Sturm Doris kündigt sich für Donnerstag an

Irland Orkan

Sturm Doris kündigt sich an

Da braut sich etwas zusammen über dem Nord-Atlantik: Nach einem fast sturmfreien und recht milden Winter will uns der irische Wetter-Gott Torann doch noch einen windigen Gruß schicken. Noch liegt das anthrazit-farbene Meer ruhig vor unserer Haustür, doch erste Windböen und das Räuspern der Zweige kündigen den vierten Wintersturm des Jahres an: Doris heißt er, und trägt den vierten Buchstaben des Alphabets. In stürmischen Jahren haben wir hier an der Atlantikküste bereits das halbe Alphabet durchbuchstabiert.

Irland Meer

Noch liegt das anthrazit-farbene Meer ruhig vor unserer Haustür

Doris, so lassen uns die Meteorologen von MET Eireann wissen, wird mit Vorsicht zu genießen sein. Die Wetter-Deuter von Glasnevin haben eine gelbe Sturmwarnung ausgesprochen und rechnen mit orkanartigen Sturmböen bis zu 110 Kilometern pro Stunde. Das bedeutet Windstärke 11 auf der 14-stufigen Beaufort-Skala. Über Irland soll sich Doris zwischen Mitternacht und Donnerstagmittag austoben. Wir wappnen uns und räumen alles Weg, was im Wind Flügel bekommen könnte.

Sturm Doris wird danach auch den Kontinent besuchen. Legt die Ohren an . . .      

Wir sehen uns als Teil des Großen Unbekannten

Irland Sterne

Der Sternenhimmel in Kerry am irischen Atlantik (zum Vergößern Bild anklicken).

Madeleine Webers Foto-Woche:  Madeleine fotografiert immer auch wieder nachts – und dabei bevorzugt den Sternenhimmel über Irland. Weil sich die Lichtverschmutzung im westlichen Teil der Insel noch immer sehr in Grenzen hält, genießen wir hier bei wolkenfreiem klaren Wetter die schönsten Nachthimmel in Europa.  

 Madeleine WeberMadeleine Maria Weber (Foto) fotografiert mit Vorliebe die Wahlheimat am Atlantik in Kerry am Skellig-Ring. Für das heutige Foto musste sie nur hinter das Haus in ihren Garten gehen. Madeleine schreibt dazu:

„Dieses Bild nahm ich neulich im Garten meiner Fotografie-Galerie im Internationalen Kerry Dark-Sky Reserve auf. Die Lichtverschmutzung ist so gering, dass man jeden einzelnen Stern funkeln sehen kann. Wenn man sich etwas Zeit nimmt, damit die Augen sich anpassen, tauchen immer noch mehr Sterne auf.

Sterne im Nachthimmel erwecken in uns Menschen eine tiefe Sehnsucht. Ich will es hier nicht weiter definieren, da es ein individuelles Gefühl für jeden darstellt. Wenn man sich mal etwas uninspiriert oder gelangweilt vom Leben fühlt, empfehle ich, sich mit einem Stuhl und einer Decke nachts in den Garten zu setzen und Sterne zu bewundern. Obwohl man sich dabei sehr klein fühlt, verbindet uns dieser grandiose Blick mit dem Grossen Unbekanntem – und man erkennt sich als integralen Teil davon. Das kann eine tiefe spirituelle und magische Erfahrung sein.“

Madeleine ist die Frau, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Weil sie warten kann. Auf den richtigen Zeitpunkt. Auf das perfekte Motiv. Fotografieren ist gutes Auge, gute Technik und viel, viel Geduld, Warten, Warten. Seit elf Jahren fotografiert Madeleine die einmalig schönen Landschaften Südwest-Irlands.

Wir begleiten Madeleine, die in Emlaghdrinagh, Waterville, im County Kerry lebt, bei der Arbeit, zeigen hier auf Irlandnews.com  regelmäßig Fotos ihrer Arbeit. Uns gefällt, dass in ihren Fotografien die Landschaft erkennbar bleibt, wie sie das Auge wahrnimmt, und dass sie in ihren Fotos dennoch eine ganz eigene unverkennbare künstlerische Ästhetik schafft.

Madeleine Weber Studio Irland Madeleine Weber FotografieÜbrigens: Madeleine Webers Fotos könnt Ihr vor Ort in Irland in ihrem Studio am Skellig-Ring im Original anschauen. Die Fotografin präsentiert ihre Landschafts- und  Meeres-Aufnahmen täglich von 11 bis 17 Uhr als hochwertige Kunstdrucke in verschiedenen Größen. Die Ausstellungsräume liegen an der R567 in Emlaghdrinagh zwischen Waterville und Ballinskelligs am Wild Atlantic Way (Telefon: +353 (0)85 780 3273). Sie versendet ihre Fotos weltweit: www.madeleinemariaweber.com.

 

Madeleines Foto-Woche erscheint regelmäßig hier auf Irlandnews.com. 

