Was ist noch Wasser, was schon feuchte Luft?

Wandern in irland mit WanderlustEin Nebelschleier liegt über der Bantry Bay und dem Naturhafen von Trafrask in West Cork, Irland. Er macht es schwer für das menschliche Auge zu erkennen: Was ist noch Wasser, was schon feuchte Luft. Dort unten im kleinen  Hafen versammeln sich im Sommer die Lachse. Seit dem Verbot der Treibnetzfischerei vor einigen Jahren erholen sich die Lachsbestände in den Flüssen, die zur Bantry Bay führen. Langsam zwar, aber zählbar. Die industrielle Lachs-Farm, die östlich von Trafrask Harbnour (also links im Foto) geplant ist, würde diese Fortschritte bei der Wiederansieldung des atlantischen Lachses (Salmo salar) zunichte machen, denn die Krankheiten der qualvoll eng in Konzentrations-Tanks gehaltenen Zuchtfische vernichten die Wildlachs-Bestände.

Foto: © 2012 Markus Bäuchle

Shot Head: Ein einsames Kap auf Beara. Noch?

Shot Head_Beara_Irland

Ein einsames Kap auf der Beara Halbinsel. Seine Spitze ragt weit  in die Bantry Bay hinein. Auf der Spitze Mauern, Teile einer alten Befestigung. Von hier aus wurde wahrscheinlich in früherer Zeit die Bucht verteidigt. Daher der Name: Shot Head — Shot bedeutet Schuss.

Shot_Head_Beara_Irland_by_WanderlustDer Shot Head ist eine abgelegene Gegend, wir  zwölf Jahre an ihr vorbei gefahren, haben sie quasi links liegen lassen.

Shot_Head_Beara_Irland_by_WanderlustJetzt rückt der Shot Head in die Schlagzeilen: Der Fischerei-Multi Marine Harvest will zwischen Shot und Mehal Head eine 42,5 Hektar große Lachsfarm  installieren — und stößt nun auf den Widerstand der Bevölkerung. Zu viel Zerstörung hat Big Fish weltweit schon hinterlassen. Es wäre traurig, wenn auch diese herrliche Natur-Landschaft den Profitinteressen von Big Business geopfert würde.

Shot Head by Wanderlust

Fotos: © 2012 Markus Bäuchle

Widerstand gegen Lachsfarm in der Bantry Bay

lachsfarm in Bantry Bay IrlandAm Samstagabend trafen sich über 100 Bürger von Adrigole, Glengarriff und der weiteren Bantry Bay im Südwesten Irlands zu einer ersten Diskussionsveranstaltung über die geplante Lachsfarm am Shot Head bei Adrigole. Örtliche Fischer, Anwohner, Lachsschützer, Umweltaktivisten und Wissenschaftler kritisierten das Projekt und forderten die fehlenden Partitipations-Rechte ein. Die 42 Hektar große Anlage soll alle 2  Jahre 3,5 Millionen Kilogramm Lachs produzieren, das sind über eine halbe Million Lachse. Der welt weit größte Betreiber von Lachsfarmen, dier norwegische Konzern Marine Harvest, greift derzeit nach der Bantry Bay und stellt weitere Millioneninvestitionen in Aussicht. Eine Bürgerbeteiligung in Form von Information und Anhörungen hat nicht stattgefunden, nun fordern die Menschen vor Ort einen Aufschub der Entscheidung und umfassende Informationen vom Meeresministerium. Marine Harvest hat in vielen Meeresanrainerstaaten der Welt eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Lachsfarmen in Meeresbuchten gelten generell als massive Beeinträchtigung für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Ziel Nummer eins des Bürgerprotests gegen die geplante Lachsfarm ist erreicht: Marine Harvest wird keine schnelle Lizenz erhalten und wird sich mit den Argumenten der Anwohner auseinandersetzen müssen. Die Bürgerinitiative informiert aktuell auf der Website www.savebantrybay.org . Save-Bantry-Bay hat zudem eine eigene Facebook-Seite eingerichtet. (Eigene Nachricht www.irlandnews.com)

