Irland-Idylle of the Day: Mitmachen und gewinnen!

Irland Idylle

Schäfer mit Hunden. Päuschen am Weißdorn. Foto: Markus Bäuchle

Irland-Idylle of the Day: Welches sind eigentlich die idealen Zutaten für ein gelungenes Irland-Foto? Wie sieht die perfekte Idylle aus, die Irland-Reisende und Irland-Bleibende immer wieder gerne suchen, finden, genießen und beschwören? Was müssen wir andererseits Störendes aus dem Bildausschnitt ausblenden oder gar entfernen, damit ein idyllisches Foto gelingt?

Ich habe in den vergangenen acht Jahren zahlreiche Irland-Fotos hier auf Irlandnews und in den sogenannten sozialen Medien veröffentlicht. Sie zeigen überwiegend Landschaften. Zu manchen Fotos, die ich für wirklich gute Landschafts-Aufnahmen hielt, blieben die Reaktionen aus, manche andere Bilder lösten breites Entzücken aus. Wie schön! Ich werde einige davon in den kommenden Wochen hier zeigen. Doch wichtiger die Frage an Euch:

Irland liebenWas braucht es zur perfekten Irland-Idylle? Sanfte grüne Hügel? Den Sonnenuntergang über dem Atlantik? Schafe, Schafe, Schafe? Zeigt uns Euer bestes und meist geliebtes Irland-Foto, schickt es mit Eurem Namen, dem Ort und dem Zeitpunkt der Aufnahme an markus@irlandnews.com. Und gewinnt: Wir verlosen unter allen Einsendungen fünf mal unser aktuelles Irland Buch „111 Gründe Irland zu lieben“ (erschienen im Jahr 2015, von Markus Bäuchle und Eliane Zimmermann). Infos zum Buch gibt es hier. Unser Idyllen-Wettbewerb dauert bis Ende August.

Doch nun zu den Idyllen, die manchmal bei genauerem hinsehen gar keine sind. Das heutige Foto vom Schäfer, der mit seinen Hunden am Weissdorn ein Päuschen einlegt, könnte die Norm für die Irland-Idylle des Tages erfüllen. Es löste auf Facebook diese Reaktionen aus:

Madeleine: great pic Markus
Anice: Very beautiful nature
Brigitte: Irgendwie eine tolle Stimmung auf dem Foto. 😀
Ralf: · Mein Traumberuf… ;^)
Trevor: What a romantic scene.. Here in NZ some of the shepherds still ride on horseback with their dogs accompanying them.NZ has millions of sheep.
Heinke: Will auch mal dahin!! Manno!…Tolles Foto!
Andrea: Die Atmosphäre hast Du wunderbar eingefangen😉👍🏼

Der Farmer im Bild, ein Mann namens Connie Murt, hatte übrigens mit seinen Border Collies im bergigen Gelände gerade 200 Schafe zum Scheren zusammen getrieben und japste wie seine Vierbeiner leicht nach Luft. Hinter ihm lag bereits schwere Laufarbeit, vor ihm ein Tag Knochenarbeit an der Elektroschere . . .

Madeleine Webers Irland: Wie im Traum . . .

Im Frühling explodiert die Vegetation auf Skellig Michael. Sea Campions wachsen zu Fuelle auf der Klosteranlage. Dieses Bild fotografierte ich während eines meiner Besuche auf dieser heiligen Insel. Obwohl diese Bergspitze völlig isoliert vor der Küste der Iveragh Peninsula ruht, ist sie eine fruchtbare Oase für viele Wildpflanzen. Dieses Bild zeigt im Hintergrund Little Skellig welche eine der Größten Basstölpelkolonien weltweit beherbergt. Dieses Bild ist Teil meiner 28 Grusskarten Reihe “like a dream”.

Blühende Vegetation auf Skellig Michael. Das Strand-Leimkraut wächst füllig auf der Klosteranlage. Das Bild zeigt im Hintergrund Little Skellig, Heimat für eine der größten Basstölpel-Kolonien weltweit. Das Foto ist Teil der Grusskarten-Reihe like a dream von Madeleine Weber.

Heute mal ein bisschen Werbung für gute Fotografie. Eigentlich ist Irlandnews eine werbefreie Oase im großen Kauf-Mich-Sofort-Internet. Ausnahme: Die Eigenwerbung für unsere Wander-Ferien (www.wanderlust.de). Und heute eine weitere Ausnahme: Werbung für Fotos von Madeleine Weber. Qualität auf Grußkarten. Kunstvoll und mit Sorgfalt hergestellt, wunderschön anzusehen und deshalb empfohlen. Die Serie heißt like a dream – wie im Traum. Hier hat Madeleine das Wort:

„Sie sind endlich da. Darf ich vorstellen: Meine “like a dream…” – Greeting Cards (Wie ein Traum…). Die Grußkarten-Serie, welche aus 28 meiner besten Bilder vom Ring of Kerry, dem Wild Atlantic Way, dem Skellig Ring und dem UNESCO Weltkulturerbe und Star Wars Drehort Skellig Michael besteht. Sie sind eine Kombination von Landschaften und Meereslandschaften, historischen Gebäuden  und Tourismus-Attraktionen.