Das Highlight: Unterwegs auf Irlands Atlantik-Inseln

 

 

Insel-Wandern in Irland. Wer ein paar Tage in Irland weilt, hat schnell vergessen, dass er sich auf einer Insel befindet. Angesichts der relativen Größe der Grünen Insel kommt uns diese bald wie das Festland vor, und als Inseln betrachten wir die kleinen Inseln vor der großen Insel. Richten wir deshalb unseren Blick heute einmal auf die Inseln um die Hauptinsel herum.

Die meisten Angebote an Wanderer konzentrieren sich in Irland auf die traditionellen Touren auf der großen Hauptinsel. Ganz anders geht es es auf den kleinen Inseln zu. Hier ist Irland am ursprünglichsten. Wir wandern  auf den magischen Inseln in Südwest-Irland. Hierzu gehören Sherkin Island, Cape Clear, Bere Island, Dursey Island, Whiddy Island und Garinish Island. Auf den Inseln zu wandern ist wie eine Zeitreise in das traditionelle Irland. Weit weg von der Hektik, dem Verkehr, dem Lärm und der Betriebsamkeit des Alltags tauchen wir ein in die herrliche Natur der Inseln, genießen die frische Luft, treffen die Insulaner und wandern von allen Seiten umgeben vom Atlantik.

 
Zweimal wird Wanderlust im kommenden Sommer Wandergruppen auf einer einwöchigen Tour über die irischen Inseln  begleiten. Die Insel-Zeitreise findet vom 17. bis 24. Juni und vom 12. bis 19 August 2017 statt. Unsere Insel-Wanderleiterin Sandra Böttcher hat zur Einstimmung ein Video gedreht. Schauen Sie mal rein, Leinen los . . . Und wenn es ihnen gefällt: Hier erfahren Sie mehr: Insel-Wandern in Irland
 
 

Timothy Healy und der berühmte Healy Pass

Der Healy Pass auf der Cork-Seite. Foto: Peter Zoeller

Geschichten von der Beara-Halbinsel im Süd-Westen Irlands (Teil 17)

von Peter Bernhardt* 

Heute erzählt Peter Bernhardt im Geschichten-Zyklus über das ländliche Irland am Atlantik, warum der berühmte Healy Pass so heißt, wie er heißt. Es ist die Geschichte des irischen Politikers Tim Healy.

Timothy „Tim“ Michael Healy wurde am * 17. Mai 1855 in Bantry, County Cork, geboren. Sein Vater Maurice war Beamter in der Poor Law Union in Bantry. Seine Mutter Elizabeth war ein Mitglied des Murty Oge O’Sullivan Clans, der auf der Beara Penisula eine große Rolle spielte. Bantry war eines der gebeutelsten Bezirke in Irland während der Jahre der Hungersnot in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Und so wuchs Timothy schon früh mit dem Gefühl auf, wie ungerecht es unter falscher Führung in Irland zuging. Er erinnerte sich gut daran, wie die Lippen seines Vaters zitterten, wenn er von den schrecklichen Zeiten und Zuständen der Hungersnot berichtete. Und auch seine Großmutter berichtete von der Farm ihrer Schwester nahe Skibbereen, dass jegliches Leben dort endete, selbst Vieh und Federvieh elendig verendeten.

Das prägt natürlich einen jungen Menschen. Timothy und sein Bruder Maurice ließen später zum Gedenken der vielen Opfer in der Abbey von Bantry ein Denkmal in Form eines keltischen Kreuzes errichten. Die Inschrift lautet: „To mark the Famine-Pits of 1846-8. May God give Rest to the Souls of the faithful Departed.“

Tim Healy begann seine Ausbildung bei den Christian Brothers in Fermoy, brachte sich aber sein Wissen weitgehend autodidaktisch bei. So verließ er die Schule schon im Alter von 13 Jahren, um sich in Dublin nach einem Job umzuschauen. Er blieb dort zwei Jahre bei T.D. Sullivan, dem Ehemann seiner Tante. Healy heiratete 1882 T.D.s Tochter Erina , seine Cousine ersten Grades. Mit ihr hatte er drei Söhne und drei Töchter.

1872 ging Tim nach England und arbeitete dort als Stenograf im Büro der North Eastern Railway Companie. Dort in Newcastle wurde er auch Sekretär der Home Rule Vereinigung. Nebenbei widmete er sich dem Studium der Literatur. Sein außerordentlich gutes Gedächtnis befähigte ihn, Shakespeare nur vom gehört haben zu zitieren und auch sein Französisch und Deutsch war gut genug, um Literatur in diesen Sprachen zu genießen. Es wird von ihm berichtet, daß er während seines Gefängnis-Aufenthaltes die Bibel auswendig lernte.

1878 wurde Tim Healy Journalist bei der Tageszeitung „The Nation“ in London und schrieb eine wöchentliche Kolumne über das Wirken der Nationalist Party unter Charles Stewart Parnell im britischen Unterhaus. Über Healy wurde in diesen Jahren gesagt, er sei der loyalste Diener von Parnell gewesen.

