Kraut und Rüben in Galway

Marktbesuch / Foto: Michael Heynemann

Marktbesuch / Foto: Michael Heynemann

In Galway kann man lecker essen. Über Winter sind an die zehn kleine Restaurants – die meisten sind eher coole Imbisse – wie Pilze aus dem Boden geschossen. Überall machten Schilder „Hier entsteht…“ neugierig auf die Eröffnung. Die Stadt an der Westküste ist bekannt für gutes und gesundes Essen. Wer sucht, der findet vegetarische, vegane und Rohkost sowie asiatische, italienische, spanische, französische, marokkanische, mexikanische ja sogar japanische Küche in Galway City. Iren gehen gerne essen und lassen sich dies auch etwas kosten. Hier in Galway probiert man auch mal etwas Neues aus.

Seit einigen Wochen bin ich Abonnentin einer Biokiste. In Berlin hatte ich über Jahre eine Gemüse- und Obstkiste abonniert, und auf dem letztens erwähnten Food Festival, das über Ostern stattfand, entdeckte ich das Angebot von Greenearth Organics. Die Leute am Stand brauchten mich nicht zu überzeugen, genau so eine Kiste hatte ich mir gewünscht. Biogemüse frei Haus. Jetzt fühle ich mich hier wieder ein Stückchen heimischer.

Wird in Irland nicht generell ökologisch und biodynamisch angebaut? Dieser Frage habe ich mir 2013, als ich erstmals längere Zeit hier verbrachte, nicht gestellt. Irgendwie schien alles so sauber und gesund: die Luft, das Meer, das Essen. Und das Guinness. Guinness is good for you… Inzwischen ist der Blick nicht mehr ganz so touristisch getrübt. Die Fischfarmen, die Massentierhaltung – ja, die gibt es auch hier, fernab der satten, grünen Wiesen und der alten Steinmauern – und die Apfelplantagen, die Düngemittel, Gewinn-und-Verlust-Rechnungen. Es wird keinesfalls überwiegend ökologisch angebaut.

Allerdings erinnern sich viele Iren daran, wie eine Karotte, natürlich gewachsen und frisch aus der Erde gezogen, schmeckt. Und es gibt Eltern, die ihre Kinder gesund ernähren wollen und die Wert auf schadstoffarme Nahrungsmittel legen. Inzwischen haben auch viele, insbesondere junge Leute, den guten Geschmack in Sachen Essen entdeckt, der über zerstampfte Kartoffeln, zerkochte Rüben und die Salatblätter im Burger hinausgeht. Die biologisch-dynamisch angebauten Produkte kommen sehr gut an auf den Wochenmärkten. Selbst bei Lidl und Aldi sehe ich die leer geräumten Biokisten in der Gemüse- und Obstabteilung.

Bei Greenearth Organics hat man den Trend frühzeitig erkannt. Die Farm liegt circa 15 km außerhalb von Galway City. Seit 2004 baut Kenneth Keavey organisch-biologisches Gemüse und Obst an. Er kehrte seiner Karriere in der britischen Pharmaziewirtschaft den Rücken, um den heimischem Boden zu bearbeiten, das Farmland, das er von seinem Vater geerbt hat. Damit kommt er der stetig wachsenden Nachfrage nach gesunden und wohl schmeckenden Lebensmitteln nach und das recht erfolgreich. Inzwischen werden auf ca. 10 ha Land Gemüse und Obst angebaut, unter freiem Himmel und in Gewächshäusern. Kürzlich entdeckte ich im Galway Advertiser eine Anzeige, der Hof sucht Mitarbeiter, wächst also und schafft Arbeitsplätze. Die sind ja nach wie vor bitter nötig in einem Land mit einer Arbeitslosenrate von knapp 10%.

Ich jedenfalls freue mich jeden Mittwoch auf die „Bescherung“, wenn ich die Kiste in die Küche schleppe. Zurzeit probiere ich die bunte Gemüsekiste für rund 12 Euro pro Woche. Bei den Lebensmittelpreisen hier in Galway ist das fast ein Schnäppchen. Gerade gestern meinte ein Bekannter nur Dublin sei teurer als Galway. Das mag stimmen, was Lebensmittel etc. angeht, die Mietpreise allerdings sind hier im letzten Jahr um rund 10% gestiegen. In Dublin nur um rund 9% wie ich letzte Woche in der Zeitung las. Galway ist mega in. Genau wie Öko. Das freut Kenneth – und mich auch.

Diese Woche gibt es nicht nur Kulinarisches, sondern auch Anreize für die übrigen Sinne. Ab Freitag findet das Galway Theatre Festival statt. Diesjähriges Motto: Body Space Time. Eine Woche lang spielen, tanzen und inszenieren Künstler Stücke zum Thema Irlands Theater im Wandel –  „(r)Evolution in Irish theatre, from its fusion with other art forms, to its exploration of new spaces for theatre…“  Wer dann mit offenen Augen durch das Spanish Quarter schlendert und in den Schaufenstern Kunst entdeckt, befindet sich auf dem 2016 Art Trail, einer Kunstmeile. Wer dazu noch ein Selfie aufnimmt mit seinem Lieblingskunstwerk im Hintergrund kann einen Preis gewinnen. Neugierig geworden? Mehr unter www.galwaytheatrefestival.com

Was ist eigentlich das Wahrzeichen von Dublin?

Old Library_Dublin

Die alte Bibliothek, Old Library, im Trinity College in Dublin

Das Wahrzeichen von Dublin. Die irische Hauptstadt Dublin ist eine impulsive und moderne Metropole, die sich ihre historisch gewachsene Eigenheit in Teilen bewahren konnte. Zu jedem Dublin-Besuch gehört die Erkundung der typischen Sehenswürdigkeiten. Da sollte das Wahrzeichen der Stadt nicht fehlen. Paris kann den Eiffelturm sein eigen nennen, Pisa schmückt sich mit dem schiefen Turm, Londons Big Ben läutet täglich für die vielen Besucher — und Dublin, was steht eigentlich typischerweise für Dublin? Das eine Wahrzeichen, das für Dublin steht, gibt es das? Dublin hat viel Geschichte und viel Kultur, dennoch begeben sich Reiseführer wie Einheimische bisher auf eine eher unsichere Suche nach dem Wahrzeichen der irischen Hauptstadt.

Ein Wahrzeichen – was ist das? Lexika definieren ein Wahrzeichen als ein typisches Merkmal, Erkennungszeichen oder Symbol, durch das geografische Objekte jeglicher Art, insbesondere auch bewohnte Orte und Städte, charakterisiert werden. So weit, so gut. Die Suche nach Dublins typischem Kennzeichen kann beginnen.

Spire_Dublin

„The Spire“ auf der O´Connell Street

Eine Nadel als Navigationssystem. Viele Touristen steuern nach ihrer Ankunft in der Hauptstadt die „Spitze“ oder „Nadel“ an, unter den Einwohnern auch Needle genannt. Ganz offiziell wird die große Skulptur, die auf Dublins O´Connell Street steht, als Monument of Light bezeichnet. Das „Denkmal des Lichts“ sollte zum neuen Millennium anfang 2000 fertig sein, das aber klappte nicht. Es ragt knapp 120 Meter gen Himmel, ist 126 Tonnen Stahl schwer und steht seit dem Jahr 2003 in Dublins Zentrum, dort wo sich zwei Hauptverkehrsachsen kreuzen.

