Irland im TV: Grabbers und Delfin-Geflüster

Irland im TIrland-im-TVV Anfang November: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen beschäftigt sich X:enius mit dem Mythos der Wikinger, es geht eisenbahn-romantisch mit dem Zug durch Irland, die deutsche Delfinflüsterin Ute Margreff erforscht das Leben der Delfindame Mara, in der Horrorkomödie “Grabbers” wird mit Alkohol gegen außerirdische Tentakelwesen gekämpft, Michael Friemel ist in Dublin unterwegs, Englisch für Anfänger ist auf einer “Tour of Ireland” unterwegs und Durchgescheckt! befasst sich mit dem Thema Steuern

 

 

Samstag, 1. November 2014, arte 7:00 Uhr: X:enius: Die Wikinger – Krieger, Räuber, Händler

Irland TV-Tipp, X:enius

 

Montag, 3. November 2014, 3sat 15:00 Uhr: Dublin, da will ich hin!

Irland TV-Tipp, Dublin, da will ich hin

 “Michael Friemel ist unterwegs in der Hautstadt Irlands. In Dublin zieht er nicht nur durch die zahllosen Pubs und verkostet dabei das ein oder andere Guinness, sondern entdeckt auch das kulturelle und historische Gesicht der Stadt auf der grünen Insel.

Die Hauptstadt der Republik Irland steht im Ruf, ein Hort der Sanges- und der Trinkfreude zu sein. Tatsächlich wird der umsatzstärkste Exportartikel der Grünen Insel in Dublin gebraut: Guinness. Und es gibt schier unendlich viele Pubs in den Straßen und Gassen nördlich und südlich des River Liffey. Die Pubs spielen traditionell eine wichtige Rolle im sozialen und kulturellen Leben der Dubliner; neben Sängern und Tänzern bieten sie vor allem Literaten ein Forum, Dichterlesungen sind hier selbstverständlich. Mit Stolz zählen die Dubliner vier Nobelpreisträger zu ihren (ehemaligen) Mitbürgern. Michael Friemel erwartet also ein pralles Kulturprogramm mit Straßentheaterbesuch und literarischem Pub Crawl. Natürlich darf er auch selbst aktiv werden, auf dem Tanzboden zum Beispiel. Außerdem will er versuchen, das Vorurteil zu widerlegen, die Kochkunst der Iren sei auf das Frittieren von Fisch beschränkt.

Dublin ist längst eine multikulturelle Metropole, auch in kulinarischer Hinsicht oder als Mode- und Designzentrum. Bemerkenswert auch, wie hier Tradition und Innovation miteinander verschmelzen. Entlang des River Liffey ist ein ultramodernes Dublin entstanden, daneben entdeckt Michael die gediegenen Georgianischen Straßenzüge, Plätze und Parks. Eine der großzügigen Grünanlagen in der Stadt ist Phoenix Park. Hier versucht sich Michael in einer uririschen Sportart: Hurling. Zum Abschluss unternimmt Michael mit seinem Team einen Ausflug nach Howth. Das ehemalige Fischerdorf liegt nur wenige Kilometer vor Dublin an der Küste und bietet einen ausgezeichneten Blick auf das Panorama der Stadt.” (Senderinformation)

 

Donnerstag, 6. November 2014, ARD alpha 8:00 Uhr: Englisch für Anfänger – A Tour of Ireland

Irland TV-Tipp, Englisch für Anfänger

“What’s your name? Are you German?” Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man “some” oder “any”? Wann heißt es “he was” und wann “he has been”? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert “Englisch für Anfänger” in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.

Jane und Russell verbringen ihren Urlaub, verkleidet als ein anderes bekanntes Paar, in Irland. Dort lernen sie so nebenbei einen amerikanischen Touristen kennen, der Irland in vier Tagen abhakt.” (Senderinformation)

 

Donnerstag, 6. November 2014, arte 8:55 Uhr: Durchgecheckt! Steuern – Demokratie hat ihren Preis

Irland TV-Tipp, Durchgecheckt

„Wir zahlen zu hohe Steuern“. „Zuviel Steuern ersticken die Wirtschaft“. In puncto Steuern sind sich europäische Politiker und Bürger einig. Aber ist die allgemeine Empörung auch berechtigt? Steuern dienen zur Finanzierung wirtschaftlicher und sozialer Infrastruktur – wie Straßen, Schulen, Krankenhäuser – und ermöglichen den Wohlfahrtsstaat. Sie sind der Preis für soziale Gerechtigkeit, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Um jedoch von den Bürgern akzeptiert zu werden, müssen Steuern auch als gerecht empfunden werden. Werden unsere Steuergelder vernünftig eingesetzt? Werden sie angemessen berechnet? Wird die Mittelschicht besonders zur Kasse gebeten, während Reiche und Unternehmen geschont werden? Was wird gegen die grassierende Steuerflucht getan?

