Irland im TV: Eine Mutter sucht ihren Sohn

Irland TV-Tipp, Philomena - Eine Mutter sucht ihren Sohn

Philomena (Judi Dench) begibt sich nach 50 Jahren auf die Suche nach ihrem Sohn.

Irland imIrland TV-Tipp von irlandnews TV – die Irland-Fernseh-Woche auf Irlandnews. In den kommenden Tagen gibt es im deutschen TV wieder Ermittlungen durch den Ex-Bullen Jack Taylor und Live-Musik von Two Door Cinema Club beim Hurricane Festival 2013. Judi Dench sucht als Philomena ihren Sohn, der von irischen Ordensschwestern vor 50 Jahren zur Adoption freigegeben wurde und Wissenschaftler machen sich auf die Suche nach einem Wrack vor der Küste von Donegal.

 

Samstag, 30. Juli 2016, ZDFneo 3:40 Uhr: Jack Taylor – Tag der Vergeltung

Irland TV-Tipp, Jack Taylor„Unter dem Altar einer Kirche findet man die enthauptete Leiche des alten Priesters Father Royce (John Kavanagh). Ausgerechnet Jack Taylors (Iain Glen) ewiger Widersacher Father Malachy (Paraic Breathnach) bittet ihn um Hilfe. Er fürchtet um sein Leben, denn er hütet ein düsteres Geheimnis: Vor vielen Jahren hatte Malachy beobachten müssen, wie sich Father Royce an Ministranten verging. Royce wurde daraufhin ins Ausland versetzt, das Verbrechen seitens der Kirche vertuscht.

Die Jungen, zwei Zwölfjährige, blieben sich selbst überlassen. Und nun ist Father Royce, kurz nach seiner späten Rückkehr aus den USA, grausam ermordet worden. Jack und Cody (Killian Scott) machen sich auf die Suche nach den beiden Opfern von damals, Michael Clare (Ronan Leahy) und Tom Reed (Aaron Monaghan). Beide haben Galway nie verlassen. Michael Clare ist ein fürsorglicher Familienvater und höchst erfolgreicher Geschäftsmann. Tom Reed, vor zehn Jahren für die Vergewaltigung des minderjährigen Christian Treacy (Gavin Drea) verurteilt, fristet heute als drogensüchtiger Klein-Dealer in einer heruntergekommenen Wohnung sein trauriges Dasein.

Jack und Cody graben in der düsteren Vergangenheit Michael Clares und finden Hinweise darauf, dass nicht Reed sich damals an dem Jungen vergangen hatte, sondern Clare. Reed hatte die Tat auf sich genommen – gegen eine satte Abfindung, damit der andere seine vielversprechende Karriere fortsetzen konnte. Immer wieder durchkreuzt werden die Ermittlungen von Nuala (Valerie O’Connor), der undurchsichtigen, attraktiven Schwester Michael Clares. Sie arbeitet als Journalistin, und unter diesem Deckmantel wendet sie sich auch an Cody und Jack. Sie flirtet erst mit dem einen und holt sich dann den anderen unter die Bettdecke.

Dann wird der drogensüchtige Reed tot in seiner Absteige gefunden, gestorben an einer Überdosis. Für die Polizei ist der Fall damit abgeschlossen, der Priestermörder ist tot. Nur Jack und Cody haben Zweifel an dieser Theorie und rühren weiter im Sumpf der kirchlichen Vergangenheit. Und jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Father Malachy überlebt einen Mordanschlag nur um Haaresbreite. Und sehr viel spricht dafür, dass der Tag der Vergeltung noch lange nicht zu Ende ist.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Montag, 1. August 2016, ZDFneo 23:15 Uhr

 

Montag, 1. August 2016, ZDFkultur 4:00 Uhr: Hurricane 2013 – Two Door Cinema Club

Irland TV-Tipp, Two Door Cinema Club“Irland hat weitaus mehr zu bieten als alteingesessene Bands wie U2 – zum Beispiel die Uniabbrecher und Rock ‘n’ Roller Two Door Cinema Club. Skandalträchtig lässt die Band in ihren Musikvideos Köpfe rollen und arbeitet immer am Limit, stets mit dem Ziel, ein noch besseres Album zu veröffentlichen als die bisherigen. ZDFkultur zeigt ihren Auftritt vom Hurricane Festival 2013.

Das Hurricane Festival am Rand der Kleinstadt Scheeßel gehört zu den angesagtesten Festivals in Deutschland. Jahr für Jahr versammelt das dreitägige Festival ein eindrucksvolles Aufgebot internationaler Bands. Auch 2013 stürmten wieder Tausende von Besuchern das Gelände der Motorrad-Sandrennbahn Eichenring und verwandelten dieses in ein großes musikalisches Spektakel. Mehr als 80 Bands spielten auf den vier Bühnen.” (Senderinformation)

 

Montag, 1. August 2016, ARD 20:15 Uhr: Philomena – Eine Mutter sucht ihren Sohn

Irland TV-Tipp, Philomena„Von „human interest stories“ und trivial menschelnden Schicksalsgeschichten hält der britische Journalist Martin Sixsmith so gar nichts. Oder besser: Er ist sich dafür zu fein. Doch nachdem er seinen prestigeträchtigen Regierungsauftrag durch eine unglückliche Formulierung verloren hat, muss er sich neu umschauen. Dabei gerät er zufällig an die fast 70-jährige Philomena Lee. Die gläubige Katholikin aus einfachen Verhältnissen ist nicht der Umgang, den der etwas blasierte, zum Zynismus neigende Medienprofi sonst pflegt.

Aber ihre tragische Geschichte, die sie 50 Jahre lang mit sich herumgetragen hat, klingt vielversprechend genug für eine Reportage in der Boulevardpresse: Als junges Mädchen hat sie Akkord in der Wäscherei einer irischen Schwesternschule gearbeitet. Durch eine flüchtige Liebelei schwanger geworden, zog sie sich den Unmut der autoritär herrschenden Ordensschwestern zu, die ihr den kleinen Sohn Anthony schließlich wegnahmen und zur Adoption freigaben. Hilflos und verzweifelt musste die junge Philomena mit ansehen, wie ihr Kind an eine wohlhabende amerikanische Familie gegeben wurde.

Jetzt, zu Anthonys 50. Geburtstag, entschließt sie sich, ihr Schweigen endlich zu brechen und nach ihm zu suchen. Sixsmith lässt sich darauf ein, der in seinen Augen erschreckend gutmütigen Frau auf der Suche nach dem verlorenen Sohn zu helfen. Bei den Ordensschwestern in Irland stoßen die beiden auf eine Mauer des Schweigens. Dennoch schaffen sie es, in den USA Anthonys aktuellen Aufenthaltsort ausfindig zu machen. Dessen „neue“ Identität sorgt aber für einen Schock, der die gesamte Mission infrage stellt.