Blick vom Healy Pass hinunter auf den Glanmore Lake in Kerry

Nach seiner Haftentlassung wegen Teilnahme an gewalttätigen Aktionen der Irish Land League wurde er 1880 als Vertreter der Nationalist Party zum Abgeordneten des Unterhauses gewählt, er vertat den Wahlkreis Wexford. Als brillanter Redner und aufgrund seiner umfangreichen Kenntnisse der Gesetzgebung im Parlament, machte er sich schnell einen Namen. Healy war auch ein anerkannter Fachmann in Fragen zur Lage Irlands und Namensgeber der „Healy-Klausel“ im Land Act von 1881, in dem die Pächter von Farmen vor der Erhöhung des Pachtzinses durch die Grundbesitzer geschützt werden sollten.

Tim Healys Geburtshaus in Bantry – heute die Bank of Ireland – und die am Gebäude angebrachte Gedenktafel

Tim Healy

Das von Healy errichtete Gedenkkreuz in Bantry

Durch seine politischen Aktivitäten wurde er sogar in Nordirland populär. Das führte dazu, daß seine Partei auch Stimmengewinne in der protestantischen Provinz Ulster verzeichnen konnte. 1886 kam es allerdings zum Bruch mit Parnell. Er blieb jedoch der Irish Nationalist Party verbunden. Nach seiner Enttäuschung über die Ziele der Liberalen und der irischen Nationalisten nach dem Osteraufstand 1916 wurde Healy nach 1917 zum Unterstützer der 1905 von Arthur Griffith gegründeten Sinn Féin. Er verzichtete im Jahr 1918 auf eine erneute Kandidatur zum Parlament zugunsten eines Sinn Féin-Kandidaten.

Sein Ruf als „verdienter Staatsmann“ veranlaßte 1922 sowohl Großbritannien als auch Irland, Healy zum ersten Generalgouverneur des Irish Free State zu ernennen. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Rücktritt 1928 inne. Drei Jahre nach seiner Pensionierung starb er am 26. März 1931, im Alter von 75 Jahren, in seinem Haus in Dublin. Er wurde auf dem Friedhof Glasnevin, dem irischen Nationalfriedhof* in Dublin beerdigt, wo auch Parnell 40 Jahre zuvor seine letzte Ruhe gefunden hatte.

Im Rückblick darf die Frage aufgeworfen werden: War Tim Healy ein großer Patriot oder hat er Parnell und Irland an die Briten verraten? Die Frage bleibt offen. Healy war ein Leben lang eine furchteinflößende Persönlichkeit, weil er schrecklich schlagfertig und geistesgegenwärtig war, weil er völlig unbekümmert sozialen und politischen Konventionen gegenüber war und weil er keine Partei-Disziplin kannte. Gegen Ende seines Lebens wurde er allerdings „altersmilde“ und diplomatisch.

Timothy Healy ist jedem auf der Beara-Peninsula und darüber hinaus ein Begriff. Er hat sich nach den Hungerjahren dafür stark gemacht, daß der ehemalige „Eselspfad“ zwischen Adrigole (Co. Cork) und Lauragh (Co. Kerry), zu einer ordentlichen, befahrbaren Straße ausgebaut werden konnte. Der ursprüngliche Name dieses „Eselswegs“ war Bealach Scairt – The way of the Sheltered Caves. Der Ausbau brachte den Menschen auf Beara Arbeit und ein Einkommen – nicht gerade üppig viel, aber immerhin soviel, daß die Familien ein Grundauskommen hatten. Die 1931 fertig gestellte Straße ist genau 12,9 km lang und wurde ihm zu Ehren „The Tim Healy Pass“ genannt. Die offizielle Einweihung am 21. April 1931 hat er leider nicht mehr miterlebt.

Der Pass-Übergang, Grenze zwischen Cork und Kerry

Tipp: Ich fahre diese Strecke am liebsten von Adrigole aus. Da kann man sich auf die engen Serpentinen bis hinauf zum Pass konzentrieren. Auf der Passhöhe ist die Grenze zwischen Cork und Kerry und man hat bei fast jedem Wetter einen grandiosen Blick auf die Bantry Bay zur einen und auf die Kenmare Bay auf der anderen Seite. Die Abfahrt nach Lauragh ist dann nicht mehr so kurvig und man darf schon mal einen Blick auf die vor einem liegende Landschaft riskieren.

In den vergangenen Jahrhunderten hatte dieser Pass, wo sich Cork und Kerry treffen, noch eine andere Bedeutung. Es „konnte vorkommen“, daß sich Paare von beiden Seiten verliebten und heirateten. Wenn dann ein Partner starb, der ursprünglich aus dem „ungeliebten“ Nachbars-County stammte, brachte ihn der Trauerzug an die Grenze und übergab den Sarg den Verwandten auf der Gegenseite. Diese Stelle wird noch heute The famous Flat Rock genannt und befindet sich nur wenige Schritte vom jetzigen Pass-Durchgang entfernt.

 

 Peter BernhardtDer Autor: Peter Bernhardt lebt seit dem Jahr 2000 in Eyeries auf der Beara Peninsula in West Cork. Bis zu seinem Ausscheiden aus seinem Arbeits-Leben war er Art Direktor und Werbeleiter. Seine Liebe zu Irland hat er 1967 auf einer fünfwöchigen Fahrradtour durch den Süden entdeckt. Danach folgten mehrere Irland-Urlaube mit Familie, bis 1987 ein altes Cottage seine Aufmerksamkeit weckte und darum warb erworben zu werden. Peters Interessen sind unter anderem Archäologie, lokale Geschichte und Storytelling.