Juni habe ich als Welpe in einem Zirkus gefunden in Hamburg gefunden. Nachdem ich sie auf die Insel brachte, lebten wir für 11 Jahre zusammen. Sie kam überall mit, war Teil jedes Landschaftsbildes das ich jemals aufgenommen habe. Wenn ich mit dem Stativ und der Kamera beschäftigt war, lag sie entspannt neben mir und bestaunte die Landschaft. Dieses Bild habe ich St. Finian’s Bay aufgenommen. Sie sass neben mir auf der Klippe, wartete geduldig auf mich während sie das Meer bestaunte. Der Wind spielte mit ihren Haaren und sie erinnerte mich an Fuchur von “Die Unendliche Geschichte”. Ich beobachtete sie für einen Moment, fotografierte sie “heimlich” und könnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Ihr ganzes Wesen steckt in diesem Bild. Man kann sagen, dass sie ein grosser Irland Fan war.

Juni habe ich als Welpe in einem Zirkus in Hamburg gefunden. Nachdem ich sie auf die Insel brachte, lebten wir elf Jahre zusammen. Sie kam überall hin mit, war Teil jedes Landschaftsbildes, das ich aufgenommen habe. Ihr ganzes Wesen steckt in diesem Bild. Man kann sagen, dass sie ein grosser Irland Fan war

Ich habe viel Zeit damit verbracht, die höchstmögliche Druckqualität zu garantieren. Auf der Rückseite habe ich eine Landkarte von der Iveragh Peninsula gestaltet,  welche den Standort aufzeigt. Ebenfalls befindet sich eine Übersetzung des Motives in Irisch da ich die ursprüngliche Muttersprache ehren wollte. Die Innenseiten sind leer. Jede Karte kommt mit einem Umschlag verpackt in einer Klarsichtschutzhülle. Alle Karten wurden in County Kerry gedruckt.  Die Außenmaße der gefalteten Karte sind 21 x 14.8 cm (A5). Jede Karte kostet €5.50, Porto inklusive. Die Mindest-Bestellmenge sind 6 Karten (gleiches Motiv oder frei kombiniert). 

Die Südwest-Küste von Irland, an der ich seit zwölf Jahren lebe, erscheint mir  so schön “wie ein Traum..” (“like a dream…”). Ich wünsche mir, dass die Grußkarten ein Mittel sind, um einen persönlichen Gedanken an einen Freund zu transportieren oder einen flüchtigen Moment der Inspiration und Freude in das Leben des “Empfängers” zu bringen. Ein Moment der Aufmerksamkeit ist das größte Geschenk, das man einem anderen Menschen geben kann; handgeschriebene Gedanken in der hektischen, digitalen Welt sind kostbar, und die Schönheit der Natur berührt die Seele. So drückt eine empfangene Grusskarte viel Wertschätzung aus. Deshalb habe ich meine Bilder in diese Form umgewandelt. Viel Spass und Freude damit.

Blessings, Madeleine

Ich hoffe, dass die Karten viel Freude zu denen bringen, die sie erhalten. Vielleicht wird der eine oder andere sie auch rahmen.“

Die “Old Barracks” befindet sich in Cahersiveen und beherbergt seid 2015 eine Ausstellung über Daniel O’Connell. Ich hatte das Glück sie in diesem wunderschönen Morgenlicht zu fotografieren. Das ist die Blaue Stunde bevor der farbenfrohe Sonnenaufgang erscheint. Ein riesiger Sturm zog in der Nacht über Irland daher und verschwand in den frühen Morgenstunden. Es war absolute windstille und die Wolken bewegten sich in Zeitlupe. Ein guter Moment um spiegelnde Wasseroberflächen zu fotografieren. Dieses Bild ist Teil meiner 28 Grusskarten Reihe “like a dream”.

Die “Old Barracks” in Cahersiveen. in der Blauen Stunde, bevor der farbenfrohe Sonnenaufgang erscheint. Dieses Bild ist ebenfalls Teil der Grusskarten-Reihe like a dream.

  Madeleine Weber Studio Irland
Madeleine Webers Fotos
könnt Ihr vor Ort in Irland in ihrem Studio am Skellig-Ring im Original anschauen. Die Fotografin präsentiert ihre Landschafts- und  Meeres-Aufnahmen täglich von 11 bis 17 Uhr als hochwertige Kunstdrucke in verschiedenen Größen. Die Ausstellungsräume liegen an der R567 in Emlaghdrinagh zwischen Waterville und Ballinskelligs am Wild Atlantic Way (Telefon: +353 (0)85 780 3273).

