Über Markus Bäuchle

Journalist und Wanderer. Lebt in Glengarriff im Südwesten Irlands. Mit Markus kann man in Irland wandern gehen: www.irland-wandern.de
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Star Wars 7: Ausverkauf auf Skellig Michael

Skellig Michael PuffinsStar Wars auf Skellig Michael — Ausverkauf im Land der Leprechauns: Luke Skywalker auf den Skelligs. Wenn es noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, dass Irland seine Seele mit gieriger Hingabe dem Kommerz geopfert hat, dann diesen:  In den vergangenen drei Tagen belagerte eine wuchtige Film-Crew aus Hollywood die bislang streng geschützte Klosterinsel Skellig Michael vor der Küste Kerrys und filmte dort Szenen für den Blockbuster in spe “Star Wars Episode 7“.

 Skellig Michael KerryDie irische Regierung hatte die Dreh-Genehmigung heimlich erteilt, die UNSECO World Heritage Site von einem Marine-Patroullienboot absperren lassen und  Hollywood Tür und Tor geöffnet zu einer der wichtigsten und gleichzeitig fragilsten frühchristlichen Stätten der Welt. Für mehrere Tage war Skellig Michael für Touristen gesperrt, auf dem Klosterfelsen wurde ein Zeltdorf aufgegebaut, Hubschrauber kreisten und die Bootsunternehmer von Portmagee hatten Hochbetrieb, um das Arbeits-Material auf den 12 Kilometer entfernten Felsen im Atlantik zu schaffen.

Skellig MichaelNur einzelne Stimmen melden bislang Kritik an der Aktion an, aber sie sind immerhin hörbar: Die UNESCO ist alarmiert, renommierte Archaeologen und Naturschützer beklagen, ohne wirklich überrascht zu sein, dass die Regierung dem Kommerz Tür und Tor zu den wertvollsten kulturellen Schätzen des Landes öffnet und keine Grenzen respektiert. Während die Archäologen befürchten, dass die Weltkultur-Stätte, die 1996 World-Heritage-Status erlangte, von marodierenden Spielfilmern beschädigt wird und der Staat seine Schutzfunktion nicht hinreichend wahrnimmt, sind Naturschützer schockiert, dass die Dreharbeiten mitten in der Brutzeit der Vögel auf Skellig Michael stattfanden. Im Juli ziehen tausende Papageientaucher ihre Jungen auf Skellig Michael groß. Ganz zu schweigen vom drohenden Ansturm der Star-Wars-Fans auf den “Original-Drehort” im irischen Atlantik.

Star Wars Ireland

Wer einmal auf Skellig Michael war, weiß genau, wie verletzlich und wie leicht zu beschädigen dieser heilige Ort ist. Man muss kein Christ sein, um den Spiritus Loci auf dem Klosterfelsen zu erfahren— und man fragt sich, warum dieser bedenkenlose Umgang mit einem der einzigartigsten Orte der Welt sein muss. Die Antwort ist wahrscheinlich: Weil es ihn gibt und weil es möglich ist. Hill of Tara, Wild Atlantic Way, Skellig Michael, Galway Bay, Corrib, Porcupine  . . . : Das Spiel der irischen Gegenwart hießt: Ausbeuten und ausgebeutet werden — materiell, ideell, spirituell. Die Währung: Aufmerksamkeit und Profit.

Fotos (3, oben) Markus Bäuchle

Die Irland Selfie Show — mit Tim und Tamara

Zwischen Hängebrücke und Bushmills: Tim Trenz und Tamara aus Merzig in Nordirland

 

Irland Selfie

Micha und Klaus Motznik aus Engelthal vor dem James Fort in Kinsale

Irland Selfie, oder: Auf die Plätze, Selfie, los: Zur Zeit ist das von sich selbst aufgenommene Foto, bekannt als Selfie, der ultimative Existenznachweis und auch die rechte Würdigung der eigenen Person. Bis mitte August läuft hier auf Irlandnews die Irland Selfie Show 2014. Werft Euch in Pose und gewinnt: Ilse vor Irland, Bernd vor Ballycotton, Carl neben dem Rock of Cashel, Claire auf den Cliffs, Denise in Dun Laoghaire und Petra auf Croagh Patrick — natürlich auf Armlänge mit sich selbst fotografiert.

Ausschließen wollen wir natürlich niemanden. Wer es bislang nicht nach Irland geschafft hat, kann kreativ sein und sich im Selfie mit etwas Irischem in Verbindung setzen: Einem Menschen (Ich und der Wirt im Irish Pub), einem Poster, einem Buch, einer Fahne, einem Glas mit brauner Sauce . . . Wir sind gespannt.

Hier zeigen wir heute die ersten Selfies, die bei uns eingegangen sind.

Zu gewinnen gibt es:

Eine Wanderreise im schönen Südwesten Irlands:  Teilnahme an einer Wander-Woche in Irland mit Wanderlust im Jahr 2015 für 1 Person (im Wert von € 900).