Ein umstrittenes Projekt verändert das Leben

Lachsfarmen in IrlandIm Bergwerk der Ja-Sager: Die vergangenen drei Tage verschwanden wir unversehens in einem sich auftürmenden Berg von Arbeit. Eine große Lachsfarm mit 500.000 Tieren zwischen der schönen Beara-Halbinsel und dem wilden Sheeps Head soll in letzter Minute verhindert werden. Deshalb heute noch einmal das Thema des Monats Februar: Lachs-Farm in Bantry Bay. Nein zur Farm. Ja zum Leben, zur Behutsamkeit, zu lokalen Fischgründen, zu sauberem Wasser und einem intakten Öko-System. Hier noch einmal die Vorgeschichte:

Der norwegische Fischerei-Konzern Marine Harvest will in Irlands südwestlicher Bucht Bantry Bay eine 42 Hektar große Lachs-Farm installieren. Der Multi, der ein Drittel des Zuchtlaches in der Welt herstellt, hat nach fast zwei Jahren Vorbereitung am 14. Januar einen offiziellen Antrag für den Bau der Anlage am Shot Head auf der nördlichen Seit der Bucht in West Cork gestellt. Der Fischerei-Gigant, der international für die von ihm verursachten Umweltschäden in der Kritik steht, ist der größte Zuchtlachsproduzent der Welt und hat weltweit eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Der Versuch von Marine Harvest, in der Dunmanus Bay, einer Nachbarbucht der Bantry Bay, Fuß zu fassen (wir berichteten), scheiterte im vergangenen Jahr am entschlossenen Widerstand der Bewohner. Nun kartet Marine Harvest in der Bantry Bay nach und lockt die Bevölkerung mit neuen Arbeitsplätzen: Allerdings sollen langfristig gerade einmal zwei neue Arbeitsplätze entstehen. Die Bewohner der Bantry Bay befürchten dagegen eine massive Verschmutzung und Verunreinigung der Gewässer durch Chemikalien, Antibiotika und Krankheitserreger, sowie die Ausrottung der Wildlachs- und anderer Wildtierbestände. Soweit die bis zum vergangenen Wochenende bekannte Geschichte. Hier nun einige neue Erkenntnisse:

1. Die lokal vor allem mündlich verbreitete Einspruchsfrist hat sich als falsch erwiesen. Es ist nicht der 22. Februar, wie man dachte, sondern der 13. Februar, also schon der kommende Montag. Mangels einer funktionierenden lokalen Verwaltung bleiben auch die Planungs- und Genehmigungsverfahren in Irland Kinder der Dunkelheit. Klare Informationen zu Verfahren und Terminen gibt es, nur findet und kennt sie meist keiner. Die Einspruchsfrist gegen den Bau der Lachsfarm war in einer kleinen Notiz auf auf Seite 31 der Lokalzeitung “Southern Star” versteckt.

2. Hinter den Kulissen war bis zum Wochenende viel gemurmelt und gemutmaßt worden. Eine öffentliche Diskussion über das Lachsfarmprojekt, das massive Auswirkungen auf die Region haben würde, gab es nicht. Mit Ausnahme eines Jubelartikels am 14. Januar in der Lokalzeitung, der die Entstehung neuer Arbeitsplätze feiert und die Politiker aufzählt, die das Begehren von Marine Harvest unterstützen. Kein Wort davon, dass die Region, abgesehen von zwei Arbeitsplätzen (die auf lange Sicht zahlreiche andere Arbeitsplätze vernichten) von dieser norwegischen Lachsfarm in keiner Weise profitieren wird und auf der anderen Seite alle negativen Auswirkungen zu tragen hätte.

3. Mit Hilfe der modernen Online-Medien schrumpfen Monate zu Tagen oder gar Stunden: Innerhalb kürzester Zeit fanden Menschen, Gruppen, Initiativen über E-Mail, Websites, Blogs und ja, Facebook, zusammen und organisierten sich. Die Blog-Website www.savebantrybay.org steht seit Dienstag im Netz und arbeitet für die Kommunikation und Koordination der Lachsfarmgegner. Man kann schon jetzt sagen: Der Plan einer geräuschlosen Genehmigung der Lachsfarm ist gescheitert. Die Leute in der gesamten Bay sind alarmiert, überall tauchen nun Poster auf : “No Salmon Farm”.  Übermorgen, am Samstag, dem 11. Februar, findet in Adrigole auf der Beara Peminsula, die erste öffentliche Veranstaltung zur Lachsfarm am Shot Head statt.

