Über Markus Bäuchle

Journalist und Wanderer. Lebt in Glengarriff im Südwesten Irlands. Mit Markus kann man in Irland wandern gehen: www.irland-wandern.de
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Madeleine Webers Woche: Atlantik-Wellen

Atlantik Irland

Skellig Coast Storm, fotografiert von Madeleine Weber.

Madeleine Webers Foto-Woche:  Wir sind wieder mit der Profi-Fotografin Madeleine Maria Weber unterwegs. Wir fahren entlang der wild-romantischen Atlantik-Küste im County Kerry und halten Ausschau nach der schönsten Welle.

 Madeleine WeberMadeleine Maria Weber (Foto) fotografiert die tosenden Wellen des Atlantiks am Skelligs-Ring. Sie kommentiert:

„Stürme bieten eine gute Gelegenheit, um aufregende Wellenformationen zu fotografieren. Sicherheit steht dabei immer im Vordergrund, und ich kann nicht genug davor warnen, wie unberechenbar das Meer ist. Halten Sie also guten und sicheren Abstand zu Klippen und Stränden. Ich empfehle viele Aufnahmen zu machen um dann ein Bild herauszusuchen, welches kompositionell und farblich am attraktivsten erscheint.“

Madeleine ist die Frau, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Weil sie warten kann. Auf den richtigen Zeitpunkt. Auf das perfekte Motiv. Fotografieren ist gutes Auge, gute Technik und viel, viel Geduld, Warten, Warten. Seit elf Jahren fotografiert Madeleine die einmalig schönen Landschaften Südwest-Irlands.

Wir begleiten Madeleine, die in Emlaghdrinagh, Waterville, im County Kerry lebt, in diesen Monaten bei der Arbeit, zeigen hier auf Irlandnews.com  jede Woche ein Foto aus ihrer Arbeitswoche. Uns gefällt, dass in ihren Fotografien die Landschaft erkennbar bleibt, wie sie das Auge wahrnimmt, und dass sie in ihren Fotos dennoch eine ganz eigene unverkennbare künstlerische Ästhetik schafft.

Madeleine Weber Studio Irland Madeleine Weber FotografieÜbrigens: Madeleine Webers Fotos könnt Ihr vor Ort in Irland in ihrem Studio am Skellig-Ring im Original anschauen. Die Fotografin präsentiert ihre Landschafts- und  Meeres-Aufnahmen täglich von 11 bis 17 Uhr als hochwertige Kunstdrucke in verschiedenen Größen. Die Ausstellungsräume liegen an der R567 in Emlaghdrinagh zwischen Waterville und Ballinskelligs am Wild Atlantic Way (Telefon: +353 (0)85 780 3273). Sie versendet ihre Fotos weltweit: www.madeleinemariaweber.com.

 

Madeleines Foto-Woche erscheint (fast) jede Woche hier auf Irlandnews.com. 

Die Geschichten von Darby, Tadhg und Maggie

Kirche Eyeries

Saint Kentigern war im 19. Jahrhundert das Zentrum des Lebens der Menschen von Eyeries

Geschichten von der Beara-Halbinsel im Süd-Westen Irlands (Teil 9)

von Peter Bernhardt* 

Wir setzen den Geschichten-Zyklus über das ländliche Irland an der Atlantikküste fort. Geschrieben von unserem Freund Peter Bernhardt. Er forscht gern in der Vergangenheit und lässt ein Stück „altes Irland“ lebendig werden. Heute erzählt uns Peter weitere wahre Geschichten, die das Leben im Dörfchen Eyeries auf Beara im 19. Jahrhundert schrieb. 

Darby und Mary heirateten im April 1849. Selbst nach vielen Jahren stellte sich kein Nachwuchs ein. Der Priester von Eyeries ermunterte Darby, doch endlich einmal etwas an seinem Anwesen zu verbessern, das inzwischen schon ein wenig heruntergekommen war. Doch Darby meinte, es hätte keinen Sinn, zumal er ja keinen Erben hätte, dem er die Farm übergeben könne. Doch der Priester ließ nicht locker und drängte Darby immer wieder, etwas an der Farm zu verbessern und versprach ihm, er würde schon irgendwann ein Kind bekommen. Darby tat, was ihm der Priester geraten hatte, und im März 1865, 16 Jahre nach der Hochzeit, wurde ihnen der ersehnte Sohn geboren.

Die neuen Kirchenfenster – erst vor einigen Jahren gestiftet von Familien im Dorf.

Die neuen Kirchenfenster – erst vor einigen Jahren gestiftet von Familien im Dorf.