Unter der Regie von Stephen Frears bietet „Philomena“ ein Spiel mit starken Emotionen und feiner Ironie. Von Hauptdarsteller Steve Coogan, der auf die wahre Geschichte gestoßen ist, stammt das Drehbuch nach dem Roman „The Lost Child of Philomena Lee“ von Martin Sixsmith. Oscar-Preisträgerin Judi Dench läuft dabei als Philomena zu Hochform auf. Neben einem spannenden Plot bietet das Drama humorvolle Seitenhiebe auf das britische Klassendünkel und subtile Gesellschaftskritik. (Senderinformation)

Wiederholung: Dienstag, 2. August 2016, ARD 2:10 Uhr

Donnerstag, 4. August 2016, ZDFinfo 15:00 Uhr: Geheimnis vor Irlands Küste – Das Wrack von Donegal

Irland TV-Tipp, Das Wrack von Donegal„Im Jahre 1588 umfahren fünf Schiffe der spanischen Armada die Küste der Grafschaft Donegal im Nordwesten Irlands. Nur drei von ihnen schaffen es, zurück in ihre Heimat Spanien zu gelangen. Im Jahr 2010 entdeckt ein amerikanischer Taucher den fast intakten Rumpf eines alten Schiffswracks in den flachen Küstengewässern vor Rutland Island im Norden Donegals. Könnte es sich bei diesem Wrack um eines der verschollenen Schiffe der spanischen Flotte handeln?“ (Senderinformation)

 

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

 

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Beara Stories: Ekel-Duschen gegen den Sheriff

Eviction auf der Beara Halbinsel in Irland

Geschichten von der Beara-Halbinsel im Süd-Westen Irlands (Teil 6)

von Peter Bernhardt* 

Heute setzen wir auf Irlandnews den Geschichten-Zyklus über das ländliche Irland an der Atlantikküste fort. Geschrieben von unserem Freund Peter Bernhardt. Er forscht gern in der Vergangenheit und lässt ein Stück „altes Irland“ lebendig werden. Heute erzählt uns Peter eine Episode aus der tragischen Geschichte der Zwangsräumungen und Vertreibungen von Iren durch die englischen Landlords. 

Noch Anfang 1900 mußten die Bewohner Irlands befürchten, von ihrem Grund und Boden vertrieben zu werden, wenn sie die Pacht an ihre Landlords nicht bezahlen konnten. Und so waren die Goulaner, die Menschen im Townland auf Beara, in dem ich heute wohne, in heller Aufregung, als an einem Maimorgen im Jahr 1907 gegen 8 Uhr morgens der Sheriff Mr. J. Gale in Begleitung von vierzehn zivilen Beamten und Gerichtsvollziehern, geschützt von 300 Polizisten sich in Castletown auf den Weg machten, um die fälligen Steuern in Kilmacowen und Goulane einzutreiben. Man kann sich gut vorstellen, wie auf beiden Seiten der Straße die Bewohner von Castletownbere Spalier standen, um diesen „Zug“ mit Hohn und Spott zu begleiten. Unter ihnen auch ein Journalist,  der das Geschehen in der Ausgabe des „Cork Examiner“ vom 29. Mai 1907 beschrieb.

Eviction Irland

Zeitgenössische Darstellung der Vertreibung einer irischen Familie durch einen englischen Landlord aus ihrem Haus.

Hier ein paar frei übersetzte Auszüge aus seinem Bericht, der vor allem Eines zeigt: Die irische Landbevölkerung wusste sich an diesem Tag trotz gravierender Waffenungleichheit zu helfen und gegen die bewaffnete Obrigkeit zu behaupten: 

Der „Zug“ erreichte das erste Haus in Kilmacowen, und als der Sheriff ins Haus trat, präsentierte ihm der Vorstand des Hauses ein medizinisches Attest, daß eines seiner Kinder sich in einem gefährlichen Gesundheitszustand befinde und auch seine Frau bettlägerig sei und in einem schwachen Zustand.

Während der Sheriff und der Agent des Grundbesitzers sich im Haus ein Bild von der Situation machten, gab es draußen zwischen den Polizisten und den Anwohnern heftige Auseinandersetzungen. Die Frauen begannen die Polizei mit Dung zu bewerfen, die Polizisten hatten keine rechte Handhabe gegen Frauen.

Im Hause verständigte man sich darauf, daß man die Zwangsräumung verschiebe, bis die Patienten gesund seien – im der Hoffnung, dass die Pacht noch bezahlt würde.

Danach zog man weiter zum nächsten Pächter. Während der Sheriff und der Agent mit dem Pächter verhandelten, rückten ein paar junge Frauen aus der Umgebung den Gerichtsvollziehern auf die Pelle, mit der Absicht sie mit Schlamm und anderen üblen Sachen zu „verputzen“! Als dann die Polizei brutal eingriff, um die Frauen von ihrem Tun abzuhalten, begann erst recht eine wahre Schlammschlacht. Nachdem sich die Polizei entschloß, sich zurück zu ziehen, begann man die Möbel aus dem Haus zu tragen, bis auch in diesem Falle ein Gesundheits-Attest vorgelegt wurde. Die alte Mutter des Pächters wurde erst kürzlich „gesalbt“! Und so verschob man auch hier den „Rauswurf“ auf einen späteren Termin.

Mit den nächsten drei Pächtern einigte man sich auf eine Art Ratenzahlung. Und so marschierte der „Zug“ unter Spott und Gejohle weiter nach Goulane, wo weitere Zwangsräumungen anstanden.

Der Zugang zu diesem kleinen Dörfchen war nur über einen schlechten, schmalen Feldweg zu erreichen und die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, um die „Offiziellen“ von den Attacken der Landbevölkerung zu schützen, die auf beiden Seiten des Weges auf den Wällen standen. Auf halber Strecke fand man den  Weg durch große Steine blockiert. Jetzt mußte erst der Karren mit Werkzeug nachgeholt werden, um den Zugang frei zu bekommen.

Schließlich erreichte man das nächste Haus und begab sich in Verhandlungen mit dem Pächter. Nach einer schier endlosen Zeit ordnete der Gerichtsvollzieher an, die Möbel aus dem Hause zu tragen. Das wiederum führte zu einer vertrackten Situation. Wieder flogen Unrat und Steine und verfehlten nur knapp die Gerichtsvollzieher, die bei ihrer widerlichen Pflicht waren. Doch die Ladies trafen besser mit ihren „weichen“ Geschossen. Als sich die Polizisten wieder grob der Frauen annahmen, entstand eine handfeste Rauferei, während sich der Sheriff, der Agent und der Pächter gütlich einigten.

Bei den nächsten Pächtern handelte es sich um zwei Häuser unter einem gemeinsamen Dach. Die Verhandlungen dauerten recht lange, bevor man sich einigen konnte. Die Pächter konnte in ihren Häusern verbleiben. Auch bei diesem Haus empfingen die Frauen die Polizei mit einer ekelhaften „Dusche“ aus den oberen Fenstern.

Wir können uns wohl vorstellen, was das war.