Mehr Infos zu den Grußkarten gibt es hier: www.madeleinemariaweber.com.

Bestellungen für die Grußkarten bitte nur direkt an izense@gmail.com schicken.

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Beara Stories: Der Calf-Rock-Leuchtturm

Calf Rock

Vor Dursey Island sind die drei Rocks zu sehen (von links nach rechts): the Calf, the Cow und the Bull. Unsere Geschichte erzählt von der Ruine auf der kleinen Felseninsel . . .

Geschichten von der Beara-Halbinsel im Süd-Westen Irlands (Teil 5)

von Peter Bernhardt* 

Heute setzen wir auf Irlandnews den Geschichten-Zyklus über das ländliche Irland an der Atlantikküste fort. Geschrieben von unserem Freund Peter Bernhardt. Er forscht gern in der Vergangenheit und lässt ein Stück „altes Irland“ lebendig werden. Heute erzählt uns Peter die Geschichte des Leuchtturms auf dem Calf Rock, einem Felsen vor Dursey Island. 

Irland zählt zu den kleinen Ländern in Europa, hat aber dafür enorm viel Küste. Eine Küste, die gerade wieder von der Reise-Branche neu entdeckt wurde. Kein Aprilscherz: Am 1. April 2014 wurde der Wild Atlantic Way offiziell eröffnet! Über 2500 fleißig zusammengerechnete Kilometer erstreckt sich eine der längsten Küstenstraßen der Welt. Auf gut ausgeschilderten und meist sicheren Straßen erlebt der Tourist die abwechslungsreiche und atemberaubende Landschaft – von Landseite her.

Calf Rock

Die Überreste des Leuchtturms auf Calf Rock. Gesehen von Dursey Island. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2003.

Von Seeseite betrachtet hat die Küste ein anderes, wechselseitiges Gesicht. Bei ruhiger See kann man die spektakulären, meist felsigen Abschnitte genießen. Doch wenn die Stürme von Westen über den Ozean heranbrausen und das Meer aufwühlen, dann sollte man froh sein, an Land und im Trockenen zu sitzen.

Seit Menschen Gedenken sind an diesen Küsten Menschen umgekommen, Schiffe an Felsen zerbrochen und gesunken. Die Liste der Wracks vor der Küste Irlands ist lang. Auch die unbesiegbare spanische Armada wurde weniger durch die englische Seemacht geschlagen, als durch den zwei Wochen tobenden Sturm vor der irischen und schottischen Küste. Von den 130 stolzen Schiffen trafen noch 68 Wracks im spanischen Hafen Santander ein.

Für die Schiff-Fahrt wurden die Fahrten an der irischen Küste immer zu einem Abenteuer. Und so wurde der Ruf der Schiffseigner, Kaufleute und lokalen Obrigkeit bald laut nach Leuchttürmen, die den Seeleuten in schwerer See wenigstens einen Anhaltspunkt geben konnten, auf welchem „Weg“ sie sich befanden.

Das westliche Ende von Dursey Island an der Spitze der Beara Halbinsel

Das westliche Ende von Dursey Island an der Spitze der Beara Halbinsel.

1858 legte der Architekt Georg Halpin einen Entwurf vor, für den Bau eines Leuchtturmes auf dem Calf Rock, einem Felsen vor Dursey Island, der auch genehmigt wurde. Vor Baubeginn musste allerdings das Eigentumsverhältnis dieses Felsens geklärt werden. Eine Anfrage dazu ergab: Eigentümerin war die Queen Victoria. Erbaut wurde der Turm von in den Jahren 1861 bis 1864. Die Lampen, die Optik und die Rotations-Maschine wurde 1865 eingebaut. In Betrieb genommen wurde der Leuchtturm 1866.

Freitagmorgen, 12. Februar 1869. Sturm und schwere See. Beobachter auf Dursey sahen eine Notflagge vom Turm flattern. Richard Howard, der Assistent des Leuchtturm-Wärters, traf eine schwierige und tapfere Entscheidung mit sechs weiteren Männern, alle kraftvolle Ruderer und erfahrene Seeleute, zum Leuchtturm zu rudern. Ihr Boot war beladen mit Proviant und Wasser. Ironischerweise war dieser „Ausflug“ unnötig. Wie sich herausstellte gab es ein Missverständnis über die Deutung der Notflagge. Denn die Besatzung des Leuchtturms war ganz sicher uns gesund. Plötzlich stark einsetzender Regen verhinderte dagegen auf dem Meer für ein paar Minuten die Sicht. Das Heck des „Rettung“-Bootes verfing sich am Anlegesteg und eine heftige Welle ließ das Boot umkippen. Alle sieben Seeleute kamen ums Leben, ihre Körper wurden nie gefunden. Die Ertrunkenen hinterließen sieben junge Witwen, 19 Kinder – der älteste 13 – und zwei ungeborene Babies. Drei Monate nach diesem Unglück wurde der Turm generalüberholt.