PS: Peters Geschichten von der Beara Peninsula erscheinen regelmäßig hier auf Irlandnews.

 

Fotos: Peter Bernhardt, außer: Titelfoto: Peter Zoeller, Glanmore Lake: Markus Baeuchle

* Wer daran interessiert ist, welch irische Persönlichkeiten dort noch ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, kann sich hier informieren.

 

Eine Muschel: Die letzte Chance für die Bantry Bay

 

Die Bantry Bay im Südwesten Irlands, unsere Wahlheimat am Atlantik, ist eine der schönsten Buchten der Insel, eine viel besungene dazu. Und eine umstrittene. Ging es früher um Landbesitz, Clan-Einflusszonen, Sardinen, um Öl und um weissen Sand, so zankt man sich neuerdings, seit genau fünf Jahren, um Lachsfarmen. 

Im Herbst 2015 hat der ehrgeizige damalige Landwirtschafts- und Fischerei-Minister Simon Coveney eine Lizenz für eine Riesen-Lachsfarm in der Bantry Bay erteilt. Am Shot Head soll der Mega-Umweltverschmutzer Marine Harvest, ein norwegischer Fischereimulti mit unrühmlicher Vergangenheit, eine geplante 42 Hektar große Lachsfarm installieren dürfen. Doch noch gibt es einen kleinen Funken Hoffnung, dass das zerstörerische Projekt verhindert werden kann.

Seit gestern findet in Bantry eine zweitägige Anhörung der Widerspruchsführer im Kampf gegen die geplante Lachsfarm am Shot Head, einer weitgehend unberührten Küstenlandschaft, statt. Ein vom genehmigenden Minister ernanntes (!) sechsköpfiges Komittee will sich die Argumente der Farm-Gegner noch einmal anhören, bevor über Zulassung oder Ablehnung der Einsprüche entschieden wird. Ob dies mehr ist als eine Alibi-Veranstaltung, die etwas politischen Druck ablässt, obwohl die endgültige Entscheidung bereits gefallen ist? Pessimisten vermuten dies.
 
Shot_Head_Beara_Irland_by_Wanderlust

Idyllische unzerstörte Landschaft am Shot Head

 

Wir waren gestern dabei, in diesem Experten-Universum, in dem Juristerei und Prozeduren die bunte Lebenswirklichkeit in die Zweidimensionalität formaler Verfahren mit eigener Logik und eigenen Gesetzen mutieren lassen. Hier wird der gesunde Menschenverstand am Eingang abgegeben – und doch sind die allgemein verständlichen Fakten eindeutig:

 

:: Die über eine Million Lachse würden Fäkalien („Shit“) produzieren, die einer Stadt mit 60.000 Einwohnern entspräche. Der Gedanke ist skurril: 60.000 Menschen wird erlaubt, ihre tägliche Notdurft in die Meeresbucht zu verrichten – der Output gesellte sich dann zur Notdurft aus all den Anrainergemeinden, die bis heute keine Kläranlagen haben. Die Ausscheidungen der in unten offenen Containern gefangenen Lachse würden der doppelten Menge der Fäkalien aller Anrainer der Bantry Bay entsprechen. (Hier leben weniger als 30.000 Menschen und wenigstens einige Gemeinden haben inzwischen Kläranlagen.) Die Lachsfarm selber würde die ohnehin mäßige Wasserqualität und die Umweltbedingungen in der Bucht dramatisch verschlechtern. Zudem würde ein beachtlicher Teil das Lachsfutters, gepresste Pellets überwiegend aus Fischmehl, auf den Meeresboden sinken und unter den Käfigen in eine tote Mondlandschaft entstehen lassen.    

 

:: Der produzierte atlantische Zuchtlachs ist ein minderwertiges bis gefährliches Nahrungsmittel, das der Gesundheit der Menschen aufgrund der pharmazeutischen Behandlung der Tiere nicht förderlich ist. Der vorbei ziehende gesunde Wildlachs aber wird durch die Lachsfarmen und die in ihnen ständig wütenden Krankheiten weiter dramatisch dezimiert. Eine große Gefahr für Wildlachse stellen die in Lachsfarmen gehäuft auftretenden parasitären Seeläuse dar. Auch der Produktionsaufwand für Lachs ist angesichts der ökologischen Krise unserer Welt geradezu obszön: Für die „Herstellung“ von einem Kilogramm Zuchtlachs benötigt es fünf bis sieben Kilogramm Fisch.

 

:: Der Wildlachs ist in Irland in den vergangenen Jahrzehnten drastisch dezimiert worden: 93 der 147 Lachsflüsse im Land sind mittlerweile für Angler gesperrt, weil die Bestände sich erholen müssen, beziehungsweise bereits erschöpft sind.Der traditionelle Lachsangel-Tourismus sagt in Irland langsam und leise bye-bye.  

