Best of Irland Wandern (10): Mit der Natur auf “Du und Du”

Best of Wandern in Irland: Die Wander-Saison 2014 ist zu Ende. Wir bei Wanderlust in Irland sind bei den Vorbereitungen für die Wander-Saison 2015. In dieser Foto-Serie zeigen wir Fotos mit denen Gäste von Wanderlust die Erinnerungen an die Wander- und Erlebniswochen 2014 festgehalten haben. Wanderlust — Best of Irland Wandern 2014.

Best of Wandern 2014, Renate Nauert auf Du und Du mit Pferden

Renate auf “Du und Du” mit der Natur – hier mit Pferden an der Atlantik-Küste

Wandern in Irland – tiefe Verbundenheit mit allem: Renate Nauert war im April mit Wanderlust unterwegs. Sie schreibt über die Woche in Irland:

“Mit Wanderlust lustig in Irland wandern, ja, genauso habe ich es erlebt! Mit der Natur auf “Du und Du” – das Gefühl von Freiheit und Lebenslust pur. Der Wind, der uns durch die Haare fegt und uns zusammenführt auf seltsame Weise – ein Verstehen ohne Worte. Ein Gefühl, das verbindet, vertraut, einzigartig, nicht machbar – ein Geschehen lassen – ein Geschenk, das wirkt, nachwirkt bis heute. In tiefer Verbundenheit mit allem was da ist und lebt, dafür möchte ich von Herzen Danke sagen.”

Danke, Renate!

Wandern und Erleben in Irland. Die Wanderlust-Reisetermine 2015 stehen fest: Alle Infos gibt es hier. Der Wander-Reiseplan 2015 ist online und kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Wanderlust Reisebeschreibung 2015

Die Wanderlust-Reisebeschreibung 2015

Irland im TV: Fernweh – Irland

Irland im TIrland-im-TVV Ende Oktober: Der Irland-TV-Überblick auf Irlandnews. In den kommenden Tagen geht es mit dem Zug über die Grüne Insel, Durchgescheckt! befasst sich mit dem Thema Steuern, Michael McCrea versucht der Dubliner Unterwelt zu entkommen, die Reisedokumentation “Fernweh” ist in Irland unterwegs, der hessische Rundfunk sucht das Gewissen der Superreichen, zwölf Häftlinge versuchen aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Dublin auszubrechen, Amy Winehouse ist noch einmal live in Dingle zu sehen und Archäologen untersuchen seltsame Knochenfunde.

 

Samstag, 18. Oktober 2014, SWR 8:45 Uhr: Eisenbahn-Romantik: Irland in einem Zug

Irland TV-Tipp, Eisenbahn-Romantik Irland in einem Zug“Irland ist ein klassisches Reiseziel mit sanften Hügeln, fruchtbaren grünen Wiesen, zerklüfteten Küsten, malerischen Städtchen – und einem perfekten Schienennetz, auf dem sowohl historische Dampfzüge als auch moderne Bahnen verkehren. Was also liegt näher, als Irland im Zug zu entdecken?

Ausgehend von Dublin führt unsere Reise im Uhrzeigersinn durch das Herz Irlands. Entlang der Ostküste kommen wir in ein kleines Dorf in den Wicklow Mountains. In Waterford besteigen wir einen Dampfzug und lassen uns Irlands Bahngeschichte um die Nase wehen. Die Reise führt uns weiter in den Süden Irlands. Wir fahren weiter nach Galway, einer Studentenstadt, die neben einer ausgeprägten Pubkultur, auch ein anderes Erbe pflegt: Hier soll James Lynch seinen Sohn erhängt haben. Vorbei an riesigen Torffeldern kommen wir in die Mitte der grünen Insel. Nun ist es nur noch ein Katzensprung nach Dublin – hier trinken wir unser letztes Pint – Cheers!” (Senderinformation)

Wiederholung: Montag, 20. Oktober 2014, SWR 8:40 Uhr

 

Samstag, 18. Oktober 2014, arte 12:05 Uhr: Durchgecheckt! Steuern – Demokratie hat ihren Preis

Irland TV-Tipp, Durchgecheckt

“Wir zahlen zu hohe Steuern“. „Zuviel Steuern ersticken die Wirtschaft“. In puncto Steuern sind sich europäische Politiker und Bürger einig. Aber ist die allgemeine Empörung auch berechtigt? Steuern dienen zur Finanzierung wirtschaftlicher und sozialer Infrastruktur – wie Straßen, Schulen, Krankenhäuser – und ermöglichen den Wohlfahrtsstaat. Sie sind der Preis für soziale Gerechtigkeit, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Um jedoch von den Bürgern akzeptiert zu werden, müssen Steuern auch als gerecht empfunden werden. Werden unsere Steuergelder vernünftig eingesetzt? Werden sie angemessen berechnet? Wird die Mittelschicht besonders zur Kasse gebeten, während Reiche und Unternehmen geschont werden? Was wird gegen die grassierende Steuerflucht getan?

