Irland im TV: Jack Taylor ermittelt wieder

Irland TV-Tipp, Jack Taylor

Jack Taylor ist zurück in Galway und ermittelt in neuen Folgen beim ZDF

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV Ende März: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen fährt die 11jährige Mary ihr großes Rennen und Wissenschaftler versuchen das Geheimnis der Mumien zu lüften. Jack Taylor, das irische Raubein mit sensibler Seele, ist zurück in Galway und ermittelt wieder. Amerikanische Jugendliche begeben sich auf einen Tripp in Irland, es geht in den Garten Mount Stewart in Nordirland und das französische Ensemble Les Musiciens de Saint-Julien geht auf musikalische Entdeckungsreise nach Irland.

 

Samstag, 25. März 2017, MDR 7:45 Uhr: Das große Rennen (Wiederholung)

Irland TV-Tipps, Das große Rennen“Inmitten des satten Grüns Irlands lebt die elfjährige Mary (Niamh McGirr) mit ihren Eltern auf einem Bauernhof. Ihr Alltag ist jedoch keineswegs die romantische Postkartenidylle eines beschaulichen Landlebens. So muss sich Mary in der Schule dauernd alberne Hänseleien anhören und zu Hause auf dem Bauernhof nicht nur tatkräftig mit anpacken, sondern außerdem mit ansehen, wie ihre Eltern (Susan Lynch, Colm Meaney) immer weniger miteinander auskommen. Das nicht allzu schwer zu nehmen, gelingt ihr nur, weil sie einen großen Traum hat und ihn zielstrebig verfolgt: Sie will später studieren und Rennwagen-Ingenieurin werden. Sie liebt die Geschwindigkeit und sie will selbst am liebsten echte Rennen fahren. Zahllose Plakate von Rennautos und Motorrädern hängen an allen Wänden ihres Zimmers und in der Scheune investiert der sommersprossige Rotschopf jede freie Minute in ihren eigenen kleinen Renner: eine vierschrötige Holz-Seifenkiste.

Den meisten Spaß machen Mary aber natürlich die Wettfahrten gegen ihren besten Freund Tom (Jonathan Mason), bei denen sie fast immer als Erste durchs Ziel kommt. Dass die beiden auch bei anderen Gelegenheiten gegeneinander antreten, versteht sich von selbst. So machen sie sich beispielsweise sogar einen Spaß daraus zu wetten, wer sich mehr Streiche, mehr Tintenattacken, mehr Krampen oder dumme Sprüche im Unterricht einfängt. Unterkriegen lässt sich dabei keiner der beiden und als sie in der Schule mitbekommen, dass ein großes, echtes Kart-Rennen stattfinden soll, ist Mary sofort zur Stelle. Und sie meldet sich nicht nur an, sondern fordert auch noch den reichen Schulrowdy Michael Magee (Eoin McAndrew), den Sohn des wichtigsten Landbesitzers in der Gegend, zu einem persönlichen Duell heraus. Wenn Mary gewinnt, gibt er endlich Ruhe und muss mit seinen dauernden Fiesheiten aufhören – eine entscheidende Beilage zu den 200 Pfund Preisgeld und der Trophäe, die dem Sieger des Sechs-Kilometer-Rennens zum Meer hinunter winken.” (Senderinformation)

 

Sonntag, 26. März 2017, ZDFinfo 15:00 Uhr: ZDF History – Das Geheimnis der Mumien (Wiederholung)

Irland TV-Tipp, History - Geheimnis der Mumien„Der Pharao, der Legionär oder das Inka-Mädchen – ihre Mumien sind stumme Zeugen ihrer Zeit. Moderne Kriminaltechnik lüftet das Geheimnis, wer sie waren und wie sie starben.

Viele der später Mumifizierten starben gewaltsam, wie die Moorleiche aus Irland, die erst für ein Opfer der IRA gehalten wurde. Der fast zwei Meter große Mann wurde vor über 2000 Jahren ins Jenseits befördert. Pathologen untersuchen alte und neuere „cold cases“. (Senderinformation)

Wiederholung: Donnerstag, 30. März 2017, ZDFinfo 7:15 Uhr

 

Sonntag, 26. März 2017, ZDF 22.05 Uhr: Jack Taylor – Auf dem Kreuzweg (Neue Folgen)

„Jack Taylor, irisches Raubein mit sensibler Seele, ist zurück in Galway. Wieder sind blinde Rache und religiöser Wahn der Grund, warum ein junger Mann mitten in der Stadt gekreuzigt wird.

Ein erster Verdacht legt nahe, dass sich hier jemand auf seinem persönlichen Rachefeldzug befindet. Für Jack ist nichts mehr so wie vorher. Als sein junger Assistent Cody aus dem Koma erwacht, sieht er seine Zukunft eher an der Seite seiner Freundin in Amerika.

Und nicht an der des privaten Ermittlers. Doch Jack bekommt Unterstützung von unerwarteter Seite. Kates Cousin Darragh Noonan, der der mit Abstand englischste Ire zu sein scheint, mit dem Jack es je zu tun bekommen hat, wird Codys Platz einnehmen. Jetzt hat Jack zwar einen kompetenten und redegewandten Mann bei der Lösung des Falles an seiner Seite, der allerdings Jacks Trinkgewohnheiten heftig kritisiert und ihm damit ganz schön zusetzt.

Als Jack von Johns Mutter um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder ihres Sohnes gebeten wird, sehen er und Darragh sich sehr bald damit konfrontiert, dass in diesem Fall fast nichts so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Die Ermittlungen der Polizei enden in einer Sackgasse. Und es bleibt nicht bei dem einen Mord.

Der Schlüssel zur Lösung des Falls liegt in einem Autounfall mit tödlichem Ausgang, der sich vor Jahren ereignete. Zudem macht Jack sich Sorgen um die junge Polizistin Kate. Sie trägt offenbar etwas mit sich herum, über das zu sprechen ihr schwerfällt – selbst gegenüber ihrem Freund Jack.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Montag, 27. März 2017, ZDF 0:55 Uhr

 

Dienstag, 28. März 2017, Kabel Eins 2:20 Uhr: Shrooms – Im Rausch des Todes

„Fünf amerikanische Jugendliche treffen sich in Irland, um sich dort unter der Aufsicht des Pilzgurus Jack auf einen Trip zu begeben. Doch das beschauliche Pilzgelage gerät bald völlig außer Kontrolle. Die Teenager werden von grässlichen Kreaturen heimgesucht: Realität oder nur ein schlechter Trip? Und dann gibt es auch noch den ersten Toten…“ (Senderinformation)

 

 

Mittwoch, 29. März 2017, arte 16:15 Uhr: Magische Gärten – Mount Stewart (Wiederholung)

„Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten der Welt. In dieser Folge: In Nordirland, südlich von Newtownards, liegt am Ufer des Strangford Lough der herrschaftliche Sitz der Familie Stewart. Das prächtige Anwesen besticht durch ein traumhaftes neoklassizistisches Herrenhaus und grandiose Gärten.

In Nordirland, südlich von Newtownards, liegt am Ufer des Strangford Lough der herrschaftliche Sitz der Familie Stewart. Das prächtige Anwesen besticht durch ein traumhaftes neoklassizistisches Herrenhaus und grandiose Gärten. Lady Edith Londonderry – eine englische Lady, die im Ersten Weltkrieg viel geleistet hatte – schuf dort 1921 einen Ort des Friedens, weit weg von London und ihren gesellschaftlichen Pflichten. Sie empfing hier regelmäßig bedeutende Persönlichkeiten wie Winston Churchill oder James Ramsay MacDonald.

Die Anlage spiegelt die exzentrische Persönlichkeit der freiheitsliebenden Lady wider: Der avantgardistisch angelegte Garten ist reich an üppigen Pflanzen und fantasievollen Tierskulpturen. Sie sind humorvolle Anspielungen auf die Menschen aus Lady Londonderrys Umfeld. Vom Shamrock Garden über den Sunken Garden und Woodland Garden bis hin zum Garten mit urwüchsigen Baumfarnen – ihre Fantasie schien keine Grenzen zu kennen. Die prächtige Grünanlage deckt die gesamte Bandbreite der Gartenbaukunst von streng formalen italienischen Gärten bis hin zum Landschaftspark nach englischem Vorbild ab.“ (Senderinformation)

 

Donnerstag, 30. März 2017, arte 5:00 Uhr: The High Road to Kilkenny (Wiederholung)

Irland TV-Tipp, High Road to Kilkenny„Kaum ein anderes Volk ist so von Legenden umwoben wie die Kelten. Zum keltischen Kulturkreis gehörten auch zahlreiche begabte Sänger und Musiker. Das französische Ensemble Les Musiciens de Saint-Julien geht auf musikalische Entdeckungsreise durch das irische und schottische Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts, dessen Vielfalt auch in seiner Heimat lange verkannt wurde.

Die Dokumentation schildert den Lebensweg des irischen Komponisten und Harfenspielers Turlough O’Carolan, der nach einer Pockenerkrankung mit 18 Jahren erblindete und bei seinen anschließenden Reisen durch ganz Irland mehr als 200 Melodien zusammentrug. Obwohl er manche der wunderschönen Gegenden als Kind mit eigenen Augen gesehen hatte, nutzte er als Erwachsener seine Fantasie, um dieses Handicap wettzumachen. In seiner Musik verband er die beide wichtigsten Einflüsse seiner Zeit: die gelehrte Barockmusik der Aristokratie und die traditionelle Volksmusik.