Eine Bombe der IRA zerstörte im Jahr 1966 Nelson´s Pillar, das ursprüngliche Denkmal für Lord Nelson, das an gleicher Stelle stand. Die neue Konstruktion sollte das Wahrzeichen der Stadt werden. Ob sie das geschafft hat? The Spire hat sich bisher  zumindest als Orientierungspunkt behaupten können. Von fast jedem Ort der Stadt ist das riesige Denkmal zu sehen. Aber ein wirkliches Wahrzeichen ist es bis heute wohl nicht geworden. Besuchern des überdimensionalen Metallkonstrukts wird schnell klar, dass „The Needle“ heute, besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, eher als Treffpunkt und weniger als ein „Must-See“ der Stadt gilt.

 

Die schöne Molly Malone. In der Nähe der Grafton Street lässt sich ein weiteres oft fotografiertes Denkmal bestaunen: Die Statue der Molly Malone. Molly Malones gab es in Irland vermutlich viele, doch eine Fischhändlerin aus Dublin machte ihren Namen in aller Welt bekannt.

Molly Malone_Dublin

Die Statue von Molly Malone, zu sehen in der Suffolk Street

Ob Molly tatsächlich existiert hat, wird immer noch diskutiert. Obwohl viele irische Geschichten – auch die von Molly Malone – oft ein wehmütiges Ende haben, sind die Iren nicht als lange trauerndes Volk bekannt. Weltberühmt wurde Molly Malone durch das irische Volkslied „Cockles and Mussels“, das als die inoffizielle Hymne von Dublin gilt. Regelmäßig wird das Lied, direkt vor ihrer Statue, von Einheimischen und Touristen angestimmt. Molly Malone ist zwar traditionsreich genug, um als Bronzestatue ein echtes Erkennungszeichen zu sein, dennoch fehlt ihr das „gewisse Etwas“. Sie ist für die Stadt lediglich eine Möglichkeit, viele Touristen in die Innenstadt und die naheliegenden Einkaufsstraßen zu locken. 

Old Library 2_Dublin

Die beeindruckende Innenarchitektur der Bibliothek im Trinity College

Eine Bibliothek mit großer Tradition. Die Trinity College Library Dublin zählt zu den bedeutendsten Forschungsbibliotheken der Welt und besitzt die größte Sammlung von Handschriften und Büchern in Irland. Die Bibliothek hat einen Bestand von fast drei Millionen Büchern, die in acht Gebäuden untergebracht sind. Diese besteht, seit das Trinity College 1592 von der Königin Elizabeth I. gegründet wurde. Das älteste erhaltene Gebäude ist die Old Library. Die Hauptkammer, der Long Room, ist fast 65 Meter lang und beherbergt rund 200.000 der ältesten Bücher der Bibliothek. Er ist die Hauptattraktion für Besucher des Trinity College. Das Bauwerk beherbergt auch viele wichtige Dokumente der irischen Geschichte. Die dort ausgestellte Proklamation der Irischen Republik aus dem Jahre 1916 ist eine von ungefähr zwölf noch erhaltenen Kopien. Durch ihre Architektur und ihr Design ist sie definitiv ein historisches Highlight Dublins, aber für ein Wahrzeichen zu schwer zugänglich, da sie sich hinter den grauen Mauern der Universität verbirgt.

Ha´Penny Bridge_Dublin

Dublins Ha´Penny Bridge

Eine Brücke, die es den Dublinern angetan hat. Bis heute ist die Half Penny Bridge (Ha´Penny Bridge) einer der wichtigsten „Sightseeing-Spots“ der Stadt und genießt deshalb bei den Besuchern Reisenden großes Interesse. Für die Stadt selbst ist sie eines der wohl wichtigsten und ältesten Bauwerke. Die Half Penny Bridge verbindet die Südseite der City, Temple Bar, mit den Einkaufsstraßen die sich rund um die Henry Street, am anderen Flussufer, befinden. Die Iren sind sicher, dass auf dieser Brücke immer ein Bekannter getroffen werden kann – ganz gleich zu welcher Tageszeit diese betreten wird. Heute ist ihr Geländer mit vielen sogenannten „Liebesschlössern“ geschmückt. Tausende dieser Liebesbeweise prägen das Aussehen der weißen Metallverstrebungen. Die Brücke, einst eine wichtige Verbindung zwischen den Stadtteilen und in vielen Romanen verewigt, ist ein ernstzunehmender Anwärter auf den Titel des Wahrzeichens Dublins. 

James Joyce_Dublin

James Joyce auf der North Earl Street

Auf den Spuren der irischen Schriftsteller. James Joyce war einer der bedeutenden Schriftsteller Irlands. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliners, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit auf der ganzen Welt. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. Seine Statue steht auf der North Earl Street, im Herzen Dublins. Die Dubliner haben ihm damit ein Monument gewidmet, das von zahlreichen Besuchern auf verschiedenste Art und Weise das ganze Jahr über abgelichtet wird. Musiker versammeln sich regelmäßig vor der Statue und geben kleine Konzerte. Auch in jedem Reiseführer findet Joyce breite Erwähnung. James Joyce ist zwar Kult und ein wichtiger Teil Irland, doch er steht nicht gesamthaft für die Stadt Dublin. Ihn verband eine ausgeprägte Hassliebe mit der Stadt.

Also, was nun? Ein riesiges Monument, zwei Statuen, eine Brücke und eine Bibliothek wollen nicht so recht überzeugen. Besuchern wird nach einigen Tagen Dublin-Urlaub klar, dass sie in der irischen Hauptstadt das eine Wahrzeichen nicht finden können. Die traditionelle Idee eines Erkennungsmerkmals einer Metropole, wie sie in den Köpfen der Menschen verankert ist, existiert hier nicht. Es zeigt sich: Wieder einmal ist Dublin anders als der Rest Europas. Fest steht: Wahrzeichen lassen sich nicht einfach festlegen oder bestimmen. Oft entscheiden Besucher und Einheimische über die Wirkungskraft einer künstlerischen Installation. Nur weil die Stadt Dublin und sämtliche Reiseführer The Spire oder Molly Malone als Must-See der City bezeichnen, heißt es noch lange nicht, dass sie es wirklich sind.

Ist es vielleicht dieser Ort? . . .