Die neue Ausgabe von „Durchgecheckt!“ nimmt das leidige Thema unter die Lupe. Mit ungewöhnlichem Archivmaterial, originellen Animationen, Interviews und Berichten werden die Kernfragen der Steuerdebatte erörtert. Natürlich in Deutschland und Frankreich, aber auch in Griechenland, dem Land der Steuer-Ungerechtigkeit, in Dänemark, wo sich glücklich schätzt, wer hohe Steuern zahlen darf, und in Ecuador, wo sich vieles geändert hat.

Auch die Mechanismen von Steuerflucht und Steuerhinterziehung werden durchleuchtet. Am Beispiel Irlands wird gezeigt, wie sich Staaten einen ruinösen Wettlauf um vermögende Steuerzahler liefern, egal ob Einzelpersonen oder Unternehmen. „Steuern sind der Preis für eine zivilisierte Gesellschaft“, sagte einst der amerikanische Politiker Henry Morgenthau. Die „Durchgecheckt!“-Ausgabe „Steuern – Demokratie hat ihren Preis“ tritt die Beweisführung für diese Aussage an. Neben dem international anerkannten Steuerexperten Thomas Piketty kommen Wirtschaftswissenschaftler, Politiker und Historiker zu Wort.” (Senderinformation)

 

Samstag, 18. Oktober 2014, EinsFestival 22:00 Uhr: Kopfgeld – Perrier’s Bounty

Irland TV-Tipp, Kopfgeld Perrier's Bounty

“Michael McCrea ist noch gar nicht richtig wach, da sitzen bereits zwei ungeduldige Geldeintreiber vor seinem Bett. Sie erinnern den Taugenichts freundlich daran, dass ihm nur noch wenige Stunden bleiben, um seine Schulden bei dem gefürchteten Kredithai Darren Perrier zu begleichen. Da Michael trotz fieberhafter Bemühungen das Geld nicht auftreiben kann, sollen dem säumigen Schuldner nach einem ungeschriebenen Gesetz sämtliche Knochen gebrochen werden. Doch im letzten Moment schreitet Michaels depressive Nachbarin Brenda ein und erschießt einen der beiden Schläger.

Damit fangen die eigentlichen Probleme aber erst an, denn der mächtige Gangster Perrier schäumt vor Wut. Mit einem ausgelobten Kopfgeld hetzt er die halbe Dubliner Unterwelt hinter Michael und Brenda her. Ausgerechnet jetzt taucht Michaels Vater Jim auf und berichtet aufgeregt, der Sensenmann höchstpersönlich hätte ihm das baldige Ableben angekündigt. Auf der Flucht vor Tod, Teufel und dem Abschleppdienst erhält das ungleiche Trio unerwartete Hilfe in Gestalt bissiger Vierbeiner.” (Senderinformation)

Wiederholung: Sonntag, 19. Oktober 2014, EinsFestival 1:10 Uhr

 

Sonntag, 19. Oktober 2014, BR 16:15 Uhr: Fernweh – Irland

Irland TV-Tipp, Fernweh Irland“Mystisch einsame Gegenden, dazu Regenschwaden und Nebel, der über die Hügel zieht und alles verhüllt – und den kurz darauf die Sonne zerreißt und einen Blick auf wunderschöne Landschaften freigibt. Dazwischen kleine Buchten und verträumte Hafenstädtchen: Bilder von Irland, die man im Kopf hat – plötzlich sind sie real. Irland, leise und weit und Irland, fröhlich und gesellig. Bunte Dörfer und umtriebige Orte laden ein zum Flanieren und zum kurzen Plausch mit unverwüstlich freundlichen Menschen, idyllisch gelegene Burgen und Schlösser zum Geschichtsexkurs und zum altehrwürdigen, herrschaftlichen Wohnen. Dazu die Klippen von Moher, die senkrecht und über 200 Meter tief in den anbrausenden Atlantik abfallen und die Moore, Seen und Bäche der Connemara, gespeist vom Regen, über den schon Heinrich Böll in seinem Irischen Tagebuch schrieb: “Man kann diesen Regen schlechtes Wetter nennen, aber er ist es nicht. Er ist einfach Wetter. In Irland ist das so.”