Nicht immer lässt sich leicht entscheiden, welche Teile seiner Kompositionen wovon inspiriert sind. Die Dokumentation ordnet die musikalischen Werke in ihren geografischen und historischen Kontext ein. Die vielen Facetten der keltischen Musik illustriert sie mit poetischen Bildern von den weiten Naturlandschaften Irlands. François Lazarevitch und sein Ensemble stellen in ihren Stücken viele geschichtsträchtige Orte vor, die sie bereist haben – darunter die Seen von Connemara, Claregalway Castle, Jerpoint Park oder Thomastown mit seinem berühmten Pub „The Salmon Pool“.“ (Senderinformation)

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

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Adrigole: Wo Pubs und Shops verschwanden

Adrigole Dorf

Adrigole von oben. Dorf am Hungry Hill

Geschichten von der Beara-Halbinsel im Süd-Westen Irlands (Teil 18)

von Peter Bernhardt* 

Heute bewegt sich Peter Bernhardt ostwärts und erzählt im Geschichten-Zyklus über das ländliche Irland am Atlantik über das Dorf Adrigole. Es ist kein Dorf wie jedes andere.

Die Geschichte(n) von Adrigole. Eigentlich wollte ich hier von weiteren Geschichten, die das Leben schrieb berichten, die sich in und um den Ort Adrigole abspielten. Doch dann fand ich heraus, daß ich zunächst etwas über dieses Dorf selbst schreiben müßte. Es ist nämlich ein Ort, der sich von dem unterscheidet, was wir unter Dorf verstehen. Adrigole, das soviel bedeutet wie Place between two rivers, ist kein Runddorf und ist auch kein Straßendorf im deutschen Sinne. Es ist mit etwa zwölf Kilometern Ausdehnung das wohl längste Dorf in Irland. Aber Adrigole hat, oder besser hatte, alles was ein Ort benötigt. Außerdem ist es reich an geschichtlichen und archäologischen Orten. Vor den Hungerjahren 1845-47 zählte die Bevölkerung in Tausenden, heute wohnen hier nur noch in einigen hundert Menschen.

Adrigole Post

Adrigole: Eínst Geschäft und Post

Am besten, ich nehme Euch auf einen Gang durch durch Adrigole mit, um zu zeigen, auf was man alles trifft, wenn man nur die Augen aufmacht. Wir starten von Glengariff kommend, wo sich das Ortseingangs-Schild befindet. Wenige hundert Meter von diesem Ortsschild stoßen wir als erstes auf ein verlassenes Haus. Hier befand sich einstens ein Geschäft und die Post. Doch schon seit vielen Jahren geht hier keiner mehr einkaufen und wie man sieht, ist es dem Verfall preisgegeben.

Adrigole Beara

Adrigole: Die Grundschule ostwärts

Etwas weiter auf der Straße liegt links eine von zwei Grundschulen , die Adrigole hat, erbaut im Jahre ca.1850.

Adrigole Pubs

Adrigole: Das Sugarloaf-Pub

Auf der gegenüber liegenden Straßenseite ist der Sugar Loaf Pub, der auch noch einen kleinen Lebensmittel-Laden hatte. In den letzten 30 Jahren erlebte dieser Pub allerhand Auf-und-Abs, die Besitzer-Familie mußte einige Schicksals-Schläge verkraften, so, als läge auf diesem Anwesen ein Fluch. Die neuen Eigentümer haben den Namen jetzt geändert in „Wild Atlantic Pub“. Viel Erfolg damit!

Adrigole Kirche

Adrigole: Kirchenruine aus dem 10. Jahrhundert

Weiter auf der Hauptstraße kommt man an einigen Abzweigungen vorbei. Links hinunter zur Bantry Bay und rechts hinauf in die Berge. Auf der alten, oberen Bergstraße treffen wir auf die Ruine der „Mass Mount Church“ aus dem 10. Jahrhundert. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf den Hafen von Adrigole und die Bantry Bay.

Adrigole Kirche

Adrigole: Die katholische Kirche aus dem Jahr 1840

Zurück zur Hauptstraße, bis zur nächsten kleinen Häuseransammlung kommt man an einigen alleinstehenden Cottages und neuen Häusern vorbei und sieht dann schon die katholische Kirche mit dem Namen St. Fachtna, erbaut im Jahre 1840. Hier ist auch einer von drei Friedhöfen. Und den Kirchen-Oberen zum Trotz, denen Musik, Tanz und Alkohol offiziell nicht immer geheuer war, gab es gleich zwei Pubs gegenüber der Kirche.

Adrigole Pub

Adrigole: Die Pubs sterben.

Einer davon hat schon seit Jahren aufgegeben und die Schanklizenz gut verkauft. Und die Besitzer des zweiten Pubs denken auch übers Aufgeben nach. Das Pub-Sterben auf dem Lande ist nicht aufzuhalten. Mit Aufkommen des Fernsehens und der strengen Promille-Grenze, hat das Public House seine frühere Funktion verloren.

Adrigole Tourismus

Adrigole: Kajak- und Segel-Schule

Im weiteren Verlauf der Straße kommen wir an einer Art Gallery vorbei. Hier können sich Touristen mit schönen Erinnerungs-Stücken eindecken. Und schräg gegenüber liegt der lokale Football Pitch mit dem angeschlossenen Caha-Centre. Weitere Center findet man in Ardgroom, Lauragh und in Tuosist. In diesen Gemeindezentren kümmert man sich um geografisch benachteiligte Personen und die Verbesserung in Familien-Haushalten. Hier finden auch diverse Veranstaltungen statt, wie beispielsweise Bingo-Abende und der Nachmittags-Kaffee-Klatsch. Neben dem Sportplatz geht ein Weg ab zum Meer hinunter, wo sich eine Kayak- und Segel-Schule niedergelassen hat.

Adrigole Geschäfssterben

Adrigole: Einst ein Gemischtwarenladen

Ein paar Schritte weiter kommen wir an einem zum Wohnhaus umgebauten Geschäft vorbei. Hier eröffnete Eugene Dunne im Jahre 1928 einen Gemischtwarenladen, wo er alles anbot, was die Menschen vor Ort brauchten, wie Anzüge, Schuhe und Stiefel, Holz und Lebensmittel. In den späten fünfziger Jahren kam dann auch das Post Office hinzu. Eugene bekam das erste batteriebetriebene Radio in Adrigole im Jahre 1940. Strom kam erst im Jahre 1952 auf die Beara Peninsula. Eugene war auch der Erste, der 1963 Fernsehen hatte und nebenbei war er ein Motor Cycle Enthusiast, ein Motorrad-FreakEugenes Neffe Finn übernahm das Geschäft 1960. Und Finns Sohn stieg 1999 ein, doch schon fünf Jahre später (2004) gaben er und seine Frau auf, weil der Laden die Familie nicht mehr ernähren konnte.

Adrigole Brücken

Adrigole: Eine von vielen Brücken

Wir wandern weiter und kommen zu einer engen Brücke über den Adrigole River, wo wir uns entscheiden müssen (8A). Nach rechts führt die Straße zum Healy Pass. Nach wenigen hundert Metern steht die zweite Grundschule von Adrigole und in etwa weiteren drei Kilometern zeigt ein Hinweisschild zum Kilcaskin-Friedhof (15) mit einem sehr alten und einem neuen Friedhofsteil.

Adrigole Friedhof

Adrigole: Noch ein Friedhof

Auf dem älteren Teil befindet sich eine Kirchenruine, ein paar schöne alte Grabsteine und einen Ogham Stone, dessen oberer Teil allerdings abgebrochen und verloren gegangen ist.

Adrigole Dance Hall

Adrigole: Die alte Dance Hall

Noch bevor wir über die Brücke gehen, befindet sich im Rücken die ehemalige Tanz-Halle, die Dance Hall, von denen es in den 40-er bis in die 60-er-Jahre  gleich zwei gegeben hat. Beide sind längst geschlossen. Die Musik machten in der Regel die Einheimischen selbst und sie spielten aus Vergnügen, nicht des Geldes wegen. Der Priester wachte streng über Regeln und Anstand – und wenn die Sperrstunde nahte, stand er an der Türe und drohte dem Besitzer der Tanzhalle mit Entzug der Lizenz, wenn er nicht dafür sorge, daß alle Besucher umgehend die Halle verlassen.

Adrigole Shops

Adrigole: Peg´s Shop

Wendet man sich nach der Brücke nach links, kommt man zu Peg’s Shop, dem einzigen noch existierenden Lebensmittelladen in Adrigole – und mit Poststelle. Peg O’Sullivan war eine Persönlichkeit in Adrigole. Peg wuchs bei ihren Großeltern auf. Mit elf Jahren kam sie wieder zurück ins Elternhaus und beendete mit vierzehn die Schule. In ihrem Elternhaus gab es genug Arbeit, auch für die sieben Geschwister. Trotzdem erinnerte sie sich gerne an ihre Kindheit: They were lovely days!

Mit 18 Jahren ging sie zu ihrer Tante ins Post Office. Nach drei Jahren zog sie weiter nach Banteer (North Cork), später nach Lixnaw und Ballyduff (Kerry) und arbeitete dort bei der Post. 1948 kehrte sie zurück zu ihrer Tante, die erkrankt war und dringend Hilfe brauchte. Nach dem Tode ihrer Tante übernahm sie die Post und erweiterte das Geschäft zu einem Lebensmittelladen, den sie Peg’s Shop nannte.