Dan war ein Champion im Mähen von Heu mit der Sense, und seine Dienste waren bei den größeren Farmern sehr gefragt. Eine Zeitlang war er bei der Dunboy Farm eingestellt und es sollte zu einem Wettkampf mit einem anderen Mann kommen. Wer von ihnen würde in einer vorgegebenen Zeit das meiste Heu mähen? Als die Dinner Time heranrückte, hatte Dan schon einen guten Vorsprung vor seinem Herausforderer. Der machte sich Gedanken, wie er Dan stoppen könnte und mischte in einem günstigen Augenblick ein bestimmtes Salz in Dans Getränk. Gegen Abend tat das Getränk seine Wirkung. Dan mußte jetzt öfters unterbrechen und über den Zaun hinweg der Natur freien Lauf lassen. Der „Ruf der Natur“ wurde aber immer schlimmer und so kam, was kommen mußte: Dan konnte nicht mehr rechtzeitig die Hosen runter lassen und „beschmutzte“ sich. Der Herausforderer hatte inzwischen gut aufgeholt. Doch er sollte sich täuschen: Dan zog einfach seine Hose aus, mähte nackt weiter und gewann der Wettbewerb!

Big Patrick war ein großartiger Charakter mit wunderbarem Gefühl für Humor. Es ergab sich, daß Patrick Vater von Zwillingen wurde (ca. 1900). Nach der Tauf-Zeremonie übergab Patrick dem Priester einen Umschlag mit dem üblichen Obolus für ein Kind. Als der Priester den Umschlag öffnete und sah, daß da nur das Geld für ein Kind war, rief er Patrick zu sich: „Komm her Patrick, hast Du nicht Zwillinge bekommen? Du hast nur für ein Kind bezahlt“. „Das ist richtig, Vater“ antwortete Patrick: „Zwei kamen – aber es war nur eins von mir bestellt.“

Tadhg Riobard war als exzellenter Athlet bekannt. Es wird erzählt, daß er einstens in der Mitte des 19. Jahrhunderts einen Hasen im Lauf gefangen hat. Er war aber auch als hervorragender Springer bekannt. Eines Tages arbeitete Tadhg für Gillman, einen Hotelbesitzer, der zu diesem Zeitpunkt ein paar Gäste hatte, von denen sich einer brüstete, ein guter Springer zu sein. Gillman wettete fünf Pfund, daß er einen Mann kenne, der aber noch viel besser sei. Der Test sollte ein sechs Fuß, also etwa 1,80 Meter (!) hohes Eisentor sein, das auf der Oberseite auch noch mit spitzen Zacken versehen war. Tadhg Riobard wurde gerufen, als er gerade dabei war, den Torf zu stechen. Spät am Abend kam Tadhg in seiner gewöhnlichen Arbeitskleidung, den Spaten über der Schulter, und übersprang das Tor um einige Inches souverän. Gillman gewann die fünf Pfund, gab aber Tadhg noch nicht einmal keinen Half-Penny ab. Jahre später wanderte Tadhg in die USA aus. Eines Nachts brach ein Feuer im Haus aus. Um den Brand zu entkommen, sprang Tadhg aus dem oberen Fenster – in den Tod.

Eyeries IrlandMaggie (geb. 1870) wanderte nach Butte (Montana) aus, wo sie einen Armagh-Mann heiratete. Später zogen sie weiter in ein Bergbau Camp nach British Columbia, Canada. Eines Nachts, während die Männer unter Tage arbeiteten, wurde das Camp von einem Erdrutsch verschüttet und begrub alle schlafenden Frauen und Kinder im Schlaf – auch Maggie, deren Tochter und eine Nichte.

Mike war auf dem Rückweg vom Sein Fishing, damals eine häufig angewendete Form des Fischfangs, als sein Boot ganz in der Nähe von Caherkeem auf einen knapp unter der Wasseroberfläche ruhenden Felsen auffuhr und kenterte. Mike konnte sich nicht retten und ertrank – und mit ihm vier weitere Männer. Nur ein Mann überlebte den Unfall, der sich Mitte des 19. Jahrhunderts ereignet hatte. Mikes Frau rief den Priester und bestürmte ihn, er möge doch alles daransetzen, den Leichnam Mikes zu finden. Darauf hin nahm der Priester sich an einem ruhigen Tag ein Boot, zündete eine gesegnete Kerze an, platzierte sie in einem Bündel Stroh, setzte es aufs Wasser und überließ es der Strömung. Nach einer Weile begann das Bündel Stroh mit der gesegneten Kerze darin sich zu drehen. Das nahm der Priester als Zeichen und verkündete Mikes Frau, daß der Körper ihres Mannes mit Sicherheit gefunden wird. Und so geschah es auch. Mikes Leichnam war von der Strömung abgetrieben worden und wurde in der Nähe von Travara gefunden. Die Leichname der vier anderen Männer blieben spurlos verschwunden.

Darby war Schreiner und ein Mann mit viel Sinn für Humor. Er lebte in der Zeit der großen Hungersnot, der Famine. Als er wieder einmal den Auftrag für einen Sarg bekam, entschied er, diesen Sarg selbst einmal auf Größe und Komfort auszuprobieren. Er trug den Sarg hinaus vor seine Werkstatt, legte sich in voller Länge hinein und rauchte sein Pfeifchen. Johanna, seine Frau, kam des Weges und sah den Qualm und dachte, der Sarg hätte sich entzündet. Sie rannte ins Haus und kam mit einem Eimer voll Wasser, den sie über den Sarg schüttete und ihren Darby damit fast ertränkte. Eine bemerkenswerte Fügung: Die nächste Person, die in diesen Sarg gelegt wurde, war tatsächlich Darby selbst – diesmal allerdings tot.