4. Die Betreiber des Projekts und ihre Unterstützer halten sich bislang noch zurück. Sie müssen sich umsortieren, weil sie mit einer öffentlichen Diskussion, zumal mit einer sich explosiv verstärkenden, nicht mehr gerechnet hatten. Die Bewegung gegen die Industrie-Anlage zur Massenproduktion von minderwertiger Nahrung wird offen unterstützt von örtlichen Fischerei-Koooperativen, Angelvereinen, Tourismusverbänden, von Anwohnern, örtlichen Unternehmen, besorgten Bürgern und einigen Politikern.

5. Die Frontlinien verlaufen quer zu den traditionellen Öko-Konflikten, die lokale Gemeinschaft lebt im Umbruch. Es gilt nicht mehr: bekannt gegen fremd, Local gegen Blow-in, Einheimische gegen Zugezogene. Der amerikanische Ferienhausbesitzer, der irische Fischer, die britische Umweltschützerin, die schweizer Wahl-Irin, der deutsche Autor und der irische Betreiber eines Bed & Breakfast arbeiten Hand in Hand, ziehen an einem Strang zum Schutz “ihrer” Bucht.

6. Das Ergebnis ist offen. Das Etappenziel: Irlands Agrarminister Simon Coveney und das Meeres-Ministerium sollen zustimmen, dass vor einer Entscheidung für oder gegen die Lachsfarm am Shot Head eine offizielle öffentliche Informationsveranstaltung stattfindet. Es ist die Entscheidung: “Demokratie vs. Bananen-Republik”

Aktuelle Informationen zum Thema finden Sie auf: www.savebantrybay.org

Foto: Ausschnitt aus der Dokumentation “Lachsfieber”. Empfehlenswert. Zu beziehen bei Anaconda Film.

Salmon Farm: “Heritage and livelihood at stake”

A letter from  John Brendan O´Keefe of Trafrask, Adrigole, on the proposed Salmon Farm at Shot Head, Adrigole.

Dear People. As you know Marine Harvest have announced development of salmon Farm by Shot Head. Your heritage and your livelihood are at stake. God knows a lot has been taken already. So much for good Governance and Guardianship.

The biggest problem is sewage. Average size Salmon Farm [SF] generates sewage equivalent to 10-20,000 people. Nitrogen, Phosphates, Bacteria, antibiotics, antifungals, red dye, lead, copper fowling, Mercury, PCBs, in levels higher than could be possible from land in the area. The tax payer will be left with the cost of the destruction, just another ”Bail-out” for big business. This sewage will contaminate the lobster, crab and scallop, which are plentiful at Shot Head. Equal amounts of these contaminants are found in fish within 150 meters and decreasing amounts there after.

Local fishing boats have average three crew aboard each fishing boat. Who will compensate these fishermen when their catch is contaminated or wiped out. Such wipe-outs caused by fish farms are familiar to fishermen all around the Irish coast, Scotland, Chile, BC and the eastern Canadian shore. They are also familiar to Irish Ag and Marine Dept and BIM who regulate and monitor these projects. Environmental Study on this farm was done by Watermark and Neil Bass for Marine Harvest, a major conflict of Interest. Google ” Nitrates and Nonsense watermark Bass ” a cartoon in the power point displays a cavalier attitude to the environment.

Next would be the distortion of the nutrition value of the Salmon as compared with Wild Salmon. Fat and Omega-3 are distorted in Farmed Salmon. Reversing the ratio of the Omega-3 to Omega-6 negates the food value of fish. Prof Chilton has done years of research with NIH grants in his lab at Wake Forrest on this issue. If you don’t have time to read his book “Inflammation Nation” he says the decrease of Omega-3, the increase of Omega6 and  Arachidonic Acid[AA] which he found in farmed salmon, indicated that it would be unethical to test farmed salmon in humans. The production of cytokines, reduction of Omega3, increased Omega6, he goes on to say, increases the risk of Arthritis, Heart Disease, Strokes and Cancer. He shows that other farmed fish such as rainbow trout have a healthy increase in these medicinal compounds. “Global assessment of organic contaminants in farmed salmon” Science2004 PubMed, Scientists tested 2 metric tons of farmed and wild salmon and stated “Risk analysis indicates that consumption of farmed Atlantic salmon may pose health risks that detract from the beneficial effects of fish consumption.” Google “The Salmon Paradox you’ll note I assumed Joan’s dinner was farmed salmon, not wild.” to understand this paradox.