Zweimal ein Exemplar der neuen Auflage des Buches “Irland. Ein Länderporträt” von Markus Bäuchle (erschienen am 16. Juli 2014).

Einmal das neue Buch “Fettnäpfchenführer Irland” von Petra Dubilski.

 

Liebende Leute am Lough (Inagh): Jennifer und Michael Hertel aus Saarbrücken

Liebende Leute am Lough (Inagh): Jennifer und Michael Hertel aus Saarbrücken

Was müsst Ihr tun, um teilzunehmen und vielleicht zu gewinnen? Nicht viel:

1. Schickt Euer Selfie mit Eurem vollen Namen, der Adresse und einem beschreibenden Satz (zum Beispiel: “Günter mit Guinness in Grünstadt”) an: schreibuns@irlandnews.com

1a. Es ist auch möglich, Eure Angaben direkt hier im Post ins Kommentarfeld einzugeben (“Komentar verfassen”) und das Foto als Anhang (“Datei auswählen”) direkt von Eurem Computer hier online zu stellen.

2. Geht zur Website von Wanderlust und gebt ihr ein Like / Share (kann auch Twitter, Google+ etc sein): Hier gehts lang: Wanderlust – Wandern in Irland .

Einsendeschluss ist der 16. August 2014. Die Gewinner werden ausgelost. (Der Rechtsweg ist blockiert. Mitarbeiter von Wanderlust und Irlandnews können leider nicht teilnehmen.) Teilnehmer sind damit einverstanden, dass ihr Selfie auf Irlandnews und auf der Facebook-Page von Irlandnews veröffentlicht wird.

Dann mal los: Zeigt Euch und huldigt dem schönsten Land Europas: Irland. Viel Spaß, Der Wanderer!

schreibuns@irlandnews.com

 PS: Wie hängen das Webmagazin Irlandnews und der Irland-Wander-Veranstalter Wanderlust zusammen? Ganz einfach: Beide werden von Markus Bäuchle (aka Wanderer) und Eliane Zimmermann in Glengarriff, West Cork, Irland betrieben.

 

Und hier die ersten Einsendungen der Irland Selfie Show 2014 auf Irlandnews.com:

Irland Selfies

Die Familie Scherrer aus Frankenthal in Irland — in unserer 2. Heimat …. alle Jahre wieder :-)

Irland Selfies

Ellen Gromann aus der Schweiz mit Familie beim Viking-Splash in Dublin — “Wir haben selten sooo viel gelacht”

Irland Selfies

Rike Bach aus Diez vom Winde verweht am Loop Head, County Clare

Irland Selfies Irlandnews

Andrea Kimmerle aus Möglingen sechs Wochen vor dem Abflug nach Irland

Irland Selfies

Maggie Schinke und Mann Tobi in den Flitterwochen im September 2013 in Derrynane, Co Kerry

Irland Selfie

Claudia Wylegalla aus Laufenburg vor Benbulben am Streedagh Beach Co. Sligo.

 

Irland Selfie

We-lfie (SelfShot) at Shot Head von Jan Woide und Therese Marti aus Lützelflüh, Schweiz

Irland Selfie Wanderlust

Der “ultimative Existenznachweis” von
Kerstin & Heiko Koring aus Seligenstadt, 2014 in Donegal

Irish Selfie

Tobias Eitelmann aus Ludwigshafem und sein Freund in Dublin im Irish Pub

Selfie Irland

Corinne Buchta aus Sissach / Schweiz am Strand in Irland, zwar ohne Guinness, aber dafür mit dem Blick in den schönen irischen Himmel

 

Wilde Zeiten am Wild Atlantic Way

Wild Atlantic Way_2014Iren sind eigentlich meist freundliche und duldsame Menschen, die so leicht nichts aus der Ruhe bringt und die ihre sozialen Kontakte gerne  nach dem Motto “Leben und leben lassen” pflegen. Was aber hat dem Mann dort vorne im Bauern-Toyota die Laune so gründlich verdorben, dass er wild gestikulierend und schimpfend hinter der Windschutzscheibe herum fuchtelt? Es sind zwei fette Wohnmobile deutscher Herkunft, die sich durch das enge Sträßchen auf der Kilcatherine Halbinsel schieben und jeden entgegenkommenden Autofahrer zu einem minutenlangen Ausweichmanöver zwingen.

Campervan in IrlandAls wir schließlich nach mehreren Minuten auch am Farmer vorbei fahren, ruft er das irische Äquivalent von “verda . . .  Schei . . . .” und  “Wild Atlantic Way” und es wird klar: Das Vermarktungskonzept rund um den “Wild Atlantic Way” ist bereits in der ersten Saison schrecklich erfolgreich. Die Werbekampagne für  “die längste ausgewiesene Küstenstraße der Welt” entlang Irlands Westküste zieht eine ganz besondere Spezies Urlauber mächtig an: Den Wohnmobil-Piloten und seine Familie. Gerade vor zehn Minuten standen zwei andere Blech-Wannen mit den Ausmaßen 8 x 2,3 x 2,8 Meter am Aussichtspunkt und blockierten den Blick hinüber nach Kerry für alle nachfolgenden Fahrer; und einige Minuten davor — das Highlight überhaupt — begegneten wir bei Eyeries einem Motorhome-Corso von zehn (!) rollenden Wohnzimmern. Tja, auch der Franzose reist gerne frei und doch gesellig.