Im nächsten und letzten Haus wohnten die Murphys. Als der Sheriff Mr. Murphy aufforderte, seine Pacht zu zahlen oder man würde ihn vor die Türe setzten, blieb dieser standhaft und verweigerte beides. Daraufhin trat Mr. Muphy vors Haus und verkündete mit lauter Stimme, wenn das Gesetz in diesem Lande noch etwas gilt, dann kann man ihn und seine Familie nicht vor die Türe setzen, denn er habe ein mündliches Versprechen vom alten Landlord, daß ihn niemand mehr in seinem Haus stören würde und dies sei auch in schriftlicher Form vom jetzigen Landlord bestätigt worden. Doch der Gerichtsvollzieher ignorierte das und veranlasste umgehend die Räumung des Hauses. Während dessen stapfte Mr. Jerry Murphy wütend vor dem Haus auf und ab. Die Menge unterstütze ihn mit aufmunternden Worten: Don’t pay the rent, Jerry, we will stick by you!“ Einer der Söhne warf einen Stock in Richtung Sheriff, verfehlte ihn aber, traf dafür ein Fenster, das zu Bruch ging!

Während einer kurzen Lunch-Pause warf ein weiterer Sohn des Pächters einen Stein auf einen Gerichtsvollzieher. Der Stein traf den Mann direkt hinters Ohr und verletzte ihn leicht. Sofort griffen die Polizisten zu und führten den Jungen in Handschellen ab. Da sitzt er nun in Castletownbere im Gefängnis.

Das waren harte Zeiten für die irische Bevölkerung, die sich aber nicht kleinkriegen ließ. Was aus dem Jungen geworden ist, das könnte eine andere Geschichte werden . . . 

Peter in Clogher 2013_IMG_1710Der Autor: Peter Bernhardt lebt seit dem Jahr 2000 in Eyeries auf der Beara Peninsula in West Cork. Bis zu seinem Ausscheiden aus seinem Arbeits-Leben war er Art Direktor und Werbeleiter. Seine Liebe zu Irland hat er 1967 auf einer 5-wöchigen Fahrradtour durch den Süden entdeckt. Danach folgten mehrere Irland-Urlaube mit Familie, bis 1987 ein altes Cottage seine Aufmerksamkeit weckte und darum warb erworben zu werden. Peters Interessen sind unter anderem Archäologie, lokale Geschichte und Storytelling

Peters Geschichten von der Beara Peninsula erscheinen regelmäßig hier auf Irlandnews.

Fotos: Peter Bernhardt

Moderner Luxus: Der Reiz des irischen Landlebens

Was ist wahrer Luxus? Man kann ihn nicht im Duty Free Shop, aber auf dem irischen Land finden . . .

Was ist wahrer Luxus? Man kann ihn nicht im Duty Free Shop, aber auf dem irischen Land finden . . .

Meine Mutter ist eine in sich ruhende, zufriedene Frau. Selbst dem Altwerden gewinnt sie positive Seiten ab. Warum sich mühen und wehren gegen etwas, das frau sowieso nicht ändern kann? Nur ganz selten lässt sich die 82-jährige aus der Ruhe bringen. Ich erinnere mich an wenige Ausnahmesituationen, etwa an diese. Sie hatte mit einer alten Freundin telefoniert und danach irritiert festgestellt: „Stell Dir vor, sie hat 25 Minuten nur geklagt und sich beschwert.“

Lebensweisheit, die innehalten lässt. Denn es gibt jeden Tag einen Grund, dankbar zu sein und Danke zu sagen. Man muss ihn nur finden wollen. Ich danke heute morgen all den Menschen, die meine Beiträge aus und über Irland lesenswert genug finden, um sie zu lesen, weiter zu empfehlen, und sogar in Buchform zu kaufen. Danke! So ging mein erstes Irland-Buch Irland. Ein Länderporträt * sogar auf die Langstrecke. Es wird so gerne gekauft, dass es bereits in der dritten, aktualisierten Auflage unterwegs ist. Ein Dank an alle, die das ermöglicht haben.

Zum Dank heute morgen ein (kostenloser) Auszug aus der 3. Auflage, ein paar Anmerkungen über unser Leben auf dem irischen Land, zu denen mich ein Essay von Hans Magnus Enzensberger inspiriert hat.

Exkurs. Moderner Luxus: Vom Reiz des irischen Landlebens

Irland Buch Bäuchle„Für Stadtmenschen erscheint das Leben in der vielerorts menschenarmen Landschaft, in der zivilisatorisch reizarmen Umgebung fern der kontinentaleuropäischen Metropolen langweilig bis unerträglich. Andere, und der Autor schließt sich hier mit ein, erkennen darin ein großes Stück Luxus, wie es der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger schon 1996 für den Spiegel in einem Essay über den Luxus der Zukunft beschrieb. Enzensberger schrieb: »Der Luxus der Zukunft verabschiedet sich vom Überflüssigen und strebt nach dem Notwendigen, von dem zu befürchten ist, dass es nur noch den Wenigsten zu Gebote stehen wird. Das, worauf es ankommt, hat kein Duty Free Shop zu bieten.« Er zählte dann die sechs zukunftsfähigen Luxusgüter auf:

»1. Die Zeit. Sie ist das wichtigste aller Luxusgüter. Bizarrer weise sind es gerade die Funktionseliten, die über ihre eigene Lebenszeit am wenigsten frei verfügen können. […] Unter solchen Bedingungen lebt luxuriös, wer stets Zeit hat, aber nur für das, womit er sich beschäftigen will, und wer selber darüber entscheiden kann, was er mit seiner Zeit tut, wieviel er tut, wann und wo er es tut.

2. Die Aufmerksamkeit. Auch sie ist ein knappes Gut, um dessen Verteilung sämtliche Medien erbittert kämpfen. Im Gerangel von Geld und Politik, Sport und Kunst, Technik und Werbung bleibt wenig von ihr übrig. Nur wer sich diesen Zumutungen entzieht und das Rauschen der Kanäle abschaltet, kann selbst darüber entscheiden, was Aufmerksamkeit verdient und was nicht. Unter dem Trommelfeuer arbiträrer Informationen nehmen unsere sinnlichen und kognitiven Fähigkeiten ab; sie wachsen mit der Reduktion auf das und nur das, was wir selber sehen, hören, fühlen und wissen wollen. Auch darin kann man ein Moment von Luxus sehen.

3. Der Raum. Was für die Ökonomie der Zeit der Terminkalender, ist für die des Raumes der Stau. Im übertragenen Sinn ist er allgegenwärtig. Steigende Mieten, Wohnungsnot, überfüllte Verkehrsmittel, Gedränge in den Fußgängerzonen, Freibädern, Diskotheken, Touristenzonen zeigen eine Verdichtung der Lebensverhältnisse an, die an Freiheitsberaubung grenzt. Wer sich dieser Käfighaltung entziehen kann, lebt luxuriös. Dazu gehört auch die Bereitschaft, sich aus dem Warenberg freizuschaufeln. Meist ist die ohnehin viel zu kleine Wohnung mit Möbeln, Geräten, Nippes und Klamotten verbarrikadiert. Was fehlt, ist jener Überfluß an Platz, der die freie Bewegung überhaupt erst möglich macht. Heute wirkt ein Zimmer luxuriös, wenn es leer ist.

4. Die Ruhe. Auch sie ist ein Grundbedürfnis, das immer schwerer zu stillen ist. Wer den allgegenwärtigen Krach vermeiden will, muß einen hohen Aufwand treiben. […] Der tobende Verkehr, das Heulen der Sirenen, das Knattern der Hubschrauber, die dröhnende Stereoanlage des Nachbarn, die monatelang wummernden Straßenfeste – Luxus genießt, wer sich alledem entziehen kann.