 

       Promoting farmed salmon, as a source of omega-3 to expectant mothers, or as a good source of omega-3 [DHA-EPA] would be criminal. Mothers to be can more reliably obtain this essential nutrient from responsibly purified fish oil found in the Health Food stores. Lack of this essential fatty acid can cause premature births, mental retardation and is now being investigated in the pathophysiology of Autism. The much touted [by Fish Industry] European Nutrition Study, used the purified form of omega-3 in their studies..Further heath issues arise in regards to fish feed. As it takes 3-4 lbs of wild fish feed to produce 1 lb of FS the FS industry are looking for a more economical food. Corn and soya are being used in some areas and may be produced in countries that allow Genetically Modified [GM] seed. Only the bravest of Scientists have published what they know about GM food [Search www.mercola.com on Roundup and GMO] and have coined the word “Frankenfood”. I will not address the new GM salmon which they want to farm. It grows to 30+ lbs in 12 months. They still have some work to do to prevent it from reproducing in the event of an escape US Congress had hearings on issue. It had a lot of support. ” Escapes” of FS are aggressive and attack wild salmon and other lage fish. The Bald Eagle and other birds get killed diving into the open pens.Continuing on health aspects of other additives to the feed. FS have a grey colored flesh until a Red Dye is added to the feed. This dye causes crystals in the eyes of humans. Crystals are reversible if the Dye is removed before it causes blindness.  Antibiotics, Tetracycline, Ciprofloxin, Antifungals used regularly with FS lingers in the fish flesh. This is considered one of the sources MRSA i.e. bacterial resistance caused by antibiotics in the food chain.
        Native fish in the area can be diminished or totally wiped out. Sea Lice from SFs can kill up to 90% of Smolt migration out to sea, so no traditional return of the famed egged laden salmon. Young salmon scale is not developed enough to protect the Smolt from the lice. The lice eats the Smolt’s skin off and it bleeds to death. Interestingly Marine Harvest’s web site says its salmon does not spread sea lice because the original eggs, seed or Smolt did not have lice when introduced to the farms ? Norwegian studies have shown 12 miles to be the minimal ideal distance between salmon farms to prevent viral and lice spread. Their own studies are now recommending more than 20 mls. Cuan Baoi salmon farm is 4 miles or less and Roancarraig salmon farm is 6 mls approx from Marine Harvest proposed site.
       Mussel farms in this area will be exposed to toxins produced by bacteria from SFs. Toxins not destroyed by cooking and can be lethal to humans. Fish that swim near mussel farms are not harmed in any way. Fish that swim by SFs ingest the feed containing chemicals, parasites and dye. A local fisherman told me they have caught mackerel near a SF that had  red dye in it’s meat. Harmful Bloom can develop from the high Nitrates and phosphates released from SF’s which in turn cuts off the oxygen supply and results in fish kills. Infective Salmon Anemia which wiped out Chilean SFs- ISA virus has been compared to Swine Flue H5N1 and Avian Flue. ISA virus could mutate and be transmitted to humans.
       Environmentally, Shot Head is a Special Area of Conservation [SAC].  Shot Head maybe the only place in Bantry Bay that you find the rare Black Pollock, steeped in local folklore it can only be caught in Dec. I have met line fishermen from the Continent who spend weeks in local guest houses to fish specifically in that area. Jerry Murphy a “Grand Old Man of the Sea” rowed to this area from Glengarriff -8 miles- to fish for scallop. He put his children through top class educational facilities and on to prestigious professions with that bounty. The family now have thriving business in Glengarriff. Presently there are fishing boats potting in Shot Head Area. Each boat has two to three people on board indicating good employment. We cannot jeopardize the fishermen’s heritage with minimum wage jobs.
       Boats heading back in high winds to Adrigole, Castletownbere and Bere Island tack closer to Shot Head to avoid the open sea and when they reach Adrigole harbor they then have shelter from Bere Island to get around the next head. Yachts in high winds will have difficulty avoiding these acres of nets. Fish pens strung across this area could result in human tragedy. Large ships anchor in that specific area to wait for suitable weather