1950 heiratete Peg in St. Fachtna Church. Ihr Mann war Lehrer: ein großer, schwerer Mann mit einem weichen Herz! Peg starb im letzten Jahr kurz vor ihrem 100. Geburtstag. Ihre Enkelin führt jetzt das Geschäft weiter – und wie kann es anders sein: unter dem Namen: Peg’s Shop.

Adrigole Pubs

Adrigole: Noch ein geschlossenerPub

Ein kleines Stück weiter auf der Straße nach Castletownbere  gibts einen weiteren Pub, die Glenbrook Bar oder, wie ebenfalls über dem Eingang steht Doyle’s Bar mit einem Campingplatz nebenan. Auch dieser Pub ist inzwischen geschlossen. Nur 50 Meter weiter weist ein Hinweisschild auf den alten protestantischen Friedhof hin, auf dem Beara-Schlossherr Henry Puxleys junge Frau beerdigt liegt. Sie starb im Jahre 1872 im Alter von nur 36 Jahren. Puxley verließ gleich nach der Beerdigung Irland und kehrte nie mehr zurück zu seinem Castle in Dunboy.

Adrigole Geschäfte

Adrigole: Der Automachaniker

Im weiteren Verlauf der Straße, links das Meer, kommt man vorbei an einer Polizeistation, die in der Finanzkrise der Budget-Kürzung zum Opfer fiel. Schräg gegenüber hat ein Automechaniker seine kleine Auto-Werkstatt und wieder ein paar Meter weiter, waren einst auch Geschäfte – jetzt ebenfalls Geschichte.

Adrigole Polizei

Adrigole: Die Polizeistation. Auch geschlossen.

Im vermeintlich letzten Haus des Dorfes hat Jim Blake seine Schusterwerkstatt. Er ist der einzige noch lebende Schuster auf der Beara Peninsula. Jim ist 88 Jahre alt und freut sich über jeden Kunden, mit dem er ein Schwätzchen halten kann. Von ihm demnächst mehr . . . 

Das war unser Gang durch das heutige Adrigole. Eine Dorf-Tour noch vor 30, oder gar vor 50 oder 100 Jahren hätte ein deutlich anderes, lebhafteres und vielfältigeres Dorfleben gezeigt. Es gab Zeiten, da hatte Adrigole bis zu 20 Geschäfte, drei Schneider und eine Schneiderin, einen Korbmacher, einen Sargschreiner, Hufschmiede, Stellmacher und…und… und…! Und die meisten hatten ein einigermaßen zufrieden stellendes Auskommen, um in dieser kleinen Welt am Atlantik glücklich oder zumindest zufrieden zu sein.

 

 Peter BernhardtDer Autor: Peter Bernhardt lebt seit dem Jahr 2000 in Eyeries auf der Beara Peninsula in West Cork. Bis zu seinem Ausscheiden aus seinem Arbeits-Leben war er Art Direktor und Werbeleiter. Seine Liebe zu Irland hat er 1967 auf einer fünfwöchigen Fahrradtour durch den Süden entdeckt. Danach folgten mehrere Irland-Urlaube mit Familie, bis 1987 ein altes Cottage seine Aufmerksamkeit weckte und darum warb erworben zu werden. Peters Interessen sind unter anderem Archäologie, lokale Geschichte und Storytelling.

PS: Peters Geschichten von der Beara Peninsula erscheinen regelmäßig hier auf Irlandnews.

 Alle Fotos: Peter Bernhardt, außer: Dorf am Hungry Hill by Markus Baeuchle.

 

 

Irland im TV: Glen Hansard und magische Gärten

Irland TV-Tipp, Glen Hansard live 2016

Glen Hansard live beim Rudolstadt Festival 2016

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV Ende März: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen geht es durch die Nacht mit Liam Cunningham und Jim Sheridan und ein ganz normaler Dieb ist in Dublin unterwegs. Jake möchte ein Youtube-Star werden und mit den Schätzen der Welt sind wir am Bend of Boyne unterwegs. Es gibt Glen Hansard live beim Rudolstadt Festival 2016 und den Garten Mount Stewart in Nordirland, bevor zum Wochenabschluss wieder Jack Taylor ermittelt.

 

Samstag, 18. März 2017, arte 0:40 Uhr: Durch die Nacht mit…Liam Cunningham und Jim Sheridan (Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Durch die Nacht mit Liam Cunningham„Die Iren gelten als große Geschichtenerzähler. Der Regisseur Jim Sheridan, dessen erste vier Filme gleich mehrfach für den Oscar nominiert wurden, und der Schauspieler Liam Cunningham, der sich als Ser Davos in „Game of Thrones“ einen Platz in der langen Ahnengalerie großer irischer Schauspieler gesichert hat, beweisen eindrucksvoll, dass sie sich ihrer Geschichte immer bewusst sind.

In rasendem Tempo zieht das ungleiche Duo durch Dublin, auf den Spuren großer Kämpfer, ihrer eigenen Vergangenheit und der blutigen irischen Geschichte, die vor hundert Jahren zur Unabhängigkeit Irlands führte. Bei reichlich Alkohol genießen die beiden eine Männernacht beim MMA-Cheftrainer John Kavanagh, den Sheridan fast erwürgt, und lassen sich von Sternekoch Kevin Thornton begeistert Taube in tausend Jahre altem irischen Torf servieren.

In einem historischen Postgebäude, das zum Museum umfunktioniert wurde, entdecken sie eine Gedenktafel für die Kämpfer der Irischen Revolution, auf der auch Sheridans Großvater steht. Von der irischen Geschichte geht es zur eigenen. Jim Sheridan zeigt Liam die Straßen seiner Kindheit, die er in vielen Filmen wie „Im Namen des Vaters“ oder „Der Boxer“ verewigt hat. Beide stellen erstaunt fest, dass sie nur 500 Meter voneinander entfernt aufgewachsen sind. Am Ende des Abends ist klar: Dies ist der Beginn einer wahren Männerfreundschaft.“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 19. März 2017, ARD 1:45 Uhr: Ein ganz gewöhnlicher Dieb

Irland TV-Tipp, Ein ganz gewöhnlicher Dieb„Obwohl er sich in der Öffentlichkeit fast nur mit Motorradhelm und vermummtem Gesicht zeigt, ist Michael Lynch (Kevin Spacey) in seiner Heimatstadt Dublin so bekannt wie ein bunter Hund: Als Bankräuber, Dieb und Einbrecher hat er sich bei der Bevölkerung einen Ruf als rebellischer Volksheld erarbeitet, während die lokalen Polizeibehörden alles daransetzen, ihn endlich hinter Gitter zu bringen. Immer wieder zerren sie ihn vor Gericht – und immer wieder müssen sie ihn aus Mangel an Beweisen laufenlassen.

Tatsächlich führt er jenseits seiner kriminellen Machenschaften ein scheinbar stinknormales, unauffälliges Leben. Er wohnt in einem einfachen Arbeiterviertel und ist seinen zahlreichen Kindern ein treu sorgender Vater. Bei genauerem Hinsehen deutet sich allerdings auch hier seine nonkonformistische Einstellung an: Lynch teilt Tisch und Bett nicht nur mit seiner Frau Christine (Linda Fiorentino), sondern auch mit deren Schwester Lisa (Helen Baxendale), die als seine zweite Lebenspartnerin ebenfalls in dem Haus wohnt. Auch seine Sozialhilfe holt er sich Monat für Monat ordnungsgemäß vom Amt ab – wenn er die Behörde nicht gerade mit seiner Bande ausraubt.

Fast scheint es, als ginge es ihm gar nicht so sehr ums Geld, sondern vor allem um das Vergnügen, die Polizei mit immer dreisteren Coups an der Nase herumzuführen. Lynch fühlt sich unantastbar. Aber gerade dadurch wird er allmählich leichtsinnig. Nicht einmal seine Kumpane Stevie (Peter Mullan) und Alec (Colin Farrell) können ihn zur Vernunft bringen. Der fanatische Polizist Noel Quigley (Stephen Dillane) wittert indes die Chance, seinen Erzfeind endlich festnageln zu können: Nach dem kühnen Raub eines Caravaggio-Gemäldes setzt der Ermittler einen Kunst-Spezialisten (Christoph Waltz) als Lockvogel auf Lynchs Bande an. Zwar gelingt es den Gaunern, ihren Kopf noch einmal aus der Schlinge zu ziehen, doch der Druck steigt und Lynch beginnt zu ahnen, dass seine Tage in Dublin gezählt sind.“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 19. März 2017, KiKa 8:35 Uhr: stark! Jake – Star im Netz

Irland TV-Tipp, Jake - Star im Netz„Jake aus Irland hat ein großes Ziel: Er will im Internet berühmt werden! Sein Traum ist es, tausende von Internet-Nutzern als Abonnenten seiner Videos zu gewinnen. Seine komplette Freizeit verbringt Jake damit, neue Ideen dafür zu entwickeln. Seine beiden Brüder unterstützen ihn dabei. Meist setzt er sie als Protagonisten seiner Videos ein, denn eins ist klar: der Regisseur ist Jake.“ (Senderinformation)

 

Sonntag, 19. März 2017, 3sat 19:40 Uhr: Schätze der Welt – Erbe der Menschheit – Bend of Boyne (Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Bend of Boyne„Newgrange ein Hügelgrab aus der Jungsteinzeit, 5.000 Jahre alt. Ein Bauwerk – ein Kunstwerk, in des Wortes wahrstem Sinne. Älter als die ägyptischen Pyramiden. Älter als das antike Babylon, die Mutter aller Städte. In der Umgebung finden sich noch zwei Grabstätten die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Knowth, das Hauptgrab ist umgeben von Satellitengräbern und Dowth. Die dritte Anlage zeigt sich so wie die Grabhügel im Mittelalter wahrgenommen wurden, als scheinbar natürlich gewachsener Teil der Landschaft. Die Gräber gehören zu den wichtigsten archäologischen Landmarken dieser Erde.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Montag, 20. März 2017, 3sat 12:45 Uhr

 

Montag, 20. März 2017, arte 0:55 Uhr: Glen Hansard – Konzert vom Rudolstadt Festival 2016

Irland TV-Tipp, Glen Hansard„Bei keinem anderen hat die wundersame Geschichte vom Straßenmusiker zum Rockstar so gut funktioniert wie bei Glen Hansard. Die Weltkarriere des Songwriters aus Irland begann spätestens mit seinem Oscar für den Song „Falling Slowly“ im Jahr 2006. Der Ire rockte beim Rudolstadt-Festival im Juli 2016 mit einer um Bläser und Streicher erweiterten zehnköpfigen Band.