Der Wohnmobil-Pilot genießt seine grenzenlose Freiheit gerne, indem er seinen vertrauten Kokon — einer Raupe gleich — nicht verlässt, indem er den halben Hausstand mit sich führt,  in seiner rollenden Hülle wohnt, kocht, isst, abführt, feiert, streitet, Sex hat, schläft — und sich bei all dem so herrlich frei und vor allem sicher fühlt.

Es ist die Freiheit, die der Wohnmobilist meint — die allerdings nicht dort endet, wo die Freiheit der Anderen beginnt. Den berühmten Satz von Immanuel Kant mag der gute Farmer von Ardgroom nicht kennen, seinen Gehalt aber versteht er sehr wohl: Hier machen sich Urlauber raumgreifend auf Kosten Einheimischer und anderer Urlauber allzu breit. Wer nicht im Campervan oder einem Motorhome sitzt, sondern in einem Auto dahinter oder davor, murmelt schon einmal das Wort von der “Freiheitsberaubung.”

Wohnmobil in IrlandWohnmobil-Urlauber, so meint mein Freund  Zanoni, seien bisweilen egomane, meist aber egoistische und fast immer stark sicherheitsbedürftige Zeitgenossen. Zanoni ist bekennender Wohnmobil-Hasser, und er kann sich über die “Schnecken der Landstraße” so richtig in Rage reden: “Sie geben dem besuchten Land nichts oder nicht viel, da sie ja fast alles Notwendige mit sich führen. Allenfalls ihren Müll und den WC-Inhalt müssen sie dann und wann los werden. Sie beanspruchen über 30 Kubikmater Raum für sich und die Ihren und bis zu 80 Prozent der Straße.” Zanoni glaubt, im Wohnmobil-Piloten den rechtmäßigen Nachfolger des Jägerzaun- und Gartenzwerg-verliebten Dauercampers von Lido di Jesolo zu erkennen. Aber das ist nur Zanonis unmaßgebliche Meinung, er ist halt Polemiker aus Berufung.

Fakt ist: Auf den engen und engsten Sträßchen an Irlands malerischer Atlantikküste haben wilde Zeiten begonnen. Viele dieser asphaltierten Feldwege, die Superlativ-hungrige Irland-Vermarkter zur “2500 Kilometer langen Küstenstraße”  aufaddiert und hochgepusht haben, sind nicht einmal für einen regelmäßigen Gegenverkehr mit beteiligten Kleinwagen geeignet, geschweige denn für die bis zu 9 Meter langen Ego-Mobile. Mancherorts sind mittlerweile wenig freundliche Schilder aufgetaucht, mit denen sich genervte Anwohner die invasiven Wohnmobilisten vom Leib halten wollen. Doch wen kümmert´s in Dublin?

Dort lachen sich die verantwortlichen Tourismus-Promoter ins Fäustchen, ist ihnen doch eine typisch irische Erfolgs-Story gelungen: Sie haben mit ganz wenig ganz schön viel gemacht. Sie haben sich dessen bedient, was bereits seit langem existiert: Küste, Landschaft, Himmel, Wolken, Meer, Dörfchen, Klippen, Strände, Straßen und Sträßchen. Sie haben ein paar tausend neue Schilder aufgestellt und ein neues aufmerksamkeitsstarkes Etikett draufgeklebt: “Wild Atlantic Way”. The Irish Way eben.

Und nun? Soll sich das anbahnende Chaos gefälligst selber regulieren? Werden sensible Gebiete vielleicht doch behutsam vor dem großen vernichtenden Erfolg geschützt? Oder steht der Ausverkauf der wilden Küstenlandschaft bevor? Werden aus engen, hecken-bewachsenen Landsträßchen bald breite Asphaltpisten, aus Parkplätzchen Bus-Bahnhöfe, aus dem Dursey Cable Car der Dursey Air-Shuttle und aus dem Sheep´s Head Turntable ein Camper-Park für Fußkranke, die auch mal ans Ende der Halbinsel wollen? Wir werden sehen, was das Langzeit-Konzept Wild Atlantic Way dem wilden Westen Irlands noch alles bringt. Er wird jedenfalls nicht so bleiben, wie er ist.

Irland und Du: Die “Irland Selfie Show” beginnt

 

Markus Bäuchle Irland

Selfie in the City: Der Wanderer in Cork

Irland Selfie, oder: Auf die Plätze, Selfie, los: Im Zeitalter des alles überstrahlenden Ichs (“Ego”) und des allzeit bereiten Smartphones ist das von sich selbst aufgenommene Foto, bekannt als Selfie, der ultimative Existenznachweis und die zeitgemäße Würdigung der eigenen Person.