to be guided to Whiddy and inner Bantry Bay. These ships slip their anchors and shift location in high winds. Are the Harbor Master, Life Boat and the Whiddy Island Oil Terminal politically independent and secure to afford comment on this danger.
       In regards to much needed employment in the area we can look at wages, working conditions and experience from other areas where Marine Harvest set up SFs. Chile, British Vancouver, Nova Scotia, other parts of Canada and Norway. Accidents, deaths, safety violations, fines, workers rights and  fair pay violations abound. Chilean SF workers got $200-300 a month in wages. The Canadian Parliament is about to legislate laws to Govern SFs.  5, 8hr days a week, holidays, workman’s injury law and medical Ins. coverage, to prevent this “race to the bottom”.
       We do not think the Irish Government has the time or the money to police this open pen farming. the area in question can be 30-70 meters deep, making the sea bed difficult to monitor. Closed farmes are now in operation in Canada and China and proving economical and totally environmentally friendly farms. The vacated Fleming-Tarmac quarry in Adrigole is a possible site for such, a 4-6 acre lake where a mountain once existed. Take the “discards” from the Trawlers in Castletownbere and filter extract omega-3, natural vit D3, and Astaxanthin locally. The quality is determined by the freshness of the fish. The state of the art in this multi billion euro business is not to ship it in tanks but in a UV protected bottle. See standards for purified fish oil.
       Jobs ! Jobs ! Jobs! Lets equate in the jobs lost in Turism when the environment is harmed or obstructed. Jobs lost in the local fishing industry. Jobs lost when visitors no longer come to line fish. Jobs lost when visitors find out the truth about the ingredients and health risks of the “Organic” salmon we are serving in our gourmet resteraunts. There are four houses looking right over this proposed site. The Murphy, Cody, O’Sullivan and
Crowley families have renovated these homes. Some times they are occupied by family, some times by guests. I have met people from Great Britian, the Continent and US who had come to stay in those houses. The EIS referred to this area as deserted. If this salmon farm goes ahead these families will be cheated. There sense of place corrupted.
        Dyed…Dosed…Doused and Domiciled. Dyed with synthetic coloring agent presently made from petroleum, otherwise farmed salmon would be pasty white.  Dosed with antibiotics, antifungal chemicals and vaccinated when necessary against ISA. Douced fequently with anti parasitics, to delouse(fleas). Domiciled in cages, non-free range. Despite all this it is labeled Organic and carries the Irish Green Logo, as a guarantee of Excellence. All some what contary to Irish Standards for the Organic Label ?
       The greatest economic loss to the peninsula is the Wild Salmon, that in our life time teamed through its estuaries and rivers.  Wild Salmon has 600 IUs of Vit D3 per 6 ozs, 60 IUs in farmed salmon, Wild salmon has five times the amount of omega-3 compared to farmed salmon and 80% less of harmful omega-6 than farmed. The natural Astaxanthin propels the salmon against currents and over high rapids, this is replaced with synthetic dye, cantrazantin, synthetic astazantin etc., put in farmed salmon feed. Google these three componds with athletic performance, muscle spindles, fracture reduction, cancer prevention, Alzheimers, strokes and heart attacts. The new feeding formulas have not corrected this problem due to the unique metabolism of the salmon. Repeting a mistake and expecting a different result does not make scientific sense.
                 Submitted to John A Kelly                                                  Aquaculture Licence Appeals Board
                                      Aqua Culture and Farming                                Kilminchy Portlaois
                                        Sea Food Center                                              Co Laois
                                          Dept. of Agriculture, Food and Marine
                                            Clonakilty Co Cork
                                 Yours respectfully                                Note. Scientific support, Internet Links, Peer Reviewed articles
                                                                                                  and web-sites are available on request from this address
                                          John Brendan O’Keeffe                        or email in pdf form.
                                            Roosk
                                              Trafrask
                                               Adrigole
                                                Co Cork