Fortsetzung folgt . . . 

Peter in Clogher 2013_IMG_1710Der Autor: Peter Bernhardt lebt seit dem Jahr 2000 in Eyeries auf der Beara Peninsula in West Cork. Bis zu seinem Ausscheiden aus seinem Arbeits-Leben war er Art Direktor und Werbeleiter. Seine Liebe zu Irland hat er 1967 auf einer fünfwöchigen Fahrradtour durch den Süden entdeckt. Danach folgten mehrere Irland-Urlaube mit Familie, bis 1987 ein altes Cottage seine Aufmerksamkeit weckte und darum warb erworben zu werden. Peters Interessen sind unter anderem Archäologie, lokale Geschichte und Storytelling

Peters Geschichten von der Beara Peninsula erscheinen regelmäßig hier auf Irlandnews.

Fotos: Peter Bernhardt

Die Story von Paddy und dem Apfel-Monster

Apple Irland

Irlands Regierung führt uns gerade klar wie nie vor Augen, warum so viele Menschen in Europa die Schnauze gestrichen voll haben von der etablierten Politik. Die Europäische Union bringt endlich die Courage auf und fordert von Apple, einem der mächtigsten Unternehmen der Welt, ein Teil des Geldes zurück, dass der Tech-Konzern mit Hilfe der irischen Regierung seit dem Jahr 1991 an allen Finanzämtern Europas vorbei schleusen konnte: Die EU verlangt nun, dass Apple dafür 13 Milliarden Euro an den irischen Staat zahlt. Denn Apple hat in mehr als 20 Jahren auf die in Europa erwirtschafteten Gewinne so gut wie keine Steuern bezahlt. Steuerquote nahe null Prozent. Und was macht die Regierung Irlands? Sie lehnt das Geld ab und will sich gegen diese Entscheidung juristisch wehren. Verbrämt wird dieses sture Festhalten an grob un-ethischem Verhalten mit vermeintlich nationalem Interesse und nationaler Souveränität. Verteidigt wird die zwar legale, aber heute völlig illegitime irische Spezialität des Baus von Steuerschlupflöchern gigantischen Ausmaßes.

Sieben Jahre lang quälte sich die Mehrheit der Menschen auf der grünen Insel durch die tiefste Finanz- und Wirtschaftskrise, die das Land seit Jahrzehnten gesehen hatte.Der Staat hatte im September 2008 eine komplette Garantie für alle Bankeinlagen gegeben und war quasi über Nacht in die Zahlungsunfähigkeit gestürzt. Um Banken zu retten, Spekulanten und Hasardeure auszuzahlen und die europäische Finanzwelt zu befriedigen, wurde Mary und Paddy seit 2008 Milliarden Euros vom Mund abgespart: Durch immer neue Gesetze, Verordnungen, Steuer- und Abgabenerhöhungen – und viele Menschen haben das Tal der Tränen bis heute nicht verlassen, auch wenn die offizielle Hymne davon singt, dass Irland es längst wieder „geschafft hat“. Ungeschoren davon kamen Big Business und Big Finance. Die Multinationals dürfen weiterhin jährlich zig Milliarden Euro in wenige private Taschen schaufeln, die ganz klar den Staaten, den Gemeinwesen und den Gemeinden zustehen.

Menschen, mit denen ich in diesen Tagen spreche, kämpfen angesichts der Haltung ihrer Regierung im Fall Apple mit Übelkeit, Wutkrämpfen und Brechreiz: Ministerpräsident Enda Kenny und seine Kabinettskollegen – es gibt nur wenige rühmliche Ausnahmen – lassen die Bürger gerade völlig im Regen stehen: Sie schlagen sich erneut auf die Seite der globalen Konzerne, sie verteidigen eine 25 Jahre alte unmoralische Steuer-Vermeidungspraxis, die damals nach Art der Viehhändler unter der Ägide des korrupten Regierungschefs Charley Haughey für Apple (und andere Konzerne) handgestrickt wurde.

Was könnten 13 Milliarden Euro ändern in einem Land, das sich vor einer Dekade mal kurz als das reichste Land Europas feierte, aber infrastrukturell noch immer daher kommt wie ein Schwellenland? Mit der Weigerung, reinen Tisch zu machen und das den Menschen auf der Insel zustehende Geld treuhänderisch sinnvoll zu investieren, enthält die Regierung ihren Bürgern das Recht vor, endlich ordentliche Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Wasserwerke und Kläranlagen zu bekommen, indem sie trotzig an den Fehlern der letzten Jahrzehnte festhält und sich erneut auf die Seite der anscheinend übermächtigen Konzerne schlägt – mit dem Argument, Arbeitsplätze hätten eben ihren Preis . . .  Und ja, sie festigt damit das üble Image Irlands als einem Finanz-Schurkenstaat, in dem noch immer alles möglich ist, was den profitgierigen Multis andernorts verwehrt bleibt. Es mag sein, dass diese Weigerung, den Status der mächtigsten Steuer-Oase für Multinationals in Europa aufzugeben, den überfälligen Reinigungsprozess noch ein paar Jahre verzögert. Stoppen kann sie ihn nicht. Wir werden noch viele dieser wahren Gruselgeschichten zu lesen bekommen – und der Schaden, der mit dem Verzögern und Verschleppen gesellschaftlich angerichtet wird, wird dadurch nicht kleiner.