5. Die Umwelt. Daß man die Luft atmen und das Wasser trinken kann, daß es nicht qualmt und nicht stinkt, ist bekanntermaßen keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Privileg, an dem immer weniger Menschen teilhaben. Wer sie nicht selbst erzeugt, muß Lebensmittel, die nicht vergiftet sind, teuer bezahlen. Den Risiken für Leib und Leben am Arbeitsplatz, im Verkehr und im gemeingefährlichen Freizeitrummel aus dem Weg zu gehen dürfte den meisten schwerfallen. Auch in dieser Hinsicht sind es die Möglichkeiten des Rückzugs, die immer knapper werden.

6. Die Sicherheit. Sie ist wahrscheinlich das prekärste aller Luxusgüter. In dem Maß, in dem der Staat sie nicht mehr garantieren kann, steigt die private Nachfrage und treibt die Preise in die Höhe.«

Kluge Gedanken von Hans Magnus Enzensberger, der schon 1996 mutmaßte, dass die Zukunft des Luxus »nicht wie bisher in der Vermehrung, sondern in der Verminderung, nicht in der Anhäufung, sondern in der Vermeidung liegt«. Raum, Ruhe, Umwelt und Sicherheit: Vielerorts im ländlichen irischen Westen gibt es Orte, die diesen immateriellen Luxus im Sinne Enzensbergers in sich bergen und als Erfahrung ermöglichen. Wer sich dann noch die Zeit nehmen kann, sich dies zu vergegenwärtigen, und die Aufmerksamkeit für das Wesentliche aufbringt, genießt die Privilegien eines Luxuslebens. Doch nun Schluss mit der Naturschwärmerei . . .“

So weit der Auszug aus der 3. Auflage. Ein Jahr nach der Aktualisierung möchte ich ergänzen: Die Güter Sicherheit und Echtheit werden in diesen unruhigen, gewalttätigen, diesen virtuellen und flüchtigen Zeiten zu einer wahrhaft raren und äußerst wertvollen Ressource.

Das Buch kostet 18 Euro. Und es hat ein neues Cover (Abbildung oben). Es kann auch hier online gekauft werden: Mein Link zu Amazon.de  Ich freue mich derweil, dass ich einen Beruf neben dem Bücherschreiben ausübe, mit dem sich auch unser Lebensunterhalt verdienen lässt, und der genauso viel Spaß macht wie das Schreiben (www.wanderlust.de)

 Hier der Waschzettel meines Verlags, des Ch. Links Verlags Berlin, zum Buch:

Markus Bäuchle  
Irland
Ein Länderporträt
Erschienen: Juni 2015
Auflage: 3.
Erstveröffentlichung: Juni 2015
Ausstattung: Klappenbroschur
Format: 12,5 x 20,5 cm
Seitenzahl: 208
Karten: 1
ISBN: 978-3-86153-741-0
Reihe / Kategorie: Länderporträts
Grüne Wiesen, Schafe, Whiskey, bunte Cottages und freundliche, redselige Menschen mit viel Zeit. Kein Land in Europa provozierte so viele Wohlfühl-Klischees wie Irland, die grüne Insel im Atlantik.
Markus Bäuchle kennt das kleine Land mit der bewegten Geschichte seit Ende der 1970er Jahre. Er hat das traditionelle Irland, den rasanten Aufstieg in den Wirtschaftswunderjahren und den tiefen Fall nach dem Platzen der Immobilienblase miterlebt. Er beschreibt den Alltag und den Facettenreichtum des amerikanischsten Landes Europas auf seiner Achterbahnfahrt der Selbstfindung.
Ein informatives und spannendes Buch über eines der widersprüchlichsten und zugleich dynamischsten Länder der Gegenwart – und eine Liebeserklärung.
 Pressestimmen

Der Autor des brandaktuellen Irland-Buches hat nicht etwa im Sinn, das verklärte Inselbild vieler Deutscher mit noch mehr grünen Tupfern zu versehen. Stattdessen räumt er entlang harter Fakten, entlang launiger Ankdoten und historischer Ausdeutungen mit Klischees über das Land und seine Leute auf – ohne je seine Liebe zu beiden zu leugnen.
Martin Hatzius, Neues Deutschland

Markus Bäuchle widmet sich der Landeskunde, der Historie, der Wirtschaft, dem komplizierten Verhältnis zu Großbritannien und der Nähe zu Amerika und der Freizeitgestaltung der Iren. Liebevoll beschreibt er die einzigartige Naturlandschaft und klärt den Leser über Feen und Naturgeister auf. Ein guter Tipp für Irland-Fans.
Ute Köhler, abenteuer und reisen

ed23072015

 

Dublin-Tipps: Billy Elliot kommt an die Liffey

Plakat_Billy Elliot

Die Dublin-Premiere des Musicals Billy Elliot ist an diesem Dienstag im Bord Gáis Energy Theatre zu sehen 

In dieser Woche ist wieder so Einiges los in Dublin. Viele verschiedene Events warten auf die Besucher. Darunter unter anderem:

:: Dublin International Piano Festival, (Montag, 25. Juli), mehrtägiges Event (23.-31. Juli), unterschiedliche Eventzeiten und Orte der Stadt; In diesem Sommer wird Dublin das vierte International Piano Festival und die damit verbundene Sommerakademie austragen. Es ist ein intensives Bildungsprogramm für fortgeschrittene Klavierschüler, die ebenfalls eine Konzertreihe für Interessierte enthält. Vom 23. bis zum 31. Juli wird das Festival eine große Auswahl an Konzerten unter anderem in der National Concert Hall austragen (siehe weiter unten). Weitere Veranstaltungsorte sind die Hugh Lane Gallery, das DIT Conservatory of Music and Drama und die Piano Academy of Ireland. Mehr Informationen gibt es hier.

:: Billy Elliot – das Musical, (Dienstag, 26. Juli), Premierenabend, 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr, Bord Gáis Energy Theatre, Grand Canal Square; Billy Elliot ist ein Musical, das auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 2000 basiert. Von Mai 2005 bis April 2016 lief das Musical im Londoner Victoria Palace Theatre und ist damit eines der erfolgreichsten Musicals in der Geschichte des Londoner West End. Nun ist es, neben Shows am Broadway, erstmals zu Gast in Dublin. Das Musical handelt von dem elfjährigen Billy Elliot, der in schwierigen Verhältnissen aufwächst und seine Liebe zum Ballett entdeckt. Tickets und weitere Informationen für die Shows an der Liffey gibt es hier.

IMG_0668:: After ´16 Short Film Screenings, (Mittwoch, 27. Juli), 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Chester Beatty Library Dublin, Dublin 2; Dieses Event ist eine  Kurzfilminitiative die zum Gedenken des 1916 Rising organisiert wurde. Im vergangenen Jahr rief das Irish Film Board Filmemacher dazu auf, ihre Wahrnehmungen, Ideen und Gedanken zum Osteraufstand filmisch zu inszenieren und als Wettbewerbsbeitrag einzureichen. Die besten Einsendungen erhielten die Finanzierung ihrer Arbeit und konnten ihre Ideen professionell umsetzen. Aus 96 Einsendungen wurden neun letztlich ausgewählt. Diese Gewinnerfilme werden an diesem Abend präsentiert.