Regenschirme_Dublin

Bunte Regenschirme vor der Bar Zozimus

Eine Marketingidee wird zum heimlichen Wahrzeichen. Ein Dach aus Regenschirmen in der South Anne Street. Die Zozimus Bar eröffnete vor ein paar Monaten in der Innenstadt. Sie versteckt sich in einer kleinen Gasse in der Nähe der Grafton Street. Damit die Gäste möglichst schnell den Weg finden, haben sich die Inhaber der Bar eine Installation der besonderen Art ausgedacht. Ein bunter Wegweiser aus schwebenden Schirmen für die Gäste. Eine simple Marketingidee, die es in sich hat. Das zahlte sich aus: In sämtlichen sozialen Netzwerken und Zeitungen wurde von dieser bisher einzigartigen Idee berichtet. Schnell hatten die Regenschirme die Herzen der Menschen erobert: Bunt, frech, fröhlich, wandelbar und lebendig. Dieses Kunstwerk charakterisiert die Stadt Dublin und die Menschen, die in ihr leben. Die Idee soll noch für einige Zeit sichtbar bleiben, vielleicht sogar dauerhaft vor der Bar zu sehen sein. Gerade bei Dunkelheit sind die beleuchteten Regenschirme ein Hingucker. Und eines ist sicher: Dieser Anblick wird in Erinnerung bleiben und den Besucher immer wieder an Dublin zurückdenken lassen. Aber sind die Schirme in der South Anne Street deshalb schon ein Wahrzeichen?

Jetzt seid Ihr dran. Was ist für Euch das Wahrzeichen Dublins? Kommentare bitte unten im Kommentarfeld . . .

 

Nadine Eckmann

Die Autorin: Nadine Eckmann hat Theologie und Medienwissenschaften studiert. Sie lebt seit September 2015 in Dublin und absolviert einen Europäischen Freiwilligen-Dienst bei der Organisation „Friends of the Elderly Ireland“. Mit ihrem plüschigen Reisebegleiter „Zoe“ erkundet sie die Insel und vor allem die Hauptstadt Dublin.

Alle Fotos: Nadine Eckmann

Dublin-Termine: Auszeit im St. Stephen´s Green

St. Stephen´s Green_Dublin_Tipps_Dublin

Der St. Stephen´s Green-Park im Morgenlicht

Dia daoibh, liebe Leser! Hier sind sie wieder, meine Dublin Tipps für die kommende Woche:

:: Marsh´s Library (Montag, 25. April), 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr, St. Patrick´s Close, Dublin 8; Gut versteckt, in einer kleinen Seitengasse in der Nähe der St. Patrick´s Cathedral, befindet sich ein wahres Highlight der Dubliner Literaturszene: Die Marsh´s Library. Berühmtheiten wie James Joyce oder Jonathan Swift kamen zum Studieren in die alte Bibliothek. Der Besucher kann unter anderem auf dem originalen Stuhl Platz nehmen, auf dem auch James Joyce saß, um seine Werke zu schreiben. Ein verzauberndes Interieur mit viel Liebe zum Detail lädt zum Wohlfühlen und Träumen ein. Im Jahre 1707 wurde sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und war damit die erste öffentliche Bibliothek Irlands. Ein absolutes Muss für Leseratten und Renaissance-Fans! Der Eintritt kostet 3 Euro.

:: The Poet´s Revolution (Dienstag, 26. April), 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr, Haigh Terrace, Moran Park; Dichter werden oft stereotypisiert und als freie Geister bezeichnet. Dennoch sind diese Menschen unserer Gesellschaft in der Lage, Gefühle auszudrücken und dafür Wörter zu finden. Die Revolution Irlands ermunterte viele Dichter dazu, sich mit dem Osteraufstand Irlands zu beschäftigen. In der Diskussionsrunde darf gefragt und kommentiert werden. Eine Entdeckungstour durch das Land der Dichter beginnt. Der Eintritt ist frei.

Tipps__Dublin_Nadine:: Booka Brass Band (Mittwoch, 27. April), 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr, Whelan´s, 25 Wexford Street; Diese Band ist eine der besten Live-Acts, die lrland in diesem Jahr zu bieten hat – so jedenfalls liest man in sämtlichen Zeitungen über die Musiker. Einst als Musikstudenten begonnen, haben sie sich zu einer der bekanntesten Brass Bands etabliert. Ein toller Abend mit fröhlicher Musik ist garantiert!

:: Céilí (Donnerstag, 28. April), 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr, The Grand Social, 35 Lower Liffey Street; Wenn Sie Ire sind oder irische Wurzeln haben, haben Sie wahrscheinlich schon manchen Céilí getanzt. Wenn nicht –  dann ist dieser Abend eine tolle Gelegenheit. Was Sie tun müssen? Nun, es ist ganz einfach: Die Hand des Nachbarn ergreifen und die Person neben Ihnen in ihrem Tanzstil kopieren. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ist dieser Tanz einfach zu erlernen und ein großer Spaß für die gesamte Gruppe. An diesem Abend erfolgt damit ein toller Einblick in diesen traditionsreichen Tanz Irlands.

:: Guys and Dolls (Freitag, 29. April), 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr, Bord Gáis Energy Theatre, Grand Canal Square; Guys and Dolls ist ein Musical mit Musik und den Gesangstexten von Frank Loesser. Das Buch stammt von Abe Burrows und Jo Swerling nach Motiven der Kurzgeschichte The Idyll Of Miss Sarah Brown von Damon Runyon. Auf dem Broadway ist dieses Musical bereits ein großer Erfolg. Mit toller Musik und viel Energie ist es nun zu Gast in Dublin. Vorhang auf!

:: Entspannen im St. Stephen´s Green-Park (Samstag, 30. April), ganztägig, St. Stephen´s Green, Dublin 2; Mitten im Herzen von Dublin befindet sich eine wahre Naturoase. Der große Park lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Verschiedene Bäume und Pflanzen, darunter auch ein paar exotische Arten, können bewundert werden. Da sich der Park inmitten der beliebten Einkaufsmeile rund um die Grafton Street befindet, steht auch einem Kaffee, einem Stück Kuchen oder eine Tasse Tee nichts im Wege. Gerade bei Sonnenschein ist der St. Stephen´s Green-Park ein toller Ausflugsort für die ganze Familie.

:: The Dublin International Game Music Festival (Sonntag, 1. Mai), 11:00 Uhr bis 23:00 Uhr, Spencer Dock, North Wall Quay; Für alle Fans der Videospiel-Industrie ermöglicht sich eine einzigartige Gelegenheit: Gaming-Musik umgibt viele von uns jeden Tag. Die Musik der Computerspiele definiert und formt sich während des Spielverlaufs und nimmt einen wichtigen Teil im realistischen Spielerlebnis ein. Ganze Soundtracks, sonst üblich in der Filmindustrie, werden mittlerweile für die Spiele produziert. Das Festival ist eine großartige Chance diese Musik zu feiern und einige der Spitzenkomponisten und Künstler der heutigen Gaming-Industrie live zu erleben.

Ich wünsche Euch allen viel Spaß und eine tolle Zeit in der irischen Hauptstadt! Slán, Eure Nadine

Nadine Eckmann

Die Autorin: Nadine Eckmann hat Theologie und Medienwissenschaften studiert. Sie lebt seit September 2015 in Dublin und absolviert einen Europäischen
Freiwilligen-Dienst bei der Organisation „Friends of the Elderly Ireland“. Mit ihrem plüschigen Reisebegleiter „Zoe“ erkundet sie die Insel und vor allem die Hauptstadt Dublin.