Nur zwölf Jahre später, im Winter 1881, sah der Calf Rock wieder ein Ereignis von unvergesslicher Dramatik. Wieder zog ein gewaltiger Sturm aus Südwest über Irland und England. Es war der 27. November. Zu dieser Zeit teilten die drei Leuchtturm-Wärter ihr schmales Quartier mit drei Arbeitern, die zu Ausbesserungsarbeiten auf dem Felsen weilten. Die Ehefrau eines Arbeiters war gerade von ihrem sechsten Kind entbunden worden, war gar nicht angetan, daß ihr Mann bei einem solchen Wetter zum Leuchtturm mußte. Das konnte jeder gut verstehen, der wusste, daß sie ihren ersten Ehemann im Sturm von 1869 verloren hatte.

An jenem Abend steigerte sich der Wind zum Orkan. Das Barometer fiel und pausenlos blitzte und donnerte es, als die sechs Eingeschlossenen einen ohrenbetäubenden Krach über sich hörten. Der Leuchtturm-Wärter rief sofort seine Leute, um nachzusehen, wo und was man reparieren müßte. Doch als er die Türe zu den oberen Stockwerken öffnete, sah er nur das Schwarz des Himmels. Der gesamte obere Teil des Turmes war durch Riesenwellen ins Meer gespült worden. Die sechs Männer kämpften sich durch Wind und Wellen zum geschützten, betonierten Vorratsraum, gerade noch rechtzeitig, bevor die nächsten Wellen auch noch den letzten Rest des Turmes in die See spülten.

Als am nächsten Morgen die Menschen von Dursey und dem Festland erkannten, daß es keinen Leuchtturm mehr gab, kann man sich leicht vorstellen, wie groß das Geschrei und Gejammer gewesen sein mußte. Natürlich mussten sie annehmen, daß alle Männer im Turm umgekommen waren.

Es war aber auch nicht möglich überzusetzen, um zu sehen, was wirklich auf dem Calf Rock geschehen war, denn der Sturm wütete weiter ohne Unterlass. Erst am nächsten Tag konnten sich die auf dem Felsen Gefangenen bemerkbar machen. Das Aufatmen der Angehörigen war deutlich! Die Rettung allerdings konnte erst am zwölften Tage vollzogen werden. Es heißt in alten Originaldokumenten: „Auf Dursey und dem Festland gaben Trübsal und Mutlosigkeit der letzten 12 Tage den Weg frei für Jubel, mit viel Tanz und Feierlichkeit!“

Der Sturm von 1881 brachte aber nicht nur den Leuchtturm zum Einsturz, sondern richtete auch auf dem Festland heftige Schäden an. Die Dächer von hunderten Häusern wurden schwer beschädigt. Der Anlegesteg auf Dursey wurde komplett demoliert. Zwei Häuser nahe am Strand wurden weggespült und mit ihnen ein Junge, der glücklicherweise mit der nächsten Welle wieder an den Strand geworfen wurde. Er hatte Glück, verlor dabei nur ein Auge.

Jetzt mußte ein neuer Leuchtturm her. Aber das ist eine andere Geschichte . . .

Peter in Clogher 2013_IMG_1710Der Autor: Peter Bernhardt lebt seit dem Jahr 2000 in Eyeries auf der Beara Peninsula in West Cork. Bis zu seinem Ausscheiden aus seinem Arbeits-Leben war er Art Direktor und Werbeleiter. Seine Liebe zu Irland hat er 1967 auf einer 5-wöchigen Fahrradtour durch den Süden entdeckt. Danach folgten mehrere Irland-Urlaube mit Familie, bis 1987 ein altes Cottage seine Aufmerksamkeit weckte und darum warb erworben zu werden. Peters Interessen sind unter anderem Archäologie, lokale Geschichte und Storytelling

Peters Geschichten von der Beara Peninsula erscheinen regelmäßig hier auf Irlandnews.

Fotos: André Bernhardt

Ohne Wälder keine Chance für Irlands Steinadler

Der Steinadler. Die Wiedereinführung in Irland steht auf der Kippe.

Der Steinadler. Die Wiedereinführung in Irland steht auf der Kippe.

Der Steinadler, König der Lüfte Irlands. Es ist ein lange gehegter Traum von Tierschützern, der wieder Wirklichkeit werden soll: Der Steinadler (Aquila chrysaetos) soll wieder seine Kreise in den Lüften über Irland ziehen und dabei nicht auf die Hilfe und den Nachschub von Menschen angewiesen sein. Doch allen Anstrengungen der vergangenen Jahre zum Trotz: Der Traum wird wohl fürs Erste ein Traum bleiben. Das irische Steinadler-Projekt steht vor dem Scheitern. Die eingesetzte Population in den Bergen des County Donegal kommt nicht auf die Beine: Die mächtigen Tiere, bis zu ein Meter groß und mit einer Spannweite von 2,30 Metern die größten lebenden Adler, ziehen nicht genügend Nachwuchs groß.