Die neue Ausgabe von „Durchgecheckt!“ nimmt das leidige Thema unter die Lupe. Mit ungewöhnlichem Archivmaterial, originellen Animationen, Interviews und Berichten werden die Kernfragen der Steuerdebatte erörtert. Natürlich in Deutschland und Frankreich, aber auch in Griechenland, dem Land der Steuer-Ungerechtigkeit, in Dänemark, wo sich glücklich schätzt, wer hohe Steuern zahlen darf, und in Ecuador, wo sich vieles geändert hat.

Auch die Mechanismen von Steuerflucht und Steuerhinterziehung werden durchleuchtet. Am Beispiel Irlands wird gezeigt, wie sich Staaten einen ruinösen Wettlauf um vermögende Steuerzahler liefern, egal ob Einzelpersonen oder Unternehmen. „Steuern sind der Preis für eine zivilisierte Gesellschaft“, sagte einst der amerikanische Politiker Henry Morgenthau. Die „Durchgecheckt!“-Ausgabe „Steuern – Demokratie hat ihren Preis“ tritt die Beweisführung für diese Aussage an. Neben dem international anerkannten Steuerexperten Thomas Piketty kommen Wirtschaftswissenschaftler, Politiker und Historiker zu Wort.” (Senderinformation)

 

Zusammenstellung: Antje Wendel

Samhain: Von dünnen Orten und dünner Zeit

Nebel in Irland SamhainSamhain, Halloween, Allerheiligen. In unserer Reise durch die Zeit erreichen wir den dunklen Pol des Jahres, die Halb-Etappe zwischen Tagundnachtgleiche und Wintersonnenwende. Nun werden die Schleier zwischen dieser Welt und der Anderswelt besonders dünn. Die Kelten und deren Nachfolger nennen dies die dünne Zeit (thin time), in der die Grenzen zwischen den Reichen der Lebenden und der Toten für kurze Zeit offen stehen. Manche Menschen fürchten sich in dieser dünnen Zeit und bleiben lieber zuhause, andere feiern die schrille US-Version des alten Totenkults mit Getöse, wieder andere öffnen ihre Sinne weit und tief und schauen durch den Schleier.

Neben der dünnen Zeit gibt es die dünnen Orte, an denen wir uns mit unseren Vorfahren und dem Göttlichen verbinden können, wenn Erinnerung und Gegenwart in eins fallen. Eric Weiner hat das Phänomen der thin places in der New York Times ausführlich beschrieben. Hier der Link zum Artikel.

Es ist viel gestritten worden über den Zusammenhang oder Nicht-Zusammenhang des keltischen Samhain und  des christlichen Allerheiligen. Es ist am Ende unbedeutend. Ohne christlich zu sein, gefällt mir der spirituelle Bogen, den die Pfarrerin Clare Novak aus Incline, einer Gemeinde am Lake Tahoe in Nevada, in einer Predigt zum 1. November zwischen den Religionen und Kulturen schlug:

Today, November 1, All Saints’ Day, we are halfway between the autumn equinox and the winter solstice. Entering a time of darkness in which the ancient Celts believed new life began. This time marked an important transition, their new year, a celebration called Samhain, when all fires were extinguished, then relit; when spirits of the dead could return to earth; when souls of the thankful departed could bestow blessings. In Celtic spirituality, this was a “thin time,” an extraordinary moment when the veil between the Otherworld and Earth was open.

The Celts also believed in “thin places,” where the distance between heaven and earth collapses, where we are “jolted out of old ways of seeing the world.” In his recent New York Times article, Eric Weiner explores this concept for the modern traveler: “Heaven and earth, the Celtic saying goes, are only three feet apart, but in thin places that distance is even shorter. . . . So what exactly makes a place thin? It’s easier to say what a thin place is not. A thin place is not necessarily a tranquil place, or a fun one, or even a beautiful one, though it may be all of those things too. Disney World is not a thin place. Nor is Cancún. Thin places relax us, yes, but they also transform us—or, more accurately, unmask us. In thin places, we become our more essential selves.”

It is no accident that our holy day of remembrance for the faithful departed falls in this “thin time.” The date for All Saints’ Day was shifted to November 1st back in the 9th century, part of the ongoing meld of Christianity with other spiritual traditions. As followers of Jesus, we also claim this day as a “thin place,” where in remembering the dead, we come closer to our essential selves.

For if we step out of our “thick” place of everyday life; if we allow ourselves to touch the pain of having lost loved ones to death; if we pause to reconnect with their lives and their meaning; if we empty out and enter a place of sacred silence, we are no longer “of the world,” as Jesus said.

In the space of silence, we move farther away from earthly things. In the space of remembrance, we move closer to those who died in glory and to those who “perished as though they had never existed.” We move our consciousness closer to the meek, and those who mourn, and those who are poor in spirit. For Jesus tells us, “theirs is the kingdom of heaven.”