Ab sofort läuft hier auf Irlandnews einen Monat lang die Irland Selfie Show 2014. Werft Euch in Pose und gewinnt. Ilse vor Irland, Bernd vor Ballycotton, Carl neben dem Rock of Cashel, Claire auf den Cliffs, Denise in Dun Laoghaire und Petra auf Croagh Patrick — natürlich auf Armlänge mit sich selbst fotografiert.

Ausschließen wollen wir auch niemanden. Wer es deshalb bislang nicht nach Irland geschafft hat, kann kreativ sein und sich im Selfie mit etwas Irischem in Verbindung setzen: Einem Menschen (Ich und der Wirt im Irish Pub), einem Poster, einem Buch, einer Fahne, einem Glas mit brauner Sauce . . . Wir sind gespannt. Zu gewinnen gibt es:

 

Einmal Wandern in Irland:  Wander-Woche in Irland mit Wanderlust im Jahr 2015.   

Zweimal ein Exemplar der neuen Auflage des Buches “Irland. Ein Länderporträt” von Markus Bäuchle (erschienen am 16. Juli 2014),

Einmal den “Fettnäpfchenführer Irland” von Petra Dubilski.

 

Was Ihr tun müsst, um zu gewinnen? Nicht viel:

1. Schickt Euer Selfie mit Eurem vollen Namen, der Adresse und einem beschreibenden Satz (zum Beispiel: “Günter mit Guinness in Grünstadt”) an: schreibuns@irlandnews.com

2. Geht zur Website von Wanderlust und gebt ihr ein Like / Share (kann auch Twitter, Google+ etc sein): Hier gehts lang: Wanderlust – Wandern in Irland .

Einsendeschluss ist der 16. August 2014. Die Gewinner werden ausgelost. (Der Rechtsweg ist blockiert. Mitarbeiter von Wanderlust und Irlandnews können leider nicht teilnehmen.) Teilnehmer sind damit einverstanden, dass ihr Selfie auf Irlandnews und auf der Facebook-Page von Irlandnews veröffentlicht wird.

Dann mal los: Zeigt Euch und huldigt dem schönsten Land Europas: Irland. Viel Spaß, Euer Wanderer!

schreibuns@irlandnews.com

 PS: Wie hängen das Webmagazin Irlandnews und der Irland-Wander-Veranstalter Wanderlust zusammen? Ganz einfach: Beide werden von Markus Bäuchle (aka Wanderer) und Eliane Zimmermann in Glengarriff, West Cork, betrieben.

Irland. Eine Reise in 100 Bildern.

Irland Petra DubilskiIch mag und ich verabscheue sie zugleich: Die Listen, die uns glauben machen, Alles sei messbar, beherrschbar und spielend überschaubar.

50 Things to do before I die.

50 Ways to leave your lover.

13 Gründe in Irland zu leben.

A History of Ireland in 100 Objects.

Und nun, ganz neu, seit Mitte Mai:

Irland. Eine Reise in 100 Bildern. 

Der Harenberg-Verlag, bekannt für seine Irland-Sehnsuchts-Kalender, hat ein Foto-Geschenkbuch im Display-Format für Schreib- und Nachttisch auf den Markt gebracht und skizziert die kleine Insel am westlichen Rand Europas in 100 Fotografien. Und wer hat die Fotos betextet? Genau, die fleißige Wahl-Irin und Reisebuch-Autorin Petra Dubilski, die einmal mehr unter Beweis stellt,dass sie auch luftige, leicht gängige Stimmungsbilder für Irland-Träumer malen kann. Wer´s kritischer mag, liest ihr neues wirkliches Buch: den Fettnäpfchenführer Irland.

Das Textbuch “Irland. eine Reise in 100 Bildern” jedenfalls mag ich auch, denn es wird uns eine Woche mit schönen Fotos hier auf Irlandnews bescheren. Wir beginnen heute mit dem See der 365 Inseln, dem Lough Corrib — nicht zu verwechseln mit Beara, der Halbinsel mit den 365 Seen. Viel Spaß also, und wer ein nettes Irland-Geschenk sucht, das Aufstell-Buch gibt es bei Amazon hier für 12,95 €.

Selfies Irland

Early Morning Selfie

Ach ja: Ab Ende Juni läuft hier auf Irlandnews der Irland-Selfie-Wettbewerb. Ihr könnt Euch schon mal in Pose werfen. Ilse vor Irland, Bernd vor Ballycotton, Carl neben dem Rock of Cashel, Claire auf den Cliffs und Petra auf Croagh Patrick — natürlich auf Armlänge mit sich selbst fotografiert. Ausschließen wollen wir niemanden. Wer es deshalb bislang nicht nach Irland geschafft hat, kann kreativ sein und sich im Selfie mit etwas Irischem in Verbindung setzen. Wir sind gespannt. Zu gewinnen gibt es: Einmal “Irland. eine Reise in 100 Bildern” von Petra Dubilski. Zweimal ein Exemplar der neuen Auflage meines Buches “Irland. ein Länderporträt” (erscheint im Juli), und: Einmal Wandern in Irland mit Wanderlust: 1 Wanderwoche im September.   Mehr demnächst hier auf Irlandnews.