:: Young Voices EU Consultation, (Donnerstag, 28. Juli), 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr, 144 Pearse Street, Dublin 2; Junge Menschen im Alter von 15 bis 30 sind eingeladen, ihre Gedanken und Visionen zur Zukunft Europas zu teilen. Diese Veranstaltung ist Teil eines 18-monatigen Prozesses, den die Europäische Union initiiert hat. Grundidee ist es, positive Veränderungen in nationalen und internationalen Beziehungen Europas zu schaffen.

:: Enchanting Elegance, (Freitag, 29. Juli), 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr, Parnell Square North, Dublin 1 (Part des Piano-Festivals); Das Spielen von Werken von einem der wohl produktivsten und einflussreichsten Komponisten der klassischen Epoche, Wolfgang Amadeus Mozart, ist keine einfache Aufgabe. Der luxemburgische Ausnahmepianist Jean Muller nimmt diese Herausforderung in der Dublin Hugh Gallery im Rahmen des Dublin International Piano Festival an.

:: Epic Ireland, (Samstag, 30. Juli), 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr, chq Building, Custom House Quay, Dublin 1; Epic Ireland ist eine neue Ausstellung in den Docklands. Eine Reise in die Auswanderungsgeschichte des irischen Volkes beginnt. Die in der Ausstellung überall präsente Kernfrage lautet: „Was bedeutet es, irisch zu sein?“ Epic Ireland erzählt die authentische und epische Geschichte der irischen Auswanderer und der irischen Diaspora. Die Besucher bahnen sich einen Weg durch insgesamt 20 interaktive Galerien. Mehr Informationen gibt es hier.

:: The Irish Youth Guitar Orchestra with the Los Angeles Guitar Quartet, (Sonntag, 31. Juli), 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr, National Concert Hall, Earlsfort Terrace, Dublin 2; Am Sonntag wird das irische Jugend-Gitarrenorchester gemeinsam mit dem preisgekrönten Los Angeles Guitar Quartet auf der Bühne der National Concert Hall stehen. Das ist bestimmt sehens- und hörenswert!

Mit diesen aktuellen Dublin-Tipps wünsche ich Euch eine tolle Zeit und eine vielleicht auch eine schöne Woche auf der Grünen Insel, Eure Nadine

 

Nadine EckmannDie Autorin: Nadine Eckmann hat Theologie und Medienwissenschaften studiert. Sie lebt seit September 2015 in Dublin und absolviert einen Europäischen Freiwilligen-Dienst bei der Organisation „Friends of the Elderly Ireland“. Mit ihrem plüschigen Reisebegleiter „Zoe“ erkundet sie die Insel und vor allem die Hauptstadt Dublin.

 Alle Fotos: Nadine Eckmann

Irland im TV: Am Shannon und in Connemara

Irland TV-Tipp, Ein Fluss wie ein Gedicht

Der Shannon ist Lebensader für unzählige Tiere, die in und um den Fluss ihren Unterschlupf finden.

 

Irland imIrland TV-Tipp von irlandnews TV – die Irland-Fernseh-Woche auf Irlandnews. In den kommenden Tagen gibt es im deutschen TV wieder Ermittlungen durch den Ex-Bullen Jack Taylor und die elfjährige Mary versucht ihr großes Rennen zu gewinnen. Mit einem Englisch-Kurs geht es auf Irland-Tour und natur exclusiv zeigt uns den Shannon, einen Fluss wie ein Gedicht. Jim Sturgess und Ben Kingsley nehmen uns im Spielfilm 50 Dead Men Walking auf eine beklemmend realistische Zeitreise und es gibt Kodaline live beim New Pop Festival 2015. Mit John O’Donohue geht es nach Connemara und der Film Symbole des Himmels zeigt, wie Himmelsphänomene die religiösen Praktiken und die heiligen Orte Irlands vor tausenden von Jahren beeinflussten.

 

Samstag, 23. Juli 2016, ZDFneo 3:30 Uhr: Jack Taylor – Königin der Schmerzen

Irland TV-Tipp, Jack Taylor“Jack Taylor ist seit Wochen trocken und in guter Verfassung. Er kümmert sich um seine kranke Mutter, die, gezeichnet von einem Schlaganfall, im Pflegeheim lebt. Jack liest Bücher, während sich sein junger Kollege Cody ernsthaft Sorgen um die wirtschaftliche Existenz des Ermittlerduos macht. Da stürzt eines Nachts die Studentin Sarah Bradley vom Dach der Universität und stirbt. Gekleidet in ein Theater-Kostüm, an der Hand einen Ring aus Papier, darauf eine Textzeile aus dem Synge-Stück “Deirdre, Königin der Schmerzen”.

Im Blut der jungen Frau werden Drogen festgestellt, daher ist der Fall für die Polizei klar: Unfall oder Freitod. Jedenfalls besteht kein Handlungsbedarf. Literaturprofessor Gorman aber geht von einem Mord aus und beauftragt Jack mit der Untersuchung des Falles. Cody schleust sich derweil, als Student getarnt, in die Literaturkurse der Universität ein. Dort lernt er schnell die dunklen Geheimnisse der Universitätsszene kennen, erfährt von Drogeneskapaden und Affären. Immer wieder taucht dabei ein Name auf: Professor Doyle, der recht enge Beziehungen zu seinen Studentinnen zu pflegen scheint. Jack nimmt ihn sich zur Brust.

Kate Noonan, Jacks engste Vertraute und Freundin bei der Polizei, steht unter Druck. Ihr neuer Vorgesetzter Griffin macht ihr unmissverständlich klar, dass sie alle Beziehungen zu Jack Taylor abbrechen muss, wenn sie jemals befördert werden will. Griffin ist heimlich verliebt in Kate, damit wird Jack noch mehr zur Persona non grata. Dann stirbt eine weitere Studentin, wieder in einem Kostüm aus dem Theaterstück des irischen Dramatikers Synge, doch Inspektor Griffin hält unbeirrt an der Suizid-Theorie fest. Cody entdeckt im Archiv alte Videotapes von Synge-Aufführungen in Galway.