Die Weltkarriere des stimmgewaltigen Songwriters aus Irland begann spätestens mit Song „Falling Slowly“ im Jahr 2006, einem Hit, der 2008 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde – geschrieben und gesungen von Glen Hansard und Marketa Irglova. Das Lied aus dem Low-Budget-Film „Once“ rührte nicht nur Hollywood zu Tränen. Für den Iren war das der Beginn einer wundersamen Karriere.

Daneben ist Hansard Sänger und Gitarrist der irischen Indie-Rockband The Frames und war auch im Folkrock-Duo The Swell Season mit Marketa Irglova musikalisch aktiv. Seit 2011 tourt Hansard als Solokünstler durch Europa und begann anschließend in New York mit den Arbeiten an seinem ersten Solo-Album. 2012 veröffentlichte er das Album „Rhythm and Repose“. Außerdem schrieb er einen Song für den Soundtrack des Films „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“.

Im September 2015 erschien sein zweites und sehr persönliches Album „Didn‘t He Ramble“, bei dessen Aufnahmen im Studio auch Kollegen von den Dubliners und Iron & Wine mitwirkten. Der Ire mit der markanten Stimme hat sich vom reinen Songwriter-Image verabschiedet und rockte beim Rudolstadt-Festival im Juli 2016 auf der großen Bühne mit einer um Bläser und Streicher erweiterten zehnköpfigen Band. Dieses Konzert bildete das große Finale des Folkfestivals.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 22. März 2017, arte 16:45 Uhr: Magische Gärten – Mount Stewart

„Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten der Welt. In dieser Folge: In Nordirland, südlich von Newtownards, liegt am Ufer des Strangford Lough der herrschaftliche Sitz der Familie Stewart. Das prächtige Anwesen besticht durch ein traumhaftes neoklassizistisches Herrenhaus und grandiose Gärten.

In Nordirland, südlich von Newtownards, liegt am Ufer des Strangford Lough der herrschaftliche Sitz der Familie Stewart. Das prächtige Anwesen besticht durch ein traumhaftes neoklassizistisches Herrenhaus und grandiose Gärten. Lady Edith Londonderry – eine englische Lady, die im Ersten Weltkrieg viel geleistet hatte – schuf dort 1921 einen Ort des Friedens, weit weg von London und ihren gesellschaftlichen Pflichten. Sie empfing hier regelmäßig bedeutende Persönlichkeiten wie Winston Churchill oder James Ramsay MacDonald.

Die Anlage spiegelt die exzentrische Persönlichkeit der freiheitsliebenden Lady wider: Der avantgardistisch angelegte Garten ist reich an üppigen Pflanzen und fantasievollen Tierskulpturen. Sie sind humorvolle Anspielungen auf die Menschen aus Lady Londonderrys Umfeld. Vom Shamrock Garden über den Sunken Garden und Woodland Garden bis hin zum Garten mit urwüchsigen Baumfarnen – ihre Fantasie schien keine Grenzen zu kennen. Die prächtige Grünanlage deckt die gesamte Bandbreite der Gartenbaukunst von streng formalen italienischen Gärten bis hin zum Landschaftspark nach englischem Vorbild ab.“ (Senderinformation)

 

Freitag, 24. März 2017, ZDF 0:45 Uhr: Jack Taylor – Das schweigende Kind

Irland TV-Tipp, Jack Taylor„Jack Taylor hat Galway verlassen und ist nach Dublin gegangen, um über den Schock hinwegzukommen, dass auf seinen jungen Assistenten Cody geschossen wurde. Cody liegt seither im Koma, und niemand kann sagen, ob er je wieder daraus erwachen wird. Jack verdingt sich mehr schlecht als recht als Privatdetektiv, beschattet untreue Ehefrauen und trinkt wieder heftig. Er lebt praktisch auf der Straße. In der Nacht läuft aus einem Waldstück ein Blut überströmtes, elfjähriges Mädchen, Rosie, auf ihn zu und bricht in seinen Armen zusammen. Das Kind lebt mit ihrer Traveller-Familie in einem Caravan-Park. Offensichtlich wurde Rosie Zeuge, wie ihre Mutter Sinead in einer Ruine ermordet wurde.

Die Polizei in Irland ist voller Vorurteile, wenn es um Traveller geht. Die vorherrschende Meinung ist, dass sich die verschiedenen Clans gegenseitig umbringen. Jack, der auch wie ein Traveller unstet ist, nimmt sich des Falles an. Er überzeugt Sweeper Mangan, den Chef des Clans und Schwager der Ermordeten, dass er den Mörder finden wird. Rosies Vater Eddie Mangan der unter Mordverdacht steht und Verbindung zur Drogen- und Unterweltszene haben soll, ist gegen Jacks Einmischung. Jack erkennt eine tiefe Kluft zwischen den Brüdern: Eddie ist davon überzeugt, dass Sweeper eine Affäre mit seiner Frau Sinead hatte. Die Lösung des Falles führt nur über Rosie.

Doch das Mädchen ist traumatisiert, sagt nichts. Sie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Mutter. Jack, ebenfalls voller Schuldgefühle wegen Cody, findet nach und nach Zugang zu ihr. Davon profitieren sie in ihrer Trauer beide. Dann aber geschieht neues Unheil: Der Caravan von Rosies Vater geht in Flammen auf. Eddie verbrennt, Rosie kann entkommen. Sweeper wird verhaftet, nur Jack glaubt an seine Unschuld.

Was aber, wenn der Anschlag gar nicht Eddie gegolten haben sollte? Dann wäre Rosie in Lebensgefahr. Wollte der Mörder sie töten? Hat sie ihn doch gesehen und möglicherweise erkannt? Was verheimlicht Rosie? Rosies Mutter stammte aus einer anderen Sippe. Ihr Tod lässt die alte Blutfehde zwischen den Familien Kelly und Mangan wieder aufleben. Mithilfe der Polizistin Kate, Jacks guter Freundin, bringen sie Rosie in Sicherheit. Doch Jack ahnt noch nicht, dass er den falschen Leuten vertraut hat und dass Rosie auch in ihrem scheinbar sicheren Versteck in akuter Lebensgefahr ist.“ (Senderinformation)

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

 

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Patricks Day: Irlands grüner Werbekarren

Greening Irland

Greening 2017: Die Welt in unseren Händen. 

Der Countdown läuft für den grünsten aller Tage: Am kommenden Freitag ist wieder St. Patricks Day. Das ist das Weihnachten der Irland-Vermarkter, denn an diesem Tag lässt sich halbe Welt vor den niedlichen grünen Werbekarren der Irland-Verkäufer spannen. Der Tag in Grün und Schwarz (Kleeblatt und Bier) kann kommen. Ob auch Donald Trump am Freitag grün trägt? Die andere irische Nationalfarbe, Orange, kann er ja schon gut. Enda Kenny, Irlands Ministerpräsident auf Abschieds-Tournee, wird genau hinschauen, wenn er dem Twitter-Präsidenten in Washington eine Vase mit Weißklee, Irlands inoffiziellen Nationalsymbol, überreicht.

St. Patrick´s Day, die Feier zu Ehren des irischen Nationalheiligen, ist Weihnachten, Karneval, Fasching und Oktoberfest im März – und seit ein paar Jahren auch der Tag des um die Welt reisenden grünen Lichts. Zum irischen Nationalfeiertag am 17. März werden vielerorts in der Welt berühmte Gebäude und Sehenswürdigkeiten in Grün beleuchtet. The Global Greening macht auch vor den Pyramiden von Gizeh, dem Sydney Opera House, der Christus-Statue von Rio (unten), dem Schiefen Turm von Pisa, dem Empire State Building in New York, dem London Eye, den Niagarafällen an der amerikanisch-kanadischen Grenze (unten), dem Berliner Olympiaturm, dem Rheinfall von Schaffhausen und der Fußball-Arena des FC Bayern München nicht halt.

Münchener Parade (2016): Sankt Patrick und die deutsche Rose of Tralee

Die Irland-Vermarkter in Frankfurt verordnen auch dem deutschen Publikum den jährlichen irischen Frohsinns-Import. Da kann man sich einfach nicht wehren: „Zu Ehren ihres Nationalheiligen St. Patrick feiern die Iren am 17. März fröhlich und ausgelassen – und stecken mit ihrer Freude die ganze Welt an,“ schreiben die Insel-Vermarkter in Frankfurt. Der grüne Infekt. Da gibt es wohl kein Entkommen. In mehren deutschen Städten finden Patricks-Feiern statt, die größte, die Parade in München, fand bereits am Sonntag statt und lockte 20.000 Zuschauer an.  Weiß-blau ganz in Grün.