Abbildung: Verlag: Harenberg  / Text: Petra Dubilski / Foto: Look-foto, München, Zielske  

 

Irland. Ein Länderporträt: Das Buch zum Land

Irland BäuchleIrland im Buch: Heute habe ich mein Buch über Irland, “Irland ein Länderporträt“, noch einmal quer gelesen — nicht um mich am eigenen Werk zu berauschen, sondern um Fehler zu finden. Die erste Auflage des im August 2013 erschienen Sachbuches ist nämlich fast ausverkauft. Das ist die gute Nachricht, und die noch bessere: Der Ch. Links Verlag in Berlin legt nach und druckt bis Juli eine erste dezent aktualisierte Nachauflage — und in dieser wird auch dieser und jener Fehler korrigiert werden. Da habe ich doch tatsächlich aus Torfstechen ein Torstechen gemacht, aus der lieben Tanja wurde eine Tatjana und den Kartoffelbrei habe ich als Kartoffelsalat bezeichnet.

Beim erneuten Lesen blieb ich am Kapitel über die Kultur Irlands hängen und staunte wieder einmal über die unbändige kulturelle Prägekraft des kleinen Volkes von der Insel. Hier ein Auszug:

„Bevor die Iren damit begannen, Mauerstein und Baumaterial zum Maß aller Dinge zu machen, waren sie durchaus den einst von Eamon de Valera postulierten romantischen Idealen gefolgt und hatten sich vorrangig um die geistigen Dimensionen des Daseins gekümmert. Sie entwickelten bekanntlich frühes kulturelles Sendungsbewusstsein und schickten ihre Mönche nach Mitteleuropa, um den Heiden das Christentum zu bringen. Eher notgedrungen brachten sie den Amerikanern im 19. Jahrhundert Feste wie Halloween und Irish Music & Dance mit; und schließlich bescherten sie der Welt das keltische Folk Revival und ihre Version von Rockmusik. Das kleine Volk von nur viereinhalb Millionen Menschen hat eine reichhaltige und vielfältige Kultur entwickelt und verstand es, sie gewinnbringend über die eigenen Grenzen hinaus bekannt zu machen. Welche kulturelle Wirkung haben etwa gleich große Länder entfaltet? Was etwa hat die Schweiz der Welt geschenkt außer Heidi, Max Frisch und der Kultur der Steuerhinterziehung?

Zumindest wenn es um Musik und Literatur geht, wirkt der Beitrag Irlands zur Kultur dieser Welt überproportional groß. Gleich vier Nobelpreisträger der Literatur waren Iren – auch wenn einige von ihnen die Herkunft eher als Bürde verstanden und sich bevorzugt fern der Heimat aufhielten: William Butler Yeats (»The Wild Swans at Coole«), George Bernard Shaw (»Pygmalion«), Samuel Beckett (»Warten auf Godot«) und zuletzt Seamus Heany (»Death of a Naturalist«) nahmen die ruhmvolle Auszeichnung entgegen. Andere Schriftsteller von der Insel bekamen den Preis nicht, ihre Bücher werden dennoch weltweit gelesen. Belassen wir es bei ein wenig »name dropping« und fragen: Kennen Sie Jonathan Swift (»Gullivers Reisen«), Bram Stoker (»Dracula«), Oscar Wilde (»Das Bildnis des Dorian Gray«), James Joyce (»Ulysses«), Brendan Behan (»Borstal Boy«), Flann O’Brien (»At Swim-two-Birds«) oder etwa Patrick Kavanagh, Frank O’Connor, William Trevor, Sean O’Faolain, und – Hilfe, wo bleiben die Frauen – Elisabeth Bowen oder Edna O’Brien? Ganz sicher aber kennen Sie Roddy Doyle, Joseph O’Connor, Eoin Colfer, Cecilia Ahern und Maeve Binchy, zeitgenössische Bestsellerautoren der etwas leichteren Muse, deren Bücher auch in Deutschland gerne gelesen werden.“

Und hier geht´s zum ganzen Kapitel über Irlands Kultur und ja, zum ganzen Buch: Kaufen?  Hier Kaufen. (Kostet nur 16,90 €) Übrigens: Die Buchreihe Länderporträts im Ch. Links Verlag wurde im Frühjahr mit dem ITB-Book-Award 2014 augezeichnet.

 

Deutsche in Irland (14): Anke Morgenroth, Cavan

Deutsche in Irland

Anke Morgenroth: Die Hamburgerin lebt seit 1984 in Irland.