Als “Königin der Schmerzen” war im Stück die junge Frau des ergrauten Professor Gorman ein Star. Jack ist schockiert, als er die alten Filme sieht. Vor vielen Jahren hatte er selbst eine kurze Affäre mit Gormans Frau, die inzwischen an Krebs gestorben ist. Auch anderen Männern hatte sie den Kopf verdreht. Sie fügte ihren Liebhabern seelische Schmerzen zu, weil sie immer wieder zum Professor zurückkehrte, Jack erkennt Parallelen zu Deirdre bei Synge. Kate befolgt Griffins Rat und hält sich von Jack fern. Aber sie ermittelt auf eigene Faust. Dabei gerät sie ins Visier des Mörders, der offensichtlich ein fatales Spiel spielt – unter eigener Dramaturgie. Wer zieht hier die Fäden? Und wer wird möglicherweise den letzten Akt nicht überleben?” (Senderinformation)

Wiederholung: Montag, 25. Juli 2016, ZDFneo 23:15 Uhr

 

Samstag, 23. Juli 2016, MDR 7:35 Uhr: Das große Rennen

Irland TV-Tipp, Das große Rennen“Inmitten des satten Grüns Irlands lebt die elfjährige Mary (Niamh McGirr) mit ihren Eltern auf einem Bauernhof. Ihr Alltag ist jedoch keineswegs die romantische Postkartenidylle eines beschaulichen Landlebens. So muss sich Mary in der Schule dauernd alberne Hänseleien anhören und zu Hause auf dem Bauernhof nicht nur tatkräftig mit anpacken, sondern außerdem mit ansehen, wie ihre Eltern (Susan Lynch, Colm Meaney) immer weniger miteinander auskommen.

Das nicht allzu schwer zu nehmen, gelingt ihr nur, weil sie einen großen Traum hat und ihn zielstrebig verfolgt: Sie will später studieren und Rennwagen-Ingenieurin werden. Sie liebt die Geschwindigkeit und sie will selbst am liebsten echte Rennen fahren. Zahllose Plakate von Rennautos und Motorrädern hängen an allen Wänden ihres Zimmers und in der Scheune investiert der sommersprossige Rotschopf jede freie Minute in ihren eigenen kleinen Renner: eine vierschrötige Holz-Seifenkiste.

Den meisten Spaß machen Mary aber natürlich die Wettfahrten gegen ihren besten Freund Tom (Jonathan Mason), bei denen sie fast immer als Erste durchs Ziel kommt. Dass die beiden auch bei anderen Gelegenheiten gegeneinander antreten, versteht sich von selbst. So machen sie sich beispielsweise sogar einen Spaß daraus zu wetten, wer sich mehr Streiche, mehr Tintenattacken, mehr Krampen oder dumme Sprüche im Unterricht einfängt. Unterkriegen lässt sich dabei keiner der beiden und als sie in der Schule mitbekommen, dass ein großes, echtes Kart-Rennen stattfinden soll, ist Mary sofort zur Stelle.

Und sie meldet sich nicht nur an, sondern fordert auch noch den reichen Schulrowdy Michael Magee (Eoin McAndrew), den Sohn des wichtigsten Landbesitzers in der Gegend, zu einem persönlichen Duell heraus. Wenn Mary gewinnt, gibt er endlich Ruhe und muss mit seinen dauernden Fiesheiten aufhören – eine entscheidende Beilage zu den 200 Pfund Preisgeld und der Trophäe, die dem Sieger des Sechs-Kilometer-Rennens zum Meer hinunter winken.” (Senderinformation)

 

Samstag, 23. Juli 2016, BRalpha und ARDalpha 10:00 Uhr: Englisch für Anfänger – A Tour of Ireland

Irland TV-Tipp, Englisch für Anfänger„What’s your name? Are you German?“ Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man „some“ oder „any“? Wann heißt es „he was“ und wann „he has been“? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert „Englisch für Anfänger“ in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.“ (Senderinformation)

 

Samstag, 23. Juli 2016, BR 18:45 Uhr: natur excusiv – Der Shannon – Ein Fluss wie ein Gedicht

Irland TV-Tipp, Shannon River„Irland, die Grüne Insel, hat viele außergewöhnliche Naturwunder zu bieten. Eines davon ist allerdings kaum noch entdeckt: der Shannon, Irlands großer Fluss. Hier gibt es jene einsamen Plätze, an denen man das Gefühl hat, dass alles noch so ist wie vor tausend Jahren. Die atemberaubenden Lichtstimmungen kennt nur der, der jemals eine Hausbootfahrt am Shannon gemacht hat. Diese Naturdokumentation öffnet den Blick auf die wenig bekannte Tierwelt dieses stimmungsvollen Flusses. Der Shannon mit den letzten unberührten Feuchtwiesen des Landes ist Lebensader für unzählige Tiere, die in und um den Fluss ihren Unterschlupf finden.

Früh am Morgen starten die Vögel in den Tag und auf begeben sich auf Partnersuche. Im Frühling ist das Erwachen des Tages besonders faszinierend, denn dann kann man die verschiedenen Lockrufe der Wasservögel – Brachvögel, Wasserläufer, Kiebitze – verfolgen. Auch die Wasserfledermäuse sind perfekt ans Leben am Fluss angepasst: Wenn sie nachts aus ihren Verstecken kommen, sind sie unentwegt auf Futtersuche und scannen die Wasseroberfläche nach Insekten. Naturfilmer Colin Stafford-Johnson begleitet – dezent im Kanu dahinschwebend – durch den Film und öffnet in seiner zurückhaltenden Art die Augen für die Wunder am Fluss. Zum Beispiel für die Seidenreiher, die sich erst seit wenigen Jahren am Shannon heimisch fühlen.

Die Eichhörnchen am Flussufer sind schon seit dem Vormittag auf Futtersuche und turnen an den Bäumen; am Wasser selbst wird es mit dem Fortschreiten des Tages immer geschäftiger – der Fluss ist Lebensraum riesiger Vogelschwärme, die an den seichten Ufern üppige Nahrung finden. Geheimes und unentdecktes Leben auch unter Wasser: der Lebenszyklus der Hechte orientiert sich an den Jahreszeiten. Eisige Winter mit bezaubernden Landschaften kennt auch Irland – angekündigt wird die kalte Jahreszeit durch die überwältigenden Formationsflüge Tausender von Staren.

Die preisgekrönte Dokumentation über den Shannon ist eine Hommage an den großen Fluss Irlands, der das Land teilt – in den rauen Westen und den sanften Osten. Sie zeigt, wie faszinierend Flusslandschaften sind und welch wunderbare Geschöpfe sie beleben. Und wie still es dort sein kann.“ (Senderinformation)

 

Samstag, 23. Juli 2016 BR 23:30 Uhr: Der Spitzel – 50 Dead Men Walking

Irland TV-Tipp, Der Spitzel, 50 Dead Men Walking„Der junge Ire Martin (Jim Sturgess) lebt zu Beginn der 80er Jahre im katholischen Teil von Belfast. Mangels beruflicher Perspektiven schlägt er sich als Kleinganove durch. Um Politik und die Belange der IRA kümmert er sich zunächst gar nicht. Der junge Haudegen will lediglich seinen Spaß. Doch die respektlose Art, mit der er die englische Polizei immer wieder an der Nase herumführt, erweckt das Interesse des britischen Sicherheitsoffiziers Fergus (Ben Kingsley), der ihn nach einer Verhaftung vernimmt. Fergus rechnet damit, dass die IRA den ungestümen Draufgänger früher oder später rekrutieren wird, und ködert Martin als britischen Spitzel.

Der Plan geht auf: Martin wird zum „Supergrass“, zur Riesenpetze. Dank seinem raschen Aufstieg in der Hierarchie der Rebellenarmee liefert er wertvolle Informationen zur Vereitelung zahlreicher Bombenanschläge. 50 todgeweihten Männern, so der Filmtitel im Original, rettet er damit das Leben. Doch die IRA ahnt einen Maulwurf in ihren Reihen, und für Martin selbst wird die Luft immer dünner. Der Spitzel führt ein mörderisches Doppelleben, und ausgerechnet jetzt erwartet seine Freundin Lara (Nathalie Press) ein Kind von ihm.