In our “thin place” in this Chapel today, surrounded by beautiful images of Celtic art; in our “thin time,” open to the souls of all departed; I invite you to lift the veil of your ordinary preoccupations. To enter into extended sacred silence in our Prayers of the People. To experience there, in disorienting quiet, the peace of those who have gone before us and the blessing of the kingdom of heaven within us. Where new life begins. Amen.

Best of Irland Wandern (11): Spaß und müde Beine

Best of Wandern in Irland: Wir bei Wanderlust in Irland bereiten in diesen Wochen die Wander-Saison 2015 vor. — und blicken zurück auf ein schönes Wanderjahr 2014. In einer kleinen Foto-Serie zeigen wir Aufnahmen von unseren Gästen, wie sie Momente ihrer Wander- und Erlebniswochen festgehalten haben. Best of Irland Wandern 2014.

Best of Wandern 2014, Baltimore Beacon

Pause und Erholung am Baltimore Beacon

Wandern in Irland – einfach viel von allem: Sibylle und Dirk Quint waren im September mit Wanderlust unterwegs. Und auch, wenn der Alltag nach dem Wanderurlaub wieder ganz schnell eingekehrt ist, so konnten die beiden doch einiges aus dieser Woche mit nach Hause nehmen. Sibylle schreibt dazu:

“Das Feedback für die Wanderwoche lautet “VIEL”!!! Dieses Adjektiv passt auch ein wenig zu den Bildern!
VIEL Spass… Supernette Leute… Lecker Essen… Müde Beine… Schöne Gegend… Erholung… Weiterempfehlung!

Liebe Grüße senden Sibylle und Dirk, und bis bald!”

Danke, Sibylle & Dirk!

Best of Wandern 2014, Pause am Baltimore Beacon

Mittagspause und Mittagsschläfchen am Baltimore Beacon

Wandern und Erleben in Irland. Die Wanderlust-Reisetermine 2015 stehen fest: Alle Infos gibt es hier. Der Wander-Reiseplan 2015 ist online und kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Wanderlust Reisebeschreibung 2015

Die Wanderlust-Reisebeschreibung 2015

Irische Mythen: Die “Kinderfreundlichkeit”

Irland KinderKinderfreundliches Irland? Wer über Irland redet, kommt schnell auf die viel gerühmte Kinderfreundlichkeit der Irinnen und Iren zu sprechen. Sind Paudy und Mary nicht vorbildlich im Umgang mit dem eigenen Nachwuchs? Bei aller Mythen-Pflege: Zweifel bleiben. In meinem Buch Irland. ein Länderporträt habe ich vorsichtige Zweifel geäußert:

“Bliebe die Frage zu klären, ob Irland ein kinderfreundliches Land ist, wie es oft heißt. Dass die Rechte der Kinder und deren Schutzbedürftigkeit Ende 2012 per Volksabstimmung in die Verfassung aufgenommen wurden, war eine politische Reaktion auf die lange Tradition des institutionellen Missbrauchs. Kinder in Irland werden möglicherweise mehr in das alltägliche Leben der Erwachsenen integriert als anderswo. Sie nehmen selbstverständlicher am öffentlichen Leben teil und begegnen einer in der Regel toleranten und respektvollen Erwachsenenwelt. Kinderfreundlichkeit offenbart sich in der Zahl der vielen Kinder, dem vergleichsweise milden Leistungsdruck in den Schulen, in der Akzeptanz kindlicher Artikulationsformen und in den späten Schulanfangszeiten. Kinderfreundlich wäre dagegen auch die Bereitstellung vielfältiger individueller Förder- und Entwicklungsangebote für Kinder. Abenteuerspielplätze, Musikschulen, Sporthallen, Bolzplätze oder Erlebnisschwimmbäder und kinderspezifische Freizeitangebote für alle sind insbesondere im ländlichen Irland noch immer dünn gesät. Wer mit Gaelic Football, Fußball oder Rugby nichts anfangen kann, wer nicht mobil ist oder die finanziellen Möglichkeiten nicht hat, geht deshalb oft leer aus.”

KDie aktuellen Erkenntnisse von UNICEF, wie Irland seine Kinder in den vergangenen sechs Jahren der Rezession und der tiefen Wirtschaftskrise “geschützt” hat, lassen noch größere Zweifel aufkommen: Kinderfreundliches Irland — alles Gerede? Die UNICEF weist in einer groß angelegten Untersuchung* nach, dass die Kinderarmut in Irland von 2008 bis 2012 von 18 auf 28,6 Prozent gestiegen ist. Demnach lebte 2012 mehr als jedes vierte Kind in der Inselrepublik in Armut — zumindest gemäß der Definition für reiche Länder, der zufolge Kinder arm sind, die in einem Haushalt mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze aufwachsen.