Es stimmt. Apple hat Irland viele Arbeitsplätze und damit Wohlstand gebracht. Es stimmt: Die Globalisierung hat ihre Vorteile. Doch genauso stimmt, dass  die von Technik-Konzernen und Finanzkapital rasend schnell vorangetriebene Globalisierung die Ungleichheit in Europas Gesellschaften drastisch vergrößert hat, dass sie den sozialen Frieden erschüttert und dass sie viele Millionen Menschen mental wie materiell nicht mitgenommen hat. Ob in Irland, in Frankreich, in Klein-Britannien oder in Mecklenburg-Vorpommern: Zurück bleiben desorientierte, verunsicherte, ratlose und oft auch wütende Menschen, die sich in ihrer Welt nicht mehr auskennen, die sich in ihrer Existenz bedroht sehen und die sich von ihren Regierungen nicht mehr wahrgenommen fühlen. Auch die politische Führung in Irland ist gerade dabei, sich um Kopf und Kragen zu regieren . . .

Wie sie wohl weiter geht, die wahre Grusel-Geschichte von Paddy und dem Apfel-Monster?

Madeleine Webers Woche: Nimbostratus in 3-D

Sturm Irland

Tief hängende Nimbostratus-Wolken über dem Atlantik, fotografiert von Madeleine Maria Weber.

Madeleine Webers Foto-Woche:  Wir sind wieder mit der Profi-Fotografin Madeleine Maria Weber unterwegs. Wir fahren entlang der wild-romantischen Atlantik-Küste im County Kerry und halten Ausschau nach Wind, Wolken und Wetter.

 Madeleine WeberMadeleine Maria Weber (Foto) fotografiert eine tief hängende Regenwolke. Die Expertin für Regen kommentiert:

„Nimbostratus-Wolken sind ein sehr attraktives Fotomotiv. Umso besser wenn man sie in Aktion erlebt. Wenn man das Glück hat, eine Regenwolke am Horizont zu finden und wenn gleichzeitig ein Sonnenuntergang der Wolke eine 3-D-Tiefe verleiht, erhält man solch ein dynamisches Bild.“

Madeleine ist die Frau, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Weil sie warten kann. Auf den richtigen Zeitpunkt. Auf das perfekte Motiv. Fotografieren ist gutes Auge, gute Technik und viel, viel Geduld, Warten, Warten. Seit elf Jahren fotografiert Madeleine die einmalig schönen Landschaften Südwest-Irlands.

Wir begleiten Madeleine, die in Emlaghdrinagh, Waterville, im County Kerry lebt, in diesen Monaten bei der Arbeit, zeigen hier auf Irlandnews.com  jede Woche ein Foto aus ihrer Arbeitswoche. Uns gefällt, dass in ihren Fotografien die Landschaft erkennbar bleibt, wie sie das Auge wahrnimmt, und dass sie in ihren Fotos dennoch eine ganz eigene unverkennbare künstlerische Ästhetik schafft.

Madeleine Weber Studio Irland Madeleine Weber FotografieÜbrigens: Madeleine Webers Fotos könnt Ihr vor Ort in Irland in ihrem Studio am Skellig-Ring im Original anschauen. Die Fotografin präsentiert ihre Landschafts- und  Meeres-Aufnahmen täglich von 11 bis 17 Uhr als hochwertige Kunstdrucke in verschiedenen Größen. Die Ausstellungsräume liegen an der R567 in Emlaghdrinagh zwischen Waterville und Ballinskelligs am Wild Atlantic Way (Telefon: +353 (0)85 780 3273). Sie versendet ihre Fotos weltweit: www.madeleinemariaweber.com.

 

Madeleines Foto-Woche erscheint (fast) jede Woche hier auf Irlandnews.com. 

Blinder Anspruch und deutsche Witzewelle

 

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Zivilschutz, Hamsterkäufe, Gefahren für die Bevölkerung. Hier in Irland, aus der Distanz von 2000 Kilometern, wirkt die deutsche Debatte über die Vorsorge für den Problemfall belustigend weltfremd. Hohn, Spott und eine sommerliche Witzewelle in den sozialen Medien: Wie viele Menschen und Medien mit den völlig angemessenen Verhaltens-Vorschlägen des Innenministeriums für den Fall von Krisen und Naturkatastrophen, von  Terroranschlägen oder Cyber-Angriffen auf die Infrastruktur umgehen, macht nachdenklich: Ist es Ignoranz und Arroganz oder doch eher Hilflosigkeit und tief sitzende Angst, dass das  bier-ernste Thema der Eigenverantwortung im Problemfall  so leichtfertig ins Lächerliche gezogen wird; und warum werden Menschen, die Vorsorge treffen für den Notfall, öffentlich lächerlich gemacht und der Hysterie bezichtigt?

