hat sich in den zahlreichen Ruinen eine der wenigen Säugetierarten eingenistet: die Fledermaus. Conor Kelleher erforscht die verschiedenen Spezies und geht in den Gemäuern einer alten Abtei auf Fledermausjagd.

Mystische Orte, heilige Quellen und Zeugnisse keltischen Geisterglaubens finden sich vor allem in der sanften Hügellandschaft im Landesinneren. Allgegenwärtig sind hier auch die berühmten irischen Pferde. Kein anderes europäisches Land hat mehr Pferde pro Einwohner als Irland. Einmal im Jahr findet in der kleinen Stadt Ballinasloe die älteste Pferdemesse unter freiem Himmel statt. Miley Cash ist Großhändler und so etwas wie der Pate des Pferdemarktes: Über 80 Tiere kauft der 70-Jährige an dem Wochenende, die meisten verkauft er direkt weiter an Kunden in England und Frankreich.

Außerdem: In einem renaturierten Hochmoor, den Lough Boora Parklands, ist ein einzigartiges Biotop entstanden, das den Kiebitz, den irischen Hasen und viele fleischfressende Pflanzen beherbergt. “ (Senderinformation)

 

Freitag, 13. Januar 2017, arte 23:15 Uhr: David Bowie – Reality Tour Dublin (2003)

Irland TV-Tipp, David Bowie in Dublin 2003„Er gehörte zu den Mega-Stars des Pop und hat sich auch als Schauspieler einen Namen gemacht: David Bowie, der am 10. Januar im Alter von 69 Jahren verstarb. Als Hommage an den Ausnahmemusiker zeigt ARTE eine Konzertaufzeichnung, die während seiner „Reality Tour“ im Jahr 2003 entstand und mit zahlreichen Bowie-Hits aufwartet. Mit seiner Musik, die sowohl das breite Publikum erreicht als auch musikalische Avantgardisten anspricht, hat David Bowie die letzten Jahrzehnte der Pop-Geschichte entscheidend mitgeprägt.

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

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