Schockierend ist, dass das Land, das sich noch 2007 als das reichste Land Europas gefeiert hat, unter den 41 untersuchten wohlhabenden EU- und OECD-Ländern einen unrühmlichen 37. und damit fünftletzten Rang belegt: Nur in Kroatien, Lettland, Griechenland und Island ist die Lage der Kinder demnach noch schlechter. Der Report Kinder der Rezession* weist gleichzeitig darauf hin, dass es 18 Länder trotz Rezession zwischen 2008 und 2012 geschafft haben, die Kinderarmut zu verringern. UNICEF macht eine verfehlte Arbeitsmarktpolitik und drastische Kürzungen von Sozialhilfe, Kindergeld und anderen staatlichen Leistungen für die Negativentwicklung in Irland verantwortlich. Von sekundären Benachteiligungen bei Bildung und Ausbildung gar nicht zu reden. So lässt sich positiv gedacht schlussfolgern: Paudy und Mary mögen kinderfreundlich sein, sie leisten sich aber gleichzeitig eine Regierung, die das Gegenteil dessen verkörpert.

Dieselbe Regierung bastelte in den vergangenen Jahren übrigens maßgeschneiderte jumbo-formatige Steuer-Schlupflöcher (bekannt als “Double irish”) für die großen globalen Unternehmen von Apple bis Google, damit die Multinationals ihre Steuerquoten weit unter 2 Prozent drücken konnten. Damit entgingen dem irischen Staat Einnahmen in Milliardenhöhe. Alles klar? Erst kommt das Big Business, dann kommt lange nichts und dann kommen vielleicht irgendwann noch die Kinder. So freundlich.

Auf Druck anderer europäischer Regierungen hat Irland Mitte Oktober widerwillig zugestimmt, das Double-Irish-Steuervermeidungs-System, das auch andere EU-Staaten benachteiligt, in fünf Jahren (!) einzustellen. Doch Irland wäre nicht Irland, hätte die Regierung nicht längst den nächsten Joker — sprich die nächste fast legale Steuervermeidungsmasche — im Ärmel. Die neuen Zauberwörter heißen Knowledge Box und Patent Box. Den Global Players soll unter dem Deckmäntelchen von Forschung, Wissenstransfer und neuen Patenten via Briefkastenfirmen massive Steuererleichterungen zugeschustert werden. Die Rede ist von einem Steuersatz von 6,25 Prozent — das ist die Hälfte des ohnehin geringen legalen irischen Steuersatzes für Unternehmen. Also Kinder Irlands: Nehmt Euch in acht vor der “Kinderfreundlichkeit” Eurer Regierung!

*Die UNICEF-Studie “Children of the Recession – The impact of the economic crisis on child well-being in rich countries” kann hier als PDF  geladen werden.

Irland ist anders: Die Postleitzahl kommt. Vielleicht.

EircodeIrland ist anders (soll aber gleicher werden): Unsere irische Postadresse ruft bei Menschen im kleinen Rest der Welt immer wieder ungläubiges Staunen hervor: “Keine Postleitzahl, keine Hausnummer – aber geben Sie vorsichtshalber unsere Telefonnummer im Adressfeld an.” Ja geht so etwas in der modernen Welt? Es geht, aber nicht mehr lange. Im kommenden Jahr soll nun auch Irland als eines der letzten Länder Europas ein Postleitzahlensystem bekommen. Eircode heißt der Weisheit postalischer Treffsicherheit letzter Schluss und wird für Frühjahr 2015 angekündigt. Jedes Haus, jede Wohnung und jedes Business sollen einen 7-stellige Identitifizierungscode erhalten und dann soll jede der 2,2 Millionen Adressen der Insel-Republik eindeutig und einwandfrei auffindbar sein. Soll. Denn eigentlich sollten die Postleitzahlen für Irland schon 2008 kommen. Und eigentlich weiß keiner so recht, ob Eircode nicht doch das gleiche Schicksal ereilen wird wie die super-modernen und sündhaft teuren irischen Wahlmaschinen: Jene wanderten mangels Tauglichkeit von der Fabrik direkt auf den Müll.

Nachdenklich stimmt: Noch bevor das fast 20 Millionen Euro teure “Wunderwerk” Eircode das Licht der Welt erblickt, hagelt es schon vernichtende Kritik: Die einen maulen, das Postleitzahlensystem IE-2015 sei keinen Deut besser und smarter als das erste Postleitzahlensystem, das 1857 für London entwickelt worden war. Die Branchenverbände der Spediteure und Kuriere raten, Eircode unbesehen einzustampfen, weil es eine unintelligente Insellösung sei: Das von der Regierung beauftragte Unternehmen hat es offensichtich gerade mal geschafft, eine uralte post-interne Orts-Datenbank zu revitaisieren und diese zum öffentlichen Postleitzahlensystem hochzujubeln.