Kari Skoglands Film basiert auf der Autobiografie „Fifty Dead Men Walking“ des Ex-IRA-Aktivisten Martin McGartland, der sich bis heute vor der Rache der IRA versteckt halten muss. Die Regisseurin nimmt den Zuschauer mit auf eine beklemmend realistische Zeitreise: Vermummte Polizisten an Straßensperren, Propagandasprüche an Backsteinwänden und die Trennmauern zwischen den Häusern erinnern an Nachrichtenbilder aus den 80er Jahren.

Die Genauigkeit, mit der die Konflikte zwischen Loyalität und Entscheidungsnot herausgearbeitet werden, schafft eine perfekte Balance zwischen spannendem Agententhriller und realistisch beobachtendem Sozialdrama. Der talentierte britische Darsteller Jim Sturgess macht die Gewissensqual des Spitzels mit faszinierender Intensität nachvollziehbar. Oscar-Preisträger Ben Kingsley, mit dichter Haarpracht kaum wiederzuerkennen, beeindruckt als väterlicher Freund Fergus, der in dem zynischen Spiel aus Verrat und Gegenverrat eine humane Mission zu sehen versucht.“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 24. Juli 2016, EinsPlus 6:30 Uhr: BEATZZ in Concert: Kodaline (New Pop Festival 2015)

Irland TV-Tipp, Beatzz in Concert„Die irische Pop-Gruppe Kodaline kommt aus Dublin. Das Quartett hat sich 2005 gegründet, noch unter dem Namen ’21 Demands‘. Schon 2007 landeten sie nach der Teilnahme an einem TV-Wettbewerb in Irland einen Nummer-1-Hit. Unter dem Namen Kodaline wagten die vier Musiker 2011 einen Neustart. Mit ihrem Debüt-Album ‚In A Perfect World‘ feierten sie bereits in ihrer Heimat Irland und in Großbritannien große Erfolge, jetzt erobern sie die deutschen Bühnen und das SWR3 New Pop Festival. Das Festival in Baden-Baden präsentiert jedes Jahr die angesagtesten Newcomer und die Stars von morgen.“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 24. Juli 2016, HR 9:30 Uhr: Irlands einsamer Westen

Irland TV-Tipp, Irlands einsamer Westen - Connemara„Connemara – so heißt das Land der tausend Seen und der dunklen Berge weit im Westen der irischen Insel. Dort gibt es keine Städte, kaum Dörfer, ein paar Siedlungen, ansonsten nur Landschaft. Die Menschen sprechen meist noch Gälisch, eine alte dem Keltischen verwandte Sprache. Der Priester, Poet und Philosoph John O’Donohue lebte in Connemara. Er wußte um die Vielschichtigkeit dieser Landschaft, deren Einsamkeit nur auszuhalten ist, „wenn der Kompaß der eigenen Seele weiß, wo es langgeht.“ Eine ganz eigene Mystik und Spiritualität kennzeichnet diesen einsamen Westen Irlands. Keltische Mythen vermischen sich mit christlichen Traditionen.

Irland ist zweifelsohne ein modernes Land, immerhin mit einer der höchsten europäischen Wachstumsraten in der Wirtschaft. Doch tief drinnen in der irischen Seele, wenn es denn so etwas gibt, sind Glaube und Aberglaube eine ganz eigene Verbindung eingegangen. Die Identität dieses Volkes, das Jahrhunderte lang von den Engländern unterdrückt war, ist geprägt durch die Insel-Existenz, – nicht mehr so ganz zu Europa gehörig, doch auch noch nicht Amerika! Die irische Literatur hat Nobelpreisträger hervorgebracht. Doch ohne die irische Spiritualität und Landschaft sind diese Werke nicht zu verstehen. Eine der urtümlichsten Regionen der Insel ist noch heute Connemara.

„Connemara ist eine Welt für sich. Diese Landschaft ruht in sich, und sie will keinen Menschen auf sich haben, weil Connemara nicht domestiziert werden will“, so formuliert es John O’Donohue in diesem Film über Irlands einsamen Westen. Als Reiseführer durch Connemara macht John O’Donohue den Zuschauer vertraut mit dieser Landschaft, mit der irischen Westküste und den kleinen Fischerorten, – und nicht zuletzt mit den Aran-Islands. Diese Inselgruppe, der Westküste Irlands vorgelagert, birgt noch heute die meisten Zeugnisse keltischer und frühchristlicher Traditionen. Ein Film von Meinhard Schmidt-Degenhard.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Montag, 25. Juli 2016, HR 5.55 Uhr

 

Freitag, 29. Juli 2016, ZDFinfo 6:15 Uhr: Symbole des Himmels – Die Heiligtümer Irlands

Irland TV-Tipp, Symbole des Himmels„Irlands Geschichte ist durchdrungen von Religionen und Rätseln. Warum hörten die Menschen vor 5000 Jahren plötzlich auf, die Erde anzubeten und wandten sich dem Himmel zu? Historiker, Astronomen und Wissenschaftler glauben, die Antwort auf diese und andere Fragen liege in den Sternen. Der Film zeigt, wie Himmelsphänomene die religiösen Praktiken und die heiligen Orte Irlands vor tausenden von Jahren beeinflussten.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Freitag. 29. Juli 2016, ZDFinfo 11:00 Uhr

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

 

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Madeleine Webers Foto-Woche: Auf dem Geokaun

Geokaum Valentia Island

Sonnenaufgang über Kerry, fotografiert auf dem Geokaun Mountain, Valentia Island, von Madeleine Weber

Madeleine Webers Foto-Woche:  Wir sind mit der Profi-Fotografin Madeleine Maria Weber unterwegs im County Kerry und machen heute Halt auf dem Geokaun, einem bekannten Aussichtsberg auf  Valentia Island.

 Madeleine WeberMadeleine Maria Weber (Foto) fuhr nach Valentia, um geduldig und am Ende erfolgreich auf einen „Goldenen Moment“ zu warten. Sie sagt dazu:

„Ein magischer Sonnenaufgang, wie man ihn vom Geokaun-Berg auf Valentia Island bestaunen kann. Als ich ankam, sah es nicht sehr vielversprechend aus. Manchmal zahlen sich Geduld und Hoffnung aus. Ich habe eine Menge “Goldener Momente” eingefangen, weil ich entschied zu warten, obwohl alle sichtbaren Anzeichen dagegen sprechen. Natur ist sehr überraschend, und obwohl man einige Wetterfaktoren analysieren kann, bleibt ein grosser Anteil Unberechenbarkeit für spontane Kreationen durch Natur übrig. Ich habe schon so viele Situationen erlebt, wo ich mein Equipment zusammenpackte und sich plötzlich die öde Landschaft in ein Lichterspiel verwandelte. Das ist jedesmal, als ob man ein Überraschungsgeschenk von der Natur bekommt.“

Madeleine ist die Frau, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Weil sie warten kann. Auf den richtigen Zeitpunkt. Auf das perfekte Motiv. Fotografieren ist gutes Auge, gute Technik und viel, viel Geduld, Warten, Warten. Seit elf Jahren fotografiert Madeleine die einmalig schönen Landschaften Südwest-Irlands.