Auswandern, Ortswechsel, Neubeginn: Warum zieht es Deutsche (Schweizer und Österreicher) ausgerechnet nach Irland? Wie leben sie hier? Wurden ihre Erwartungen erfüllt, was gefällt ihnen, womit haben sie Probleme? Wir stellen Menschen vor, die den Sprung gewagt haben und auf der Insel leben. Heute: Anke Morgenroth

Anke Morgenroth stammt aus Hamburg. 1984 wanderte die gelernte Sozialarbeiterin zusammen mit ihrem Mann nach Irland aus. Ihre vier Kinder, drei Söhne und eine Tochter, wurden in Irland geboren. Seit 2000 betreibt Anke in Tirnawannagh nahe Bawnboy im Co. Cavan, unweit der Marble Arch Caves, das kleine Kunsthandwerks- und Tourismus-Unternehmen „Bear Essentials“ (www.bearessentials.ie). Irlandnews-Autor Dirk Huck* unterhielt sich mit ihr auf dem Arts and Crafts Festival in Farmleigh in Dublins Phoenix Park im Mai 2014.

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Anke Morgenroth und ihre Bären-Kollektion

Anke, was hat Sie nach Irland geführt?

Ich bin in Hamburg aufgewachsen und wollte immer schon aus der Großstadt weg. Ursprünglich wollten mein Mann und ich nach Kanada auswandern. Aber damals nahmen die Kanadier keine Deutschen auf — es sei denn, man hatte ein prall gefülltes Bankkonto. Wir hatten damals Freunde in Irland und sind auch ein wenig im Land herum gereist. Uns sagte sofort die wunderschöne Landschaft und die Gastfreundschaft der Menschen zu.

Ein weiterer Punkt war, dass wir gerne eigenes Land und ein Haus haben wollten. In Deutschland wäre das für uns nicht möglich gewesen. In Irland hatten wir die Freiheit, für vergleichsweise wenig Geld ein Stück Land zu kaufen mit einem alten Haus darauf und es selbst herzurichten. Es war auch der Wunsch nach Selbstverwirklichung. Zu Anfang hatten wir zum Beispiel unseren eigenen Gemüsegarten und eine Bienenzucht.

Hatten Sie konkrete Pläne, wie ihr Leben in Irland aussehen sollte?

Einen Langzeitplan, was genau wir hier machen wollten, hatten wir eigentlich nicht. Es ging eher um die Idee, für sein eigenes Leben selbst verantwortlich sein zu können. In Deutschland fühlten wir uns von den Möglichkeiten her zu sehr eingeschränkt, vor allem in finanzieller Hinsicht. Es war zum Beispiel auch nicht von Anfang an geplant gewesen, auf dem Land zu leben und dort Kinder großzuziehen. Das kam alles erst, als wir in Irland waren.

Warum haben Sie sich ausgerechnet das County Cavan ausgesucht?

Das war mehr durch Zufall. Wir hatten damals Freunde, die nach Cavan ausgewandert waren und lernten durch sie wiederum andere Deutsche in der Region kennen. Wir hatten uns auch Häuser in Donegal angesehen. Donegal ist wunderschön. Aber ich bin doch froh, dass wir nicht so weit nach Westen gegangen sind. Speziell jetzt mit dem Unternehmen wäre das von Nachteil. Manchmal weiß man ja nicht, wohin es einen verschlägt. Ich denke, es hatte seinen guten Grund, dass wir in Cavan gelandet sind.

Wie empfanden Sie das Einleben?

Das fanden wir gar nicht so schwer. Spätestens als die Kinder geboren wurden – unser erster Sohn wurde 1986 geboren – waren wir in die Gemeinschaft eingebunden und an allem beteiligt. Ohne die Kinder wäre das sicherlich schwieriger gewesen. Ich weiß zum Beispiel von Leuten, die als Rentner nach Irland herüber kamen und am Ende doch mehr einen Deutschklub gebildet haben und unter sich blieben. Das wollten wir nicht. Wir haben es genossen, mit den Nachbarn und den Iren zu mixen. Durch die Kinder ging es ja auch nicht anders.

Die berühmte Gastfreundschaft der Iren half Ihnen beim Einleben?

Ja, auf jeden Fall. Als wir im Winter 1984 kamen, erlebte Irland einen der härtesten Winter überhaupt. Sogar der See war zugefroren. Die Nachbarn waren unheimlich hilfsbereit. Während wir an unserem Haus arbeiteten, versorgte uns die Nachbarin jeden Morgen mit frisch gebackenen Scones. Und abends mussten wir immer auf eine Tasse Tee bei ihnen vorbeischauen.

Bei uns spielte sicherlich auch eine Rolle, dass Irland Mitte der 1980er eine tiefe Rezession erlebte und viele Iren das Land verließen. Da war es dann ein wenig so: Alles wandert aus, warum kommt ihr ausgerechnet nach Irland? Da bestand schon eine gewisse Neugier und ein großes Interesse an uns Neuankömmlingen.

Gibt es Dinge aus der „alten“ Heimat, die Sie vermissen?

Zu Anfang war es ganz klar das Essen. Hier in Irland hat man doch eine völlig andere Ernährungsweise. Damals gab es zum Beispiel keinen richtigen Kaffee. Auch kannte keiner eine Kiwi. Das alles kam erst später, schlagartig.

Hat sich Ihr Verhältnis zur „alten“ Heimat verändert?