Im Zeitalter von GPS, Geo-Technologien und Smart Economy wirkt schon ein wenig befremdlich, dass die Entwickler von Eircode jedem Haus eine zufällig ausgewählte Nummer zuteilen. Zwar weisen die ersten drei Ziffern auf eine der 139 regionalen Zustell-Zentren der Post hin, die jeweilige vierstellige ID-Nummer für das Haus lässt eine detaillierte Orientierung jedoch nicht zu: So haben zwei benachbarte Häuser völlig unterschiedliche Eircodes und das System entzieht sich komplett der modernen Navigationstechnik. They do it their way: the Irish way.

Immerhin: Auch wenn Irland wieder ein Stück gleicher gemacht werden soll, bleibt doch alles anders.

PS: Das Fehlen von Postleitzahlen und eindeutigen Postadressen sorgt in Irland immer wieder für  großartige wahre Geschichten: So gibt es Häuser, die bis zu sieben (!) verschiedene Adressen haben. Zudem firmieren viele Häuser in einer Straße unter derselben Adresse — und wenn dann noch alle Bewohner den gleichen Nachnamen haben (wie die O`Sullivans in unserer Region), dann kann es allenfalls der absolut ortskundige Briefträger ordentlich richten. Man kann sich leicht vorstellen, wie viele Lieferungen von Amazon und Apple bis Zara im irischen Adress-Dschungel bis heute verloren gingen oder bewusst verschwanden. Nicht umsonst weigern sich viele britische Firmen, ihre Ware nach Irland auszuliefern. Bemerkenswert auch die Bereicherungsstrategie eines Iren, der sich für ein und dasselbe Haus unter Zuhilfenahme von fünf leicht unterschiedlichen Adressen bei fünf verschiedenen Banken erfolgreich fünf Großkredite beschaffte. Lang lebe Ned Devine — ob mit oder ohne Postleitzahl!

Foto: Eircode; mehr Infos: www.eircode.ie

Irischer Sonntag: Die Zeit steht auf Winter

Roden und Brennen Irland

Roden, Baggern, Brennen für die Subventionen

Irischer Sonntag: Die “geklaute” Stunde ist, wie manche meinen,  gerade zurück erstattet worden. Die Zeit steht auf Winter. Während es sich in der deutschen Herbstssonne noch einmal wie im Sommer schwitzen ließ, ist hier in Irland der Herbst endgültig eingezogen.  Der Wind bläst vom Atlantik, bringt Regen. Doch es bleibt recht mild auf der anderen Seite des Fensters. Kein Grund, im Haus zu bleiben.

Irlandnews.comIrland so grün: Wer in den vergangenen Wochen mit offenen Augen durch das ländliche Irland fuhr, konnte die Rückkehr der Bagger bestaunen. Vielerorts auf den Feldern toben sich JCBs, Caterpillars und Komatsus  wieder ordentlich aus. Ist der Keltentiger endlich zurück? Noch nicht, die Räumkommandos in Ginsterfeld und Weidenhain erzählen eine andere aktuelle Geschichte: Sie rollen, roden, reißen, graben und zerhacken im Namen der Subentions-Sicherheit. Seit dem Auslaufen des EU-Agrar-Suvbentionsprogramms REPS, das Bauern auch für Flächen bezahlte, die sie der Renaturierung überließen, geht die Uhr wieder anders rum: Für Land, das (via Satellit kontrolliert) erkennbar kein Grasland ist und nicht der Nahrungsproduktion für Nutztiere dient, gibt es derzeit keine Zuschüsse: Und so müssen Ginster, Gagelstrauch und Pioniergehölz weichen und das Land flasht wieder in sattestem Monsanto-Grün: Die Wiesen in den 40 Shades of Fertilizers kehren flächig in das Landschaftsbild zurück, um Fleischrind und Milchkuh zu nähren — und nebenbei das geliebte Irland-Klischee von der grünen Insel mit den sanften Hügeln und den weiten Wiesen zu nähren. Schon im kommenden Jahr aber rollt der Traktor agrar-finanztechnisch wieder zu anderen Horizonten: Das nächste EU-Subventionsprogramm mit neuen Vorgaben steht vor der Einführung.

:: :: ::

Gestern war ich aus — und erlebte einen neuen kulinarischen Höhepunkt der Kategorie “Interessant!” Das Gasthaus, das hier nicht weiter angepriesen werden soll, ist mir wegen seines “einzigartig” komponierten Chicken Curry in Erinnerung geblieben: Curry mit Reis und Pommes. Was die Engländer erfanden, um es der Welt als indische Spezialität zu überlassen, wird im kartoffelhungrigen Irland mit der Fritten-Note variiert. Why not. Gestern nun “Vegetarian Curry” — Pommes, Reis, Pilze, Karotten und Rüben. Sehr interessant. Es lebe das Original Oirish Farmer Curry. Nach dem zweiten Pint beschossen wir übrigens, der Political Correctness, hier auch bekannt als PC,  definitiv den Kampf anzusagen und die Freiheit und den Spaß in unser gesprochenes Leben zurück zu holen. Ich erzähle deshalb den einzigen Witz, den ich mir derzeit merken kann — mit dem Hinweis: PC-Freaks bitte weiter-klicken.