Madeleines Foto-Woche: Ballycarbery Castle

Ballycarbery Castle, Cahersiveen, Co. Kerry, Irland

Ballycarbery Castle, Cahersiveen, Co. Kerry, Irland

Madeleine Webers Foto-Woche:  Wir sind auf Irland-Tour am Atlantik im County Kerry mit der Profi-Fotografin Madeleine Maria Weber und machen heute Station am  Ballycarbery Castle bei Cahersiveen. Die Ruine aus dem 16. Jahrhundert erinnert an die einst stolze Burg des Clans der McCarthy Mor. Der Rest des Turmhauses thront auf einem grünen Hügel mit Blick über das Meer.

 Madeleine WeberMadeleine Maria Weber (Foto) kam zum Ballycarbery Castle, um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Über diese Arbeit sagt sie:

„Die Ruine des Ballycarbery Castle erzählt viele Geschichten aus der Vergangenheit und ist ein sehr beliebtes Fotomotiv. Als ich ankam, hoffte ich auf einen kraftvollen Sonnenuntergang. Doch eine Wolkengruppe hing widerspenstig über der Horizontlinie und verdeckte den Sonnenball. Manchmal zahlen sich guter Wille und eine positive Grundeinstellung aus, vor allem hilft die Fähigkeit, auf den richtigen Augenblick zu warten.

Und siehe da: Plötzlich öffnete sich die Wolkenfront, die Sonne malte die schönsten Farben und Lichtspiele. In gewisser Weise sieht es aus wie ein Fenster in der Wolkenfront. Es war ein Moment, der mich berührte. Demzufolge habe ich den Auslöser gedrückt und jetzt kann der jetzt zeitlose Moment viele Betrachter des Fotos berühren. Ich liebe genau das an der Fotografie: Die Inspiration reist durchs Bild. „

Madeleine Weber ist die Frau, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Weil sie warten kann. Auf den richtigen Zeitpunkt. Auf das perfekte Motiv. Fotografieren ist gutes Auge, gute Technik und viel, viel Geduld, Warten, Warten. Seit elf Jahren fotografiert Madeleine die einmalig schönen Landschaften Südwest-Irlands.

Wir begleiten Madeleine, die in Emlaghdrinagh, Waterville, im County Kerry lebt, in den kommenden Monaten bei der Arbeit, zeigen hier auf Irlandnews.com  jeden Samstag ein Foto aus ihrer Arbeitswoche. Uns gefällt, dass in ihren Fotografien die Landschaft erkennbar bleibt, wie sie das Auge wahrnimmt, und dass sie in ihren Fotos dennoch eine ganz eigene unverkennbare künstlerische Ästhetik schafft.

Madeleine Weber Studio Irland Madeleine Weber FotografieÜbrigens: Madeleine Webers Fotos könnt Ihr vor Ort in Irland in ihrem Studio am Skellig-Ring im Original anschauen. Die Fotografin präsentiert ihre Landschafts- und  Meeres-Aufnahmen täglich von 11 bis 17 Uhr als hochwertige Kunstdrucke in verschiedenen Größen. Die Ausstellungsräume liegen an der R567 in Emlaghdrinagh zwischen Waterville und Ballinskelligs am Wild Atlantic Way (Telefon: +353 (0)85 780 3273). Sie versendet ihre Fotos weltweit: www.madeleinemariaweber.com.

 

Madeleines Foto-Woche erscheint immer samstags hier auf Irlandnews.com

Irland im TV: Skellig Michael – Grenzstein der Welt

Irland TV-Tipps, Skellig Michael - Grenzstein der Welt

Skellig Michael – Grenzstein der Welt

Irland imIrland TV-Tipp von irlandnews TV Ende April: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen gibt es zwei Folgen von „The Fall – Tod in Belfast“ und Bibi Blocksberg zaubert einen irischen Kobold aus dem Briefkasten. Ein Englisch-Kurs ist auf Tour in Irland und Ray Garvey ist bei Christine Westermann und Götz Alsmann zu Gast. Wallis Bird ist bei TV Noir zu sehen und der SWR ist auf Skellig Michael unterwegs, dem „Grenzstein der Welt“. Eine Dokumentation zeigt die tatsächlichen Auswirkungen der mächtigen Meeresströmung Golfstrom und Arte zeigt noch einmal die zweiteilige Dokumentation über die Geschichte Irlands zwischen 1916 und heute sowie die Reportage „Die Morde der IRA“.

 

Samstag, 23. April 2016, ZDFneo 0:15 Uhr: The Fall – Tod in Belfast (8)

Irland TV-Tipp, The Fall - Tod in Belfast (8)„Detective Stella Gibson wird nach Belfast versetzt, um dort den Serienmörder Paul Spector zu fassen. Neben seinem harmonischen Familienleben mutiert er nachts zum brutalen Frauenmörder. Gibson ordnet die umfassende Überwachung von Spectors Familie an, da sie glaubt, dass diese sie zu Paul führen wird. Doch trotz dieses immensen Polizeieinsatzes bleibt sein Aufenthaltsort unbekannt.

Während die Suche nach Rose Stagg mit jeder weiteren Stunde immer hoffnungsloser wird, gelangt ihr Katz-und-Maus-Spiel durch ein Beinahe-Zusammentreffen zwischen Spector und Gibson auf eine persönliche Ebene. Spector, der seine Wut nun gegen Gibson richtet, dringt in ihr Privatleben ein und genießt es, sie zu verhöhnen und zu provozieren.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Mittwoch, 27. April 2016, ZDFneo 2:00 Uhr

 

Samstag, 23. April 2016, ZDF 9:00 Uhr: Bibi Blocksberg – Der Kobold aus dem Briefkasten

Irland TV-Tipp, Bibi Blocksberg„Bibi Blocksberg und ihr Vater Bernhard sind allein zuhause. Als Bibi morgens beim Frühstück die Post aus dem Briefkasten auf den Tisch hexen möchte, passiert ein Unglück. Sie verhext sich. Statt der Briefe landen all die Gegenstände, die Inhalt der Briefe sind, auf dem Tisch. So auch der Kobold Hush Hush, über den Bibis irische Cousine Margie in ihrem Brief berichtet. Der Kobold will auf der Stelle zurück nach Irland. Weil Bibi nicht den richtigen Rückhexspruch findet, stellt Hush Hush das ganze Haus auf den Kopf.“ (Senderinformation)

 

Samstag, 23. April 2016, BRalpha 9:30 Uhr: Englisch für Anfänger – A Tour of Ireland

Irland TV-Tipp, Englisch für Anfänger„What’s your name? Are you German?“ Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man „some“ oder „any“? Wann heißt es „he was“ und wann „he has been“? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert „Englisch für Anfänger“ in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.“ (Senderinformation)

 

Samstag, 23. April 2016, WDR 18:25 Uhr: Zimmer frei! – Rea Garvey

Irland TV-Tipp, Zimmer frei - Rea Garvey

„Mit seiner Band „Reamonn“ stürmte er regelmäßig die Charts, landete 2000 mit „Supergirl“ einen Megahit und konnte seine erfolgreiche Karriere nach Auflösung der Gruppe als Solokünstler nahtlos fortsetzen: Rea Garvey. Am Sonntag, 17. April 2016, ist der Musiker bei „Zimmer frei!“ zu Gast, gewährt Christine Westermann und Götz Alsmann einen Einblick in sein bewegtes Leben und sorgt bei der Hausmusik natürlich für ganz besondere Highlights.