Eigenartigerweise ist jetzt, seit ich älter bin, das Bedürfnis, meine Eltern in Hamburg zu besuchen, größer, als umgekehrt. Wenn ich jetzt nach Hamburg reise, genieße ich manches dort viel mehr, als während meiner Kindheit. Damals war ich jung und wollte weg. Jetzt ist es doch eher so, dass ich die guten Seiten am Deutschen mehr schätze. Auch durch meine Kinder: Meine Jüngste zum Beispiel liebt Deutschland und möchte gerne später dorthin ziehen. Dadurch wird es auch mir wieder näher gebracht, dass doch ein ganzer Teil von mir selbst Deutscher ist. Heute weiß ich meine eigene Kindheit und Entwicklung besser zu schätzen und sehe die Vorteile, die ich dadurch hatte.

Gibt es eventuell Pläne, nach Deutschland zurück zu gehen?

Das wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Nicht so sehr wegen eventueller Bedenken, dort nicht mehr leben zu können, sondern weil meine Familie hier ist. Mein zwei ältesten Kinder sind sehr irisch, sind selbstständig und fest verwurzelt. In Deutschland habe ich keine Geschwister, nur noch meine Eltern.

Ich genieße es, wenn ich eine Woche in Hamburg verbringe. Aber ich kann mir nicht vorstellen, wieder in der Großstadt zu leben, sei es in Irland oder in Deutschland. Und als älterer Mensch aufs Land zu ziehen und sich dort wieder zu integrieren, das ist doch sehr schwierig.

Hat sich Ihr Bild von Irland im Laufe der Zeit gewandelt?

Manchmal bin ich schon etwas traurig über die Celtic-Tiger-Situation, die auch für unsere Kinder von großem Nachteil war. Die ganze Zeit über war Geld im Überfluss da und es wurde viel getrunken. Überhaupt, die ganze Trinkkultur ist zum Beispiel etwas, das ich total ablehne.

Auch wünsche ich mir manchmal mehr Unterstützung für junge Menschen. Die hohe Selbstmordrate unter jungen Männern ist doch sehr erschütternd. Als man hierher gezogen ist, hat man da ja nicht reingeschaut. Aber wenn man hier lebt, bekommt man das alles mit. Aber man kann nicht das eine haben ohne das andere. Es gibt ja auch in Deutschland Dinge, die man nicht gut findet.

Teddybär KreationenWie kam es zum Unternehmen „Bear Essentials“?

Als Sozialarbeiterin habe ich immer schon viel Kunsthandwerk gemacht und mit Kindern und Familien gearbeitet. Irgendwann kam die Überlegung, ob sich daraus vielleicht ein Unternehmen entwickeln ließe. Ich wollte von zu Hause aus arbeiten. Eine Unternehmensberaterin in Nordirland, die sich speziell um Frauen im Kunsthandwerk kümmert, riet mir, mich auf eine Sache zu konzentrieren. So kam mir die Idee mit den Teddybären, in Anlehnung an die alte Steiff-Tradition. Anschließend habe ich zwei Jahre lang im Selbstunterricht am Design von Teddybären gearbeitet. Daraus hat sich „Bear Essentials“ entwickelt.

Angefangen hat es im Schlafzimmer mit Nähen. Dann wurde das Gewächshaus in einen kleinen Laden umgebaut. Und so ist das Ganze weiter gewachsen in ein kleines Kunsthandwerks- und Tourismus-Unternehmen mit Besucherzentrum. Heute sind wir an den Marble Arch Caves Geopark angeschlossen und helfen mit, die Region und das County Cavan touristisch zu vermarkten.

Gibt es eine Teddybären-Tradition in Irland?

Im Vorfeld habe ich damals kaum Recherche betrieben. Dann hätte ich gewusst, dass es eine Teddybär-Tradition im eigentlichen Sinne in Irland nicht gegeben hat. Zwar gab es auch in Irland Teddybären und Unternehmen, aber eben keine so große Tradition wie zum Beispiel in England mit den Teddybär-Sammlern und den Charakterbären.

Ich habe quasi die deutsche Teddybär-Tradition nach Irland gebracht. Die Celtic-Tiger-Situation hat mir da geholfen – die Leute hatten mehr verfügbares Einkommen und kauften Sammlerstücke. Heute haben wir den größten Teddybär-Shop Irlands. Nur leider ist das wenig bekannt.

Bear Essentials Cavan

Das Besucherzentrum von “Bear Essentials”

Was genau hat es mit „Bear Essentials“ auf sich?

Großen Raum nimmt die Ausbildung ein, die Workshops und Kurse, in denen wir das Kunsthandwerk vermitteln und in denen Kinder und auch Erwachsene ihre Bären selbst herstellen. Im Besucherzentrum vermitteln wir Informationen über echte Bären, die in Irland gelebt haben. Auf der Teddy Bear History Tour erzähle ich von der Tradition der Teddybären in Deutschland, ein wenig auch von der Tradition in Irland. Mir gefällt besonders die Vielfältigkeit des Unternehmens, dass es sich immer wieder in eine andere Richtung entwickelt. Das ist auch mit ein Grund, dass ich noch immer im Unternehmen bin.

