In der Stadt musste ich mal Tacheles reden, als uns der Briefkasten weggesprengt wurde. Irische Mentalität auf dem Lande: Das ist gar kein Problem, wesentlich besser als in Deutschland. Nachbarschaftshilfe lebt hier noch. Man wollte uns zum Beispiel mal das Eiergeld aus der Eierbox stehlen (1,20 Euro). Das Problem wurde von den Nachbarn elegant gelöst, und durch deren geschickt gewählte Praeventivmaßnahmen ist es nie wieder vorgekommen. Im Bezug auf Deutschsein: Wo würde es enden, wenn wir hier alles deutsch haben wollten, in einem “Deutschland 2″? Da könnten wir dann auch im alten Deutschland bleiben.
Den Nationalstolz der Iren.
Vergiftete Adler in Kerry.
Ich versteh die Iren jetzt halt besser – sprachlich wie auch von der Mentalität.
Du lebst als Selbstversorger. Wie geht das genau?










Da haben wir ja einen "echten" Auswanderer vor uns. Den Schritt, als Selbstversorger nach Irland zu gehen, finde ich sehr mutig. Denn durch seinen "Berufswechsel" ist ihm, wie Wolfgang selbst schreibt, die Rückkehr nach Deutschland verschlossen, oder zumindest erschwert. Andere würden sich daher so einen Schritt nicht trauen. Aber vielleicht lassen wir uns einfach zu sehr von der Zukunft einschüchtern und verpassen dadurch das Jetzt.
Gruß aus Dublin
@Nobody: der letzte Satz war absolut treffend, das ist es einfach!
Grüße auch aus Nähe Cork
Ich moechte auch interviewt werden!
Mein lieber Killerkarpfen, wenn Du wuesstest! Viel Spass noch im Baggersee
))