No Coke today: Das London Eye wirbt am Freitag für Irland

Irlands Marketingzunft ist es tatsächlich gelungen, eine der drei Grundfarben der menschlichen Wahrnehmung zu kapern, global für sich zu beanspruchen und für eigene Zwecke auszubeuten: Grün ist Irland, grün ist irisch – und sonst gar nichts? Grün ist auch Äthiopien, Afghanistan, Italien, Ungarn oder Brasilien. Grün steht für Kurdistan – und grün ist der Islam. Aber wen interessierts? 

Grün ist auch die Farbe des Tags danach: Manche Partygäste sind am Morgen nach dem Patrick´s Day grün im Gesicht. Doch das vergeht, Grün ist schließlich die Farbe der Hoffnung. Nicht zuletzt: Grün steht vor allem für Natur und Ökologie. Wieviel Irlands Grün noch mit Natur und schon mit Ökologie zu tun hat, weiß man gerade nicht. Aber wie erwähnt: Grün ist die Hoffnung . . . 

Diese Gebäude jedenfalls werden am Freitag in Deutschland ergrünen: In Berlin der Funkturm, in München die Allianz Arena, das Hofbräuhaus, die BMW Welt, der Olympiaturm und viele Restaurants und Irish Pubs wie das Kennedy’s und das Kilian’s, das Rathaus und das Neumünster in Würzburg, in Rudolstadt das Residenzschloss Heidecksburg, in Nürnberg die Offene Kirche St. Klara und in Cochem an der Mosel die Reichsburg.

Las Vegas in Grün

Hier eine Auswahl der über 150 Wahrzeichen, die sich außerhalb von Deutschland und Irland weltweit anschließen: vorneweg das erneuerte Symbol des westlichen Kapitalismus: das One World Trade Center in New York, das erstmals dabei ist. Zudem: die Chinesische Mauer, die Niagara-Fälle in Kanada, das London Eye in London, das Rathaus in Antwerpen, das Manneken Pis in Brüssel, das Kolosseum in Rom, der Schiefe Turm von Pisa, die Croisette in Cannes, das Riesenrad im Prater in Wien, der Rheinfall in der Schweiz, die Christusstatue in Rio de Janeiro, das Yasser Arafat-Museum in Ramallah, das Burj al Arab in Dubai, der Font Mágica de Montjuïc in Barcelona, der Wasserturm in Ramat Gan in Israel, die Rhino Statue im Nairobi National Park in Kenia und das Rathaus von Sydney.

 

Niagara-Fälle in Grün

Die Niagara-Fälle in Grün

Nur eine kleine alte Dame mit Hut widersetzt sich weiter erfolgreich der Grünen Lichtorgie: Queen Elisabeth II hat dem Ansinnen der irischen Tourismus-Agentur Tourism Ireland, den Buckingham Palace grün zu beleuchten, bis heute nicht nachgegeben. Sie schickte vor vier Jahren eine freundliche Absage, während sich der Rest der westlichen Welt gerne vor den grünen Promotions-Karren spannen lässt.

RioMan stelle sich vor, eine andere Nation würde wagen, die Welt zu fragen, ob sie sie einen Abend lang in rot (China),  rot-grün (Libanon), weiß-blau (Israel) oder schwarz-rot-gold tauchen darf. Warum dürfen die Iren, was man den meisten anderen niemals zugestehen würde? Weil sie so niedlich, so friedlich, so freundlich sind? Die grüne Brille wird zum globalen Phänomen.“ 

Das Global Greening findet in diesem Jahr schon zum 8. Mal statt und hat den sehr ernsten kommerziellen Hintergrund, noch mehr Touristen auf die Grüne Insel zu locken. Irlands oberste Tourismuswerber schielen dabei in erster Linie auf  die irische Diaspora, eine „Gemeinde“, die weltweit 70 Millionen Menschen zählt — Irinnen, Iren, Menschen mit irischen Wurzeln in den USA, Australien, Großbritannien, China, Russland, überall – deren Katzen und Hunde nicht mit gerechnet. Auf der grünsten aller Inseln selber leben 6,6 Millionen Menschen, 4,8 Millionen davon in der Republik, 1,8 Millionen im zum United Kingdom gehörenden Nordirland. Es gilt als gesichert, dass in den USA mehr Iren leben als in Irland selbst.

Das Colosseum in Rom

Hier die offizielle Liste der grünen Orte am Patrick´s Day 2017. Premieren-Grünlinge sind mit einem Stern* markiert. Die Liste ist in Englisch, sie ist unvollständig und stammt von Tourism Ireland

Great Britain

· London Eye

· Nelson’s Column, London

· Heron Tower, London *

· City Hall, London *

· Selfridges, London

· Selfridges, Birmingham

· Trafford Centre, Manchester

North America

United States

· One World Trade Center (formerly Freedom Tower), New York *

· Empire State Building, New York

· Aisling Irish Community Center, New York

· Civic Opera House, Chicago

· Chicago Gaelic Park

· Irish American Heritage Center, Chicago *

· John Hancock Center, Chicago

· Navy Pier, Chicago

· Novak Construction, Chicago

· One Prudential Plaza, Chicago

· Sheraton Grand Chicago

· State Street, Chicago

· Wrigley Building, Chicago

· ‘Welcome’ sign, Las Vegas

· City Hall, San Francisco

· Pacific Science Center, Seattle

Canada

· Niagara Falls (on both the Canadian and US sides)

· Canadian Museum of Nature, Ottawa

· The Distillery District, Toronto

· Whistler (ski resort)

Mainland Europe

Austria

· Wiener Riesenrad (Giant Ferris Wheel), Vienna

· Bergisel Sprungschanze Stadion (ski jump), Innsbruck

Belgium

· Manneken Pis statue, Brussels (“dressed” in Irish costume)

· City Hall, Antwerp *

· Cloth Hall, Ypres *

· Town Hall, Mons

Finland

· Irish Ice Fishing Championship, Tampere *

· Restaurant RantaCasino, Heinola

Croatia

· Bandic fountains, Zagreb *

Cyprus

· Municipal Town Hall, Nicosia

France

· Roue de Paris, Tuileries Gardens, Paris

· Irish Embassy, Paris

· Tapis rouge lumineux (red carpet), Cannes *

· L’Hôtel de Ville, Cannes

· La Croisette, Cannes

· Palais des Festivals et des Congrès, Cannes

· Tour de la Castre au Suquet, Cannes

Germany

· Neumünster Church, Würzburg

· Rathaus, Würzburg

Italy

· Colosseum, Rome

· Leaning Tower of Pisa

· Pozzo di San Patrizio (St Patrick’s Well), Orvieto *

· Teatro Alfonso Rendano (Rendano Theatre), Cosenza *

· Castello normanno-svevo (Swabian Castle), Cosenza *

· Municipio (Town Hall), Cosenza *

· Fontane Danzanti (Dancing Fountains), Cosenza *

Latvia

· Riga City Council

Poland

· Palace of Culture and Science, Warsaw

· University Bridge, Bydgoszcz

· Spodek (arena), Katowice *

· Galeria Echo (shopping centre), Kielce

· Father Bernatek (Kladka Bernatka) footbridge, Kraków

· Lipska Street flyover, Kraków

· Tauron Arena, Kraków

· Arena Lublin

· Ratusz (Town Hall), Poznan

· Stadion Wroclaw

· Ratusz (Town Hall), Rzeszów

Portugal

· National Sanctuary of Cristo Rei (Christ the King statue), Lisbon

· Museu Condes de Castro Guimarães, Cascais

The Netherlands

· Windmill, Weert

Romania

· Sheraton Hotel, Bucharest *

Slovakia

· Radisson Blu Carlton Hotel, Bratislava

Spain

· Plaça de Catalunya, Barcelona *

· Fountains on Gran Via, Barcelona *

· City Council, Murcia *

Switzerland

· The Rhine Falls, near Zurich

Australia and New Zealand

Australia

· Town Hall, Sydney

· State Library of New South Wales, Sydney

· Queensland Performing Arts Centre (QPAC), Brisbane

· Perth Airport, Perth *

· The Bell Tower, Perth

· Council House, Perth

· Elizabeth Quay, Perth

· State Library of Victoria, Melbourne

New Zealand

· Sky Tower, Auckland

Emerging markets

Brazil

Christ the Redeemer statue, Rio de Janeiro

Sede da FIESP (headquarters of Federação das Indústrias do Estado de São Paulo), São Paulo *

China

Great Wall of China

Ethiopia

Ethiopian Airlines Airbus A350, Addis Ababa *

Israel

· Water Tower, Ramat Gan (near Tel Aviv) *

Japan

· Torii of the Ise Grand Shrine, Ise, Mie Prefecture

· Matsue Castle, Matsue *

· Karakoro Art Studio, Matsue

Kenya

Rhino statue, Nairobi National Park *

Mozambique

Fortress of Maputo *

Palestine

Yasser Arafat Museum, Ramallah *

Russia

· Tverskaya Street, Moscow

Rwanda

Kigali Convention Centre, Kigali *

South Korea

Gwangandaegyo (Diamond Bridge), Busan *

United Arab Emirates

· Burj Al Arab Hotel, Dubai

Uganda

· Equator Sign and Line, Uganda

 

Alle Fotos: Tourism Ireland

Irlands Geschichte: Furchtbare Schönheit entstand

Eine Geschichte Irlands in 100 Zitaten: Die Dubliner Journalistin Una Mullally (*1983) interpretiert die wechselvolle Geschichte Irlands in kreativer Weise: Sie sammelte 100 große Zitate von Menschen, die mit ihrem Wirken für das Land eine Rolle gespielt haben. Zu Wort kommen Revolutionäre wie Michael Collins, Politiker wie Bertie Ahern, Musiker wie Bono, eine Piratin, ein Fußballtrainer, Schriftsteller, Moderatoren, Abenteurer, eine Bäuerin und eine anglo-irische Adelige, ja sogar Film-Charaktere wie Father Ted. Zu lesen in der Irish Times vom Wochenende. Lesenswert!