Übersetzt man die Anti-Kommentare und Witzchen, die sarkastischen Bemerkungen und comedyesken Einlagen in einfache Sätze, dann steht oft diese Bedeutung dahinter:

  • Das gibt es bei uns im Hightech-Land D doch nicht.
  • Ist nur leeres Wahlkampfgeplapper von Politikern.
  • Der Strom kommt doch aus der Steckdose.
  • Und meine Nahrung aus dem Supermarkt.
  • Erzähl mir nichts vom letzten Krieg. Das war mal.
  • Wenn die Lichter ausgehen, dann machen auch Vorräte für eine Woche keinen großen Unterschied mehr.
  • Macht ihr Politiker mal Eure Arbeit richtig, dann brauchen wir diese Ratschläge nicht.

Vor allem aber steckt hinter vielen Kommentaren eine enorme Anspruchshaltung: Warum sollten wir uns selber schützen müssen. Das ist Aufgabe des Staates, und das erwarten wir. Schließlich bezahlen wir dafür unsere Steuern.

vorratsregalNun ja. Eigentlich ist es vollkommen normal, dass Menschen sich gegen Risiken schützen, dass sie Vorsorge treffen für etwaige Krisen, dass sie sich beispielsweise ein paar Vorräte anlegen, um sich im Notfall einige Tage oder Wochen aus eigener Kraft über Wasser halten zu können. Das ist selbstverantwortliches vernünftiges Handeln, das bei den Nachbarn in der Schweiz selbstverständlich zur Lebens-Routine gehört. Es scheint, als hätten viele Menschen in Wohlstands-Deutschland in 70 fetten und sicheren Jahren und erst recht nach dem vermeintlichen Ende der Geschichte nach 1989 etwas Entscheidendes verloren: den Überlebensinstinkt, den Sinn für Gefahren und für die Notwendigkeit, sich selber und die Seinen zu schützen, sich notfalls an die widrigen Verhältnisse anpassen zu müssen. Statt dessen Vertrauen in eine vermeintlich perfekt funktionierende Welt. Es regiert der blinde Anspruch: Das steht uns zu. So sicher und wohlständig  muss es auch in Zukunft sein. Wird es aber wohl nicht  . . .

Hier in Irland liegen die Dinge noch anders: Stromausfälle etwa gehören zum Leben. Hier auf dem Land waren wir in den vergangenen Jahren, etwa nach heftigen Winterstürmen, mehrfach mehrere Tage ohne Strom. Und wenn der Strom fehlt, dann läuft auch die Wasserpumpe des Tiefbrunnens nicht. Telefon und Internet fallen aus. Kommt Frost hinzu, versagt die Heizung, bleibt das Auto stehen. Auch der Busbetrieb wird eingestellt. Denn Winterdienst darf man hier an den kleinen Nebenstraßen keinen erwarten. Dann fehlen schnell Wasser, Wärme, Essens-Nachschub aus der Stadt. Was also tun die Menschen? Sie legen ein paar Vorräte an. Sie haben Wasser abgefüllt oder nutzen den Zugang zum Bach oder einem nahen See. Sie haben Holz und Torf gelagert. Sie kochen mit Gas und greifen auf einen Flaschengasvorrat zurück. Sie haben, zumal Geschäfte oft weit entfernt sind, ein gut gefülltes Lebensmittellager. Zusätzlich einen Gemüsegarten, ein paar Obstbäume, Beeren – vielleicht sogar einen vollen Benzinkanister und einen Stromgenerator im Schuppen. Die Menschen wissen, dass sie sich selber kümmern müssen, dass sie eigenverantwortlich handeln müssen – dass sie im Zweifelsfall auf sich selber vertrauen müssen und auf sich selbst angewiesen sind.

Hier in Irland sind die Verkehrs- und Versorgungsnetze bei weitem nicht so perfekt wie in Deutschland. Man mag bedauern, dass es in den eineinhalb fetten Jahrzehnten des Keltischen Tigers nicht gelang, eine intakte Infrastruktur aufzubauen. Es änderte freilich nichts. Die Irinnen und Iren, und auch wir, leben damit, und das ganz gut.

Wenn uns Menschen vom Kontinent besuchen, manche mit besagter blinder Anspruchshaltung, prallen die Welten manchmal aufeinander. Kürzlich wunderten wir uns über eine Frau mittleren Alters, die sich bitterlich über die hohe Luftfeuchtigkeit in ihrem Gastzimmer beklagte. Dass die Luftfeuchtigkeit im subtropischen Südwesten am Atlantik regelmäßig über 90 Prozent liegt, kommentierte sie mit den Worten: „Das ist mir sch…egal. Ich will trockene Luft“.