Der Grund für das drohende Scheitern ist simpel: Die Adler finden in den Bergen von Donegal nicht genügend Nahrung. Während die schottischen Adler sich in den Highlands überwiegend von Hasen und Moorhühnern ernähren können, fehlt diese Beute in den ausgeräumten Bergen Irlands weitgehend. Die Greifvögel müssen hier auf Krähen und junge Dachse ausweichen und finden nicht genügend natürliche Nahrung.

Die irischen Berge – schön anzusehen und in ihrer Kargheit durchaus beeindruckend – sind eine ökologische Wüste: Von Schafen kahl gefressen und von Farmern regelmäßig abgebrannt, gedeiht in den Höhenlagen der grünen Insel nicht viel: Die Artenvielfalt ist durch das einst nach Irland importierte Schaf auf ein Minimum reduziert wordent. Der Golden Eagle Trust, der die Wiedereinführung des Steinadlers in Irland betreibt, macht eine verfehlte Agrarpolitik für die Verwüstung der Bergwelt verantwortlich: Die von der EU lange geförderte Überweidung durch zu viele Schafe ist der Hauptgrund.

Schafzucht in den Bergen lohnt sich nicht mehr: Mittlerweile arbeiten die meisten Berg-Schaffarmer defizitär und überleben nur durch Agrarsubventionen aus Brüssel und Dublin. Der Golden Eagle Trust, eine Stiftung die seit dem Jahr 1999 die Wiedereinführung des Steinadlers und das Comeback des Seeadlers und des Roten Milan in Irland betreibt, fordert deshalb eine radikale Änderung der Landnutzung in den irischen Bergen: Ohne die Rückkehr heimischer Wälder auf den kahl gefressenen und erodierten Flächen wird die ökologische Wiedergeburt der Berge und die Rückkehr des Königs der Raubvögel und vieler anderer Arten nicht gelingen.

Quelle: Irish Mountain Log , Ausgabe 118 vom Sommer 2016, S. 20
Foto: Tony Hisgett from Birmingham, UK via Wikimedia Commons

 

Rollenwechsel: Einmal Schaf-Friseur-Helfer sein

Schafe_Irland

Irland, Deine Schafe. Es ist Sommer, der Schaf-Friseur hat Saison, verpasst den rohweissen Wollknäueln im Akkord einen zeitlos modernen Kurzhaarschnitt.

Schafe_Irland_Maehhh

Die Wolle bringt den Farmen kein Geld mehr ein.

 

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Die Arbeitskosten fressen die Erlöse auf und die Bauern sind froh, wenn sie am Ende nicht noch drauflegen. Das Geschäft heißt: Lammfleisch. Das Einkommen fließt aus Subventionen und Beihilfen.

 

Schafe im Pferch

Ein befreundeter Farmer bittet mich um Hilfe. Rollenwechsel: Ich wage den Selbstversuch als Zuarbeiter des Schafscherers. Dessen zwei Border Collies haben die rund 200 Schafe in weniger als 45 Minuten vom weitläufigen Berg eingesammelt und im Pferch zusammengetrieben. Dann geht es dutzendweise im Akkord zum Friseur.


Schaf im Griff

Die Mutterschafe müssen auf den Rücken gedreht und dann an Horn, Ohr und Vorderbeinen in eine Sitzhaltung gehoben werden, in der sie sich hilflos ihrem Schicksal ergeben. Mal wiegt das Tier 20 Kilo, mal 30 und mehr.

 

Schafe_Irland_Scheer

Schaf-Friseur Connie führt die elektrische Schere mit Geschick. Er benötigt nie länger als zwei Minuten für einen Vollkörper-Schnitt.

 

Schafe_Irland_Im Sommerlook1:30 bis 1:40 Minuten, dann sitzt der Sommer-Look!

Der Schweiß trieft, die Hände schmerzen, der Rücken krümmt sich. Es ist Schwerstarbeit. Schaf für Schaf wächst meine Achtung für die körperliche Leistung der Schaffarmer. Und meine Sympathie für einen veganen Lebensstil.

 

Schafe_Irland_In the Glens and Valleys

Mir wird mit jeder Muskelfaser klar, warum Farmer P.J. und Nachbar Joe nicht zum Zeitvertreib auf Berge steigen und auch nie ein Fitness-Studio von innen sehen . . .