Mein Lieblings-Zitat sind zwei Zeilen aus William Butler Yeats Gedicht Easter 1916, das vom Irischen Osteraufstand handelt:

„All changed, changed utterly:
A terrible beauty is born“

Auf deutsch in der Übersetzung von Mirko Bonné:

„Alles änderte sich vollständig.
Furchtbare Schönheit entstand.“

Die wuchtige Phrase A Terrible Beauty lieh sich in den 70-er Jahren der amerikanische Schriftsteller Leon Uris aus, um sie als Titel für eines der besten Irland-Bücher aller Zeiten zu benutzen: Ireland a terrible beauty. (Dazu in der kommenden Woche mehr auf irlandnews.com)

Una Mullally

Una Mullally

Una Mullally zitiert in ihrer „Geschichte Irlands“ den U-2-Musiker Bono mit seinem Bonmot über die Arbeitsweise bei der größten Rock-Band der Welt: „Alle sagen ihre Meinung, und dann machen wir, was ich sage.“ 

Oder Bobby Sands, den IRA-Aktivisten und Poeten, der nach 66 Tagen Hungerstreik gegen die Britische Regierung im nordirischen Gefängnis Long Kesh bei Lisburn am 5. Mai 1981 starb – und nach seinem Tod zum Helden der Republikaner wurde. Sein berühmter Satz war: 

Our revenge will be the laughter of our children*“
„Unsere Rache wird das Lachen unserer Kinder sein“

Bobby Sands im Kontext: *“They will not criminalise us, rob us of our true identity, steal our individualism, depoliticise us, churn us out as systemised, institutionalised, decent law-abiding robots. We refuse to lie here in dishonor! We are not criminals, but Irishmen! This is the crime of which we stand accused. Never will they label our liberation struggle as criminal…Our revenge will be the laughter of our children” – Bobby Sands

Illustration: Saint Ignatius College, Chicago

Irland-Vorschau 2017: Tierische Begegnungen

Irland Wandern Wanderlust Tiere

Wandern und Natur-Ferien in Irland: Der Frühling schreitet mit großen Schritten voran hier in Irland und wir von Wanderlust Irland bereiten in diesen Wochen die Wander-Saison 2017 vor. Wir richten unser neues Wander-Domizil in Bantry, West Cork, ein, wir stellen neue, interessante Touren zusammen und besprechen uns mit unseren Partnern vor Ort.

Wir blicken dabei gerne noch einmal zurück auf ein abwechslungsreiches und schönes Wanderjahr 2016. In einer kleinen Foto-Serie zeigen wir Euch Fotos, mit denen unsere Gäste schöne Momente ihrer Wander- und Natur-Ferien bei uns festgehalten haben. Dazu stellen wir Reaktionen unserer Gäste – dies alles mit Vorfreude auf die neue Outdoor-Saison, die schon in zwei Monaten beginnt.

Wanderlust Irland

Wandern in Irland mit Wanderlust: Oft sind wir mit unseren Wander-Gästen abseits der Wege unterwegs – dort, wo wir nicht mehr vorgegebenen Wanderwegen folgen sondern oft zum Beispiel Schaf-Pfaden in den Bergen, treffen wir natürlich auch immer wieder auf Schafe. Manche suchen relativ schnell das Weite, manche schauen sich aber auch erst einmal neugierig an, wer da in „ihrem Revier“ unterwegs ist. Eine solche Begegnung hat Irina aus Bamberg im Bild festgehalten. Auch Sabine aus Neustadt/Aisch hat genau im richtigen Moment auf den Auslöser gedrückt und so das erste Kennenlernen einer Wanderwochen-Teilnehmerin mit einer der Ziegen unseres Wander-Guides Stefan im Bild festgehalten.

Wandern Irland Border Collie

Das Foto von Ulrike aus Nindorf entstand am Shot Head, wo uns bei unseren Wanderungen immer wieder mal der Border Collie eines Farmes Gesellschaft leistet und die Aufmerksamkeit unserer Gäste genießt.

 

Zum Abschluss zeigt das Bild von Burkhard aus Berlin, dass nicht nur die Wanderer nach ihrer Tour Entspannung (und vielleicht einen Irish Coffee) suchen, sondern auch unsere vierbeinigen Freunde ab und zu einfach nur eine Pause brauchen, und wenn es in einem Fahrradkorb ist.

Wir danken Euch und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Einfach. Ehrlich. Echt. Wanderlust Irland steht für solide Qualität und transparente Preise.
| Wir wandern in kleinen Grupen: 8 – 19 Personen.
| Wir wandern auch abseits der bekannten Pfade.
| Wir erleben intakte Natur, Ruhe und Weite am Atlantik.
| Wir zeigen Ihnen die schönsten Orte Südwest-Irlands und erzählen in deutscher Sprache.
| Wir betreuen unsere Gäste persönlich.
| Wir wandern ökologisch nach dem Umwelt-Kodex „Leave no Trace“.
| Mit Wanderlust wandert Jung und Alt. Familien sind willkommen.
| Wir wandern – und wir erleben Irland: Freundliche Menschen, Wale und Delfine, Seehunde, herrliche Gärten, sagenhafte Natur, Berge und Meer.

Unsere Inklusiv-Preise (ohne versteckte Kosten) werden Ihnen gefallen. Ab 780 Euro für eine Woche. Hier alle Infos.

Wandern Irland

:: :: Alle Informationen für die neue Wander- und Natur-Ferien-Saison in Irland finden Sie hier auf unserer neuen Website: www.wanderlust.de

:: :: Fotos und Videos zum Einstimmen auf einen Irland-Urlaub gibt es hier: Wanderlust irland-Fotos und Videos

:: :: Wer sich für ein ganz besonders natur-nahe und intensive Woche in Irlands Bergen interessiert, alle Infos zum Natur-Retreat gibt es hier: www.meine-natur.netMerken

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Irland im TV: The High Road to Kilkenny

Irland TV-Tipp, The High Road to Kilkenny

Das französische Ensemble Les Musiciens de Saint-Julien geht auf musikalische Entdeckungsreise durch Irland.

Irland iIrland TV-Tipp von irlandnewsm TV Mitte März: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen fährt die 11jährige Mary ihr großes Rennen. Das französische Ensemble Les Musiciens de Saint-Julien auf musikalischer Entdeckungsreise durch Irland und arte ist unterwegs durch die Nacht mit Liam Cunningham und Jim Sheridan. Die Dokumentation Europe, She Loves zeigt vier Paare in Europa, unter anderem Siobhan und Caro aus Dublin und wir sind noch einmal Zu Gast in Irland. Es geht auf legendären Routen entlang des Golfstroms und um Irlands dampfende Vergangenheit bevor zum Wochenabschluss noch einmal Jack Taylor in Galway ermittelt.

 

Samstag, 11. März 2017, KiKa 14:00 Uhr: Das große Rennen (Wiederholung)

Irland TV-Tipps, Das große Rennen“Inmitten des satten Grüns Irlands lebt die elfjährige Mary (Niamh McGirr) mit ihren Eltern auf einem Bauernhof. Ihr Alltag ist jedoch keineswegs die romantische Postkartenidylle eines beschaulichen Landlebens. So muss sich Mary in der Schule dauernd alberne Hänseleien anhören und zu Hause auf dem Bauernhof nicht nur tatkräftig mit anpacken, sondern außerdem mit ansehen, wie ihre Eltern (Susan Lynch, Colm Meaney) immer weniger miteinander auskommen. Das nicht allzu schwer zu nehmen, gelingt ihr nur, weil sie einen großen Traum hat und ihn zielstrebig verfolgt: Sie will später studieren und Rennwagen-Ingenieurin werden. Sie liebt die Geschwindigkeit und sie will selbst am liebsten echte Rennen fahren. Zahllose Plakate von Rennautos und Motorrädern hängen an allen Wänden ihres Zimmers und in der Scheune investiert der sommersprossige Rotschopf jede freie Minute in ihren eigenen kleinen Renner: eine vierschrötige Holz-Seifenkiste.