Was haben Sie sich für die Zukunft vorgenommen?

Wir möchten gerne das Besucherzentrum weiter ausbauen und noch interessanter machen. Insbesondere möchten wir verstärkt Schulklassen ansprechen und spezielle Vorträge und Präsentationen anbieten. Die Workshops mit ihren hohen Materialkosten sind für Schulen in der Regel zu teuer. Aber vielleicht schaffen wir es, dass die Kinder am Ende mit einer besonderen Erfahrung nach Hause gehen, auch wenn sie nicht ihren eigenen Teddybär mitnehmen können.

Ferner arbeiten wir daran, das Besucherzentrum auch für ältere Menschen attraktiver zu machen. Zum Beispiel indem wir einmal im Jahr ein Event veranstalten, bei dem es Kaffee und Kuchen gibt und wir den Besuchern etwas über Bären erzählen.

Wie betrachten Sie rückblickend die Auswanderung? Würden Sie nochmal nach Irland auswandern?

Eigentlich wollten wir ja nach Kanada auswandern. Es blieb immer irgendwie das Gefühl, auf halbem Weg stecken geblieben zu sein. Vielleicht hegten wir deshalb die Hoffnung, dass vielleicht eines Tages eines unserer Kinder nach Kanada auswandert und man so doch einmal nach Kanada kommt. Aber das wird wohl nicht passieren.

Was Irland angeht: Nach Irland ist man ausgewandert, weil die Insel schön ist und die Menschen freundlich sind. Ich habe damals nie an das Wetter gedacht. Heute denke ich manchmal: Ein wenig wärmer könnte es schon sein. Aber ich möchte nicht des Wetters wegen für immer in Spanien oder Italien wohnen wollen.

Ich denke, Irland hat uns viel ermöglicht. Wir haben doch sehr viel Positives, und die Kinder sind sehr happy mit ihren Unternehmen. Auch meine Eltern fanden es immer sehr schön, wenn sie nach Irland kamen. Es war eigentlich jeder immer begeistert von dem, was wir hier erlebt haben.

Vielen Dank für das Gespräch, Anke, und alles Gute!

Dirk Huck 2013* Das Gespräch führte Dirk Huck. Der Journalist und Systemberater lebt seit 2007 in Dublin, wo er hauptberuflich als technischer Systemberater für Datenbanksysteme arbeitet. In seiner Freizeit schreibt Dirk in einem bunten Mix über sein neues Heimatland Irland, seine Menschen, seine Geschichte und seine Sehenswürdigkeiten. Dirk hegt eine Vorliebe für interessante und ausgefallene Orte und Geschichten.


Irlands Wildnis: Rückzug in die Natur

Irlands Wildnis — Ende kommender Woche ziehen wir uns wieder in die Berge in Irlands Südwesten zurück. Tage der Klausur unter dem hohen Himmel Irlands. Zentrierung. Erdung. Fels, Wasser, Gras, Luft, Wind, Sonne, Regen. Intensive Verbindung mit der Natur. Wandern. Sitzen, Wandern. Ruhen. Übernachtung hoch in den Bergen in einem alten Cottage. Kein Strom, keine Dusche. Trocken und geborgen vor dem großen Kaminfeuer. Waschen im Fluss. Das Essen: einfach, schmackhaft. Die Attribute des modernen Alltags — Uhr, Telefon, Brieftasche, iPod — abgelegt, ausgeschaltet, abgegeben. Die Sinne wach, das Herz offen.
Die Berge Irlands

Besinnung auf das Wesentliche. Wir sprechen, denken und fühlen über die großen Fragen. Wer bin ich, was will ich, was will ich morgen anders machen? Was hindert mich?

Irland Wildnis

Natur — die große Quelle der Veränderung. Wir nehmen die Verbindung neu auf. Mit ihr. Mit uns. Mit den Anderen.

Die Bergseen in Irland

Irlands Wildnis. Wir ziehen uns regelmäßig in die unberührten Berge Irlands zurück. Im Juni 2014 nehmen wir wieder zwölf Menschen mit auf den Wildnis-Trail (21. – 28. Juni 2014). Es ist noch 1 Platz frei. Wer will  mit kommen? Alle Informationen gibt es hier: www.irland-wildnis.de oder einfach nachfragen bei :markus@irland-wandern.de

Irland Wildnis

„Perhaps the wilderness experience can help us reconnect and open to the

wisdom inherent in the information system of the natural networks of nature.“

Robert Greenway, 1997

„What we are doing to the forests of the world is but a mirror reflection of

what we are doing to ourselves and to one another.“ Mohandas Gandhi

„Tired, nerve-shaken, over-civilized people are beginning to find out going to

the mountains is going home; that wilderness is a necessity…” John Muir, 1911

Alle Fotos: Markus Bäuchle 2014 / www.wanderlust.de

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