 

Fotos: Markus Bäuchle / Wanderlust

 

Irland: Eine Geschichte in 100 Entschuldigungen

Regen in Irland

Entschuldigungsgrund Nummer 2: Das Wetter

Was können wir armen Iren schon ausrichten angesichts von Erbsünde, Dauerregen, 800 Jahren Unterdrückung und Unmengen von Alkohol? Die Irish Times veröffentlichte eine herrlich selbst-ironische Geschichte, eigentlich nur 100 aneinander gereihte und durchnummerierte Stichworte: Eine Geschichte Irlands in 100 Entschuldigungen. Die Iren gelten als Weltmeister der Ausflucht, der Entschuldigung, der Selbstentlastung durch Ausreden. Frank McNally hat aus den Entschuldigungen eine kleine Landesgeschichte gestrickt. Wir sind so frech und geben 50 von 100 typisch irischen Entschuldigungen weiter.

A HISTORY of Ireland in 100 Excuses.

1. Original sin.

2. The weather.

3. The 800 years of oppression.

4. A shortage of natural resources.

5. The spirit is willing, but the flesh is weak

6. Red hair.

7. The Celtic temperament.

8. He stole Trevelyan’s corn/So the young might see the morn.

9. It was taught badly in schools.

10. The Modh Coinníollach.

11. Peig.

12. The questions didn’t suit you.

13. No-one shouted stop.

14. Johnny made me do it.

15. Oh no! ‚Twas the truth in her eyes ever dawning/That made me love Mary the Rose of Tralee.

16. That fella has a bad drop in him.

17. Her father didn’t like me anyway.

18. I have to see a man about a dog.

19. Don’t mind me – I haven’t been myself lately.

20. And then he lost the head altogether.

21. Lehman Brothers.

22. The Christian Brothers.

23. Biddy Early.

24. Benchmarking.

25. We only did it for the crack.

26. April Fool’s Day.

27. Halloween.

28. Stag parties.

29. The stony grey soil of Monaghan.

30. The rocks of Bawn.

31. The hungry grass.

32. The pipes (the pipes) were calling.

33. And that’s the cruel reason why I left old Skibbereen.

34. Come all ye young rebels, and list while I sing/For the love of one’s country is a terrible thing/It banishes fear with the speed of a flame/And it makes us all part of the patriot game.

35. He must have got it from his father’s side – it couldn’t have been from us.

36. „Your health!“

37. „Cheers!“

38. „Sláinte!“

39. „Is it your round or mine?“

40. „Last orders!“

41. „I suppose we might as well have one for the road, so.“

42. Ah, you’re drunk you’re drunk, you silly oul fool, still you cannot see/That’s a lovely sow that me mother sent to me.

43 – 48. See 42, excuses relating to drunken nights two to seven, inclusive.

49. I can resist anything except temptation.

50. The Old Lady Says ‚No!‘

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100. The dead man was known to the Garda.

Diese 50 und die restlichen 50 dazu gibt es hier in der Irish Times zu lesen.

(ed100212)

Madeleine Webers Irland: Ballycarbery Castle

Ballycarbery Castle

Ballycarbery Castle, County Kerry, fotografiert von Madeleine Weber

Madeleine Weber unterwegs:  Wir sind mit der Profi-Fotografin Madeleine Maria Weber auf Tour im County Kerry und machen heute Halt am Ballycarbery Castle in Cahersiveen.

 Madeleine WeberMadeleine Maria Weber (Foto) fuhr zu dieser alten Burgruine, um sie einmal ganz anders zu fotografieren: in schwarz-weiss. Sie sagt dazu:

„Ballycarbery Castle in Cahersiveen ist eine sehr attraktive, alte Burganlage. Sie wird oft fotografiert, mit ähnlichen Resultaten. Umso wichtiger ist es, andere Stilelemente wie Wolken in das Bild zu integrieren, um eine einmalige Stimmung zu erzeugen. Bei dieser Aufnahme entschied ich mich für eine Schwarz-Weiss Reduzierung, um die Komposition und die Linienführung hervorzuheben. Obwohl ich ein Kind der Farben bin, finde ich die Ruhe und grafische Klarheit eines Schwarz-Weiss-Bildes sehr angenehm. „

Madeleine Weber ist die Frau, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Weil sie warten kann. Auf den richtigen Zeitpunkt. Auf das perfekte Motiv. Fotografieren ist gutes Auge, gute Technik und viel, viel Geduld, Warten, Warten. Seit elf Jahren fotografiert Madeleine die einmalig schönen Landschaften Südwest-Irlands.

Wir begleiten Madeleine, die in Emlaghdrinagh, Waterville, im County Kerry lebt, in diesen Monaten bei der Arbeit, zeigen hier auf Irlandnews.com  jede Woche ein Foto aus ihrer Arbeitswoche. Uns gefällt, dass in ihren Fotografien die Landschaft erkennbar bleibt, wie sie das Auge wahrnimmt, und dass sie in ihren Fotos dennoch eine ganz eigene unverkennbare künstlerische Ästhetik schafft.