Den meisten Spaß machen Mary aber natürlich die Wettfahrten gegen ihren besten Freund Tom (Jonathan Mason), bei denen sie fast immer als Erste durchs Ziel kommt. Dass die beiden auch bei anderen Gelegenheiten gegeneinander antreten, versteht sich von selbst. So machen sie sich beispielsweise sogar einen Spaß daraus zu wetten, wer sich mehr Streiche, mehr Tintenattacken, mehr Krampen oder dumme Sprüche im Unterricht einfängt. Unterkriegen lässt sich dabei keiner der beiden und als sie in der Schule mitbekommen, dass ein großes, echtes Kart-Rennen stattfinden soll, ist Mary sofort zur Stelle. Und sie meldet sich nicht nur an, sondern fordert auch noch den reichen Schulrowdy Michael Magee (Eoin McAndrew), den Sohn des wichtigsten Landbesitzers in der Gegend, zu einem persönlichen Duell heraus. Wenn Mary gewinnt, gibt er endlich Ruhe und muss mit seinen dauernden Fiesheiten aufhören – eine entscheidende Beilage zu den 200 Pfund Preisgeld und der Trophäe, die dem Sieger des Sechs-Kilometer-Rennens zum Meer hinunter winken.” (Senderinformation)

 

Sonnag, 12. März 2017, arte 18:25 Uhr: The High Road to Kilkenny – Tänze und Lieder aus Irland

Irland TV-Tipp, High Road to Kilkenny„Kaum ein anderes Volk ist so von Legenden umwoben wie die Kelten. Zum keltischen Kulturkreis gehörten auch zahlreiche begabte Sänger und Musiker. Das französische Ensemble Les Musiciens de Saint-Julien geht auf musikalische Entdeckungsreise durch das irische und schottische Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts, dessen Vielfalt auch in seiner Heimat lange verkannt wurde.

Die Dokumentation schildert den Lebensweg des irischen Komponisten und Harfenspielers Turlough O’Carolan, der nach einer Pockenerkrankung mit 18 Jahren erblindete und bei seinen anschließenden Reisen durch ganz Irland mehr als 200 Melodien zusammentrug. Obwohl er manche der wunderschönen Gegenden als Kind mit eigenen Augen gesehen hatte, nutzte er als Erwachsener seine Fantasie, um dieses Handicap wettzumachen. In seiner Musik verband er die beide wichtigsten Einflüsse seiner Zeit: die gelehrte Barockmusik der Aristokratie und die traditionelle Volksmusik.

Nicht immer lässt sich leicht entscheiden, welche Teile seiner Kompositionen wovon inspiriert sind. Die Dokumentation ordnet die musikalischen Werke in ihren geografischen und historischen Kontext ein. Die vielen Facetten der keltischen Musik illustriert sie mit poetischen Bildern von den weiten Naturlandschaften Irlands. François Lazarevitch und sein Ensemble stellen in ihren Stücken viele geschichtsträchtige Orte vor, die sie bereist haben – darunter die Seen von Connemara, Claregalway Castle, Jerpoint Park oder Thomastown mit seinem berühmten Pub „The Salmon Pool“.“ (Senderinformation)

Wiederholung: Freitag, 17. März 2017, arte 5:00 Uhr

 

Montag, 13. März 2017, arte 2:00 Uhr: Durch die Nacht mit…Liam Cunningham und Jim Sheridan

Irland TV-Tipp, Durch die Nacht mit Liam Cunningham„Die Iren gelten als große Geschichtenerzähler. Der Regisseur Jim Sheridan, dessen erste vier Filme gleich mehrfach für den Oscar nominiert wurden, und der Schauspieler Liam Cunningham, der sich als Ser Davos in „Game of Thrones“ einen Platz in der langen Ahnengalerie großer irischer Schauspieler gesichert hat, beweisen eindrucksvoll, dass sie sich ihrer Geschichte immer bewusst sind.

In rasendem Tempo zieht das ungleiche Duo durch Dublin, auf den Spuren großer Kämpfer, ihrer eigenen Vergangenheit und der blutigen irischen Geschichte, die vor hundert Jahren zur Unabhängigkeit Irlands führte. Bei reichlich Alkohol genießen die beiden eine Männernacht beim MMA-Cheftrainer John Kavanagh, den Sheridan fast erwürgt, und lassen sich von Sternekoch Kevin Thornton begeistert Taube in tausend Jahre altem irischen Torf servieren.

In einem historischen Postgebäude, das zum Museum umfunktioniert wurde, entdecken sie eine Gedenktafel für die Kämpfer der Irischen Revolution, auf der auch Sheridans Großvater steht. Von der irischen Geschichte geht es zur eigenen. Jim Sheridan zeigt Liam die Straßen seiner Kindheit, die er in vielen Filmen wie „Im Namen des Vaters“ oder „Der Boxer“ verewigt hat. Beide stellen erstaunt fest, dass sie nur 500 Meter voneinander entfernt aufgewachsen sind. Am Ende des Abends ist klar: Dies ist der Beginn einer wahren Männerfreundschaft.“ (Senderinformation)

 

Montag, 13. März 2017, HR 21:45 Uhr: Zu Gast in Irland (Wiederholung)

Irland TV-Tipp, Zu Gast in Irland“Dublin, die quirlige Stadt am Liffey, und die weiten verwunschenen Landschaften rund um die Donegal Bay gehören zum Reiseprogramm für alle, die möglichst viele verschiedene Seiten Irlands kennen lernen wollen. Im Nordwesten Irlands sind die kargen Torfheiden der Connemara und die Seenlandschaft bei Galway ein lohnendes Ziel. Eine besondere Art, sich in Irland zu bewegen, ist die Fahrt mit einem Hausboot etwa auf dem Shannon. Sehenswert ist auf jeden Fall die Altstadt von Enniskillen. Der Treffpunkt für Bootsfahrer und Landreisende am Lough Erne beherbergte schon so berühmte Schüler wie Oscar Wilde und Samuel Beckett.

Weit weniger gefällig ist die bizarre Landschaft des Burren, hellgraues Karstland im Nordwesten von Clare, mit grandiosen Steilküsten wie den Cliffs of Moher. Der Süden, die Region rund um Cork, bietet wieder eigene Eindrücke mit der zerklüfteten Küste und atemberaubenden Wanderrouten in den Regionen Kerry, Beara und Dingle zwischen satten grünen Weiden zur Rechten und tobender Gischt zur Linken.” (Senderinformation)

Wiederholung: Mittwoch, 15. März 2017, HR 3:15 Uhr

 

Montag, 13. März 2017, arte 23:55 Uhr: Europe, She Loves

Irland TV-Tipp, Europe, She Loves„Europe, She Loves“ erzählt die Geschichte vier junger Paare, die zwischen Liebe, Sex und Leidenschaft um ihr tägliches Auskommen kämpfen. Acht junge Menschen suchen ihren Platz in der Gesellschaft verschiedener europäischer Länder, die von Wirtschaftskrisen und sozialen Missständen gezeichnet sind.

Juan (21) und Caro (23) leben in Sevilla. Die beiden Frischverliebten wissen beide nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen.

Für Siobhan (28) und Terry (23) aus Dublin war der Anfang ihrer Beziehung zugleich der Beginn einer Heroinabhängigkeit. Seit einiger Zeit sind sie clean und versuchen, ein gemeinsames Leben aufzubauen. Ihre Leidenschaft scheint dabei jedoch abhandenzukommen.

An der nordöstlichen Grenze Europas, in Tallinn, sehen sich Veronika (29) und ihr Freund Harri (31) mit den Schwierigkeiten einer Patchworkfamilie konfrontiert. Veronika verdient ihr Geld als Go-go-Tänzerin. Sie hat einen Sohn aus einer vorherigen Beziehung und möchte, dass Harri die Vaterrolle übernimmt, doch das ist nicht immer einfach.

Im griechischen Thessaloniki will Penny (23) sich von ihrem langjährigen Freund Niko (33) trennen, um in Italien zu arbeiten. Aber wie soll man jemanden verlassen, der einen über alles liebt?

Im Kampf um eine Zukunft wird die Privatsphäre für diese jungen Menschen zum einzigen Rückzugsort. Die ineinander verwobenen Geschichten der vier Paare werden zum Sinnbild für Europa und seine Bewohner. Der Regisseur Jan Gassmann ist im digitalen Zeitalter aufgewachsen und nimmt sich gerne formale Freiheiten. Er begleitet seine Protagonisten ganz ungezwungen, zeigt intime Momente und spart auch Sexszenen nicht aus. Seine Bilder sind ebenso schlicht wie eindringlich. Präzise erfassen sie alle Gefühle, die eine Beziehung ausmachen können.

 

Dienstag, 14. März 2017, ServusTV 5:05 Uhr: Auf legendären Routen – Im Kielwasser des Golfstroms (Wiederholung

Irland TV-Tipp, Auf legendären Routen - Golfstrom„Der Golfstrom ist eine der mächtigsten Meeresströmungen der Welt. Er wärmt das Wasser zahlreicher Küsten und dient unzähligen Spezies als Lebensraum. Von Irland nach Neufundland, Kanada, vorbei an den Azoren, den Kanarischen Inseln, dem afrikanischen Inselstaat Kap Verde und Florida, zeigt die Dokumentation die tatsächlichen Auswirkungen dieser mächtigen Meeresströmung und begegnet dabei den Menschen, die an seinen Ufern leben. Fischer, Wissenschaftler, Fischzüchter, Segler – sie alle leben vom Golfstrom.“ (Senderinformation)

 

Mittwoch, 15. März 2017, SWR 14:45 Uhr: Eisenbahn Romantik – Irlands dampfende Vergangenheit

Irland TV-Tipps, Irlands dampfende Vergangenheit„Irlands Eisenbahngeschichte begann 1834 mit der ersten Strecke zwischen Dublin und dem Hafen im Süden Dun Laoghaire. Tausende von Bahnkilometern wurden in den folgenden Jahren gebaut. An diese Tradition erinnert die „Golden Vale International Railtour“. Bahnfreunde aus aller Welt fahren in jedem Frühjahr mit einem historischen Zug von Dublin aus einmal rund um die Insel.