Als Sohn einer Lehrerin und eines Polizisten in der irischen Kleinstadt Carlow geboren, verließ Rea Garvey bereits als 17-Jähriger die Provinz Richtung Dublin. Mit der Combo „Reckless Pedestrians“ (übersetzt: Rücksichtslose Fußgänger) nahm er eine CD auf, die allerdings wenig erfolgreich war. Rea Garvey schlug sich mit Aushilfsjobs durch, trat als Straßenmusiker auf.

1998 ging er nach Deutschland, sein Ziel immer vor Augen: Eine Karriere als Rockstar. Er arbeitete zunächst als Roadie und verkaufte T-Shirts auf Festivals. Einer Freundin folgte er an den Bodensee, gab Kneipenkonzerte, für die er selbst die Plakate klebte. Per Annonce fand er Mitstreiter für eine neue Band: „Reamonn“. Dem Hit „Supergirl“ folgten fünf erfolgreiche Alben und ausverkaufte Tourneen. 2010 löste sich die Band auf, und Rea Garvey startete seine Solokarriere.

Bei „Zimmer frei!“ spricht Rea Garvey über sein Elternhaus, das ihn stets unterstützte. „Sei du selbst“, habe ihm seine Mutter mit auf den Weg gegeben, „der Rest kommt dann.“ Einen wichtigen Halt finde er auch im Glauben: „Ich bin ein sehr gläubiger Mensch. Kein religiöser Mensch, aber sehr gläubig“, sagt er, „und ich habe eine super Beziehung zu Gott.“

Außenreporter Andreas Korn trifft mit Margaret auf die jüngste der insgesamt sieben Schwestern von Rea Garvey. Sie meint zu ihrem Bruder, der vor allem auf viele weibliche Fans zählen kann: „Rea sagt immer: Ich bin mit sieben Schwestern aufgewachsen, ich weiß, wie Frauen drauf sind.“ Und das Schauspielerpaar Jan Josef Liefers und Anna Loos lobhudelt: „Rea schreibt Songs wie andere Leute Kuchen backen.“ (Senderinformation)

 

Montag, 25. April 2016, ZDFkultur 5:00 Uhr: TV Noir – Wallis Bird und Lasse Matthiessen

Irland TV-Tipp, TV Noir, Wallis BirdTex begrüßt auf seiner “TV Noir”-Couch die irische Sängerin Wallis Bird und den dänischen Singer-Songwriter Lasse Matthiesen. Schon mit zwei Jahren bekam Wallis Bird von ihrem Vater, einem Pubbesitzer, eine Gitarre geschenkt. In Dublin studiert sie Songwriting, ihren Karriereschub erlebt sie aber in Deutschland, wo sie schließlich ihre Bandkollegen kennen lernt. Im April 2014 ist ihr bereits viertes Studioalbum “Architect” erschienen.

Die Musik-Talk-Show “TV Noir” ist eine Mischung aus Live-Musik, Talk, Spiel und interaktivem Austausch mit dem Publikum. Sie findet einmal pro Monat im Saal des “Heimathafen Neukölln” in Berlin statt und ist samstags in Schwarz-Weiß in ZDFkultur zu sehen.“ (Senderinformation)

Wiederholung: 29. April 2016, ZDFkultur 5:15 Uhr

 

Dienstag, 26. April 2016, SWR 7:35 Uhr: Schätze der Welt – Skellig Michael – Grenzstein der Welt

Irland TV-Tipp, Skellig Michael - Grenzstein der Welt„Von den unzähligen Inselklöstern in Irland ist das Kloster auf Skellig Michael sicher das Außergewöhnlichste. Es ist eher eine Mönchssiedlung und veranschaulicht, wie spartanisch die frühchristlichen Mönche vom 7. bis ins 12. Jahrhundert hier gelebt haben müssen.

Sie waren Iroschotten und als Wandermönche bekannt. Rund zwölf Kilometer vor der Küste der Iveragh-Halbinsel im Südwesten Irlands, auf einer von zwei pyramidenförmigen Felseninseln haben sich die Mönche angesiedelt, sozusagen am Ende der Welt, um Gott näher zu sein.

Treppen mit rund 700 in den Fels gebauten Steinstufen führen zu den sechs bienenkorbartigen Mönchszellen, den zwei Gebetshäusern mit Hochkreuzen und einem kleinen Friedhof.

Diese Klosteranlage wurde 1996 auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes gesetzt. Faszinierend ist die Gesamtheit dieses Ortes mit den beiden Felseninseln, eine „Stätte, deren Magie weit aus Raum und Zeit, weit aus unserer Welt hinausführt.“, sagte der irische Dichter George Bernard Shaw darüber. Die kleinere der beiden Skelligs, Little Skellig, ist Vogelschutzgebiet mit einer der größten Basstölpel-Kolonien der Erde. Geschätzte zwanzig- bis fünfundzwanzigtausend Paare brüten auf dem etwa 10 Hektar großen Felsen. Kein Mensch lebt auf Skellig Michael, der Leuchtturm ist seit Jahrzehnten nicht mehr besetzt. Während der Sommermonate sind einzelne Bauarbeiter mit Restaurationsarbeiten und Reparaturen der winterlichen Sturmschäden beschäftigt. Die Boote fahren nur zu den Skelligs, wenn es sicher ist, dass dort angelegt werden kann. Wind und Seegang sind unberechenbar, nur erfahrene Skipper fahren dahin „Wo der Himmel ins Meer taucht!“, wie die Iren sagen.“ (Senderinformation)

 

Dienstag, 26. April 2016, ServusTV 7:50 Uhr: Auf legendären Routen – Im Kielwasser des Golfstroms

Irland TV-Tipp, Auf legendären Routen - Golfstrom„Der Golfstrom ist eine der mächtigsten Meeresströmungen der Welt. Er wärmt das Wasser zahlreicher Küsten und dient unzähligen Spezies als Lebensraum. Von Irland nach Neufundland, Kanada, vorbei an den Azoren, den Kanarischen Inseln, dem afrikanischen Inselstaat Kap Verde und Florida, zeigt die Dokumentation die tatsächlichen Auswirkungen dieser mächtigen Meeresströmung und begegnet dabei den Menschen, die an seinen Ufern leben. Fischer, Wissenschaftler, Fischzüchter, Segler – sie alle leben vom Golfstrom.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 27. April 2016, ZDFneo 1:00 Uhr: The Fall – Tod in Belfast (7)

Irland TV-Tipp, The Fall - Tod in Belfast (7)„Detective Stella Gibson wird nach Belfast versetzt, um dort den Serienmörder Paul Spector zu fassen. Neben seinem harmonischen Familienleben mutiert er nachts zum brutalen Frauenmörder.

Das Kindermädchen Sally bringt Spector gehörig unter Druck. Sie weiß zu viel, lügt und behauptet, mit Spector eine Affäre zu haben.