Reisen mit Einsicht ist das Motto der wöchentlichen Reisesendung Fernweh im Bayerischen Fernsehen, die jeden Sonntag um 16.15 Uhr ausgestrahlt wird. In journalistischen Reisereportagen wird über attraktive Ziele in fernen Ländern, aber auch in Deutschland und in den europäischen Nachbarstaaten berichtet. Dabei sollen auch Einblicke in die Lebensweise, die Kultur und die Geschichte der Menschen im Vordergrund stehen.” (Senderinformation)

 

Montag, 20. Oktober 2014, HR 1:30 Uhr: Das Gewissen der Superreichen

Irland TV-Tipp, Das Gewissen der Superreichen

“Warren Buffett und Bill Gates, zwei der reichsten Männer der Welt, starteten vor zwei Jahren eine ungewöhnliche Kampagne: Der Investmentguru und der Microsoft-Milliardär sagten zu, die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. “The Giving Pledge” heißt diese philanthropische Initiative, der sich inzwischen rund 70 US-Milliardäre angeschlossen haben. “The Giving Pledge” bringt mittlerweile die unfassbare Summe von rund 200 Milliarden US-Dollar zusammen. Seit der Verkündung ist weltweit eine Diskussion über Fluch und Segen des geschenkten Geldes entbrannt. Denn die Initiative trifft auf eine Öffentlichkeit, die dem Kapitalismus zunehmend skeptisch gegenüber steht. Banken gingen Pleite oder konnten nur mit Steuergeldern gerettet werden. Länder wie Griechenland, Irland oder Portugal stehen vor dem finanziellen Kollaps. In Italien, Spanien und Griechenland demonstrieren Hunderttausende gegen die Macht der Wirtschaft. In den USA und der übrigen westlichen Welt verschwindet die Mittelklasse. Reicht es da aus, wenn einige Reiche einen Teil ihres Geldes nach ihrem Gusto spenden? Welches ist ihre persönliche Motivation hinter dem Spendenversprechen? Welcher Verantwortung wollen die Milliardäre gerecht werden? Welcher moralische Anspruch steckt dahinter?

Der Dokumentarfilm “Das Gewissen der Superreichen” gibt Innenansichten in die Welt reicher Philanthropen. Entlang der spektakulären US-Initiative entfacht sich eine Auseinandersetzung über Chancen und Grenzen der Philanthropie in einem kapitalistischen System und die Verantwortung der Reichen in unserer Gesellschaft. 18 Monate lang begleiteten die Filmemacher den Multimilliardär Warren Buffett, erforschten seine Beweggründe, sprachen mit Befürwortern und Gegnern seiner Initiative, wie Bill und Melinda Gates, Karstadt-Retter Nicolas Berggruen, der französischen Baroness Ariane de Rothschild, dem Reeder Peter Krämer sowie dem SAP-Gründer Hasso Plattner, der sich stark in Brandenburg engagiert. Und mit den Menschen der weltweiten Occupy-Bewegung, die ohnehin der Meinung sind: Zurückgeben ist nicht genug.” (Senderinformation)

 