Also, es ist in diesen Zeiten wieder viel von der Liebe die Rede — und auch von der wohl reinsten Form dieser edelsten aller menschlichen Empfindungen und Handlungsmotive: der bedingungslosen, unbedingten, vorbehaltslosen Liebe (“Unconditional Love”). Wer nun wissen will, was bedingungslose Liebe wirklich ist, der sperre seine(n) Lebenspartner(in) und seine(n) Hu(e)nd(in) eine Stunde lang in den Kofferraum seins/ihres Autos. Wer den Deckel nach einer Stunde wieder öffnet, weiß bescheid. Und ich bin wirklich stolz auf die gender-neutrale Formulierung dieses Satzes. Doch zurück nach Irland.

:: :: ::

irland KorbmacherDie liebliche Insel badet wie kein anderes Land West- und Mittel-Europas unbeirrt und ohne Plan im Plastikmüll. Der tägliche Output an Plastik-Verpackungen verschlägt mir bisweilen den Atem: Fast alle frischen Lebensmittel sind in Plastik verpackt, auch viele Getränke.  Der Rest kommt in Alu- und Weißblech-Dosen daher. Pfandflaschen gibt es nicht. Dass die Händler ihren Kunden für jede Plastiktüte 20 oder mehr Cents abknöpfen sollten, ist der ausschließliche Kern des irischen Müllvermermeidungs- und Entsorgungskonzepts. Wenn wir uns erlauben, die Plastikverpackungen des wöchentlichen Großeinkaufs im Mülleimer des örtlichen Supermarkts zurückzulassen, werden wir indes kritisch-argwöhnisch-belustigt beäugt. Das macht man eigentlich nicht. Aber was dann?

Martin O`Flynn und Frau Yvonne fahren unbeirrt das alte Gegenprogramm zur schnöden Erdöl-Kunststoff-Plastikwelt: Die Bio-Bauern leben und arbeiten hoch über dem Borlin-Tal. Sie stellen in mühevoller Handarbeit Körbe aus Weidenruten her. Sie sind Korbmacher — und trotzen der Billig-Konkurrenz aus Ländern der Dritten Welt. Der Korb, eine kunstvolle Kreation aus Holz, hält viele Jahre, ist pflegeleicht, schön anzusehen — und leider fast völlig aus der Mode gekommen. Oder geht Ihr noch zum Korbmacher ganz in Eurer Nähe? Wir waren gestern dort. Martin (unten) zeigt das Ergebnis seiner aktuellen Arbeit.

Korbmacher Martin O`Flynn

Korbmacher Martin O`Flynn

In diesem Sinne einen schönen Oktober-Sonntag. Der Wanderer.

Fotos (3): Markus Bäuchle / Wanderlust

Irland im TV: schwarz-weiß und in Farbe

Irland im TIrland-im-TVV Ende Oktober: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen ist Michael Friemel in Dublin unterwegs und die Reisedokumentation “Fernweh” in Irland, TV Noir zeigt unter anderem Wallis Bird in schwarz-weiß, es gibt eine zweiteilige Dokumentation über Oliver Cromwell, in “The Guard” sieht ein irischer Polizist schwarz, Bear Grylls lässt sich an der Steilküste Irlands aussetzen und Archäologen untersuchen seltsame Knochenfunde in Irland.

 

 

Samstag, 25. Oktober 2014, SWR 17:00 Uhr: Dublin, da will ich hin!

Irland TV-Tipp, Dublin, da will ich hin

 “Michael Friemel ist unterwegs in der Hautstadt Irlands. In Dublin zieht er nicht nur durch die zahllosen Pubs und verkostet dabei das ein oder andere Guinness, sondern entdeckt auch das kulturelle und historische Gesicht der Stadt auf der grünen Insel.

Die Hauptstadt der Republik Irland steht im Ruf, ein Hort der Sanges- und der Trinkfreude zu sein. Tatsächlich wird der umsatzstärkste Exportartikel der Grünen Insel in Dublin gebraut: Guinness. Und es gibt schier unendlich viele Pubs in den Straßen und Gassen nördlich und südlich des River Liffey. Die Pubs spielen traditionell eine wichtige Rolle im sozialen und kulturellen Leben der Dubliner; neben Sängern und Tänzern bieten sie vor allem Literaten ein Forum, Dichterlesungen sind hier selbstverständlich. Mit Stolz zählen die Dubliner vier Nobelpreisträger zu ihren (ehemaligen) Mitbürgern. Michael Friemel erwartet also ein pralles Kulturprogramm mit Straßentheaterbesuch und literarischem Pub Crawl. Natürlich darf er auch selbst aktiv werden, auf dem Tanzboden zum Beispiel. Außerdem will er versuchen, das Vorurteil zu widerlegen, die Kochkunst der Iren sei auf das Frittieren von Fisch beschränkt.