 

Bild oben: www.bento.de

 

 

 

Beara Stories: Was suchten die Pfälzer in Irland?

Palatine – Pfalz: Ein Dorfname erinnert an die Ankunft der Pfälzer in Irland im 18. Jahrhundert

Palatine – Pfalz: Ein Dorfname erinnert an die Ankunft der Pfälzer in Irland im 18. Jahrhundert

Geschichten von der Beara-Halbinsel im Süd-Westen Irlands (Teil 8)

von Peter Bernhardt* 

Wir setzen den Geschichten-Zyklus über das ländliche Irland an der Atlantikküste fort. Geschrieben von unserem Freund Peter Bernhardt. Er forscht gern in der Vergangenheit und lässt ein Stück „altes Irland“ lebendig werden. Heute erzählt uns Peter die Geschichte der Pfälzer in Irland, die hier zu Palatines wurden.

Irland ist spätestens seit der großen Hunger-Katastrophe 1845-48 als Auswanderungsland bekannt. Es gab aber auch Jahre, in denen Irland umgekehrt ein relativ sicherer Ort für Flüchtlinge war. Es waren nicht nur die Hugenotten, die nach Irland kamen, als sie in Frankreich verfolgt wurden – wie ich in meiner letzten Geschichte berichtetet hatte.

Im Frühjahr 1709 machten sich etwa. 13 000 Pfälzer auf den Weg nach Rotterdam. Das ursprüngliche Ziel dieser Pfälzer, denen der katastrophale Winter 1708/09 die Lebensgrundlage in der Heimat in Deutschlands Südwesten genommen hatte, war Amerika. Die Engländer benötigten für ihre Kolonien an der Ostküste Siedler, die sie in der eigenen Bevölkerung nicht in ausreichender Zahl finden konnten. Und so schickte Königin Anne sechs Schiffe, um die Pfälzer zunächst nach England zu holen, wo sie auf ihre Reise nach Amerika vorbereitet werden sollten. Niemand hatte aber mit einer solch großen Zahl von Flüchtlingen gerechnet, und so waren die Verantwortlichen auf der Insel völlig überfordert, den Weitertransport in die neue Welt zu organisieren.

Im Dorf Palantine

Das Palatine House in Palatine bei Carlow

Thomas Earl of Wharton war zu der Zeit Vizekönig von Irland und hat in dieser Eigenschaft sehr schnell den Wert der protestantischen Pfälzer erkannt. Sie konnten eine Verstärkung der in Irland ansässigen protestantischen Pächter werden. Und so kamen im Winter 1709 mit dem Segen der Behörden in London und Dublin etwa 3000 Pfälzer in 800 Familien mit Fuhrwerken nach Dublin. Einige von ihnen blieben in der Hauptstadt, die überwiegende Mehrheit aber wurde auf verschiedene Bestimmungsorte in den ländlichen Regionen Irlands verteilt. Aber nicht alle konnten sich arrangieren und blieben. Viele von Ihnen zog es wieder zurück nach Dublin oder London. Nicht zuletzt waren es sprachliche Schwierigkeiten und fehlende Akzeptanz, die ein Bleiben unmöglich machten. Jedoch blieben 150 Familien und ließen sich in Rathkeale und Umgebung in der Grafschaft Limerick nieder. Sie, die man hier bald Palatines nannte, machten die Produktion von Hanf, Flachs und Vieh zur Grundlage ihres Wohlstandes. Zu einer zweiten erfolgreichen Ansiedlung von Familien aus der Pfalz kam es um dieselbe Zeit in der Nähe von Gorey in der Grafschaft Wexford.

Die Mehrheit der Siedler waren Bauern. Es gab aber auch Handwerker und sogar ein paar Ärzte. Jede Familie bekam acht bis zwölf Acres Land für eine Pacht von sechs Schillingen pro Acre. Die Einheimischen hatten eine durchschnittliche Pacht von zehn Schillingen zu zahlen. Die Regierung war bereit, diese Pacht vierzehn Jahre lang mit zwei Pfund pro Jahr zu bezuschussen. Die Familien bekamen auch einen Barkredit, mit dem sie Dinge kaufen konnten, die sie für ihre Existenzgrundlage benötigten. Und eine Muskete mit Munition gehörte auch zur Erstausstattung. Der Landlord stellte kostenlos Bauholz, damit die Palatines ihr eigenes Haus bauen konnten.

Palatines in Courtmatrix

Ein Palatine-Haus in Courtmatrix, das seit über 200 Jahren bewohnt ist

Natürlich haben die Pfälzer auch ihre bäuerlichen Traditionen und Anbaumethoden nach Irland mitgebracht. Von Beginn an wurden Obstplantagen angelegt und die ersten Äpfel vermostet. Der kam gut an in der Gegend um Limerick. Ihr Weizen hatte einen besonders guten Ruf wegen seiner Qualität. Die Kartoffeln wurden in gehäufelten Reihen angebaut, was weniger Dünger benötigte, als der breitflächige Anbau, den die Iren anwendeten. Den Pfälzern wird auch die Einführung des Kopfsalates zugeschrieben. Der hieß einst „German Cabbage“. Auch den Radkarren sollen die Pfälzer eingeführt haben. Die Iren benutzten den Schlittenkarren.