Mittwoch, 22. Oktober 2014, BR 0:25 Uhr: The Escapist – Raus aus der Hölle

Irland TV-Tipp, The Escapist

“Seit über zehn Jahren sitzt Frank Perry im Hochsicherheitsgefängnis von Dublin, das als ausbruchssicher gilt. Sein Urteil: lebenslänglich. Die düstere Nachricht, dass seine 21-jährige Tochter zum todgeweihten Junkie geworden und durch eine Überdosis schwer erkrankt ist, erschüttert ihn. Es gibt kein Halten mehr für den gebrochenen Familienvater, der neben sympathischen Zügen auch eine latente Brutalität ausstrahlt. Gemeinsam mit vier anderen plant er eine riskante Flucht: der wortkarge Lenny Drake, verurteilt zu acht Jahren, der Drogendealer Viv Batista, zu zwölf Jahren, Franks neuer Zellennachbar James Lacey, zu sieben Jahren, und der berüchtigte Fassadenkletterer Brodie, ebenfalls lebenslänglich. Frank wird schnell klar, dass er, wenn der Plan funktionieren soll, zudem einige unberechenbare und gefährlichere Kerle der Gefängnisbande mit ins Boot holen muss: unter ihnen die teuflischen und korrupten Brüder Rizza und Tony. Dank einer aberwitzigen Logistik arbeiten sich die Männer durch Stollen, Gänge, Abwasserkanäle, kathedralenartige Katakomben und U-Bahn-Schächte. Dabei kämpft Perry auch allein, gegen sein Alter, seine Vergangenheit, sein Schicksal – und den heimlichen König des Gefängnisses, gegen Rizza.

Von gewöhnlichen Gefängnisfilmen unterscheidet sich Rupert Wyatts stilistisch brillanter Thriller, indem er den Ausbruch und seine Planung in zwei parallel montierte Stränge verflicht. Nach und nach, zeitlich präzise wie ein Uhrwerk, entfaltet “The Escapist – Raus aus der Hölle” so auch ein ergreifendes Psychodrama, dessen Pointe sich dem Zuschauer erst ganz zum Schluss offenbart. Der visuell herausragende Gefängnisthriller überrascht mit einer ungewöhnlichen Auflösung. In der Hauptrolle glänzt Brian Cox. Der Schotte machte unter anderem im oscargekrönten Historiendrama “Braveheart”, in Spike Jonzes “Adaptation” und in David Finchers “Zodiac – Die Spur des Killers” auf sich aufmerksam. Rizza, der heimliche König des Gefängnisses, wird diabolisch gut gespielt von Damian Lewis.” (Senderinformation)

 

Mittwoch, 22. Oktober 2014, arte 5:10 Uhr: Amy Winehouse live in Dingle

Irland TV-Tipp, Amy Winehouse in Dingle

“Am 3. Dezember 2006 war Amy Winehouse in der fünften Folge der TV-Reihe „Other Voices“ zu Gast. Diese Musiksendung wurde jeden Winter in Dingle, einem kleinen Ort fernab in Irland, gedreht. 2006 war der Winter besonders hart. Viele Flughäfen wurden geschlossen, Flüge storniert – ein Alptraum. Als Amy und ihre Musiker einchecken wollten, waren nur noch drei Plätze übrig, und ihr Flugzeug landete schließlich mit großer Verspätung auf dem falschen Flughafen …

 

 

 

Best of Irland Wandern (9): feuchtfröhliche Absacker

Best of Wandern in Irland: Die Wander-Saison 2014 ist zu Ende. Wir bei Wanderlust in Irland sind mitten in den Vorbereitungen für das Wanderjahr 2015. In einer Foto-Serie zeigen wir Fotos von Gästen, mit denen sie die Erinnerungen an die Wander- und Erlebniswochen 2014 festgehalten haben. Wanderlust — Best of Irland Wandern 2014.

Best of Wandern 2014, Susanne am MacCarthy's in Castletown

Susanne und Birthe auf den Spuren von Pete MacCarthy

Wandern in Irland – feuchtfröhliche Absacker: Susanne Spengler war im Juli mit Wanderlust unterwegs und erinnert sich gerne an die Zeit in Irland und in diesem Pub:

“Wir erinnern uns gerne an die erholsamen Tage bei Euch. Auch an die feuchtfröhlichen Absacker in MacCarthy’s Bar.”

Sie hat das Titelfoto des Buches von Pete MacCarthy nachgestellt und schreibt dazu “Welch ein Fotospass!”

Danke, Susanne!

Wandern und Erleben in Irland. Die Wanderlust-Reisetermine 2015 stehen fest: Alle Infos gibt es hier. Der Wander-Reiseplan 2015 ist online und kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Wanderlust Reisebeschreibung 2015

Die Wanderlust-Reisebeschreibung 2015

Best of Irland Wandern (8): Charlie begeistert

Best of Wandern in Irland: Die Wander-Saison ist für dieses Jahr beendet. Wir bei Wanderlust in der Bantry Bay sind mittendrin in den Vorbereitungen für das Wanderjahr 2015. In dieser Foto-Serie zeigen wir Fotos, die Gäste während der Wander- und Erlebniswochen 2014 gemacht haben. Wanderlust — Best of Irland Wandern 2014.