Während Paul Spector mitten in der Nacht Rose Stagg von ihrem Zuhause entführt, werden ihre schlimmsten Befürchtungen wahr, als Spector ihr offenbart, dass er weiß, dass sie zur Polizei gegangen ist. Durch Roses Verschwinden erhöht sich der Druck auf die Polizeiermittlungen noch weiter.

Gibson muss sich der Tatsache stellen, dass es ihre eigenen Worte waren, die Spector den Hinweis auf Rose gegeben haben, wodurch sie nur noch verzweifelter Rose retten und den Mörder fassen möchte.“ (Senderinformation)

 

Freitag, 29. April 2016, arte 8:55 Uhr: Irland (1/2)

Irland TV-Tipp, Irland„Dieses Jahr begeht Irland den 100. Jahrestag des Osteraufstandes von 1916, der zum Symbol für den Widerstand gegen die britischen Besatzer wurde und schließlich zur Gründung der Republik Irland führte. Zweiteilige Dokumentation.

Die Waffen sind inzwischen verstummt, und der Krieg in Nordirland gehört der Vergangenheit an. Doch bis heute ist die bewegte Geschichte des bewaffneten Nordirlandkonflikts in den Köpfen der Menschen präsent.

Der erste Teil der Dokumentation gibt einen Überblick über die Geschehnisse vom Osteraufstand 1916 bis zur Unterzeichnung des Karfreitagsabkommens 1998. Sie berichtet vom Unabhängigkeitskrieg und der von den Engländern durchgesetzten Teilung der Insel – von der Niederschlagung des irischen Widerstandes bis zum erneuten Ausbruch der Gewalt im Jahr 1969. In den darauffolgenden drei Jahrzehnten bis zur Unterzeichnung des Osterfriedens 1998 wurde das blutigste Kapitel im Nordirlandkonflikt geschrieben. Fast täglich berichteten die Medien von neuer Gewalt. Mit dem Karfreitagsabkommen wurde zwar ein Friedensprozess begonnen, doch dessen Umsetzung gestaltet sich schwierig und gerät zeitweilig ins Stocken.

Zeitzeugen kommen zu Wort: Politiker und Kämpfer, Republikaner und Loyalisten, aber auch einfache Bürger erzählen ihre ganz eigene Geschichte, in der sie Opfer und Täter zugleich waren. Sie berichten, wie sie mitgekämpft haben und dass sie sich manchmal bewusst für die Anwendung von Gewalt entschieden haben, um sich und ihren Rechten Gehör zu verschaffen. Anhand ihrer Aussagen wird deutlich, wie ein Krieg entsteht und welche Mechanismen dazu führen, dass er weitergeht – allen Zweifeln, Leiden und Toten zum Trotz. Sie sprechen aber auch offen über ihre Sorgen um die Insel und ihre Zukunft, und über ihre Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden für die kommenden Generationen.“ (Senderinformation)

 

Freitag, 29. April 2016, arte 9:15 Uhr: Die Morde der IRA

Irland TV-Tipp, Die Morde der IRA„Was tun, wenn die eigene Mutter plötzlich verschwindet und niemals wiederkehrt? Während des Nordirlandkonflikts entführte die IRA mindestens 15 Personen. Sie tauchten nie wieder auf, heimlich getötet und begraben. Die Dokumentation zeigt das Trauma der Verwandten, die zurückbleiben, und beleuchtet die Rolle des damaligen IRA-Kopfes Gerry Adams.“ (Senderinformation)

 

 

Freitag, 29. April 2016, arte 9:50 Uhr: Irland (2/2)

Irland TV-Tipps, arte Irland Teil 2„Der zweite Teil widmet sich dem schleppenden Friedensprozess und den gegenwärtigen Tendenzen in der politischen Landschaft Irlands. Die derzeitigen Anführer der republikanischen Bewegung der katholischen Nationalisten aus dem Süden halten den bewaffneten Widerstand für überholt und sind sich sicher, dass ihnen die Geschichte Recht geben wird. Für sie wird allein an der Urne über die Wiedervereinigung Irlands entschieden. Andere wittern hinter dieser Friedensstrategie einen Verrat an den republikanischen Idealen der Wiedervereinigung und der Unabhängigkeit der Insel. Der schwerfällige Friedensprozess, die gebrochenen Versprechen der Londoner Regierung und die steigende Arbeitslosigkeit spielen ihnen in die Hände, und es werden Drohungen laut, erneut zu kriegerischen Mitteln zu greifen.

Die protestantischen Unionisten aus dem Norden dagegen haben einen schwierigeren Weg vor sich: Der langsame Friedensprozess und der Wahlerfolg der republikanischen Partei Sinn Féin haben ihre Hoffnung auf ein Wiedererstarken endgültig zunichte gemacht. Zukünftig weht die irische Flagge über dem Rathaus in Belfast, und die Regierung in Dublin hat ein Mitspracherecht in nordirischen Angelegenheiten.

Dieses konfliktträchtige Umfeld bildet den Rahmen für den zweiten Teil. Die Berichte der Zeitzeugen machen deutlich, wie einfach es ist, Krieg zu führen, und wie schwer, Frieden zu schaffen.“ (Senderinformation)

 

Freitag, 29. April 2016, Tele5 23:05 Uhr: Grabbers

Irland TV-Tipp, Grabbers„Das beschauliche Inselleben vor der Küste Irlands bekommt Tempo als plötzlich außerirdische Tentakelwesen einfallen und das Leben der Bewohner bedrohen. Die Lieblingsspeise der Untiere ist nämlich Menschenfleisch. Da findet das Polizistenpaar Ciarán O‘Shea und Lisa Nolan heraus, was gegen die Monster hilft: Jede Menge Alkohol im Blut! Herrliche Hommage auf die sedierende Wirkung des Alkohols.

Kritik: ‚Das ist doch mal eine Botschaft: Alkohol kann Leben retten! Zumindest in diesem Creature Feature von Jon Wright, wenn eine Gruppe Iren sich mit ihrem Blutalkoholspiegel gegen außerirdische Tentakelmonster erwehren. Das Resultat hat, wie zu erwarten war, keine wirkliche Handlung, dafür aber jede Menge charmanter Figuren und ordentlich Klamauk.‘ (moviemaze.de)Hintergrund: Die Idee entstand bei einer Rucksackreise durch die Welt: Der Autor Kevin Lehane wurde von einem Moskito gebissen und bekam die Legende erzählt, dass Marmite-Essen (das ist eine Vitamin B-reiche, dunkle Hefepaste) Mückenstichen vorbeugt. Er fragte sich, ob Moskitos nicht auch vom Blut Betrunkener einen Kater bekommen. Dieser Gedanke begleitete ihn bis zu seiner Heimkehr und führte zum Drehbuch von „Grabbers“. Nach dem Motto: ‚Betrinke dich, um zu überleben!‘ Bevor Regisseur Jon Wright mit den Hauptdarstellern Richard Coyle und Ruth Bradley am Film zu arbeiten begann, nahm er sie mit, machte sie betrunken und filmte sie dabei. Ruth Bradley entdeckte so einige Eigenarten an sich, die sie dann in ihrer Rolle einsetzte. Die Dreharbeiten fanden 2012 im härtesten Winter in Irland seit über hundert Jahren statt. Ungewöhnliche Blizzards, Stürme und Minusgrade machten den Dreh recht schwierig.“ (Senderinformation)

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

 

Radeln in Galway: preiswert, beliebt, gefährlich

Mieträder in Galway / Foto Andrea Weik

Mieträder in Galway / Foto Andrea Weik

Radeln in Galway ist angesagt. Ich habe mir ein Fahrrad gekauft. Gebraucht. Aber fast wie neu, sagt der Händler und verlangt 350 Euro. Wie bitte? Ohne Licht, ohne Klingel, ohne Fahrradständer. Immerhin hat es Schutzbleche, 21 Gänge und ist ein Jahresrad. Der Händler an der Uni Galway vermietet Räder an Touristen, bietet Radelferien an und verkauft die Drahtesel nach einer Saison an Leute wie mich. Das Schwarze da sieht recht passabel aus, fährt sich sehr gut, und ich feilsche um den Preis. Für 300 Euro nehme ich es schließlich mit nach Hause,  inklusive Fahrradständer.