Dublin ist längst eine multikulturelle Metropole, auch in kulinarischer Hinsicht oder als Mode- und Designzentrum. Bemerkenswert auch, wie hier Tradition und Innovation miteinander verschmelzen. Entlang des River Liffey ist ein ultramodernes Dublin entstanden, daneben entdeckt Michael die gediegenen Georgianischen Straßenzüge, Plätze und Parks. Eine der großzügigen Grünanlagen in der Stadt ist Phoenix Park. Hier versucht sich Michael in einer uririschen Sportart: Hurling. Zum Abschluss unternimmt Michael mit seinem Team einen Ausflug nach Howth. Das ehemalige Fischerdorf liegt nur wenige Kilometer vor Dublin an der Küste und bietet einen ausgezeichneten Blick auf das Panorama der Stadt.” (Senderinformation)

 

Samstag, 25. Oktober 2014, ARDalpha 17:30 Uhr: Fernweh – Irland

Irland TV-Tipp, Fernweh Irland“Mystisch einsame Gegenden, dazu Regenschwaden und Nebel, der über die Hügel zieht und alles verhüllt – und den kurz darauf die Sonne zerreißt und einen Blick auf wunderschöne Landschaften freigibt. Dazwischen kleine Buchten und verträumte Hafenstädtchen: Bilder von Irland, die man im Kopf hat – plötzlich sind sie real. Irland, leise und weit und Irland, fröhlich und gesellig. Bunte Dörfer und umtriebige Orte laden ein zum Flanieren und zum kurzen Plausch mit unverwüstlich freundlichen Menschen, idyllisch gelegene Burgen und Schlösser zum Geschichtsexkurs und zum altehrwürdigen, herrschaftlichen Wohnen. Dazu die Klippen von Moher, die senkrecht und über 200 Meter tief in den anbrausenden Atlantik abfallen und die Moore, Seen und Bäche der Connemara, gespeist vom Regen, über den schon Heinrich Böll in seinem Irischen Tagebuch schrieb: “Man kann diesen Regen schlechtes Wetter nennen, aber er ist es nicht. Er ist einfach Wetter. In Irland ist das so.”

Reisen mit Einsicht ist das Motto der wöchentlichen Reisesendung Fernweh im Bayerischen Fernsehen, die jeden Sonntag um 16.15 Uhr ausgestrahlt wird. In journalistischen Reisereportagen wird über attraktive Ziele in fernen Ländern, aber auch in Deutschland und in den europäischen Nachbarstaaten berichtet. Dabei sollen auch Einblicke in die Lebensweise, die Kultur und die Geschichte der Menschen im Vordergrund stehen.” (Senderinformation)

 

Samstag, 25. Oktober 2014, ZDFkultur 20:15 Uhr: TV Noir

Irland TV-Tipp, TV Noir, Wallis Bird“Tex begrüßt auf seiner “TV Noir”-Couch die irische Sängerin Wallis Bird und den französischen Songwriter Shélhôm von “Two Wooden Stones”. Schon mit zwei Jahren bekam Wallis Bird von ihrem Vater, einem Pubbesitzer, eine Gitarre geschenkt. In Dublin studiert sie Songwriting, ihren Karriereschub erlebt sie aber in Deutschland, wo sie schließlich ihre Bandkollegen kennen lernt. Im April 2014 ist ihr bereits viertes Studioalbum “Architect” erschienen. Shélhôm von “Two Wooden Stones” kam der Liebe wegen nach Leipzig und ist geblieben, um Musiker zu sein. Die Leipziger Band hat ihr zweites Album “Looking For The Light” veröffentlicht und tourte durch den Libanon, Jordanien und Dubai.

Die Musik-Talk-Show “TV Noir” ist eine Mischung aus Live-Musik, Talk, Spiel und interaktivem Austausch mit dem Publikum. Sie findet einmal pro Monat im Saal des “Heimathafen Neukölln” in Berlin statt und ist samstags in Schwarz-Weiß in ZDFkultur zu sehen.”

 

Mittwoch, 29. Oktober 2014, ZDFinfo 3:20 Uhr: Oliver Cromwell

Irland TV-Tipp, Oliver Cromwell“Die zweiteilige Dokumentation “Feldherr und Königsmörder” und “Diktator und Gotteskrieger” zeigt eine Neubewertung der Rolle und des Charakters des einflussreichsten Demokraten Englands. Oliver Cromwell war Gottes härtester Krieger. Die Dokumentation bietet Dramatik, Spannung und Action, kombiniert mit einer ergreifenden Reflektion über die Schrecken des Krieges.” (Senderinformation)

 

Wiederholung: Mittwoch, 29. Oktober 2014, ZDFinfo 16:30 Uhr

 