Information on salmon farms / Info Lachs-Farmen

Find some links to interesting and important websites on salmon farming in Bantry Bay, Dunmanus Bay, Ireland, and elsewhere. Im folgenden interessante und wichtige Links zum Thema: Marine Harvest / Lachsfarmen in Bantry Bay, Dunmanus Bay und anderswo:

Bantry Bay: Argumente gegen Mega-Lachsfarm

Pläne für eine 42 Hektar große Lachsfarm in Bantry Bay Irland

Die Pläne für eine 42 Hektar große Lachsfarm in Bantry Bay Irland

In Irlands Südwesten, in der Bantry Bay, soll am Shot Head eine riesige Lachsfarm entstehen. Betreiber der Pläne ist der weltweit größte “Hersteller” von Zuchtlachs, der norwegische Fischerei-Multi Marine Harvest. Dieter Schitli wohnt am  Sheeps Head. Er hat schon den erfolgreichen Kampf der Leute von Dunmanus Bay gegen den mächtigen norwegischen Konzern unterstützt. Dieter beleuchtet in einem Beitrag für die Irlandnews die Pläne der als “neue Wikinger” titulierten Fischbarone. Hier sein Bericht:

Bryan Walsh hat unter dem Titel “The End Of The Line” am 18. Juli 2011 im Time Magazine die Frage gestellt, ob Fisch-Farmen die Rettung für das letzte Wild-Nahrungsmittel Fisch sein kann. Allerdings sind die beliebtesten Farm-Fische Carnivoren (Fleischfresser). Das heißt, für ein Kilogramm Farmfisch muß ein Mehrfaches an Futter herbeigeschafft werden. Wie? Natürlich mit dem Treibnetz. Das ist ein Netto-Verlust für die Bilanz des Ozeans. Simon Donner erklärt in seinem Blog, dass der Ersatz von Fisch als Futter natürlich aus Pflanzennahrung (Soja, Palmöl) für die Zuchten hergestellt werden muß. Das wird profitorientierte Hersteller auf den Plan rufen. Und natürlich Platz für Landwirtschaft benötigen. Also eine Verlagerung von “aqua” auf agri(o?).

Es ist hinlänglich bekannt, dass die Fischzucht (Massentierhaltung) auf engstem Raum tödliche Seuchen hervorruft. Da sind vor allem die Sea-Lice, von denen 4 Exemplare einen Jungfisch töten. Aber man kann den Fisch in Cypermethrin “baden” oder das Futter mit Emamectin anreichern. Um die etwas unappetitliche graue Farbe des Lachsfleisches zu verbessern, nimmt man Canthaxanthin(E 161 e). Die EU hat Lachsfarmer im Jahr 2010 verdonnert, zwei Drittel (!)! des Farbstoffes einzusparen, schrieb Dr. Roderick D. O’Sullivan im The Salmon Farm Monitor. Er beschreibt auch die Seuche ISA, eine Anämie, die schon in den Farmlachs-Beständen Europas aufgetaucht ist. Auch ist die Anreicherung von PCB im Fleisch der Farmlachse höher als bei Wildlachsen. Das veröffentlichte O´Sullivan in seinem Bericht: Farmed Salmon – A Dream Turned Nightmare.

Irische Lachsfarm

Bereits bestehende kleine Lachsfarm von Marine Harvest in Bantry Bay. Östlich davon, bei Adrigole am Shot Head, soll nun eine 42 Hektar große Farm entstehen.

Ein großes Problem sind die regelmäßigen “Ausbrüche” aus den Lachsfarmen. Das wirkt sich sofort auf den Aktienindex von z.B. Marine Harvest aus; er stürzt rasant ab. Aber die Fischzuchtbranche schafft ein viel größeres Problem: Wenn sich der Zuchtlachs mit dem Wildlachs paart, warnt die norwegische Umweltschutzbehörde, schwächt das die genetische Basis der frei lebenden Fische. Das wurde in einem Artikel der “Zeit” über den norwegischen Umweltschützer Kurt Oddekalv veröffentlicht (15. Oktober 2010). Oddekalv fordert auch, Fischzucht in nach unten geschlossenen Tanks zu betreiben, was seit einiger Zeit von Agrimarine, einer Firma aus British Columbia, als hochprofitable Fischzucht betrieben wird. Diese Tankzucht, die Emissionen ins Meerwasser verhindert, ist bereits in Kanada und China lizensiert.