Die Nachfrage regelt den Preis. In Galway sind Räder beliebt, besonders bei den circa 20.000 Studenten. Ein studentisches Monatsticket für den Stadtbus kostet 57.50 Euro. Das spart mancher lieber, denn pro Jahr müssen ca. 3000 Euro Studiengebühren bezahlt werden. Dazu kommen laut NUI Galway Richtlinie noch circa 10.000 Euro pro Jahr an Lebenshaltungskosten. Fahrradfahren ist also preiswerter – hat man erstmal eins – und macht unabhängiger. Regenjacke und -hose braucht man unbedingt, um Licht und Fahrradklingeln schert sich hier dagegen kaum jemand.

Die Stadt Galway hat während der letzten Jahre viel Geld in Mieträder gesteckt. Gesponsert von Coca Cola findet man an mehreren Orten – meistens in der Nähe der Uni und anderer Bildungsinstitute – Fahrradstationen, an denen man mittels einer Pin ein Rad leihen kann. Preise sind moderat, und die Räder sind verkehrssicher ausgestattet. Radfahren ist nämlich wieder in. Nachdem das Fahrrad bis in die 70-er Jahre für viele das Hauptverkehrsmittel war, verlor es in den 80-ern an Bedeutung. Während der Celtic-Tiger-Jahre (des Wirtschaftsbooms) hatten viele Familien mehrere Autos, man kutschierte die Kinder zu den Freizeitaktivitäten, und die Zeitung holte man eben mal im Auto vom Laden an der Ecke.

Sonntagsradler / Foto A. Weik

Sonntagsradler / Foto A. Weik

Seit die Gürtel wieder enger geschnallt werden, viele Iren Radfahren als Freizeitsport entdeckt haben, und der nationale Radsportverband steigende Mitgliederzahlen verzeichnet, sind Räder sehr nachgefragt – und teuer. Während der Radsportverband Cycling Ireland 2010 noch 6000 Mitglieder hatte, sind es 2016 bereits 23.000. Das Förderprogramm des Staates für die Anschaffung eines Rades, mit dem man und frau zur Arbeit fährt, hat den neuen irischen Radel-Boom zusätzlich gestärkt.

Zum schicken Fahrrad braucht der Radler natürlich auch ein passendes Outfit. Den Alltagsradler schützen Regenklamotten vor den mitunter heftigen Schauern.  Der Freizeitradler, am Sonntag haben wir auf unserem Ausflug Richtung Connemara mindestens 50 Rennradfahrer und – fahrerinnen überholt, benötigt die passende Kluft und einen Fahrradhelm. Sicherheit vor Schönheit.

Die Fahrradhändler freut’s, der Radsport ist ein Wirtschaftszweig, der wächst. Es geht wieder aufwärts in Irland. Ich hoffe, der Verband setzt sich für mehr Fahrradwege ein und fördert aktiv die Akzeptanz der Radler unter den Autofahrern. Zurzeit wird die Autobahn, die Limerick mit dem Norden verbinden soll und in Gort endet, verlängert. Der neue Abschnitt zwischen Gort und Tuam wird den Autoverkehr in Galway City deutlich beruhigen. Hurra.

Denn hat Mensch endlich ein Fahrrad, stürzt er sich in den Verkehr von Galway. Und kann von Glück sagen, wenn er oben bleibt, fest im Sattel. Etliche Auto- und Busfahrer (da lernt man irisch fluchen) empfinden Radler als störend und nervtötend, Radwege gibt es noch wenige, abgesehen von touristisch angelegten Fernfahrradwegen, wie dem Greenway im County Mayo. Ich habe schnell gelernt, dass Vorfahrt keinesfalls auch für Radfahrer gilt, dass ich beim Abbiegen extrem vorsichtig sein muss, und dass ich keine Angst davor haben darf, wenn zwischen mir, einem parkenden Auto und einem mich Überholenden nur jeweils gefühlte zehn Zentimeter Abstand liegen. Und das alles im Linksverkehr! Da so manchem Radfahrer die Straße zu unheimlich ist, nutzen viele die Gehwege soweit vorhanden und die Promenaden, die sie sich mit Fußgängern und Hunden teilen müssen. Trotzdem freue ich mich über mein „neues“ Rad und die dadurch gewonnene Bewegungsfreiheit. Was ich jetzt noch brauche? Die ultimative Regenkluft.

Die sicherste Art Rad zu fahren? / Foto A. Weik

Die sicherste Art Rad zu fahren? / Foto A. Weik

Galway

Andrea Weik lebt in Galway

*  Die Autorin: Andrea Weik führt seit 2013 Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kreuz und quer über die Insel und gibt ihren Gästen einen Einblick in Geschichte, Kultur und Alltagsleben Irlands. Nach dem Studium arbeite sie in Berlin zunächst im Hotel, im Verlag und leitete dann viele Jahre eine Sprachschule im Herzen der deutschen Haupstadt. Nach einer Weiterbildung zum Life Coach machte sie sich 2010 selbstständig und tut seitdem, was ihr am meisten Spass macht: Lesen, Reisen, Übersetzen (Englisch-Deutsch) und Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen. Seit April 2015 lebt Andrea in Galway, wo sie Life Coaching Galway gegründet hat. Mehr findet ihr unter www.lifecoachinggalway.com

Irische Sitten: Das Nein, das ein Ja ist

Full Irish Breakfast

Irische Sitten: Irische Höflichkeit kann ganz schön anstrengend sein: Sie laden Anne, John, Patrick oder Siobhan zu einer Tasse Tee, einem Stück Kuchen oder einem Snack ein, und sie lehnt dankend ab, er behauptet, er habe gerade schon gehabt. Nur die Augen verraten vielleicht, dass man als Uneingeweihter noch einmal nachfragen sollte: Wirklich nicht? Nein wirklich nicht, oder allenfalls und nur ganz vielleicht, wenn Du auch eine Tasse mittrinkst. . .