Best of Wandern 2014, Hund Charlie

Charlie – den Hund mit der besonderen Frisur – hätte Sandra am liebsten mit nach Hause genommen

Wandern in Irland – Charlie begeistert: Sandra Miesch war im September in Irland und eine Woche mit Wanderlust unterwegs. Während einer Bootfahrt lernten sie und unsere Wandergäste Charlie kennen, den Hund des Bootsführers.

“Wir haben diese Wanderwoche vom ersten Tag bis zur letzten Minute vollends genossen. Diese Woche gehört definitiv zu unseren Ferienhighlights. Ein grosses Dankeschön an das gesamte Wanderlust-Team! Wir kommen wieder…

PS: Den süssen punkigen Hund Charlie hätten wir am liebsten mit nach Hause in die Schweiz genommen… ;-)

Danke, Sandra!

Wandern und Erleben in Irland. Die Wanderlust-Reisetermine 2015 stehen fest: Alle Infos gibt es hier. Der Wander-Reiseplan 2015 ist online und kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Wanderlust Reisebeschreibung 2015

Die Wanderlust-Reisebeschreibung 2015

Irischer Sonntag: Wir ändern unser Leben

Wanderhaus Wanderlust

Irischer Sonntag. Das war wohl der Vorführ-Effekt mit positivem Vorzeichen: Am vergangenen Sonntag wunderte ich mich an dieser Stelle über die Teilnahmslosigkeit, das fehlende Engagement, die Diskussions-Müdigkeit und die Erschöpfung vieler Menschen trotz oder wegen der vielen Kriege und Krisen in der Welt.  Das Lamento mit der Headline “Interessiert keine Sau”  provozierte bislang immerhin 46 Kommentare — und entgegen aller Erwartungen wird munter diskutiert, was in der Welt derzeit schief läuft und was jeder Einzelne dazu beitragen kann, dies ein wenig zu ändern. Ich hatte kürzlich an dieser Stelle den neuen Roman von Judith Hermann erwähnt, “Aller Liebe Anfang”, ein Buch das unser Gegenwarts-Leben so depremierend realistisch beschreibt: Wer sich durch das apathische, passive, das einsame ereignis- und emotionslose Leben der Roman-“Heldin” Stella einmal durchgearbeitet hat, der möchte am Ende einfach “etwas tun”,  Hebamme sein für die Veränderung zum Besseren. Und doch hegen wir alle zu Recht die Vermutung, dass jegliche Veränderung in uns selber und in unserem eigenen Leben beginnt. Das Private ist immer noch politisch, auch wenn dieser Satz heute eine andere Bedeutung hat als in den 68-er Jahren.

Irlandnews.comWas also tun: Wir haben die Wahl und die Möglichkeit, unser Leben zu ändern. Wir können uns für unsere Ideale einsetzen, indem wir sie im kleinen Rahmen verwirklichen. Indem wir das tun, was wir sagen und wollen und damit authentisch werden. Indem wir Konventionen und Bequemlichkeit enttarnen, neue Wege gehen, anders sind, etwas riskieren, Vorbild sind. Es gibt heute viele Beispiele von Menschen, die sich einer Idee verschrieben haben und die diese Idee tatsächlich verwirklichen, indem sie ihr Leben ändern.

Da gibt es den jungen Mann, der seinen Besitzstand radikal auf das reduziert, was er wirklich zum Leben braucht: Bald besitzt er nur noch 120 Dinge — und lebt gut.  Da gibt es das Paar, das allen Wohlstands-Schnickschnack aufgibt, sich ein winziges Blockhaus baut, in dem es jetzt mit minimalem Energieaufwand und Platzverbrauch lebt. Da gibt es die Menschen, die ihr Auto abschaffen und zu Fuß gehen, und jene, die ein Jahr lang auf den Kauf von “Made in China”-Plastik verzichten, oder die Leute, die nichts mehr einkaufen, was in Plastik-Folie eingeschweißt ist. Oder all die Neu-Veganer, die auf den Verzicht tierischer Produkte komplett verzichten, um die Schöpfung zu würdigen. Oder den Mann, der ein Jahr lang nichts kaufte außer Lebensmitteln. Oder den Mann auf dem Berg, der sich mehr als ein Jahr lang nicht von seinem Grund und Boden weg bewegte, um zu begreifen, was die Immobilität mit dem Menschen macht. Oder den Sucher, der beschließt, über seine Mitmenschen nicht mehr zu urteilen und sie einfach zu sehen wie sie sind. Oder die Frau, die sämtliche Kleidung selber herstellt, sämtliche Nahrung selber anbaut, und die Menschen die komplett ohne Geld leben. Aus der Routine des wohl-ständigen Lebens auszubrechen kann alleine deshalb bereichernd sein, weil wir bewusster, wacher und achtsamer werden.