 

:: Die Einheimischen in der Bantry Bay haben von dem Deal keine erkennbaren Vorteile. Die Handvoll Arbeitsplätze, die man ihnen verspricht, gehen auf der anderen Seite bei den kleinen Fischern, die ihre Fischgründe verlieren, und im Tourismus verloren. Alles, was den Menschen in der Bucht bleibt, sind Zerstörung, Umweltschäden, Lärm, zusätzlicher Verkehr und wohlmöglich Krankheiten. Die Profite streichen sich die Aktionäre des Fischerei-Multis ein und die Lachse werden nach China geliefert. Wer also profitiert in Irland von diesem Deal? 

 

Dennoch könnte es sein, dass die Gegner zumindest einen deutlichen Aufschub des Projekts erreichen können. Sie argumentieren weder mit Gesundheitsgefahr noch mit Umweltschäden, ihre Waffen sind Verfahrenstechnik und spitzfindige juristische Argumentation. So könnte es sein, dass ein eher unansehnliches Kraut namens Schierlings-Wasserfenchel, der die Elbvertiefung bei Hamburg gerade ein Stück weiter in die Zukunft verbannt hat, seine irische Parallele findet. Die Hoffnung der Lachsfarm-Gegner in der Bantry Bay ist die Fluss-Perlmuschel.

 
Lachsfarmen in Irland

Lachs aus Käfigen: umstritten und noch begehrt. Foto: © Anaconda Film

 

Diese Süsswassermuschel, die älter als der Mensch werden kann, lebt noch immer in drei Flüssen, die in die Bantry Bay münden. Sie würde mit dem Wildlachs und der Seeforelle aussterben, weil sie von diesen abhängig ist. Und weil dies sein könnte, ist die Fluss-Perlmuschel laut Umweltrecht der EU nun die neue Heldin der Lachsfarmbekämpfer – zusammen mit dem ebenfalls schützenswerten Otter und mit dem Verfahrensfehlernachweis. Jener ist zwar kein Tier und keine Pflanze, dafür aber ein treuer Helfer der mutigen Kämpfer gegen die einseitigen Regierungsinteressen und zudem ein Freund der Gerichte. So versuchen die Zuchtlachs-Gegner der Regierung nun nachzuweisen, dass sie die Beteiligungsrechte der Öffentlichkeit unzulässig beschnitten hat, dass sie eine unzulängliche Umweltverträglichkeitsprüfung akzeptiert hat, dass sie aus parteiischen Gründen entschieden und missliebige Informationen bewusst unterdrückt hat.

 

Gekämpft wird im Saal. Kultiviert und mit sanfter Stimme. Und dabei doch unerbittlich. Schließlich geht es um Multimillionen-Profite für Wenige oder um unser aller Umwelt und Gesundheit.  

Lachsfarm in Bantry Bay Irland

Die Pläne für eine 42 Hektar große Lachsfarm in der Bantry Bay

Die Lizenzvergabe an Marine Harvest für die Bantry Bay könnte der Auftakt sein für eine ganze Sturmflut von Genehmigungen entlang der Atlantikküste. 46 Standorte für die Fischkäfige weist der irrwitzige Masterplan der irischen Regierung zur systematischen Ausbeutung der eigenen Meere aus. Die Konsequenzen des Big Deals, in dem Großaktionäre, Fischereikonzerne, die chinesische Regierung, einige nicht ganz selbstlose irische Politiker und eine manipulierte Öffentlichkeit die Hauptrollen spielen: Mehr billiger Zuchtlachs für die Welt. Auf dem Altar des Wachstums wird die Umwelt zerstört, werden Tiere gequält, wird minderwertige und gesundheitsgefährdende Nahrung produziert, wird der Wildlachs endgültig ausgerottet.  

Und ich bleibe doch dabei: In zehn Jahren wird kein halbwegs gesundheitsbewusster Mensch mehr Lachs aus Lachsfarmen essen. (Hier gibt es mehrere Beiträge über die umstrittenen Lachsfarmen in Irland).

 

Ein schmutziger Skandal erschüttert Irland

Irland Polizei

Heute am frühen Morgen besuchte mich Donald Trump. Es war sein Antrittsbesuch. Er kam vom Händeschütteln mit Justin Trudeau, hatte auf dem Weg in meinen Traum offensichtlich einen  Zwischenstopp beim Friseur eingelegt. Ohne die gelb gefärbte Tolle und mit kurz geschnittenem Haar verwechselte ich den Präsidenten-Lehrling, der völlig normal und vernünftig auftrat. zunächst mit unserem Heizungs-Installateur. Wird nun doch alles gut am anderen Ende des großen Wassers, das vor unserer irischen Haustür beginnt, oder war dieser Traumfetzen eher ein deutlicher Fingerzeig auf die Banalität des Bösen? Im Moment weiß ich lediglich, dass dieses Irland-Webmagazin auch künftig eine weitgehend Trumpf-freie Zone bleiben soll. Ein Refugium für alle von der täglichen amerikanischen Verrücktheit Ermüdeten. Kommen wir also zum alltäglichen Bösen auf unserer großartigen kleinen Insel.