Das irische Bescheidenheits-Ritual  kann leicht vier oder fünf Runden dauern, bis man sich endlich zur Tasse Tee und zum Stück Kuchen zusammensetzt. Es heißt, diese äußerst defensive Höflichkeit stammt aus der Zeit, als die Not in Irland groß war, als es nicht genug zu essen gab, und keiner die Gastfreundschaft der Freunde, Nachbarn und Verwandten ausnutzen wollte. So lernte man, dreimal öfter nein zu sagen, obwohl der Magen eigentlich leer war und die Augen ein Ja signalisierten.

Doch die Zeiten ändern sich. Vor einigen Tagen war unsere irische Bekannte Kate zu Besuch. Kate ist, was man hier straight forward nennt: Sie hält mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg, geht geradeaus durch den heißen Brei und kennt kein lauwarmes Durch-die-Blume-Gesäusel. Als ich Kate zum dritten Mal frage, ob sie nicht vielleicht doch noch einen kleinen Nachschlag haben möchte, bricht es aus ihr heraus: „Fängst Du jetzt auch schon mit dieser alten irischen Masche an? Ich bin wirklich, wirklich satt!“

PS: Das Bemühen, unseren eigenen Kindern Höflichkeit und Bescheidenheit beizubringen, scheiterte schon früh. In der Metzgerei antwortete unser damals Vierjähriger, der gerade einen Zipfel Wurst geschenkt bekommen hatte, auf meine bekloppte Aufforderung „Wie sagt man?“ völlig unbefangen mit ausgestreckter Hand und den Worten: „Noch eins!

Dublin-Tipps: Die Kunst der Schilder-Maler

Dublin Ghost Signs von Antonia Hart

Dublin Ghost Signs von Antonia Hart

Hier sind wieder die Termine für Irlands Hauptstadt Dublin für die kommende Woche: Das sind meine Tipps

:: The Road to the Vote: (Montag, 18. April), ab 18:30 Uhr, Newman House, 85-86 St. Stephen´s Green; Frauen mussten sich ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung und öffentliche Abstimmungen hart erkämpfen. Die kämpferischen Proteste der Suffragetten trugen maßgeblich dazu bei, dass die Frauen allmählich mehr Rechte erhielten und schließlich wählen durften. Anna Carey, Nell Regan, Jean Sutton und Rick O´Shea werden das Thema in einer öffentlichen Diskussionsrunde aufarbeiten und interessante Fakten präsentieren. Besucher können an der Diskussion teilnehmen. Der Eintritt ist frei.

:: Ghost Signs of Dublin: (Dienstag, 19. April), Pembroke Library, Anglesea Road; Irland hat viele Geschichten von alten Schriften-Malern zu erzählen. Überall findet man in der Hauptstadt alte handgemalte Schilder und Zeichen auf Fassaden und Mauern, Hinweise auf einstige Unternehmen, Orte, Produkte. Sie werden Geister-Schilder genannt. Das Schilder- oder Schriften-Malen ist eine aussterbende Kunst, doch es gibt noch Menschen, die sich diesem Handwerk verschrieben haben. Einst prägte das Handwerk das Bild vieler Städte und Dörfer Irlands. Antonia Hart hat viele Jahre Fotos von alten Zeitzeugen gesammelt (www.dublinghostsigns.com) und nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise, erklärt verschiedene Techniken und zeigt noch bestehende Zeit-Zeichen in Dublin. Der Eintritt ist frei.

IMG_0668:: Explosions in the Sky: (Mittwoch, 20. April), 58-59 Thomas Street; Die Band, ursprünglich aus Texas (USA), ist im April zu Gast in der irischen Hauptstadt. Ihre Musik wird beschrieben als „elektrische Symphonie“. Ihr außergewöhnlicher Musikstil machte die Band weltbekannt. Nicht nur Fans der Pop-Rock-Szene, sondern auch Klassikliebhaber kommen durch den außergewöhnlichen Musikmix auf ihre Kosten. Also, nichts wie hin!

:: Dublin Castle: (Donnerstag, 21. April), mehrmals täglich, Dame Street; Wie wäre es an diesem Donnerstag einmal mit einem Besuch des Dublin Castle? Das prächtige Gebäude ist ein absoluter Hingucker und auch das „Innenleben“ kann sich sehen lassen. Geführte Touren können direkt am Eingang gebucht werden und sind besonders für Familien absolut empfehlenswert. Hier ein Geheimtipp: Die Chester Beatty Library befindet sich ebenfalls auf dem Schlossgelände und beherbergt eine einzigartige Ausstellung über Religionsgeschichte. Anschließend können Besucher es sich in dem eigenen Schlosscafé gemütlich machen und im angrenzenden Park spazieren gehen.

:: Visiting Hour: (Freitag, 22. April), 13:00 -14:00 Uhr, Main Street, Ballymun; Hast Du schon einmal darüber nachgedacht wie es ist, älter zu werden? Wie werden Deine Freunde sich verändern? Wie wird es sein, wenn alles etwas langsamer geht und der Körper nicht mehr so viel Kraft hat? Das Theaterstück „Visiting Hour“ beschäftigt sich auf eine sympathische Art und Weise mit all´ diesen Fragen. Alter? In unserer Gesellschaft ein Tabuthema, das hier in Dublin im April eine Bühne findet.

:: Dublinia: (Samstag, 23. April), mehrmals täglich, Christ Church Cathedral, St. Michaels Hill; Dieses geschichtliche Museum ist zur Zeit ein absoluter Besuchermagnet Dublins. Das Mittelalter und die Wikinger stehen im Fokus. Die Ausstellung ist in einem Teil der historischen Christ Church Cathedral untergebracht. Das Museum verfügt über historische Rekonstruktionen mit kostümierten Schauspielern in den Rollen von Wikingern und mittelalterlichen Dublinern. Besucher werden zum Mitmachen ermutigt. Gerade für Familien am Wochenende ein tolles Ausflugsziel, das einen ganzen Nachmittag füllt.

:: CoCo Bó: (Sonntag, 24. April), geöffnet 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr, O´ Connell Street; Wir lieben Schokolade. Dieser kulinarische Tipp ist für einen gemütlichen Sonntagskaffee oder -kakao genau das Richtige. Das CoCo Bó ist ein Café, das sich besonders auf den Genuss und Verzehr von Schokolade in jeglicher Form spezialisiert hat. Heiße Schokolade in verschiedenen Variationen und bunte Schokoladentafeln werden hier zum Verkauf angeboten. Das Highlight: Der Besucher kann eine eigene Schokoladentafel, ganz nach seinem Geschmack, mit den verschiedensten Zutaten selbst herstellen. Liebevoll verpackt kann die selbst kreierte Schokolade dann mit nach Hause genommen werden. Eine tolle Idee und definitiv ein kulinarisches Highlight Dublins!

Ich wünsche allen Dublin-Besuchern eine tolle Zeit in der irischen Hauptstadt! Eure Nadine

 

* Die AutoNadine Eckmannrin: Nadine Eckmann hat Theologie und Medienwissenschaften studiert. Sie lebt seit September 2015 in Dublin und absolviert einen Europäischen Freiwilligen-Dienst bei der Organisation „Friends of the Elderly Ireland“. Mit ihrem plüschigen Reisebegleiter „Zoe“ erkundet sie die Insel und vor allem die Hauptstadt Dublin.

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