Zunächst sprachen die südwestdeutschen Auswanderer untereinander noch Deutsch, doch schon nach der zweiten Generation konnten nur noch ein paar Alte die „alte“ Sprache. Einige der früheren Siedler nahmen ihre deutsche Bibel mit ins Grab, ein Zeichen dafür, daß sie keiner mehr lesen konnte. Da sich die Iren mit der Aussprache der deutschen Namen schwer taten, war es einfacher sie zu anglisieren. So wurde beispielsweise aus Altimus Alton, aus Daub Doupe, aus Imberger Embury, aus Schultheis Sholedice und aus Schweitzer Switzer. Anne Teskey, die Ende des 19. Jahrhunderts im Alter von sagenhaften 115 Jahren gestorben ist, war die letzte Pfälzerin, die sowohl irisch als auch deutsch sprechen konnte. Und bis heute hat sich ein deutscher Brauch um den Ort Ballingrane erhalten: In der Silvesternacht wird das neue Jahr mit ein paar Böllerschüssen begrüßt.

Methodisten-Kirche

Ehemalige Kirche der Pfälzer: Die Methodisten-Kirche in Ballingrane

Die Pfälzer kamen vergleichsweise glimpflich durch die große irische Hungersnot Mitte des 19. Jahrhunderts. Die ärmste Klasse der ländlich-irischen Bevölkerung verfügte nur über einen Bruchteil eines Acres und war völlig von einer ertragreichen Kartoffelernte abhängig. 1845 fiel ein Teil dieser Ernte aus und im darauf folgenden Jahr gab es einen Totalausfall. Über eine Million Menschen starben in der nun einsetzenden Hungersnot. Da die Widerstandskräfte der Menschen geschwächt waren, starben sie an Typhus und Rückfallfieber, später dann auch an der Cholera.

Die Pfälzer hatten neben den Kartoffeln auch Alternativen. Eine schöne Geschichte ist überliefert: Ihnen hat das vitamin- und mineralreiche Sauerkraut das Überleben gerettet. Während in dieser Zeit eine Million Menschen das Land verließ, zeigten die Auswanderungszahlen der Pfälzer einen umgekehrten Trend. Vor der Katastrophe verließen fast doppelt so viele Pfälzer Irland als während der Hungerjahre 1845-48. 

Palantine Heritage Center

Heimatmuseum in Rathkeale: Das Palatine Heritage Center

Hauptansiedlungs-Gebiet der Pfälzer war die Grafschaft Limerick. Sie errichteten dort Siedlungen bei Rathkeale (Courtmatrass, Castlematrass, Killeheen und Ballingarane). Auch heute noch gibt es eine recht aktive Gemeinde, die stolz auf ihren Pfälzer Ursprung zurückschaut. Rathkeale hat ein sehenswertes „Heimatmuseum“ zum Thema.

Pfälzer in Irland

Auszug aus einem 1709 vom englischen Staat für die Pfälzer herausgegebenen Sprachführer

Bleibt noch die Frage: Was haben die Pfälzer mit der Beara-Peninsula zutun? Nichts! Die hugenottischen Flüchtlinge haben mich auf die Spur der Pfälzer geführt und ich dachte, irgendwie gehört das Thema auch zur irischen Geschichte und muss hier erwähnt werden, zumal das Flüchtlings-Thema gerade wieder Schlagzeilen macht.

 

Peter in Clogher 2013_IMG_1710Der Autor: Peter Bernhardt lebt seit dem Jahr 2000 in Eyeries auf der Beara Peninsula in West Cork. Bis zu seinem Ausscheiden aus seinem Arbeits-Leben war er Art Direktor und Werbeleiter. Seine Liebe zu Irland hat er 1967 auf einer 5-wöchigen Fahrradtour durch den Süden entdeckt. Danach folgten mehrere Irland-Urlaube mit Familie, bis 1987 ein altes Cottage seine Aufmerksamkeit weckte und darum warb erworben zu werden. Peters Interessen sind unter anderem Archäologie, lokale Geschichte und Storytelling

Peters Geschichten von der Beara Peninsula erscheinen regelmäßig hier auf Irlandnews.

Fotos: Joachim Heinkel und Jürgen Kautz

Madeleine Webers Woche: Paradies Derrynane

Derrynane Kerry

Derrynane National Park, County Kerry, Ireland, fotografiert von Madeleine Weber

Madeleine Webers Foto-Woche:  Wir sind wieder mit der Profi-Fotografin Madeleine Maria Weber unterwegs im County Kerry und machen heute Zwischen-Stopp an einem der schönsten Küstenabschnitte Irlands: Derrynane.