Mittwoch, 29. Oktober 2014, EinsPlus 22:15 Uhr: The Guard  Ein Ire sieht schwarz

Irland TV-Tipp, The Guard

“Der irische Dorfpolizist Gerry lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Selbst als in seinem Bezirk ein Mord geschieht, geht er die Ermittlungen mit aller Ruhe an. Dann aber stellt sich heraus, dass der Getötete zu einem internationalen Drogenring gehörte. Das ruft den FBI-Ermittler Wendell auf den Plan, der jedoch als Afroamerikaner in der irischen Provinz auf eine Mauer des Schweigens stößt. Auch der raubeinige Gerry zeigt dem überheblichen Kollegen aus Übersee die kalte Schulter. Erst als die Lage ernst wird, raufen die beiden sich zu einem schlagkräftigen Duo zusammen.” (Senderinformation)

Wiederholung: Donnerstag, 30. Oktober 2014, EinsPlus 3:30 Uhr

 

Donnerstag, 30. Oktober 2014, DMAX 17:15 Uhr: Ausgesetzt in der Wildnis – An der Steilküste Irlands

Irland TV-Tipp, Ausgetzt in der Wildnis“Im Westen steile, bis zu 600 Meter hohe Felswände, im Osten der riesige Atlantik: In dieser Episode beginnt Bear Grylls Survival-Abenteuer im stürmischen Ozean vor der irischen Westküste. Bei Wassertemperaturen von kaum zehn Grad muss der Ex-Elitesoldat den letzten Kilometer bis zum Festland schwimmend zurücklegen – und das möglichst schnell. Denn hier droht die akute Gefahr einer Unterkühlung. Als er endlich festen Boden unter den Füßen hat, steht Bear Grylls schon vor der nächsten Herausforderung. Vor ihm erheben sich felsige Klippen, die er ohne Ausrüstung überwinden muss. Als erste Nahrungsquelle dient dem Überlebens-Experten eine Suppe aus Muscheln, Seetang und Maden aus dem Kadaver eines verendeten Seehunds. Eine Stärkung, die der Abenteurer gut gebrauchen kann, denn vor ihm liegen viele Kilometer Fußmarsch durch eine verlassene, feuchte Moorlandschaft. Ein Messer, ein Feuerstein und eine Flasche Wasser ist alles, was Ex-Soldat Bear Grylls zum Überleben braucht. Der 34-jährige Engländer hat bereits den Mount Everest erklommen und die Arktis durchquert. Jetzt stellt er sich neuen Herausforderungen: Nur mit dem Nötigsten ausgestattet, durchquert der Survival-Experte Gletschergebiete, Wüsten und reißende Flüsse, kämpft sich durch tiefe Regenwälder, Sümpfe oder Treibsand. Per Fallschirm oder Helikopter in den extremsten Regionen der Welt ausgesetzt, sucht Grylls ganz auf sich allein gestellt seinen Weg zurück in die Zivilisation. In der Dokumentar-Serie “Ausgesetzt in der Wildnis” verrät der Abenteurer seine ganz persönlichen Überlebens-Strategien.” (Senderinformation)

 

Donnerstag, 30. Oktober 2014, ZDFinfo 19:30 Uhr: Vampirskelette – Untote im Mittelalter

 

 

 

 

Best of Irland Wandern (10): Mit der Natur auf “Du und Du”

Best of Wandern in Irland: Die Wander-Saison 2014 ist zu Ende. Wir bei Wanderlust in Irland sind bei den Vorbereitungen für die Wander-Saison 2015. In dieser Foto-Serie zeigen wir Fotos mit denen Gäste von Wanderlust die Erinnerungen an die Wander- und Erlebniswochen 2014 festgehalten haben. Wanderlust — Best of Irland Wandern 2014.

Best of Wandern 2014, Renate Nauert auf Du und Du mit Pferden

Renate auf “Du und Du” mit der Natur – hier mit Pferden an der Atlantik-Küste

Wandern in Irland – tiefe Verbundenheit mit allem: Renate Nauert war im April mit Wanderlust unterwegs. Sie schreibt über die Woche in Irland:

“Mit Wanderlust lustig in Irland wandern, ja, genauso habe ich es erlebt! Mit der Natur auf “Du und Du” – das Gefühl von Freiheit und Lebenslust pur. Der Wind, der uns durch die Haare fegt und uns zusammenführt auf seltsame Weise – ein Verstehen ohne Worte. Ein Gefühl, das verbindet, vertraut, einzigartig, nicht machbar – ein Geschehen lassen – ein Geschenk, das wirkt, nachwirkt bis heute. In tiefer Verbundenheit mit allem was da ist und lebt, dafür möchte ich von Herzen Danke sagen.”

Danke, Renate!

Wandern und Erleben in Irland. Die Wanderlust-Reisetermine 2015 stehen fest: Alle Infos gibt es hier. Der Wander-Reiseplan 2015 ist online und kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Wanderlust Reisebeschreibung 2015

Die Wanderlust-Reisebeschreibung 2015

Slider by webdesign