Es ist mir in unseren 16 Jahren Leben in Irland nicht recht gelungen, ein gesundes Vertrauen zur irischen Polizei aufzubauen. Einmal wurde ich Nutznießer polizeilicher guter Laune, einmal erlebte ich mit, wie rüde und chauvinistisch ein machtversessener Verkehrspolizist eine selbstbewusste Frau erniedrigte, da und dort sah ich die zielführende aktive Untätigkeit der Garda, wie die Polizei in Irland heißt, ein anderes Mal die informelle polizeiliche Einflussnahme aufgrund von Bekanntschaften, die enge distanzlose Verflechtung von Polizisten mit Familie, Freunden und Bekannten – und schließlich das große polizeiliche Versagen im bedeutendsten Mordfall in Irlands Südwesten, dem Fall Sophie Toscan du Plantier. Es schien mir in der Theorie immer entscheidend, die eigenen persönlichen Beziehungen zu Garda-Beamten gut zu ölen und zu pflegen –  mit einem deutsch geprägten Mindset allerdings wurde daraus niemals Praxis. So wunderte ich mich still – unter anderem über das aktuelle Ergebnis des Welt-Korruptionsindex, der Irland wenig korruptions-gefährdet unter 176 Ländern auf Platz 19 sieht (Deutschland steht auf Rang 10).

GardaSeit Ende vergangener Woche erschüttert ein nun ein schmutziger und widerlicher Skandal das politische Irland – und es könnte sein, dass ein aufrechter irischer Polizist, der seit fast zehn Jahren durch die grüne Hölle geht, die Regierung des Landes zu Fall bringen wird. Im Zentrum – ohne dafür verantwortlich zu sein – steht der Polizeibeamte Maurice McCabe. Vor zehn Jahren meldete der geradlinige Polizist aus dem County Cavan mehrfach falsches und illegales Verhalten von Kollegen bei seinen Vorgesetzten. In der Öffentlichkeit bekannt wurde der Garda-Sergeant im 2008, als er den Missbrauch des Strafpunkte-Registers für Autofahrer, das Pendant zum deutschen „Flensburg-Punkteregister“ publik machte. Zahlreiche bekannte und einflussreiche Personen, die ihren Führerschein verloren hatten, waren in den Genuss einer wundersamen Löschung ihrer Strafpunkte gekommen, darunter auch ranghohe Polizisten, Prominente und Politiker.

Seitdem trägt Maurice McCabe die zweifelhafte Bürde, ein Whistleblower zu sein. Er wurde von Vorgesetzten drangsaliert, er wurde gemobbt, ihm wurde die weitere Nutzung des Strafpunkte-Systems im Polizeicomputer verboten. Er erhielt Morddrohungen und wurde als Verräter aus den eigenen Reihen angefeindet. Maurice McCabe sagt heute, sein Leben seien Familie und seine Karriere seien zerstört worden und er würde der Wahrheit nicht ein zweites Mal die Ehre geben, wenn er die Chance hätte. Der Skandal um die Manipulation des Autofahrer-Strafregisters schien im Jahr 2014 doch noch ein gerechtes Ende zu nehmen: Der Justizminister musste zurücktreten, der oberste Chef der irischen Polizei genauso: Seine Strafpunkte waren ebenfalls auf wundersame Weise aus dem Register verschwunden. Angesichts weiterer Enthüllungen über systematische illegale Abhör- und Überwachungspraktiken der Polizei hielt sich jedoch der starke Eindruck, dass die Garda Siochana, Irlands Polizei, ein weitgehend unkontrolliertes Eigenleben führt, die Rede ist immer wieder vom „Staat im Staat“.    

In der vergangenen Woche nun enthüllte die kritische TV-Sendung Prime Time, dass eine Abteilung der staatlichen Gesundheitsbehörde HSE eine verleumderische Akte über den Polizeibeamten Maurice McCabe führte. Darin wurde der Whistleblower als „Pädophiler“ und als „Kinder-Vergewaltiger“  verleumdet. Interessierte Kreise hatten im übrigen dafür gesorgt, dass das irische Establishment, Politiker und Journalisten in Dublin, die schmutzigen Gerüchte sorgfältig verbreitete, damit jeder „Bescheid wusste“. Nun wurde der Rufmord an Sergeant Maurice McCabe  öffentlich. Die Nachricht von der nicht enden wollenden Schmutzkampagne gegen den Polizisten entfaltete sich innerhalb von zwei Tagen zum politischen Orkan. Der Leitartikler Fintan OToole schrieb in der Irish Times von der Möglichkeit einer Verschwörung, von einer dramatischen Gefährdung für die Demokratie, für die Sicherheit im Land und von der Willkür, die man im Polizeistaat kennt.

Die Gesundheitsbehörde HSE hat mittlerweile eingestanden, dass die Vorwürfe gegen Maurice McCabe jeglicher Grundlage entbehrten und durch eine „Verwechslung“ in dessen Akte geraten seien. Die angebotene Entschuldigung lehnte Maurice McCabe mit dem Hinweis auf die Unaufrichtigkeit der Behörde ab. Die Öffentlichkeit fragt sich indessen, welche Rolle der Regierung in diesem schmutzigen Ränkespiel zukommt. Während eine Kommission nun die Vorgänge aufklären soll, sind die Regierenden in Volldeckung gegangen. Sowohl Ministerpräsident Kenny als auch seine Justizministerin wollen von gar nichts gewusst haben. Doch der Druck steigt – und politische Beobachter halten nicht für ausgeschlossen, dass die Regierung über den Fall Maurice McCabe stürzen wird. Ob auch die ganze Wahrheit an den Tag kommen wird, ist eine andere Frage . . .     