Was tun? Wir können in unserem Rahmen gezielt versuchen, das zu ändern, von dem wir glauben, dass es geändert werden muss: zum Beispiel den Konsumwahn in die Schranken weisen, das Internet, das sich immer tiefer in unser Leben frisst, eindämmen, bescheidener leben, der Fleisch-, der Plastik- , der Auto- oder der Verschwendungs-Industrie die kalte Schulter zeigen, eben Vorbild sein. Ich habe über die letzten Monate hinweg unsystematisch einige Ideen zum Thema gesammelt und sie einfach ziemlich wahllos in ein Blogformat gefüllt. Die Ideensammlung ist hier zu finden.

Wer Lust hat, ein eigenes Projekt in seinem Leben zu starten und die Umsetzung regelmäßig auf einem Blog zu dokumentieren, ist eingeladen mit zu machen. Einfach anders leben. So könnte es gehen. Die Idee: Wir beschreiben im kommenden Jahr auf einem künftigen Blog (dessen Name, Zuschnitt und Design noch nicht feststehen) mehrere ganz individuelle Langzeit-Versuche in Echtzeit, uns zu ändern, das Leben zu ändern und so einen kleinen Beitrag zu leisten, auch die Welt zu verändern. Wer eine Idee, ein Projekt, einen Plan, ein Anliegen hat: Schreibt es unten in die Kommentarspalte oder schickt mir eine Mail: markus@irlandnews.com .

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Ballylickey House & Chalets

Vom Ardnagashel House zum Ballylickey House & Chalets (oben und unten)

Heute heißt es Abschied nehmen. Wir (das sind Eliane von AiDA Aromatherapy und Markus von Wanderlust) beziehen über den Winter ein neues Country House für  unsere Wander- und Exkursions-Gäste. Wir freuen uns auf Ballylickey House & Chalets, ein wundervolles Anwesen am Meer in der Bantry Bay zwischen Bantry und Glengarriff (Fotos vom neuen Haus gibt es hier.) In den vergangenen drei Jahren war Ardnagashel House unsere “Home Base”. Wir verbrachten dort mit unseren Gästen eine gute Zeit, das Haus am Meer ist deshalb mit vielen schönen Erinnerungen verbunden. Heute nachmittag feiern wir mit allen Menschen, die in dieser Zeit mit uns zusammen gearbeitet haben, die sich mit uns gefreut und auch mal geärgert haben, den Abschied von Ardnagashel House. Time to say goodbye, time to move on, time for something new. Eines er schönsten Fotos, die in dieser Zeit von Ardnagashel entstanden, hat unser Gast Andreas Tetzlaff gemacht. Wir möchten es an dieser Stelle noch einmal zeigen. Danke Andreas!

Ballylickey House

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Wetter IrlandUnd wie ist das Wetter in Irland? Die ersten Stürme und mächtige Gewitter haben in den vergangenen Tagen für viele Stromausfälle gesorgt. Tausende Haushalte waren schon wieder ohne Strom. Wir hatten Glück und waren dieses Mal nicht dabei. Inzwischen genießen wir herrliche  Herbsttage mit viel Sonne und dem unverwechselbaren irischen Licht. Die Prognose: kühle Nächte, Frühnebel, schöne Tage. Verlockend.

 Einen schönen Sonntag wünscht der Wanderer

PS: Wer schon Reisepläne für 2015 macht: Unser Wander- und Erlebnisprogramm Irland 2015 ist online: www.wanderlust.de. Und nicht nur das: Wir gehen auch auf Wildnis-Tour in Irlands Berge. Eine Woche einfach anders leben: www.irland-wildnis.de 

Fotos: Met Eireann (u.), Andreas Tetzlaff (M.), Wanderlust (o.)