Madeleine Weber Studio Irland Madeleine Weber FotografieÜbrigens: Madeleine Webers Fotos könnt Ihr vor Ort in Irland in ihrem Studio am Skellig-Ring im Original anschauen. Die Fotografin präsentiert ihre Landschafts- und  Meeres-Aufnahmen täglich von 11 bis 17 Uhr als hochwertige Kunstdrucke in verschiedenen Größen. Die Ausstellungsräume liegen an der R567 in Emlaghdrinagh zwischen Waterville und Ballinskelligs am Wild Atlantic Way (Telefon: +353 (0)85 780 3273). Sie versendet ihre Fotos weltweit: www.madeleinemariaweber.com.

 

Madeleines Foto-Woche erscheint jede Woche hier auf Irlandnews.com. 

Beara Stories: Geschichten, die das Leben schrieb

Die ehemalige Holly Bar in Ardgroom.

Die ehemalige Holly Bar in Ardgroom.

Geschichten von der Beara-Halbinsel im Süd-Westen Irlands (Teil 4)

von Peter Bernhardt* 

Heute setzen wir auf Irlandnews den Geschichten-Zyklus über das ländliche Irland an der Atlantikküste fort. Geschrieben von unserem Freund Peter Bernhardt. Er liebt es, in der Vergangenheit zu forschen und lässt ein Stück „altes Irland“ lebendig werden. Heute erzählt uns Peter Geschichten, die das Leben schrieb. (Bei manchen Geschichten steht die englische Originalfassung, damit der Sinn nicht verloren geht).

Mike Dunne wurde 1835 geboren. Schon sehr jung wanderte er aus nach New York und dann weiter nach Kalifornien, als der Gold Rush in vollem Gange war. Er wurde in Kalifornien bekannt als The Great Gambler und zu Hause in Irland auf Beara nannte man ihn Yankee Dunne. Es wurde geschätzt, daß er durch Glücksspiele und Aktien einen Gegenwert von etwa 17.000 Pfund ansparte ( für die damalige Zeit ein ungeheures Vermögen). Bei einem Besuch in Irland kaufte er für seinen Bruder eine Farm. Er blieb dann aber noch ein paar Jahre in den States, bevor er für den Rest seines Lebens wieder nach Irland kam. Er starb 1891 im Alter von 56 Jahren.

AnekdotenDie Tochter von Jackie Harringtons Schwester wurde an einem Shrove Tuesday (Fastnachtsdienstag) fein herausgeputzt und auf eine Wiese gesetzt – when word of a „match“ arrived at 12 o’clock. The match was duly made und sie wurde noch in der gleichen Nacht verheiratet – denn eine Heirat war in der Fastenzeit nicht erlaubt and an Shrove Tuesday-Nacht war die Deadline!

Joan’s Vater war gerade in seinem Haus in Eyeries Cross (an der Kreuzung) gestorben, als der Bischof von Kerry zur Konfirmation der Kinder nach Eyeries kam. In diesen Tagen war es üblich, daß der Bischof die Kinder einer Prüfung unterzog, bevor er ihnen die heiligen Sakramente verlieh. Wishing to impress on the children the goodness of Our Lord in dying for our sins, he approached the first boy in the seat: „So, mein Junge“ sagte der Bischof, „erzähl mir doch einmal, wer starb am Kreuz?“ Voller Enthusiasmus und überglücklich, daß er dem Bischof zeigen konnte, wie gut sein Wissen ist, sprang der Junge auf. „Gut, gut“ sagte der Bischof, „Who died on the cross!“ „Joan’s Vater“ antwortete der Junge und setzte sich mit einem strahlenden Lächeln wieder hin, zufrieden mit der Gewissheit genug getan zu haben, um die Konfirmation zu bekommen.

Nach den Gemeinde-Aufzeichnungen ist Jim zweimal geboren – einmal im Februar 1896 und das zweite Mal im März. Solche Ungereimtheiten kamen in diesen Zeiten gelegentlich vor. Der „verantwortliche“ Priester hat seine Aufgabe wohl nicht so gewissenhaft wahrgenommen, wie man es erwartet. Und da ein Priester durchaus auch einmal schwach werden konnte und um den Alkohol keinen großen Bogen machte, konnte so etwas durchaus vorkommen. Vielleicht tue ich dem Priester aber Unrecht und das erste Datum war der Geburtstag und das zweite Datum der Tauftag! Wer weiß?

Jeremiah kam aus dem Townland Droumard und heiratete Mary im Jahr 1820. Jeremiah starb zweimal! Beim ersten Male hielten die Verwandten und Nachbarn einen Tag und eine Nacht eine Wake im Haus ab. Mitten in der Nacht erhob sich Jeremiah aus dem Bett. Man muß nicht erwähnen, daß im Raum Panik ausbrach. Er verkündete den Verbliebenen, daß er vorhabe, noch ein weiteres Jahr zu leben. Und auf den Tag genau ein Jahr später, war er dann wirklich tot – für immer!