Fotos: mab / ez

Natur Retreat: Ankommen und die Mitte finden

Irland Retreat

Natur Retreat in Irland. Rückzug in die faszinierenden Berge. Tage der Klarheit unter dem hohen Himmel. Zentrierung. Erdung. Fels, Wasser, Gras, Luft, Wind, Sonne, Regen. Intensive Verbindung mit der Natur. Wandern. Sitzen, Wandern. Ruhen. Übernachtung hoch in den Bergen in einem alten Cottage. Kein Strom, keine Ablenkung. Trocken und geborgen vor dem großen Kaminfeuer. Waschen im Fluss. Das Essen: einfach, schmackhaft. Die Attribute des modernen Alltags — Uhr, Telefon, Brieftasche, iPod — abgelegt, ausgeschaltet, abgegeben. Die Sinne wach, das Herz offen. Dies die Stichworte für den Natur Retreat in Irlands Bergen, unsere besten Momente im Veranstaltungsjahr. In den kommenden Tagen schildern an dieser Stelle drei Teilnehmerinnen dieses Jahres von Ihren Erfahrungen in der Natur, mit sich selbst und mit Gleichgesinnten.  Wir beginnen mit dem Bericht der 36-jährigen Flugbegleiterin Susanne Thiel aus Ramsberg.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Susanne Thiel

Vom Fliegen und Erden – Flugbegleiterin landet in der Wildnis

Normalerweise stehe ich hübsch zurecht gemacht im engen Gang eines Airbus und begrüße Menschen aller Sprachen und Kulturen auf ihren Wegen um die Welt, demonstriere Sicherheitshinweise, reiche ihnen eine helfende Hand und versuche sie, so gut es geht, ein wenig zu verwöhnen in der Luft. Doch heute, am 19. September tausche ich einmal den Platz und werde vom Team von Wanderlust ganz herzlich Willkommen geheißen auf meiner Reise in die Caha Mountains.

Mein Reiseziel, das Cottage von Schafzüchter John, liegt wild-romatisch eingebettet in den Bergen und der grünen Landschaft Irlands im abwechslungsreichen und wunderschönen Südwesten der Insel. Ich freue mich auf die kommenden Tage, meine Wildniswoche und werde mit einer reinigenden Schwitzhütte begrüßt. Zu meiner eigenen Sicherheit werde ich anschließend gebeten, ein paar einfache Hinweise zu beachten. Doch heute heißt es weder anschnallen, noch fallen irgendwelche Sauerstoffmasken aus der Decke. Es gibt keine Schwimmwesten und auch keine Notausgänge. Heute dreht es sich um Feuerstellen und Wasserquellen, Vorräte und die Umgebung. Und so tausche ich meine Uniform gegen funktionale Wanderhosen und Regenbekleidung, meine Pumps gegen Wanderstiefel, meinen Rollenkoffer gegen einen Rucksack, mein 1.80 Meter breites Bett gegen eine knapp einen Meter breite Isomatte und Schlafsack und das Schminkköfferchen gegen . . . nichts!!!

Wow, schon das allein befreit ungemein! Eine Stewardess in der Wildnis… Klingt spannend? Ist es auch, beziehungsweise eigentlich eher vollkommen entspannend! Denn auch alle anderen materiellen Dinge wie Handy, Wecker und Geld bleiben in der Zivilisation zurück. Angekommen im Cottage fühle ich mich trotz der Kälte sofort heimelig und mir wird richtig warm ums Herz. Wir sind zu viert und uns noch fremd, aber das kenne ich ja von Bord. Und wie die Crew im Flieger auf mehrtägigen Touren, wachsen auch wir hier im Berg die kommenden Tage wie eine kleine Familie zusammen. Nur noch intensiver!

Irland Natur

Wir verbinden uns mit unseren Herzen, hören einander zu, schreiben keine Nachricht, sondern reden tatsächlich miteinander und helfen, unterstützen uns gegenseitig. Unsere Musik sind die Geräusche der Natur, der Nacht und unser eigenes fröhliches Summen. Anstelle des Tablets begleitet uns Stift und Papier, die Badewanne wird vom Fluss ersetzt und der Tag einmal nicht vom Takt der Uhr bestimmt, sondern maximal in hell und dunkel eingeteilt.

Unser Hungergefühl erinnert uns an einen natürlichen Rhythmus und das „Mäh“ der Schafe lässt uns am Morgen sanft erwachen sowie in der Nacht in unsere Träume gleiten. Und anstatt mich über den Wolken in einem geradlinig angefertigten Gang und in festen alltäglichen Strukturen, standardisierten Abläufen zu bewegen, wandere ich nun auf unwegsamen Gebiet in dieser atemberaubend schönen Natur umher, genieße das irische Septemberwetter sowie auch die Stille und tanke unendlich viel Kraft.