 

Hier ist Müllabladen verboten preiswert

Irland MüllabfuhrIrland und der Müll: Irgendwo im schönen Kingdom Kerry steht diese Antiquität am Strand und warnt potentielle Schmutzfinken: “Müll abwerfen strengstens verboten. Strafe 10 Pfund.”

Was als Warnung daher kommt, könnte natürlich auch eine Einladung sein. Denn für umgerechnet 12,69 € eine Ladung Abfall los zu werden, ist eigentlich verboten preiswert. Auf der Müllkippe wird es schnell wesentlich teurer. Und weil das so ist und weil die Müllabfuhr im ländlichen Irland bis heute nicht richtig funktioniert, gilt bei manchen Zeitgenossen leider noch immer das Prinzip: Verlochen, verbrennen, in den Straßengraben und ins Meer werfen. Es ist kein Witz: Nach alter Tradition werfen Insulaner ihre schwarzen Müllbeutel bis heute über die Klippe in den Atlantik.

Das Schild — so schön es ist, gehört auch auf den Müll. Oder ordentlich überpinselt: 3000 Euro Strafe — das wäre doch was — zumindest, wenn die Strafandrohung auch kontrolliert wird.

Hier ein paar Worte mehr über Irland und das leidige Problem mit dem Müll.

Foto: © Markus Bäuchle 2014

Best of Irland Wandern (7): Lust auf mehr

Best of Wandern in Irland: Die Wander-Saison ist zu Ende. Wir bei Wanderlust in der Bantry Bay stehen schon mitten in den Vorbereitungen für das Wanderjahr 2015. In einer Foto-Serie zeigen wir Fotos von Gästen der Wander- und Erlebniswochen 2014. Wanderlust — Best of Irland Wandern 2014.

Best of Wandern 2014, Robben bei Garinish

Seehunde im Glengarriff Harbour

Wandern in Irland – Lust auf mehr: Therese Marti und Jan Woide waren im Juni zum Wandern nach Irland gekommen und ließen sich vom Irland-Virus anstecken:

“Unsere Wanderwoche mit Wanderlust hat noch mehr Lust auf’s Wandern auf der Grünen Insel gemacht. Markus hatte nicht zuwenig versprochen. Auch wir wurden von diesem Irland-Virus befallen und kommen wieder. Die Woche mit Wanderlust war sehr abwechslungsreich, wandern mit tollen Aussichten, super Wandergruppe, toller Wanderleiter mit viel Einfühlungsvermögen, das Kulturelle kam ebenfalls nicht zu kurz. Das Essen im Wanderlust-Wanderhaus war hervorragend. Organisatorisch alles top. Rundum einfach tolle Ferien in Irland mit dem Wanderlust-Team”

Danke, Therese und Jan!

Best of Wandern 2014, Sheeps Head

Wandern an der Küste und immer wieder das Zusammenspiel der Farben Grün Blau

Wandern und Erleben in Irland. Die Wanderlust-Reisetermine 2015 stehen fest: Alle Infos gibt es hier. Der Wander-Reiseplan 2015 ist online und kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Wanderlust Reisebeschreibung 2015

Die Wanderlust-Reisebeschreibung 2015

Wann wurde Dir zuletzt ein Apfel geschenkt?

Up the mountainAh saddle up the old Gray Mare
Tim Big Danny and Jackie Timmy
Are going to ride across the Mountains to Puck Fair

aus: Gortatagort von John Spillane

Irland Apfel

Old School Irish. Vor einigen Tagen wollte ich John Paul, einen entfernten Nachbarn, besuchen. Sein Rufen war hoch oben im Berg zu hören, er reiste mit den Rindern. Statt dessen öffnet sein Bruder John die Tür des alten Farmhauses.

Die beiden Junggesellen leben ein einfaches traditionelles Leben. John war ich noch nicht begegnet. Er freut sich über Besuch. Oh, Germany is a great country, glaub mir. Der Einladung zum Tee folge ich nicht. Danke, sehr gerne das nächste Mal.

John sucht nach einer Geste der Freundlichkeit. Auf der Fensterbank neben der Haustür liegen Äpfel. Grüne und rote. Gekaufte und eigene aus dem Obstgarten. John schenkt mir einen Apfel zum Abschied. Einen grünen. Ich ziehe weiter. John hat meine Seele berührt. Wann hat mir zuletzt jemand einen Apfel geschenkt?

Wann wurde Dir zuletzt ein Apfel geschenkt?

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