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Wandern in Irland. Irlands Natur und Kultur erleben mit Wanderlust.  Auf unseren Wanderungen kommen wir auch durch die Orte auf Beara, die Peter in seinen Beiträgen beschreibt. Sie wollen Irland zu Fuß kennen lernen?

Wanderlust zeigt Ihnen die schönsten Orte in Irlands Südwesten . . .


Der Spuk ging weiter. Sieben von Jeremiah´s Kinder waren Mädels. Eines der Girls wanderte über den Berg zur Kirche, wo sie einen Mann aus Castletown heiraten sollte. Unterwegs kreuzte ein Hase ihren Weg und die alten Leute sahen darin ein ganz schlechtes Zeichen für die Person, die an dem Morgen heiraten sollte. Und in der Tat, innerhalb eines Jahres war das Mädchen gestorben.

Die romantische Liebesgeschichte von Nora und Con: Con besuchte gelegentlich seine Schwester Julia in Eyeries, die mit Denny verheiratet war. Bei diesen Besuchen traf er dort Nora, mit der er sich gerne angeregt unterhielt. Und so kam, was kommen mußte, er verliebte sich in Nora. Aber, das konnte er ihr nicht sagen, weil er viel zu scheu war. Auch Nora mochte Con, hatte aber nicht realisiert, wie tief Cons Zuneigung zu ihr war. Im Mai 1910 verließ Nora Castletownbere mit dem alten Schiff Princess Beara, um über Bantry weiter mit dem Zug nach Cobh zu fahren. Dort wollte sie ein Schiff in die USA nehmen. Cons Schwester Julia ließ ihren Bruder wissen, das Nora im Begriff war auszuwandern. Con vergaß augenblicklich seine Scheu, sagte seiner Mutter, er werde Nora hinterher reisen, sattelte sein Pferd, ritt die 30 Meilen nach Bantry, nahm den Zug nach Cobh und kam dort in der Nacht an, bevor das Schiff nach Amerika abgelegt hat. Con und Nora trafen sich in Cobh und er fragte sie mutig, ob sie ihn heiraten wolle. „Ja!“ sagte sie und am nächsten morgen sandte Con ein Telegram an seine Mutter mit nur einem einzigen Wort: „Succeeded“! Beide warteten dann in Cork bis die nötigen Heiratsunterlagen aus Eyeries und Castletownbere eintrafen und heirateten 6 Tage später in der Kathedrale von Cork. Con und seine strahlende Frau ließen sich in Castletownbere nieder und bekamen 14 Kinder. Nora starb 1983 im Alter von 93 Jahren.

Warum heißt in Ardgroom ein Pub Holly Bar? Tade baute diesen Pub. Die Steine für diesen Bau holte er sich aus dem nahe gelegenen Glenbeg-Tal. Die Gesamtkosten für diesen Bau beliefen sich auf 20 Pfund. Tade selbst lebte mit seiner Frau in einem anderen Haus auf der gegenüberliegende Straßenseite. Seine Frau Johanna war Lehrerin und in diesen Zeiten war es verpönt, dass ein Lehrer oder eine Lehrerin in einem Pub wohnte. Warum aber wurde der Pub Holly Bar genannt? Einige Stechpalmen-Zweige (Holly) wurden zur immer Weihnachtszeit als Dekoration ins Fenster gestellt. Eine Holly-Beere fiel zirgendwann wischen die Fenster-Bretter, trieb dort Wurzeln aus und begann zu wachsen. In über 70 Jahren nahm der Holly Tree schließlich das ganze Fenster eing. Darum hieß der Pub Holly Bar! Auch wenn inzwischen der Pub aufgegeben wurde, der Holly Tree wächst ungestört weiter . . .

Fortsetzung folgt . . . 

Peter in Clogher 2013_IMG_1710Der Autor: Peter Bernhardt lebt seit dem Jahr 2000 in Eyeries auf der Beara Peninsula in West Cork. Bis zu seinem Ausscheiden aus seinem Arbeits-Leben war er Art Direktor und Werbeleiter. Seine Liebe zu Irland hat er 1967 auf einer 5-wöchigen Fahrradtour durch den Süden entdeckt. Danach folgten mehrere Irland-Urlaube mit Familie, bis 1987 ein altes Cottage seine Aufmerksamkeit weckte und darum warb erworben zu werden. Peters Interessen sind unter anderem Archäologie, lokale Geschichte und Storytelling

Peters Geschichten von der Beara Peninsula erscheinen regelmäßig hier auf Irlandnews.

Foto & Grafik: Peter Bernhardt

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