Die Investitionen für eine solche Tankzucht sind höher, werden sich aber in Niedriglohnländern schneller amortisieren. In der BantryBay soll bei Shot Head eine riesige Lachsfarm von Marine Harvest entstehen. Hier stellt sich auch die Frage, wie man die angekündigten 3,5 Millionen Euro Investment (6 bis 8 Arbeitsplätze in der Aufbauphase für Bantry Bay) armortisieren will. Jeremy Cahill von QC (Queen’s Counsel) hat am Beispiel “6 Arbeitsplätze für Dunmanus Bay” gesagt: If six new full time jobs were involved that would be a factor in favour of the development. However, at €15,000 per annum per employee this amounts to an annual outlay of € 90,000 or € 180,00 over the 24 months cycle. I doubt the economics of the 6 new full time jobs. Even if economics were sound, what would 6 men find to do all day after the salmon were fed? I therefore doubt the operational need for 6 new full time jobs. 

Man wird mit der geplanten Lachsfarm am Shot Head von folgenden negativen Auswirkungen ausgehen müssen: 

Negative Auswirkungen auf die Beschäftigung. Man kann nicht davon ausgehen, dass die “versprochenen” Arbeitsplätze mit lokalen Bewerbern besetzt werden. Man kann auch von einem Rückgang der selbständigen Erwerbstätigkeit aus gehen, da das touristische Potenzial und die Fangmöglichkeiten der lokalen Kleinfischer schrumpfen werden.

Negative Auswirkungen wirtschaflicher Art. Ein Rückgang der Beschäftigung im Bereich Tourismus und Fischerei führt auch zum Ausfall von Umsatz und Steuern.

Negative Umwelteinflüsse, Es ist sicher, das die Fischfarm in erheblichen Maße Emissionen produziert und damit Umweltschäden am Seegrund und unter allen Meeresbewohnern hervorruft. Beispiel: das Fischfutter, das zum schnellen Fischwachstum ins Wasser gegeben wird, füttert auch die Algen. Das hat katastrophale Folgen für die Umwelt. Fischfarmen schaffen um- und unter sich “Todeszonen”, in denen nichts mehr lebt und wächst, denn die Bakterien, die die abgestorbenen Algen abbauen, benötigen für diesen Prozess große Mengen von Sauerstoff, welcher der Umwelt entzogen wird.

Was meinen Sie zum Projekt der Groß-Lachsfarm in Bantry Bay?

Zuchtlachse schlimmer dran als Batteriehühner

Eliane Zimmermann berichtet heute auf ihrem Irland-Kreativitäts-Blog über die Pläne des norwegischen Fischerei-Giganten Marine Harvest in Irlands Bantry Bay. Der Konzern will eine 42 Hektar große Lachsfarm errichten. Eliane schreibt:

Da bin ich vertieft ins Sammeln und Planen für die Gästehaus-Einrichtung und muss mich nun ganz schnell mit etwas Unappetitlichem beschäftigen, das droht, sich in unserer schönen Bucht breit zu machen Lachs. Lecker. Nein, Pfuideibel. Mir war zwar bewusst, dass dieser leckere Fisch aus Lachsfarmen meistens sehr antibiotika-verseucht ist, doch es ist viel, viel schlimmer. Und auch der Bio-Lachs, den ich gelegentlich kaufe, wird nicht viel besser erzeugt. Die schrumpfenden Wildlachs-Bestände müssen an einigen Orten dieser Erde durch gigantische Fischfarmen schwimmen und sind dann auch verpestet (mit Giftfarben der Zuchtanlagen, Medikamenten, Tierfuttermehl aus toten Lachsen etc) und unter Umständen mit einer sich ausbreitenden viralen Erkrankung der gefangenen Lachse. Die Viecher können oft noch nicht mal schwimmen, so eng ist es, sie schrubben sich bei entsprechenden Versuchen die Schuppen vom Leib, bluten dann sehr stark, holen sich Infektionen. Käfighühner haben es ja fast gut gegen die Lachse.

Hier geht es zum gesamten Beitrag.

Slider by webdesign