Entlang der Strecken liegen Zeugen irischer Dampf-Tradition wie die historische West Clare Railway oder die neu gebaute Schmalspurstrecke von Stradbally. Ein wunderbar dampfendes Wochenende: Langsam, gemütlich und mehr dem Weg als dem Ziel verpflichtet. Im Film zeigen wir die Hauptstrecken der Golden Vale Railtour und die Zeugen der dampfenden irischen Vergangenheit, an denen diese Rail-Rally vorbeiführt:

Tour 1: Dublin-Sligo
Tour 2: Dublin-Waterford-Limerick
Tour 3: Limerick-Nenagh-Dublin-Belfast
Tour 4: Belfast-Lisburn-Bangor

Gemeinhin geht man ja davon aus, dass eine Eisenbahn zweispurig fährt. Nicht so die Monorail in Listowel. Die hat nur ein Gleisband und ist rechts und links davon aufgehängt. Das ist aber nicht die einzige Besonderheit der historischen Eisenbahn im irischen County Kerry.“ (Senderinformation)

 

Freitag, 17. März 2017, ZDF 0:45 Uhr: Jack Taylor – Tag der Vergeltung

Irland TV-Tipp, Jack Taylor„Unter dem Altar einer Kirche findet man die enthauptete Leiche des alten Priesters Father Royce (John Kavanagh). Ausgerechnet Jack Taylors (Iain Glen) ewiger Widersacher Father Malachy (Paraic Breathnach) bittet ihn um Hilfe. Er fürchtet um sein Leben, denn er hütet ein düsteres Geheimnis: Vor vielen Jahren hatte Malachy beobachten müssen, wie sich Father Royce an Ministranten verging. Royce wurde daraufhin ins Ausland versetzt, das Verbrechen seitens der Kirche vertuscht. Die Jungen, zwei Zwölfjährige, blieben sich selbst überlassen. Und nun ist Father Royce, kurz nach seiner späten Rückkehr aus den USA, grausam ermordet worden. Jack und Cody (Killian Scott) machen sich auf die Suche nach den beiden Opfern von damals, Michael Clare (Ronan Leahy) und Tom Reed (Aaron Monaghan). Beide haben Galway nie verlassen. Michael Clare ist ein fürsorglicher Familienvater und höchst erfolgreicher Geschäftsmann. Tom Reed, vor zehn Jahren für die Vergewaltigung des minderjährigen Christian Treacy (Gavin Drea) verurteilt, fristet heute als drogensüchtiger Klein-Dealer in einer heruntergekommenen Wohnung sein trauriges Dasein.

Jack und Cody graben in der düsteren Vergangenheit Michael Clares und finden Hinweise darauf, dass nicht Reed sich damals an dem Jungen vergangen hatte, sondern Clare. Reed hatte die Tat auf sich genommen – gegen eine satte Abfindung, damit der andere seine vielversprechende Karriere fortsetzen konnte. Immer wieder durchkreuzt werden die Ermittlungen von Nuala (Valerie O’Connor), der undurchsichtigen, attraktiven Schwester Michael Clares. Sie arbeitet als Journalistin, und unter diesem Deckmantel wendet sie sich auch an Cody und Jack. Sie flirtet erst mit dem einen und holt sich dann den anderen unter die Bettdecke. Dann wird der drogensüchtige Reed tot in seiner Absteige gefunden, gestorben an einer Überdosis. Für die Polizei ist der Fall damit abgeschlossen, der Priestermörder ist tot. Nur Jack und Cody haben Zweifel an dieser Theorie und rühren weiter im Sumpf der kirchlichen Vergangenheit. Und jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Father Malachy überlebt einen Mordanschlag nur um Haaresbreite. Und sehr viel spricht dafür, dass der Tag der Vergeltung noch lange nicht zu Ende ist.“ (Senderinformation)

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

 

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Wie ein Traum: Eine irische Foto-Meditation (1)

 

 Madeleine Weber fotografiert Irland:  In den vergangenen Monaten hat sich Madeleine intensiv mit der Herstellung von Timelapse-Videos beschäftigt. Das Zeitraffer-Filme sind Langzeitaufzeichnungen von Bewegungsabläufen, die mit normaler Geschwindigkeit abgespielt werden. Ein Timelapse setzt sich aus zahlreichen Einzel-Fotos zusammen. Mit der Technik lassen sich Veränderungen sichtbar machen, die das menschliche Auge so nicht wahrnimmt. Eine faszinierende Technik.

 

 Madeleine WeberMadeleine Maria Weber (Foto) hat das erste hier auf Irlandnews gezeigte Timelapse  am Ladies View im Killarney National Park gemacht. Madeleine schreibt dazu:

„Wie ein Traum – Like a Dream“ ist eine neue Kurzfilm Serie auf meinem Youtube Kanal, in der ich magische Momente teile. Fotografiert habe ich an der Skellig Coast, im International Kerry Dark-Sky Reserve, am Ring of Kerry und am Skellig Ring. Fließende Bilder geben dem Betrachter oft das Gefühl, direkt dort zu sein. Da der Mensch keine Zeitraffer Wahrnehmung hat, erzählen diese Bilder von den subtilen Veränderungen der Landschaft in einer größeren Zeitspanne. Wir können das größere Bild nicht sehen, da die Veränderung in langsamen und deshalb unscheinbaren Bewegungen vor uns erscheint. Wir sehen nicht, wie die Schatten wandern, wie die Wolken tanzen oder wie das Licht mit der Landschaft spielt.

Ich präsentiere diese Aufnahmen in einer Schleife, damit der Betrachter Zeit bekommt, die kleinen Details wirklich wahr zunehmen. Man wird bemerken, dass beim zweiten oder dritten Ansehen Dinge in den Vordergrund treten, die scheinbar bis dahin nicht existierten. Zudem möchte ich Natur- und Irland-Liebhabern ein Format anbieten, mit dem sie sich entspannen können. Ich werde alle ein bis zwei Wochen eine neue Serie veröffentlichen und freue mich sehr, wenn es dem einen oder anderen ein schönes Bauchgefühl und eine kurze Freude für die Augen erschafft. Bitte aktivieren Sie immer die HD-Funktion, um die beste Video Qualitaet zu geniessen. 

An jenem Morgen hatte ich ein Geschaeftstermin in Killarney, Co. Kerry. Wie immer nahm ich meine Kamera mit. Als ich Ladies View erreichte, konnte ich meine Aufregung kaum unter Kontrolle halten. Der Nebel bewegte sich nahezu unbemerkt, und hin und wieder erschienen Formen, Bäume und Berge, um dann wieder vom Nebel gefressen zu werden. Da ich genügend Zeit hatte, fing ich an, alles aufzuzeichnen. In solchen Momenten ist es immer schwer zu sagen, wie die Zeitrafferaufnahme eigentlich aussehen wird, da es der menschlichen Wahrnehmung nicht möglich ist, die Bewegung in größeren Intervallen zu sehen. Ich war erfreut dass ich ganz alleine war und niemand durchs Bild lief.

Ich zeichnete die herrliche Landschaft ungefähr zwei Stunden lang auf. Wenn man dann die Bilder entwickelt und die Zeitraffer-Aufnahme das erste Mal vor sich spielen sieht, ist das so, als ob man Geburtstag hat: eine Überraschung. Der Moment wenn der Sonnenaufgang den Nebel berührt und die erste schwungvolle Nebelwelle von links durchs Bild rauscht, war nicht wahrnehmbar für, als ich dort am Ladies View stand. Beim Ansehen verpürte ich Freude über die Schöhnheit und die Dynamik der Sequenz. Auch sah ich ursprünglich live nicht, wie die Nebelfront sich bewegte wie die Meeresoberfläche. Solche Momente sind meine Glücksmomente und der Grund warum ich das Medium der Fotografie als Interaktion mit der Natur wählte.“

Irland Timelapse

Ladies View Misty Sunrise, Killarney, Co. Kerry, Ireland

Madeleine ist die Frau, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Weil sie warten kann. Auf den richtigen Zeitpunkt. Auf das perfekte Motiv. Fotografieren ist gutes Auge, gute Technik und viel, viel Geduld, Warten, Warten. Seit elf Jahren fotografiert Madeleine die einmalig schönen Landschaften Südwest-Irlands.

Wir begleiten Madeleine, die in Emlaghdrinagh, Waterville, im County Kerry lebt, bei der Arbeit, zeigen hier auf Irlandnews.com  regelmäßig Fotos ihrer Arbeit. Uns gefällt, dass in ihren Fotografien die Landschaft erkennbar bleibt, wie sie das Auge wahrnimmt, und dass sie in ihren Fotos dennoch eine ganz eigene unverkennbare künstlerische Ästhetik schafft.

Madeleine Weber Studio Irland Madeleine Weber FotografieÜbrigens: Madeleine Webers Fotos könnt Ihr vor Ort in Irland in ihrem Studio am Skellig-Ring im Original anschauen. Die Fotografin präsentiert ihre Landschafts- und  Meeres-Aufnahmen täglich von 11 bis 17 Uhr als hochwertige Kunstdrucke in verschiedenen Größen. Die Ausstellungsräume liegen an der R567 in Emlaghdrinagh zwischen Waterville und Ballinskelligs am Wild Atlantic Way (Telefon: +353 (0)85 780 3273). Sie versendet ihre Fotos weltweit: www.madeleinemariaweber.com.

 

Madeleines Foto-Arbeiten erscheinen regelmäßig hier auf Irlandnews.com. 

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