Wir begleiten Madeleine, die in Emlaghdrinagh, Waterville, im County Kerry lebt, in diesen Monaten bei der Arbeit, zeigen hier auf Irlandnews.com  jede Woche ein Foto aus ihrer Arbeitswoche. Uns gefällt, dass in ihren Fotografien die Landschaft erkennbar bleibt, wie sie das Auge wahrnimmt, und dass sie in ihren Fotos dennoch eine ganz eigene unverkennbare künstlerische Ästhetik schafft.

Madeleine Weber Studio Irland Madeleine Weber FotografieÜbrigens: Madeleine Webers Fotos könnt Ihr vor Ort in Irland in ihrem Studio am Skellig-Ring im Original anschauen. Die Fotografin präsentiert ihre Landschafts- und  Meeres-Aufnahmen täglich von 11 bis 17 Uhr als hochwertige Kunstdrucke in verschiedenen Größen. Die Ausstellungsräume liegen an der R567 in Emlaghdrinagh zwischen Waterville und Ballinskelligs am Wild Atlantic Way (Telefon: +353 (0)85 780 3273). Sie versendet ihre Fotos weltweit: www.madeleinemariaweber.com.

 

Madeleines Foto-Woche erscheint jede Woche hier auf Irlandnews.com. 

Irland-Idylle des Tages mit Eseln und Berg

Esel Irland

Irland Idylle mit Eseln. Foto: Markus Bäuchle

Irland-Idylle des Tages: Gestern, am bislang wärmsten Tag des Jahres bei 27 Grad unterwegs in den Bergen Irlands, und wie immer auf der Suche nach guten Fotos. Gehören Esel zu einem guten Irland-Foto? Die drei eher etwas misstrauischen Grauen jedenfalls traf ich auf dem schweißtreibenden Weg zur Nordseite des Gabhal Mor (Hintergrund). Oder sind diese picknickenden Langohren „niedlicher“, die ich im vergangenen Winter fotografiert habe?

Esel, Bantry Bay

Esel beim Heu-Picknick. Foto: Markus Bäuchle

Welches sind  die idealen Zutaten für ein gelungenes Irland-Foto? Wie sieht die perfekte Idylle aus, die Irland-Reisende und Irland-Bleibende immer wieder gerne suchen, finden, genießen und beschwören? Was müssen wir andererseits Störendes aus dem Bildausschnitt ausblenden oder gar entfernen, damit ein idyllisches Foto gelingt? Ich habe in den vergangenen acht Jahren zahlreiche Irland-Fotos hier auf Irlandnews und in den sogenannten sozialen Medien veröffentlicht. Sie zeigen überwiegend Landschaften. Zu manchen Fotos, die ich für wirklich gute Landschafts-Aufnahmen hielt, blieben die Reaktionen aus, manche andere Bilder lösten breites Entzücken aus. Wie schön! Ich werde einige davon in den kommenden Wochen hier zeigen. Doch wichtiger die Frage an Euch:

Irland liebenWas braucht es zur perfekten Irland-Idylle? Sanfte grüne Hügel? Den Sonnenuntergang über dem Atlantik? Schafe, Schafe, Schafe? Zeigt uns Euer bestes und meist geliebtes Irland-Foto, schickt es mit Eurem Namen, dem Ort und dem Zeitpunkt der Aufnahme an markus@irlandnews.com. Und gewinnt: Wir verlosen unter allen Einsendungen fünf mal unser aktuelles Irland Buch „111 Gründe Irland zu lieben“ (erschienen im Jahr 2015, von Markus Bäuchle und Eliane Zimmermann). Infos zum Buch gibt es hier. Unser Idyllen-Wettbewerb dauert bis Ende August.

Die ersten Einsendungen sind bereits angekommen. Vielen Dank an Kai und Werner, die ganz flink reagierten! Die Fotos gibt es demnächst hier zu sehen . . .

 

Irland-Idylle of the Day: Mitmachen und gewinnen!

Irland Idylle

Schäfer mit Hunden. Päuschen am Weißdorn. Foto: Markus Bäuchle

Irland-Idylle of the Day: Welches sind eigentlich die idealen Zutaten für ein gelungenes Irland-Foto? Wie sieht die perfekte Idylle aus, die Irland-Reisende und Irland-Bleibende immer wieder gerne suchen, finden, genießen und beschwören? Was müssen wir andererseits Störendes aus dem Bildausschnitt ausblenden oder gar entfernen, damit ein idyllisches Foto gelingt?

Ich habe in den vergangenen acht Jahren zahlreiche Irland-Fotos hier auf Irlandnews und in den sogenannten sozialen Medien veröffentlicht. Sie zeigen überwiegend Landschaften. Zu manchen Fotos, die ich für wirklich gute Landschafts-Aufnahmen hielt, blieben die Reaktionen aus, manche andere Bilder lösten breites Entzücken aus. Wie schön! Ich werde einige davon in den kommenden Wochen hier zeigen. Doch wichtiger die Frage an Euch:

Irland liebenWas braucht es zur perfekten Irland-Idylle? Sanfte grüne Hügel? Den Sonnenuntergang über dem Atlantik? Schafe, Schafe, Schafe? Zeigt uns Euer bestes und meist geliebtes Irland-Foto, schickt es mit Eurem Namen, dem Ort und dem Zeitpunkt der Aufnahme an markus@irlandnews.com. Und gewinnt: Wir verlosen unter allen Einsendungen fünf mal unser aktuelles Irland Buch „111 Gründe Irland zu lieben“ (erschienen im Jahr 2015, von Markus Bäuchle und Eliane Zimmermann). Infos zum Buch gibt es hier. Unser Idyllen-Wettbewerb dauert bis Ende August.

Doch nun zu den Idyllen, die manchmal bei genauerem hinsehen gar keine sind. Das heutige Foto vom Schäfer, der mit seinen Hunden am Weissdorn ein Päuschen einlegt, könnte die Norm für die Irland-Idylle des Tages erfüllen. Es löste auf Facebook diese Reaktionen aus:

Madeleine: great pic Markus
Anice: Very beautiful nature
Brigitte: Irgendwie eine tolle Stimmung auf dem Foto. 😀
Ralf: · Mein Traumberuf… ;^)
Trevor: What a romantic scene.. Here in NZ some of the shepherds still ride on horseback with their dogs accompanying them.NZ has millions of sheep.
Heinke: Will auch mal dahin!! Manno!…Tolles Foto!
Andrea: Die Atmosphäre hast Du wunderbar eingefangen😉👍🏼

Der Farmer im Bild, ein Mann namens Connie Murt, hatte übrigens mit seinen Border Collies im bergigen Gelände gerade 200 Schafe zum Scheren zusammen getrieben und japste wie seine Vierbeiner leicht nach Luft. Hinter ihm lag bereits schwere Laufarbeit, vor ihm ein Tag Knochenarbeit an der Elektroschere . . .

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