Bach Irland

Auch mein Körper spürt die Veränderung. Im Alltag gestresst durch unterschiedliche Zeitzonen und unregelmäßige Lebensumstände, darf er nun einem ganz natürlichen Rhythmus folgen, sich erden. Ankommen. Aber was bedeutet es anzukommen? Kann man überhaupt ankommen? Oder ist nicht ständig alles in Bewegung und Veränderung? Räumlich gesehen, in der uns umgebenden Welt, der Natur, uns selbst… bei sich ankommen.

Aber Ankommen heißt ja nicht Stillstand. Und so kann ich wohl für mich behaupten, in diesen unvergesslichen, ganz wundervollen und bereichernden Tagen ein Stück weit bei mir selbst angekommen zu sein. Dafür bin ich mehr als dankbar! Betrachte ich mich als Vier-Zimmer-Wohnung mit einem physischen, geistigen, spirituellen und emotionalen Raum, habe ich die kostbare Chance bekommen, in jedem Zimmer etwas aufzuräumen und eine Mitte zwischen allen vier Aspekten zu finden. Eine Mitte, die nun, zurück in meinem ganz normalen Leben, zu meiner Mitte heranwachsen darf…

Tausend Dank, herzliche Grüße und alle lieben Wünsche!

Susanne

Vielen Dank, liebe Susanne, für Deine schöne Beschreibung der Tage in den Bergen. Im Jahr 2017 wird es drei Natur-Retreats in Irland geben. Die Termine: 20. bis 27. Mai, 5. bis 12. August und 16. bis 23. September. Alle Informationen auf: www.irland-natur.de 

Natur Retreat Irland

 

Vorschau: Wandern und Natur-Ferien Irland 2017

Wanderlust Natur-Ferien

Innehalten und den Blick in die Weite genießen, wie hier auf der Mizen Halbinsel

Wandern und Natur-Ferien in Irland: Wir von Wanderlust Irland bereiten in diesen beschaulich-ruhigen Winter-Wochen die Wander-Saison 2017 vor. Wir richten unser neues Wander-Domizil in Bantry, West Cork, ein, wir stellen neue, interessante Touren zusammen und besprechen uns mit unseren Partnern vor Ort.

Wir blicken dabei gerne noch einmal zurück auf ein abwechslungsreiches und schönes Wanderjahr 2016. In einer kleinen Foto-Serie zeigen wir Euch in den kommenden Tagen Fotos, mit denen unsere Gäste schöne Momente ihrer Wander- und Natur-Ferien bei uns festgehalten haben. Dazu stellen wir Reaktionen unserer Gäste – dies alles mit Vorfreude auf die neue Outdoor-Saison, die schon in drei Monaten beginnt.

Wandern Natur-Ferien Wanderlust

Stefan in Aktion: Unser Wander-Guide und Selbstversorger verteilt in einer Wanderpause seinen selbst gemachten Ziegenkäse

Wandern in Irland mit Wanderlust: Claudia aus Tamm war im Juni mit uns wandern und hat diese Fotos gemacht: Sie zeigen einen Moment der Ruhe auf den Klippen der Mizen Halbinsel und Wanderführer Stefan  in einer Wanderpause bei Glengarriff in Aktion.

Unser Gast Victoria aus Sevelen hat uns im Mai diese Zeilen ins Gästebuch geschrieben:

„Liebes Team, ich bin dankbar, dass ich für all das, was ich hier gesehen, gelernt, gerochen und gegessen habe kein Übergewicht fürs Gepäck am Flughafen bezahlen muss.“ (Zitat)

Vielen Dank, liebe Claudia und liebe Victoria. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Einfach. Ehrlich. Echt. Wanderlust Irland steht für solide Qualität und transparente Preise.
| Wir wandern in kleinen Grupen: 8 – 19 Personen.
| Wir wandern auch abseits der bekannten Pfade.
| Wir erleben intakte Natur, Ruhe und Weite am Atlantik.
| Wir zeigen Ihnen die schönsten Orte Südwest-Irlands und erzählen in deutscher Sprache.
| Wir betreuen unsere Gäste persönlich.
| Wir wandern ökologisch nach dem Umwelt-Kodex „Leave no Trace“.
| Mit Wanderlust wandert Jung und Alt. Familien sind willkommen.
| Wir wandern – und wir erleben Irland: Freundliche Menschen, Wale und Delfine, Seehunde, herrliche Gärten, sagenhafte Natur, Berge und Meer.

Unsere Inklusiv-Preise (ohne versteckte Kosten) werden Ihnen gefallen. Ab 780 Euro für eine Woche. Hier alle Infos.

 

Wandern Irland

 

:: :: Alle Informationen für die neue Wander- und Natur-Ferien-Saison in Irland finden Sie hier auf unserer neuen Website: www.wanderlust.de

:: :: Fotos und Videos zum Einstimmen auf einen Irland-Urlaub gibt es hier: Wanderlust irland-Fotos und Videos

:: :: Wer sich für ein ganz besonders natur-nahe und intensive Woche in Irlands Bergen interessiert, alle Infos zum Natur-Retreat gibt es hier: www.meine-natur.net

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Slider by webdesign