 Madeleine WeberMadeleine Maria Weber (Foto) fuhr nach Derrynane, um alle Facetten dieses eindrücklichen Irland-Panoramas zur Geltung zu bringen. Sie sagt dazu:

„Derrynane National Park liegt zwischen Sneem und Waterville am Ring of Kerry. Es ist ein wahres Paradies. In der Ferne kann man die Scarriff und Deenish Inseln sehen. An solch großen panoramischen Aussichtspunkten warte ich immer auf besonders klare Tage um der Weite eine wirksame räumliche Übersetzung zu ermöglichen. Da das Neongrün ein wesentlicher Bestandteil der Schönheit dieser Szene ist, ist der Frühsommer die beste Zeit, um dieses Bild aufzunehmen. Viele Bilder sind geplant in der Hinsicht, dass alle Komponenten in voller Kraft scheinen können.“

Madeleine ist die Frau, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Weil sie warten kann. Auf den richtigen Zeitpunkt. Auf das perfekte Motiv. Fotografieren ist gutes Auge, gute Technik und viel, viel Geduld, Warten, Warten. Seit elf Jahren fotografiert Madeleine die einmalig schönen Landschaften Südwest-Irlands.

Wir begleiten Madeleine, die in Emlaghdrinagh, Waterville, im County Kerry lebt, in diesen Monaten bei der Arbeit, zeigen hier auf Irlandnews.com  jede Woche ein Foto aus ihrer Arbeitswoche. Uns gefällt, dass in ihren Fotografien die Landschaft erkennbar bleibt, wie sie das Auge wahrnimmt, und dass sie in ihren Fotos dennoch eine ganz eigene unverkennbare künstlerische Ästhetik schafft.

Madeleine Weber Studio Irland Madeleine Weber FotografieÜbrigens: Madeleine Webers Fotos könnt Ihr vor Ort in Irland in ihrem Studio am Skellig-Ring im Original anschauen. Die Fotografin präsentiert ihre Landschafts- und  Meeres-Aufnahmen täglich von 11 bis 17 Uhr als hochwertige Kunstdrucke in verschiedenen Größen. Die Ausstellungsräume liegen an der R567 in Emlaghdrinagh zwischen Waterville und Ballinskelligs am Wild Atlantic Way (Telefon: +353 (0)85 780 3273). Sie versendet ihre Fotos weltweit: www.madeleinemariaweber.com.

 

Madeleines Foto-Woche erscheint jede Woche hier auf Irlandnews.com. 

Irland-Idylle des Tages mit Eseln und Berg

Esel Irland

Irland Idylle mit Eseln. Foto: Markus Bäuchle

Irland-Idylle des Tages: Gestern, am bislang wärmsten Tag des Jahres bei 27 Grad unterwegs in den Bergen Irlands, und wie immer auf der Suche nach guten Fotos. Gehören Esel zu einem guten Irland-Foto? Die drei eher etwas misstrauischen Grauen jedenfalls traf ich auf dem schweißtreibenden Weg zur Nordseite des Gabhal Mor (Hintergrund). Oder sind diese picknickenden Langohren „niedlicher“, die ich im vergangenen Winter fotografiert habe?

Esel, Bantry Bay

Esel beim Heu-Picknick. Foto: Markus Bäuchle

Welches sind  die idealen Zutaten für ein gelungenes Irland-Foto? Wie sieht die perfekte Idylle aus, die Irland-Reisende und Irland-Bleibende immer wieder gerne suchen, finden, genießen und beschwören? Was müssen wir andererseits Störendes aus dem Bildausschnitt ausblenden oder gar entfernen, damit ein idyllisches Foto gelingt? Ich habe in den vergangenen acht Jahren zahlreiche Irland-Fotos hier auf Irlandnews und in den sogenannten sozialen Medien veröffentlicht. Sie zeigen überwiegend Landschaften. Zu manchen Fotos, die ich für wirklich gute Landschafts-Aufnahmen hielt, blieben die Reaktionen aus, manche andere Bilder lösten breites Entzücken aus. Wie schön! Ich werde einige davon in den kommenden Wochen hier zeigen. Doch wichtiger die Frage an Euch:

Irland liebenWas braucht es zur perfekten Irland-Idylle? Sanfte grüne Hügel? Den Sonnenuntergang über dem Atlantik? Schafe, Schafe, Schafe? Zeigt uns Euer bestes und meist geliebtes Irland-Foto, schickt es mit Eurem Namen, dem Ort und dem Zeitpunkt der Aufnahme an markus@irlandnews.com. Und gewinnt: Wir verlosen unter allen Einsendungen fünf mal unser aktuelles Irland Buch „111 Gründe Irland zu lieben“ (erschienen im Jahr 2015, von Markus Bäuchle und Eliane Zimmermann). Infos zum Buch gibt es hier. Unser Idyllen-Wettbewerb dauert bis Ende August.

Die ersten Einsendungen sind bereits angekommen. Vielen Dank an Kai und Werner, die ganz flink reagierten! Die Fotos gibt es demnächst hier zu sehen . . .

 

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